Kundenrezensionen:
Charmant - hart - und mit viel Witz! August 13, 2008 Stephanie Kropp 6 aus 8 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich kann dem Vorredner Eskalina nur zustimmen. Immer mit einem Augenzwinkern betrachtet, manchmal brutal ehrlich und doch ist es letztlich natuerlich jedem selbst ueberlassen, welche Schluesse man fuer sich selbst aus diesem Buch zieht! Fazit: Sehr lesenswert und alles andere als langatmig!
Gelangweiler Zeit Author schreibt ein langweiliges Buch - und promoted es selbst in der Zeit Juli 26, 2008 Gabi Herzog 6 aus 26 fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Author schreibt fuer die ZEIT, und so erschien ein Vorabdruck des Buches im ZEIT Magazin. Dieser Vorabdruck war geistreich, ansprechend fuer uns ueber 30-jaehrige intellektuelle, halb-reich Brut. Leider aber der einzige Teil des Buches, fuer den gilt. Der Rest ist blasiert und sowas von langweilig. Dieser Mann erklaert uns - zwar tatsaechlich in schoenem Einband - wann man sich wie verstellen soll, und wann dann doch nicht, und wer ausnahmsweise nie. Jeder Steuerratgeber hat spannendere Beispiele.
Die Kunst der Verstellung, schonend erklaert Juli 23, 2008 Eskalina (Hannover) 24 aus 25 fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieses Buch ist aeusserlich ein kleines Geheimnis Im Gegensatz zu anderen Buechern, verraet es nicht schon redselig auf seiner Rueckseite, wovon es handelt, vielmehr faellt es erst einmal durch seine edle Optik auf, Kunstledereinband mit gepraegter Schrift und gefaerbtem Schnitt. Auch der Titel laesst viele Interpretationen zu und so hat es mich neugierig gemacht. Nach der Lektuere dieses Buches faellt es mir immer noch schwer, das Buch einzuordnen. Ob es sich nun um Kurzgeschichten/Belletrisktik, oder um einen Ratgeber aus dem Bereich Personal Coaching handelt, ist mir nicht ganz klar geworden, doch letztlich geht es ja um das Lesevergnuegen und nicht um eine Kategorisierung des Buches. In vielen kleinen Geschichten erzaehlt Soboczynski von Frauen und Maennern in ganz alltaeglichen, oft kniffligen, peinlichen oder gefaehrlichen Gespraechssituationen. Und damit haelt er dem Leser den Spiegel vor das Gesicht und zeigt uns mit einer gewissen Ironie und manchmal aus sachlicher Distanz betrachtet, Verhaltensfehler, wie sie jeder kennt und vielleicht schon oft begangen hat. Netterweise bietet er zu jedem falschen Verhalten, zu jeder von ihm geschilderten Problematik auch gleich die Loesung an Manchmal Augenzwinkernd, manchmal streng, doch immer zum Nachdenken anregend und niemals mit erhobenem Zeigefinger. Er erklaert anhand der von ihm gewaehlten Beispiele die 10 Gebote der Verstellungskunst und eines wird nach dem Lesen des Buches klar: Alltag und erfolgreicher Umgang mit Mitmenschen bedeutet, sich zu verstellen. Wie man durch geschickte Verstellung erfolgreich berufliche Klippen umschifft, oder Beziehungsprobleme angeht, wird auf hohem sprachlichem Niveau und mit einem gewissen Witz beschrieben. Sicherlich kein Buch, dass man so eben nebenbei lesen kann, denn dazu ist die Sprache einfach zu anspruchsvoll, doch ein Buch, dass sich in meinen Augen uneingeschraenkt lohnt.
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