250 Terrarientiere: Bestimmen, halten, pflegen | 
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| Autor: Ariane Janitzki Urheber: Ariane Janitzki Verleger: Kosmos (Franckh-Kosmos)
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Medium: Broschiert Ausgabe: 1 Seiten: 288 Versandgewicht: 1 Maße (innen): 7.2 x 4.4 x 0.9
ISBN: 3440110893 EAN: 9783440110898 ASIN: 3440110893
Publikation: September 2008 Versand: Sparversand Verfügbarkeit: Gewoehnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden
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Verwirrende Vielfalt Oktober 15, 2008 Dr. Rolf Spangenberg
Die Haltung und Pflege von Terrarientieren ist ein faszinierendes Hobby. Ein ansprechend gestaltetes Terrarium fuegt sich in jeden Wohnraum ein und stellt bezueglich Attraktivitaet jeden Fernseher in den Schatten. Die Fuelle der im Handel angebotenen Terrarientiere ist verwirrend und auch fuer den Fachmann kaum zu ueberblicken. Sie reicht von Amphibien, Schildkroeten, Leguanen, Geckos, Skinks (keine Stinktiere!), Waranen, Skorpionen, Spinnen, bis zu den Schlangen jeder Groesse und Gefaehrlichkeit. Immer wieder kommt es vor, dass wohlmeinende Tierfreunde irgendwo irgendein Tier kaufen und daheim feststellen, dass sie keinerlei Ahnung ueber dessen Haltung haben. So hatten Grosseltern ihrem Enkel einen Blauzungenskink gekauft und baten mich um eine Nachricht per Mail, wie man dieses Tier denn pflegen solle. Ein Kind beklagte sich bei mir, dass sein Laubfrosch keinen Salat fressen wollte. Ja, vielfach ist es hoechst fraglich, was man fuer ein Geschoepf erworben hat. Deshalb ist das sehr preiswerte Buch von Ariane Janitzki unerlaesslich, um sich darueber klar zu werden, welche Ansprueche die Wunsch-Tierart ueberhaupt stellt und ob man sie mit den vorhandenen Mitteln - auch finanzieller Art! - erfuellen kann. Terrarientiere leiden stumm, wenn sie schlecht behandelt werden. Sie jammern nicht nach Futter, winseln nicht bei Schmerzen, sterben bei schlechten Haltungsbedingungen langsam und fast unmerklich. Die knappen Informationen des Buches mit den schoenen Fotos geben wichtige erste Hinweise, um Fehler zu vermeiden. Bei ernsthaftem Interesse sollte die weiterfuehrende Literatur herangezogen werden. Es mag sein, dass Tierfreunde das Buch mit grossem Interesse durchlesen, um dann hinterher festzustellen, dass es besser bei der Lektuere bleibt, bevor man ein lebendes Geschoepf ungluecklich macht. Nicht jeder verfuettert gern Spinnen, Regenwuermer, lebende Fische oder gar Babymaeuse und sieht zu, wie seine Schlange langsam einen Hamster erwuergt und hinunterschlingt. Wer aber Geschmack an der Terrarienhaltung gewonnen hat, wird dankbar sein, wie ihn Ariane Janitzki sachlich und fundiert in diese Materie eingefuehrt hat.
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