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Cornelsen Senior English Library - Fiction: Fahrenheit 451: Textheft

Cornelsen Senior English Library - Fiction: Fahrenheit 451: Textheft

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Autor: Ray Bradbury
Urheber: Ray Bradbury, Birgit Ohmsieder
Verleger: Cornelsen

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Neu (18) Gebraucht (13) ab EUR 5,49

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen 51 Rezensionen
Verkaufsrang: 4980

Medium: Broschiert
Seiten: 168
Versandgewicht: 0.4
Maße (innen): 7.6 x 5 x 0.6

ISBN: 3060311358
EAN: 9783060311354
ASIN: 3060311358

Publikation: Juni 2005
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen

Auch erhältlich in:

  • Taschenbuch - Fahrenheit 451: Young Adult Literature. Ab Klasse 10. Mit Vokabular
  • Taschenbuch - Fahrenheit 451 - Fremdsprachentext
  • Broschiert - Fahrenheit 451. Roman.
  • Audio CD - Fahrenheit 451
  • Taschenbuch - Fahrenheit 451
  • Hoerkassette - Fahrenheit 451, 3 Cassetten
  • Broschiert - Fahrenheit 451. Roman.
  • Taschenbuch - Fahrenheit 451
  • Taschenbuch - Fahrenheit 451
  • Taschenbuch - Fahrenheit 451, Study Guide
  • Audio CD - Fahrenheit 451. 3 CDs
  • Broschiert - Fahrenheit 451

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  • 1984

Redaktionelle Rezensionen:

Aus der Amazon.de-Redaktion
In Ray Bradburys erschreckender Zukunftsvision Fahrenheit 451 loescht die Feuerwehr keine Feuer, sondern zuendet sie an, um Buecher zu verbrennen. In Bradburys anschaulich dargestellter Gesellschaft gilt Zufriedenheit als das hoechste aller Ziele. Triviale Informationen sind gut, Wissen und Ideen schlecht. Feuerwehrhauptmann Beatty erklaert dies folgendermassen:

Lasst die LeuteWettbewerbe austragen, in denen sie sich, um zu gewinnen, an den TextbeliebterLieder erinnern muessen... Sie sollen sich nicht mit heiklen Dingen wiePhilosophie und Soziologie beschaeftigen. Davon werden sie nurmelancholisch.

Guy Montag ist ein buecherverbrennender Feuerwehrmann, der gerade eineUeberzeugungskrise durchmacht. Seine Frau verbringt den ganzen Tag mit ihrer Fernseh-"Familie" und draengt Montag, haerter zu arbeiten, damit sie sich eine vierte Fernsehwand leisten koennen. Ihr langweiliges, unerfuelltes Leben steht im scharfen Kontrast zum Leben ihrer Nachbarin Clarisse -- einer jungen Frau, die von den Ideen in Buechern fasziniert ist und sich weit mehr fuer das interessiert, was in der Welt um sie herum vorgeht, als fuer das belanglose Geschwaetz im Fernsehen. Als Clarisse auf mysterioese Weise verschwindet, verursacht das eineVeraenderung in Montag: Er beginnt, bei sich zu Hause Buecher zu verstecken. Als ihn seine Frau denunziert, muss er die Buecher im geheimen Versteck verbrennen. Es gelingt ihm zu fliehen und sich einer Verhaftung zu entziehen. Montag schliesst sich zu guter Letzt einer Gruppe geaechteter Gelehrter an, die die Inhalte von Buechern auswendig im Kopf behalten und auf eine Zeit warten, in der die Gesellschaft wieder auf die Weisheit der Literatur angewiesen sein wird.

Bradbury -- Autor von ueber 500 Kurzgeschichten, Romanen, Theaterstuecken undGedichten, unter anderem Die Mars-Chroniken und Der illustrierteMann -- ist vielfacher Preistraeger; auch mit dem Grand Master Award der Science Fiction Writers of America ist er ausgezeichnet worden. Leser von 13 bis 93 werden von der grauenerregenden Spannung von Fahrenheit 451 in Bann gezogen werden und zweifellos Teil der grossen weltweiten Fangemeinde Bradburys werden. --Neil Roseman


Kundenrezensionen:   Gelesen 46 mehr Rezensionen...

1 von 5 Sternen Zu skizzenhaft   September 19, 2008
Nasenbaer
5 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich

Ray Bradburys "Fahrenheit 451" wurde mir als Klassiker der Science Fiction-Literatur empfohlen und ich habe es mit entsprechend grossen Erwartungen zur Hand genommen. Doch die skizzenhafte und stark konstruierte Geschichte hat mich nicht ueberzeugt.

In der Zukunft ist den Menschen das Denken und Fuehlen zu anstrengend geworden. Reden tun sie schon lange nicht mehr miteinander, stattdessen lassen sie sich lieber vom Fernsehen medial dauerberieseln. Lesen und aehnliche kontemplative Aktivitaeten sind verboten, die "Feuerwehr" rueckt aufgespuerten Buechern mit Kerosin zuleibe. Und mittendrin der Feuerwehrmann Guy Montag, der durch seine jugendliche Nachbarin Clarisse die Liebe zur Literatur entdeckt - und mit der Gesellschaft aneinander geraet.

Im Gegensatz zu anderen Autoren baut Bradbury seine Negativ-Utopie nicht auf der Basis eines Terrorregimes, sondern behauptet, dass die Menschen von ganz alleine aufgehoert haben, zu lesen und zu denken. Die daraus folgende Verbindung von buergerlichem Desinteresse und staatlichem Verbot will allerdings nicht einleuchten: Wieso sollte eine Regierung soviel Muehe in das Verbot von Dingen investieren, fuer die sich sowieso niemand interessiert? Wie sehen die Politiker dieser Welt aus, die doch einen Atomkrieg fuehren und dabei wohl oder uebel ueber das menschliche Wesen nachdenken muessen? Leben sie auch ein Schattendasein als hirntote Fernsehleichen? Und wie sehen die Programmdirektoren der Fernsehgesellschaften aus, die es zu ihrer Aufgabe gemacht haben, die Menschen mit Belanglosigkeiten einzulullen? Der winzige Ausschnitt der Gesellschaft, den uns diese Geschichte praesentiert, genuegt nicht, das wackelige Gesamtkonstrukt auf feste Fuesse zu stellen.

Der unfertige Eindruck wird durch kleinere logische Fehler verstaerkt. Ein Beispiel: Nur weil die Haeuser feuerfest gebaut sind, soll keine echte Feuerwehr mehr noetig sein? Sprechen wir ueber die selben Vereinigten Staaten, die Jahr fuer Jahr von verheerenden Waldbraenden und Hurrikan-bedingten Flutkatastrophen heimgesucht werden?

Der fuer mich zentrale Denkfehler der Geschichte ist es jedoch, das Lesen mit dem Denken tiefgruendiger Gedanken gleichzusetzen. Denn man muss keine Poesie gelesen haben, um die Schoenheit der Natur zu bewundern, und die Lektuere der Bibel ist keine Voraussetzung, um Mord abzulehnen. Grosse Gedanken kommen aus dem Leben selbst, nicht aus Buechern.

Ein grosses Manko ist die skizzenhafte Zeichnung der Figuren. Guy denkt wenig und redet noch weniger, so dass seine innere Wandlung kaum nachvollziehbar ist. Anderswo wird die Konzentration auf wenige Personen als "kammerspielartig" charakterisiert; doch genau die Intensitaet des Spiels, die das Kammerspiel ausmacht, fehlt hier. Viele Figuren sind sogar nicht nur duerftig ausgearbeitet, sondern schlicht unstimmig. Guys Nachbarin Clarisse etwa redet derart schwuelstig daher und benimmt sich so lebensfremd, dass sie beim besten Willen nicht als Jugendliche durchgeht. Und die Nachbarin, die ein Kind verloren hat, aber aufgrund ihres Fernsehkonsums und ihrer Unbelesenheit keine Trauer darueber empfinden soll, ist ebenso unglaubwuerdig wie Guys Ehefrau Millie, die sich zwar rund um die Uhr Soaps ansieht, aber genau das Gefuehlsleben abgesprochen bekommt, aus dem sich Soaps mit ihren Liebesaffaeren und Intrigen erfahrungsgemaess zehren.

Der Erzaehlstil faellt mit zahllosen antiquierten Ausdruecken unangenehm auf. Da ich das Buch nicht im Original gelesen habe, kann ich nicht beurteilen, was davon auf die jahrzehntealte Uebersetzung zurueckzufuehren ist. Das Ende bricht so ploetzlich und unbefriedigend ueber den Leser herein, als haette der Autor keine Lust mehr gehabt. Die Geschichte wirkt dadurch wie eine etwas zu lang geratene Kurzgeschichte. Das Vorwort schliesslich traegt kaum Wissenswertes bei.

Ich kann diese Geschichte nicht weiterempfehlen. Science Fiction-Freunde werden sich an der fehlenden "science" stoeren, Literaten am oberflaechlichen Erzaehlstil und Gesellschaftskritiker daran, dass Bradbury die Vielseitigkeit des menschlichen Intellekts schlicht unterschaetzt.



4 von 5 Sternen Bradbury zum Hoeren   Juni 26, 2008
Christoph Janacs
0 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich

Rufus Beck ist ein wunderbarer Vortragender mit einer praegnanten Stimme. Zurecht wird er fuer viele Hoerbuecher herangezogen, um den Texten eine neue, eigene Note durch seine stimmliche Interpretation hinzuzufuegen.
Nun hat sich der Diogenes Verlag, der Bradburys Werke auf deutsch betreut, daran gemacht, die bedeutendsten Buecher des Autors als Hoerbuecher herauszugeben. "Fahrenheit 451" und "Die Mars-Chroniken" sind bereits erschienen.
Beck ueberzeugt in seiner auffallend unaufgeregten, ruhigen Art einerseits; andererseits haette ich mir doch mehr Tempowechsel gewuenscht, denn gerade bei den fruehen Werken Bradburys faellt die Vielstimmigkeit in dessen Stil auf, und der haette Beck mehr Rechnung tragen muessen. So aber wirken die laengeren Texte auf die Dauer doch zu einfoermig.



5 von 5 Sternen Visionaer   Mai 5, 2008
Ralf Saupe (Bremen)
Zusammen mit Orwells "1984" und Huxley`s "Brave New World" spannt Fahrenheit 451 das Netz der Dystopien der Nachkriegszeit, alle fuer sich ungeheuer wichtig und zurecht Klassiker. Was Bradburys Roman so einzigartig macht, ist, dass die Gesellschaft, in der Guy Montag agiert nicht "von Oben, von der Regierung" her so zur Unkenntlichkeit maskiert und veraendert wurde, sondern, dass das Kollektiv sich -halbbewusst- selbst entschieden hat, in dem beschriebenen betaeubten Zustand leben zu wollen. Gegen eine machthungrige, verdorbene Regierung ("1984") kann man oppornieren. Gegen erzwungene Gleichschaltungsversuche ("Brave New World", oder realer: DDR) kann ich ankaempfen. Aber was tun gegen eine bewusste Abstumpfung einer ganzen Gesellschaft, was unternehmen gegen eine sich auf Ablenkung und Betaeubung spezialisierte (Medien-)Kultur? Hier gibt es nur den Ausweg des Einzelnen, des sich Entziehenden, Revolutionen muessen ausbleiben.
Als wirklich visionaer sind die Einfluesse der Medien zu nennen, die Bradbury bereits in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts "vorausberechnet" hat. Da gibt es riesige Wandmonitore ("Beamer"), Ohrmuscheln ("ipod") und gigantische Reklametafeln, zu einer Zeit beschrieben, als die Vorboten dieser Entwicklungen noch belaechelt wurden.

Inhaltlich ist Bradbury ein spannendes Kammerspiel gelungen. Man meint fast, eine Theaterfassung zu lesen. Die beschriebenen Menschen kennt jeder, vor allem von sich selbst. Am bedrohlichsten wirkt Beatty, welcher, selbst sehr belesen, die Entscheidung Richtung Konformitaet gewaehlt hat, um diese schliesslich mit seinem Leben zu verteidigen.

Man sollte auch nicht alles zu schlecht reden, auch neue Technik nicht (Fortschritt muss sein), schliesslich leben wir immerhin in einem Staat, welcher (noch) freie Meinungsaeusserung und Protest zulaesst. Wer aber diese Werte schwinden sieht (Videoueberwachung an oeffentlichen Plaetzen, Speicherung von Onlinedaten, Volksverdummung durch Fernsehen und Werbung, Konsumterror, Haengen an der Nadel eines ewigen Wachstums, Spaltung von Arm und Reich), der ist mit Fahrenheit 451 gut bedient, um mal zu schauen, wohin das alles fuehren kann. Wie gesagt: zurecht ein Klassiker.



4 von 5 Sternen Buecherverbrennung - ein heikles Thema !   Mai 3, 2008
Laoban888
1 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich

"Mind Control", "Big Brother Is Watching You", "Brave New World" und viele aehnliche Schlagworte kommen ebenso daher wie "Fahrenheit 451", der Hitzegrad, bei dem Buecher Feuer fangen und verbrennen. Science Fiction ? Hoffentlich !!!


4 von 5 Sternen Gute Idee, zu Oberflaechlich erzaehlt   Februar 26, 2008
T. Zimmermann
1 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich

Die Idee ist gut. Doch leider kann man sich durch die oberflaechliche Beschreibung des Alltaglebens schlecht in diese Aera einfuehlen. Das nimmt der Geschichte viel Fantasie, die man mit der Rahmenstorie sehr gut haette ausbauen koennen. Kurz gesagt: das Buch scheint eine Zusammenfassung einer guten Geschichte zu sein.