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Das Fjordland. Elfenritter 03. | 
vergrössern | Autor: Bernhard Hennen Urheber: Bernhard Hennen Verleger: Heyne
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Bewertung: 9 Rezensionen Verkaufsrang: 36
Medium: Taschenbuch Seiten: 730 Versandgewicht: 0.9 Maße (innen): 7.3 x 4.7 x 2.1
ISBN: 3453523431 EAN: 9783453523432 ASIN: 3453523431
Publikation: November 5, 2008 (Neu: Letztes 30 Tage) Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
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| Kundenrezensionen: Gelesen 4 mehr Rezensionen...
Unwuerdiges Ende einer grossartigen Saga November 30, 2008 Markus Czupalla (Muenchen) 1 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Vorweg: Elfenritter - Das Fjordland. Elfenritter 03. faengt gewohnt fantastisch an und schliesst nahtlos an die beiden genialen Vorgaenger an. Das Buch gehoert somit sicher zu den bessern Fantasybuechern die ich gelesen habe, jedoch werden die Erwartungen, die mit den frueheren Werken geweckt wurden, letztendlich jaeh enttaeuscht. Hennen faengt gewohnt grandios an und beleuchtet viele Hintergruende der beteiligten Parteien und Personen. Die Charaktere entwickeln sich und man fiebert dabei mit. Durch die Fuelle der Nebenhandlungen und Details ufert die Geschichte jedoch aus. Im Verlauf der Handlung verliert sich der Autor zunehmend in politischen Raenkespielen. Hennen`s klarer, atemberaubender Erzaehlstill, der die Elfenreihe praegt und einen bis tief in die Nacht mit angehaltenem Atem lesen laesst, geht dabei verloren. Mit zunehmender Dauer fragt man sich wie der Autor die vielen Erzaehlstraenge wieder vereinen will. Es beschleicht einen nach und nach die Angst, dass auf den verbleibenden Seiten einfach kein Platz fuer ein grandioses Finale ist. So liest man irgendwann nur noch mit der Angst im Nacken enttaeuscht zu werden. Genau dies trifft sodann auch ein, denn der Abschluss der Elfenrittersaga ist ganz und gar unwuerdig. Es faellt schwer zu glauben, dass ein solches Finale", welches den Begriff gar nicht verdient aus der Feder vom Bernhard Hennen stammt. Die Ereignisse des Finales sind lieblos im stichpunktartigen Still verbrochen. Die Handlung wirkt gehetzt und wenig durchdacht. Zeit mit den Charakteren mitzufuehlen oder sich mit Ihnen zu freuen bleibt da kaum. Wichtige Geschichten und Handlungsstraenge bleiben ueberzaehlt und nicht abgeschlossen. Ereignisse um Ollowain auf die man seid Elfenwinter wartet, die immer wieder ueber die Elfenreihe hinweg angekuendigt werden, werden so lieblos und unwuerdig abgehandelt, dass es einem Traenen in die Augen treibt. So findet eine Sage von mehreren Tausend Seiten ihr unwuerdiges Ende auf wenigen zig lieblos zusammengeschriebenen Seiten. Ich war masslos enttaeuscht. Gishild, Luc, Ollowain und andere Helden, die einem ueber die Saga hinweg ans Herz gewachsen sind, haben diese Ende nicht verdient. Ich wage die Hypothese, dass entweder Zeitdruck oder der Editor schuld an einem solchen Desaster sind. Diese Buch schreit gerade zu nach einem Director's Cut" denn man kann es fast nicht glauben dass diese Buch von Bernhard Hennen stammt.
Ein bekanntes Ende findet einen zweiten Abschluss November 30, 2008 Katharina Lindemann (Lueneburg) 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Die lange Wartezeit auf dieses Buch hat sich fuer mich eindeutig gelohnt - so schnell wie dieses Buch habe ich lange keins mehr verschlungen. Bei der Lesung in der Lueneburger Buchhandlung war ich mir nicht ganz so sicher, aber die Textauszuege waren vom Anfang des Buches und was danach kam, das kam und liess einen nicht mehr los. Es ist wirklich sehr interessant, den Untergangs des Fjordlandes aus einer anderen Perpektive zu sehen, die das Ende des ersten Elfenbuches bildete. Hennen spart Wiederholungen. Die Endzeitstimmung, die in "Die Elfen" waehrend Mandreds Besuchen in Firnstayn langsam zunimmt, ist im dritten Elfenritterteil allgegenwaertig. Das Ende kam schnell, vielleicht auch deshalb weil die letzte Schlacht nicht noch einmal beschrieben worden ist. Das Buch haette gerne mehr Seiten haben koennen, aber der Untergang des Fjordlandes wurde meines Erachtens noch einmal wuerdig niedergeschrieben. Ruehrend mit dem Charme der Hauptpersonen. Als Tipp wuerde ich anfuehren, vor den Elferitter-Buechern noch die letzten Seiten von "Die Elfen" zu lesen, als Mandred das letzte Mal zurueckkehrt (wenn man die Ereignisse nicht mehr ganz so gut im Kopf hat). Die Elfenritter sind zwar eigenstaendig, aber besonders der letzte Band sollte doch mit Vorkenntnissen gelesen werden.
Hundert Seiten zu wenig. November 22, 2008 Shuichi Akai Wieder einmal hat es Hennen geschafft, mich mit seinem grandiosen Erzaehlstil zu fesseln. Doch von allen drei Romanen der "Elfenritter"-Reihe ist dieser wohl - leider - unter dem groessten Zeidruck entstanden, was man vor allem am Ende merkt. Zwar hat der Autor seine urspruenglich angesetzte Grenze um fast dreihundert Seiten ueberschritten, dennoch konnte er die Geschichte gegen Ende nicht mehr in gewohnter Ausfuehrlichkeit zu einem grandiosen Ende fuehren. So wurde der Belagerung Firnstayns, der Flucht der Fjordlaender, dem Eindringen der Ordensritter in die Albenmark und der entscheidenden Schlacht - alles zentrale und bewegende Themen - nicht der noetige Raum beigemessen. Hundert Seiten mehr waeren durchaus angemessen gewesen. Das Buch liesst sich fluessig und ist durchweg packend - bis das Ende naht. Leider verfehlt es Hennen in meinen Augen, die "Endzeitstimmung", die gegen Ende des Hauptbandes heraufbeschworen wird, entsprechend umzusetzen. Und gerade das Ende ist entscheidend. Mir kam es aber eher so vor, als konnte Hennen mit dem Ende seines Romans nur die Luecken des ersten Elfenbuches schliessen, weil er wohl unter Zeitdruck stand. Doch alles in allem bleibt das Buch spannend. Zwei weitere Dinge haetten meiner Meinung nach besser umgesetzt werden sollen: Lucs 180 -Drehung bezueglich seiner Einstellung zu den Albenkindern irritiert ein wenig. Zwar hat er gesehen, dass der Ueberfall auf Vahan Calyd ein Verbrechen gewesen ist, trotzdem hat er sich widerspruchslos fuer Gishild und sogar fuer die Elfen und damit gegen seine Ordensbrueder entschieden. Sicherlich wird das Blut der Apsara eine Rolle gespielt haben, seinen fanatischen Geist zu baendigen, doch seine Wandlung haette Herr Hennen durchaus etwas detaillierter beschreiben koennen. Es war interessant, etwas mehr ueber die Intrigen innerhalb der Kirche zu erfahren, allerdings hat mir dadurch die grosse Leitfigur im Hintergrund gefehlt. Haette Honore z.B. mit seinem Putschversuch Glueck gehabt, seinen Orden verraten und sich auf andere Weise mit Gilles verbuendet, waere das in meinen Augen packender gewesen. Auch haette man den Geist des Devanthars anders einbauen koennen, denn ich bin mir nach diesem Ende sicher, dass er nicht gaenzlich besiegt worden ist. Warum ihm dann nicht mehr Raum einraeumen. Alles in allem packend und vituos wie eh und je geschrieben, leicht leserlich und lebendig, doch die Falten koennen dadurch nicht gaenzlich ausgebuegelt werden. Das Buch ist lesenswert, aber nicht perfekt. Wohl ein typisches Beispiel dafuer, dass Zeitdruck selbst den besten Buechern schaden kann. Ich rechne diesen Makel daher nicht Hennen an, doch das mindert ihn leider nicht. Deshalb habe ich urspruenglich mit dem Gedanken gespielt, dem Werk nur drei Sterne zu verleihen, allerdings hat ein Herr Hennen das in meinen Augen nicht verdient. Und trotz allem ist das Buch ja nicht schlecht, doch das magere Ende stoert leider.
schwacher 3. Band nach einer so vielversprechenden Vorgeschichte November 20, 2008 Jorgo (Nuernberg) 3 aus 6 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ueblicherweise beginnen die meisten Fantasy Trilogien recht schwach und steigern sich mit dem Abschlussband ueber alle Massen. Im Fall der Elfenritter war ich nach dem knappen Jahr Wartezeit ziemlich enttaeuscht vom 3. Band. Dabei beinhalten die Vorgaengerbuecher eine so vielversprechende Geschichte. Im ersten Band waechst man mit den Hauptakteuren Gishild und Luc in die verwobene Geschichte zwischen Elfen und Menschen hinein. Gemeinsam erlebt man im Teil 2 ihre Ritterausbildung und die entstehende Liebe zwischen den Beiden. Im Buch "Fjordland" treibt die kriegslastige Geschichte ihre Helden nur noch vor sich her und Luc wird zunehmend zur Randfigur. Die heraufbeschworene Bedeutung dieser "Romeo & Julia Beziehung" fuer das Schicksal von Albenmark geht im dritten Band einfach verloren. Im vorletzten Kapitel lese ich dann den ploetzlichen Abbruch dieser vielschichtigen Episode aus Hennens Elfenmythologie. War hier der Autor auf eine feste Seitenzahl beschraenkt oder war der Zeitdruck des Verlages zu gross, um dem Leser ein wuerdiges Ende dieser Trilogie vorzulegen? Viele der kleine Nebencharaktere bleiben mit ihrer Geschichte einfach auf der Strecke und zu guter Letzt wird noch irgendwie eine behelfsmaessige Bruecke zu den ersten Buechern Hennens (Elfen, Elfenlicht, Elfenwinter) gespannt, die dem unruehmlichen Ende nicht das Geringste beisteuert und den nicht vorbelasteten Leser verwirren wird. Die Loesung des insgesamt 1900 Seiten spannenden Konflikts zwischen der Elfenwelt und Tjured-Kirche ist so ernuechternd einfach, dass sich mir die Frage stellt: War das alles? Um den Leser nicht ganz vor den Kopf zu stossen, wurde dann mit dem letzten Kapitel des Buches ein "Hollywood-Ende" angeklebt. Sehr, sehr schade! 2 Punkte fuer den fesselnden Erzaehlstil des fuer meinen Geschmack viel zu blutigen Buches.
Klasse, aber... November 18, 2008 andreas Auch dieses Buch hat mich natuerlich wieder in seinen Bann gezogen. Wer die Elfen Buecher gelesen hat, der wird auch dieses Buch mit grosser Begeisterung lesen. Doch grade weil die Buecher zum Besten gehoeren, was es an Fantasy zu lesen gibt, hab ich auch einiges an Kritik an dem Buch: Wer das Buch noch nicht gelesen hat, Vorsicht Spoiler!: Ich hab es nicht verstanden, wie es dazu kam, dass Gishild ploetzlich mit Erek schlief. Im gesamten Verlauf der Geschichte wurde das auch nicht erklaert, wieso sie ploetzlich mit ihm schlief. Hat Luc eingesehen, dass er die ganze Zeit auf der falschen Seite gestanden und vor allem an eine Luege geglaubt hat? Immerhin spielt in diesem Buch der fanatische Glaube eine ganz zentrale Rolle. Wieso hat ihm Gishild nie erzaehlt, wie der Tjuredglaube wirklich entstanden ist? Und falls sie es doch getan hat: War dann sein Glaube staerker als seine Liebe zu ihr? Und das Ende kam auch hier wie schon in Elfenlicht wieder zu ploetzlich. Von der letzten Schlacht haette ich gerne etwas mehr gelesen, auch wenn ich sie schon durch die Elfen kenne. Auch wenn es ein blutiger Krieg ist, ein besseres, sprich froehlicheres Ende haette ich mir schon gewuenscht! Wegen diesen offenen Fragen bekommt dieses grandiose Buch von mir nur 4 Sterne.
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