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Der Zorn der Trolle

Der Zorn der Trolle

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Autor: Christoph Hardebusch
Urheber: Christoph Hardebusch
Verleger: Heyne

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Neu (54) ab EUR 13,50

Bewertung: 4.0 von 5 Sternen 11 Rezensionen
Verkaufsrang: 534

Medium: Sondereinband
Seiten: 544
Versandgewicht: 1.3
Maße (innen): 8.2 x 5.3 x 1.7

ISBN: 3453524217
EAN: 9783453524217
ASIN: 3453524217

Publikation: September 2008
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen

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Kundenrezensionen:   Gelesen 6 mehr Rezensionen...

5 von 5 Sternen Must have ..   November 26, 2008
Johannes Weber (Heidenheim)
4 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich

Ich bin zwar kein Freund von Namen, fuer die man einen Betonungslehrgang belegen sollte, aber wenn es stimmig ist lass ich mir das gern gefallen.

Ansonsten ist natuerlich alles beim Besten (nicht unbedingt fuer alle Protagonisten versteht) und Story&Stil wird von Band zu Band sogar noch besser.

Wenn man deutsche Fantasy lesen will - und das wollen wir hier schliesslich alle - dann kommt man an den Hardebuechern einfach nicht vorbei. Trolle und Sturmwelten sind das Mass.



5 von 5 Sternen Trolle, die 3.   November 24, 2008
Laetizia
3 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich

Alle Schlachten scheinen geschlagen, alle Feinde besiegt zu sein - so beginnt der dritte Teil der "Troll"-Reihe von Christoph Hardebusch. In Wlachkis regiert ein ergrauter Sten das Land, und in den Jahren des Friedens haben sich viele Wlachaken mit den einst verhassten Nachbarn, den Masriden, arrangiert. Die Trolle pflegen ebenfalls einen vorsichtigen Waffenstillstand mit Andas Kindern, ihren unberechenbaren Bruedern. Doch Kerr, ihr Anfuehrer, ahnt, dass der Frieden nicht von Dauer sein kann, so lange das Land nicht geheilt wurde. So macht er sich in Begleitung des Tiefentrolls Wrag auf, um ein endgueltiges Ende der Zwistigkeiten unter den Trollen herbeizufuehren.

Der "Zorn der Trolle" stellt einen Generationenwechsel dar: Waehrend die altvertrauten Charaktere die Buehne verlassen, kommen neue Gesichter hinzu: Stens Soehne Natiole und Ionnis, die fremdartigen Tiefentrolle und die dekadenten Bewohner des dyrischen Imperiums. Hier liegt - wie auch schon in den Vorgaengerbaenden - eine grosse Staerke des Autors: Die Charaktere werden so plastisch und anschaulich beschrieben, dass der Leser ganz in ihren Bann gezogen wird, mit ihnen lebt und leidet. Die Geschichte des 3. Bandes wird deutlich schneller erzaehlt als die der Vorgaengerbaende, und die Erzaehlung gelangt zwischen dem Brand in Teremi und der grossen Endschlacht fast nie in ruhigeres Fahrwasser.
Insgesamt ein rasanter Fantasyroman mit ueberraschenden Wendungen, der den Begriff "Pageturner" voll und ganz verdient.



3 von 5 Sternen Zu wenig, zu flach.   November 23, 2008
Shuichi Akai
1 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich

Die ersten beiden Trollromane zaehlen zu meinen Lieblingsbuechern im Fantasy-Genre, Hardebusch schreibt wirklich sehr lebendig und packend, doch der dritte Teil seiner Reihe wurde anscheinend nur aus kommerziellen Gruenden eingeschoben, ohne dass der Autor an einer wirklich ausgefeilten Story arbeiten konnte. Normalerweise beschreibt er sehr ausfuehrlich und detailliert, doch in seinem dritten Trollroman hat er einige Stellen einfach uebersprungen, die in meinen Augen wichtig gewesen waeren. Dabei halte ich viel von Hardebuschs schreiberischem Geschick.

Da waere zum Beispiel der Einbruch der Trolle ins Mausoleum in Colchas, als es darum ging, die Lanze, mit der der Weisse Baer verwundet woren war, in den Besitz zu bringen. Oder Anas Machteruebernahjme in Ardoly. Alles in allem fehlt die erzaehlerische Tiefe, mit der er mich in seinen beiden Vorgaengern packen konnte.

Auch der Overkill der Hauptpersonen stoert mich. Wenn ich mich nicht geirrt habe, bleibt ausser Sargan am Ende des dritten Teils kein Hauptcharakter der "ersten Stunde" mehr uebrig - der Dyrier ist damit im wahrsten Sinne des Wortes der einzige rote Faden, der noch weitergesponnen werden koennte.

Die Trolle uebernehmen diesmal leider eine zu geringe Rolle. Das ist zwar nichts Ungewoehnliches - und im Uebrigen kann ich mir auch nicht vorstellen, dass ein Buch, das ueberwiegend aus der Sicht von Trollen beschrieben wird, die einfach nicht facettenreich genug sind, so gut ankommt -, doch dieses Mal war es einfach zu extrem. Sonst wuerde mich das auch nicht weiter stoeren, solange das Buch gut ist, aber diesmal erfuellte es diesen Anspruch nur in Massen. Alles war ein wenig flach, und die Haupthandlung, die sich eigentlich um die Trolle und den Dunkelgeist drehen sollte, kommt nicht richtig in Schwung. So haette gleich von Anfang an wieder etwas ungewoehnliches mit dem Dunkelgeist passieren koennen, was Kerr dazu veranlasst, rasch und unter Zeitdruck zu handeln. Doch da dieses Element fehlt, plaetschert die Handlung in meinen Augen zu sehr vor sich her.

Zumindest hat es Hardebusch geschafft, den allgegenwaertigen Mangel an Spannung durch seinen virtuosen Schreibstil zu entschaerfen und die Handlung gut rueberzubringen, doch ganz gelingt das natuerlich nicht. Trotzdem liesst sich das Buch gut, aber es langt in meinen Augen nicht an die beiden wirklich erstklassigen Vorgaenger heran. Daher Gibt es von mir nur drei Sterne.



2 von 5 Sternen Naja...Naja.... eher langweilig   November 7, 2008
Mr.Me
2 aus 12 fanden die folgende Rezension hilfreich

Also... man muss leider sagen das dieser Band nich mit den vorhergehenden zu vergleichen ist.
Eher LANGWEILIG... keine Action... keine Schlachten... sehr kurz gefasst...
Teilweise kams mir so vor als wollt er halt dann nich mehr weiterschreiben und hat einfach stellen uebersprungen. Zusammenhangslose uebergaenge!
ich bin echt enttaeuscht von dem Buch.
Hatte mich so gefreut.
Hoffentlich wird der Nachfolger von Sturmwelten besser



5 von 5 Sternen Dritter Troll-Streich   Oktober 22, 2008
Nidhoggur (Baden-Wuerttemberg)
8 aus 9 fanden die folgende Rezension hilfreich

Mit Der Zorn der Trolle legt Christoph Hardebusch den dritten Band um dir grossen, kannibalistisch veranlagten Wesen vor. Die bekannten Staerken des Autors, die realistischen, glaubwuerdigen Charaktere und die detaillierte Hintergrundwelt machen auch diesen Teil zu einem Lesevergnuegen. Der Grundton des Buchs ist duester, wozu besonders der ausgefeilte Stil und die praezise Sprache beitragen.

Die Handlungs des Romans ist etwa zwei Jahrzehnte nach den Ereignissen aus Die Schlacht der Trolle angesiedelt. Entsprechend werden auch die handelnden Figuren um einige neue Gesichter erweitert. Andere Charaktere sind aus den ersten Baenden noch bekannt.

Diesmal fuehrt die Geschichte ihre Helden aus dem Land zwischen den Bergen, auch wenn ein guter Teil der Handlung immer noch dort angesiedelt ist. Der Fokus liegt erneut auf den Beziehungen zwischen Menschen und Trollen. Letztere sind, wie in den ersten Baenden, nicht alleinige Protagonisten, wobei ihre Handlungen wieder Ausloeser der gesamten Geschichte sind.

Das Buch ist kuerzer als die Vorgaenger, was sich auch in der straffen, spannenden Handlung aeussert. Unerwartete Wendungen und Konflikte der Personen untereinander machen das Buch bis zur letzten Seite spannend.

Fazit: ein sehr guter Fantasyroman, der die Geschichte um die Trolle fantastisch fortfuehrt. Uneingeschraenkt empfehlenswert.