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Koenigsklingen

Koenigsklingen

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Autor: Joe Abercrombie
Urheber: Joe Abercrombie, Kirsten Borchardt
Verleger: Heyne

Kaufen Neu: EUR 15,00



Neu (73) Gebraucht (2) ab EUR 14,99

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen 20 Rezensionen
Verkaufsrang: 315

Medium: Broschiert
Seiten: 941
Versandgewicht: 1.5
Maße (innen): 8.1 x 5.4 x 2.2

ISBN: 345353252X
EAN: 9783453532526
ASIN: 345353252X

Publikation: September 2008
Verfügbarkeit: Gewoehnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden

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Redaktionelle Rezensionen:

Aus der Amazon.de-Redaktion
Fantasy mal nicht von der Stange: der junge britische Autor Joe Abercrombie hat mit seinem von der ersten Seite an fesselnden Klingen-Epos Kriegsklingen (The Blade itself), Feuerklingen (Before they are hanged) und Koenigsklingen (Last argument of Kings) eine duestere, klassische Fantasy-Welt ohne Elf und Co. auf hohem Niveau geschaffen, die sich bei aller Magie, Schwertkaempfen und bedrohlichen Vorhersehungen hauptsaechlich um die Charaktere dreht: gebrochene, realistische Helden, mal gut mal boese, aber immer mit Wucht und Schlaeue bei der Sache!

Da ist zum einen der Barbarenkrieger Neunfinger-Logan, ein Hau-Drauf-Typ vor dem Herrn, dem die Lust aufs Draufhauen vergangen ist. Trotzdem muss er sich unablaessig seiner zahllosen Feinde erwehren und eben draufhauen -- das ergibt absurde Situationen, die actionlastig und tragisch gleichzeitig sind. Grossinquisitor Glokta hingegen ist Folterer und Menschenhasser in gelungener Kombination und foltert das Bild einer Verschwoerung gegen das Reich aus seinen unzaehligen Opfern heraus. Und nicht zu vergessen Captain Jezal dan Luthar, ein selbstsuechtiger Egomane, dem Ruhm und Reichtum wichtiger sind als Freunde und Ehre.

Der Krieg gegen die Nordmaenner ist im dritten und letzten Teil von Abercrombies Fantasy-Trilogie in vollem Gange und nur sein bester Freund und groesster Feind kann den Koenig der Nordmaenner stoppen: Neunfinger-Logan. Glokta hingegen sieht sich nur noch von Feinden umgeben und ganz ohne Schwert, aber mit den scharfen Waffen der Drohungen, Verleumdungen und Folter dringt er weiter ins Herz seiner Feinde vor, waehrend Jezal dan Luthar sich scheinbar fuer das einfache Leben an der Seite seiner Geliebten entscheidet.

Joe Abercrombies Finale Koenigsklingen ist ein wuerdiger Abschluss einer herausragend guten Fantasy-Trilogie, bei der die Koepfe gaengiger Fantasy-Klischees ebenso haeufig rollen wie die Augen des Lesers angesichts der unmoeglichen Situationen, in die Abercrombie seine Helden wider willen immer wieder stoesst. Vergleichbar mit dem Koennen von Scott Lynchs Die Luegen des Locke Lamora hat sich Abercrombie seinen Platz unter den Fantasy-Autoren der Zukunft schon jetzt gesichert. --Wolfgang Tress


Kundenrezensionen:   Gelesen 15 mehr Rezensionen...

5 von 5 Sternen Genial und packend geschrieben   November 21, 2008
Media-Mania.de
0 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich

"Koenigsklingen" fuehrt konsequent die Geschichte aus "Feuerklingen" fort. Und auch die Hauptcharaktere bleiben dieselben, auch wenn sie im Laufe des Romans alle eine beachtlichere Veraenderung erfahren als in den beiden Teilen zuvor. Die beiden Kriege, der eine im Norden, der andere in der Ebene vor Adua, sind jedoch lediglich passende Schauplaetze, auf denen die Figuren ganz nach ihrer eigenen Persoenlichkeit agieren koennen. Und immer noch sind sie nur einfache Menschen, die ein Stueck Glueck, Erfolg oder Reichtum erlangen moechten, ehe ihr kurzes Leben vorbei ist.

So duester und gleichzeitig realistisch ist Fantasy selten. Joe Abercrombie macht nicht den Fehler, ein Heldenepos zu schreiben, eine Prophezeiung sich erfuellen zu lassen oder sich alles mit einem Happy End zu verderben. Stattdessen begleitet der Autor den Leser duester, zynisch und manchmal brutal durch seine Geschichte und zeigt ihm eine fantastische Welt voller lebendiger Charaktere, die so unrealistisch gar nicht scheint. Auch wenn am Ende des Buches keine Tauben in eine glorreiche und goldene Zukunft aufsteigen, wird die Geschichte dennoch zu einem zufrieden stellenden und vor allen Dingen sehr passenden Ende gefuehrt.

"Koenigsklingen" ist genial, packend geschrieben, mit spitzem Humor und realistischer Brutalitaet. Wer dieses Buch nicht mag, der darf ruhig weiter Bluemchenfantasy lesen.




5 von 5 Sternen ...wieder zu Schlamm geworden   November 4, 2008
Mathias Ahrens (Bad Honnef)
3 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich

Wieder zu Schlamm geworden?... Endlich habe ich jetzt auch Koenigsklingen ausgelesen und ich bin froh das Abercrombie es geschafft hat mich von meinem Trauma - naemlich - dem schlechten Ende von guten Buechern, zu befreien. Abercrombie schreibt so weiter, wie ich es mir erhofft habe. Schnoerkellos und zielstrebig dem Ende zu. Hier werden nicht auf den letzten 100 Seiten Dinge an der Haaren herbeigezogen und die Geschichte noch irgendwie zu erklaeren oder die Handlung doch noch logisch erscheinen zu lassen. Was in diesem Fall auch gar nicht noetig war. Nein, hier machen die Akteure weiter ihr Ding, denn Sie konnen gar nicht anders. Die Chancen die sie gehabt haben, sind vertan oder ihnen genommen worden. Reagieren, nicht agieren bestimmt ihr Handeln. Ihre gelebtes Leben und den damit gewonnenen schmerzlichen Erfahrungen, laesst vielen ueberhaupt nicht mehr die Chance anders zu reagieren. Der blutige Neuner macht sein Ding weiter - auch wenn er manchmal hofft er koennte anders sein, Ferro kann Ihre Vergangenheit genauso wenig abstreifen wie viele andere. Die Story hat keine hellen oder freundlichen Momente mehr. Die Sympathien die man im Lauf der Geschichte fuer den einen oder anderen aufgebaut - werden in Koenigsklingen wieder in Frage gestellt. Ausser Jezal machen alle wieder einen Schritt "back to the roots" und das ist aus meiner Sicht auch gut so.
Ich habe niemals angenommen, dass The First Law ein Abendrot/Happyend bekommt, dazu hat Abercrombie seinen Protagonisten oft genug uebel mitgespielt. Wirklich weitergekommen sind sie alle nicht wirklich, die alten Mechanismen greifen noch immer. Wie einprogrammierte Befehle, loesen bestimmte Umstaende althergebrachte Verhaltungsmuster wieder aus. Nackte Gewalt, Intrigen, Hoffnungslosigkeit und Rache bestimnen das Handeln der Aktuere bis zum Schluss.

Abercrombie hat es meiner Meinung nach geschafft das Buch und die Handlung gut abzuschliessen. Das hat er vielen anderen voraus. Meiner Meinung nach schreit - das Buch nach keiner Fortsetzung. Es ist alles gesagt worden. Menschen aendern sich nur selten. Und noch seltener zu ihrem Vorteil. Zwar haben einige Akteure ueberlebt, aber ich glaube es kaum das wir ein Wiedersehen mit Ihnen haben werden. Der Zynismus der Buecher wird wohl kaum jemand ueberlesen haben. Und ich glaube auch das Abercrombie sich selber treu bleibt. das angekuendigte Buch RACHEKLINGEN hat meiner Information nach nichts mit THE FIRST LAW zu tun, sondern soll sich um ein Soeldnerdrama im Stile der BLACK COMPANY von Clenn Cook oder Erikson Brueckenverbrennern handeln. Und da wuerde ich mich echt freuen, denn Abercrombie hat genau die Voraussetzungen dafuer.

Fazit: THE FIRST LAW war eine hervoragendes Beispiel dafuer, das es auch noch neue Pfade in der Fantasy gibt, die es sich lohnt zu erkunden. Mir haben die Buecher einen Hoellenspass gemacht - und ich bin mir sicher das ich sie nicht wieder zu Schlamm werden lasse und sie bei neuer Gelegenheit wieder auferstehen lasse. Joh!



4 von 5 Sternen Ein Ende mit leichten Schwaechen   Oktober 30, 2008
RicRoc
1 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich

Ich kann mich in vielen Punkten den 5-Sterne Rezensionen fuer dieses Buch (bzw. fuer die Triologie) anschliessen. Es gibt aber ein paar kleine Punkte die mich dann doch etwas gestoert haben. Deswegen gibt es nur vier Sterne fuer "Koenigsklingen" und die komplette Triologie.

Was mich seit "Kriegsklingen" nervt ist das staendige Lutschen und Lecken am Zahnfleisch, den Zaehnen und diversen Zahnluecken. Die Anzahl der Lutscher steigt von Buch zu Buch. Eintoenig und wenig phantasievoll.
Das Seitenschinden von Joe Abercrombie feiert einen neuen Hoehepunkt. Das Buch haette locker um hundert Seiten gekuerzt werden koennen. Das haette der Story nicht geschadet.
Die staendigen Wiederholungen sind einfach ueberfluessig. Das Glokta unter staendigen Schmerzen und Kraempfen leidet...macht die Sache auch nach der x-ten Wiederholung nicht besser.
Auch kommt mir die Uebersetzung etwas unrund vor. Einige recht verschachtelte Saetze trueben den Lesefluss. Hat sich der Stil von JA geaendert ? Stand Kirsten Borchardt unter zu grossem Zeitdruck ?
Die Anzahl der Schreibfehler hat sich spuerbar erhoeht. Das sollte Heyne besser koennen.

Fazit: Ein gelungener Abschluss fuer die Debuet-Triologie ! Joe Abercrombie hat den Fantasy-Roman nicht neu erfunden. Er hat aber eine lesenswerte Triologie geschrieben. Ein Autor von dem ich noch einige "phantastische" Buecher erwarte.



3 von 5 Sternen Hoert auf wie es anfaengt   Oktober 22, 2008
linmig
1 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich

Geschrieben ist das Buch wieder (so wie die ersten beiden Teile) in dem erfrischenden Schreibstil von Joe Abercrombie. Einige ueberraschende und erfreuliche Wendungen treten in dem Buch auf.

Ich habe mich beim lesen sehr amuesiert und war gut unterhalten. Ja und dann kommt das Ende?????. Und man sitzt dort enttaeuscht. Erwartet hat man ein Dreigaenge Menu mit einem kroenenden Dessert. Aber bekommen hat man zum Schluss eine ungeklaerte Bruehe.

Es hoert genauso auf wie es angefangen hat, ein weiterer Dreiteiler waere denkbar.

Der Magier: Viel zu viele Fragen bleiben unbeantwortet: Die Beweggruende von ihm bleiben voellig unklar, warum das Ganze, wenn er sowieso geht, und nicht am Ort des Geschehens lebt, kein Motiv, keine Erklaerung, was hat er ueberhaupt davon?

Ferro: Was ist sie ueberhaupt? Ein Daemon, ein Mensch oder etwas ganz anderes? Was wird aus ihr?

Logan: Ueberlebt er oder nicht? Was ist diese Raserei die ihm beim Kampf ueberkommt?

Ist die magische Waffe eine Atombombe?

West: Ueberlebt er?

Und das sind nicht die einzigen Dinge die unbeantwortet bleiben.

Und zum Schluss ist alles so wie auf den ersten Seiten des ersten Teils, drei dicke vergnuegliche Buecher ohne Ende.

Natuerlch "muss" man den dritten Teil lesen, wenn man die ersten beiden Teile gelesen hat, und es haette auch von mir 5 Sterne bekommen, wenn es noch einen Teil geben wuerde.




3 von 5 Sternen Gutes Buch mit leider voellig unbefriedigendem Ende   Oktober 21, 2008
Michael Wendel
2 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich

Wer die vorherigen 2 Buecher schon kennt, weiss worauf er sich bei dem Buch einlaesst. Generell ist es wieder sehr gut und spannend geschrieben.

Was mir jedoch absolut nicht gefallen hat ist die Veraenderung die die Charaktere durchmachen. Hat man in den vorherigen 2 Buechern noch eine Sympathie zu den "Helden" aufgebaut, wandelt sich diese in Koenigsklingen in Antipathie (bei manchen mehr bei manchen weniger).

Am schlimmsten fande ich jedoch das Ende: Kein einziger Handlungsstrang wurde zu einem Ende gebracht, alles haengt noch lose in der Luft. Fuer das Ende einer Triologie mehr als unbefriedend.