Die Tore der Welt | 
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| Autor: Ken Follett Urheber: Ken Follett, Rainer Schumacher, Dietmar Schmidt Verleger: Luebbe Verlagsgruppe
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Bewertung: 180 Rezensionen Verkaufsrang: 13
Medium: Gebundene Ausgabe Ausgabe: 1 Seiten: 1120 Versandgewicht: 2.9 Maße (innen): 8.7 x 6.2 x 1.9
ISBN: 3785723164 EAN: 9783785723166 ASIN: 3785723164
Publikation: Februar 29, 2008 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Zustand: ungelesene Ausgabe
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| Redaktionelle Rezensionen:
Aus der Amazon.de-Redaktion 18 lange Jahre hat Ken Folletts nicht eben kleine Fan-Gemeinde auf eine Fortsetzung seines Bestsellers Die Saeulen der Erde warten muessen. Lange hat sich der Autor geziert, bis er dem Bitten des Publikums und der Verlage endlich nachgab und sich fuer einen Vorschuss von immerhin 49 Millionen Euro an die Arbeit machte. Und schon nach ein paar der stattlichen 1.300 Seiten von Die Tore der Welt weiss man: Fuer die Verlage hat sich dieser Vertrauensbonus ebenso gelohnt wie fuer die Leser das Warten. 200 Jahre sind in im suedenglischen Kingsbridge vergangen, wo Follett seine Geschichte auch diesmal angesiedelt hat. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Nachfahren der Helden von einst. Entlang ihrer Schicksale fuehrt uns der Autor, der sich bei seinen Recherchen von gleich drei Historikern zuarbeiten liess, ausgesprochen kundig durch die Welt des 14. Jahrhunderts: Durch Caris, die der Verbrennung als Hexe durch den Eintritt in ein Kloster entkommt, lernen wir Manches ueber die Pest und die mittelalterliche Medizin. Mit der Baukunst der Zeit macht uns der Architekt Merthin, Caris` Geliebter, vertraut. Auch den Gegensatz zwischen einem ebenso selbstsuechtigen wie hemmungslosen Adel auf der einen und der Masse der besitzlosen Leibeigenen auf der anderen Seite fuehrt uns der Autor mit grosser Souveraenitaet in seiner gewohnt schnoerkellos-direkten Sprache anhand persoenlicher Schicksale vor Augen: ein Sog, dem man sich kaum entziehen kann... Gewiss: In Wahrheit hat es wohl keine beinahe verbrannte Hexe zur Leiterin eines Nonnen- und erst recht keines Moenchsklosters bringen koennen. Und ueberhaupt muss man natuerlich davor warnen, seine historische Bildung nur aus historischen Romanen zu beziehen: Dennoch: Die Tore der Welt ist eine nicht nur spannende, sondern sehr wohl auch historische lehrreiche Lektuere. -- Alexander Dohnberg, Literaturanzeiger.de
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| Kundenrezensionen: Gelesen 175 mehr Rezensionen...
Soap im Mittelalter November 30, 2008 A.G.A (Deutschland) 1 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Da schon so viel ueber das Buch geschrieben wurde, moechte ich meine Rezension auf einen Punkt beschraenken, der vielleicht bei einer Kaufentscheidung helfen kann: "Die Tore der Welt" wird als geschichtlicher Roman kategorisiert. Beim Lesen aber fuehlte ich mich eher an diese typischen Fernsehserien der 1980er wie "Dallas" oder "Denver-Clan" erinnert: die ganze Handlung dreht sich um eine ueberschaubare Anzahl Personen, die alle irgendwie miteinander verwandt oder bekannt sind, und deren Freundschaften und Feindschaften, Intrigen und Buendnisse. Das 14. Jahrhundert bietet dazu eigentlich nur eine Kulisse, ebensogut haette die Geschichte mit leichten Aenderungen auch 100 Jahre spaeter oder frueher spielen koennen. Dazu kommt, dass die Denk- und Handlungsweisen vieler Charaktere anachronistisch, also unzeitgemaess, dargestellt sind - oft wirkt das, als waeren Menschen aus unserer Zeit mit einer Zeitmaschine zurueckgereist. Follett bezieht sich nur selten auf tatsaechliche historische Ereignisse, der Schwerpunkt der Handlung liegt auf den persoenlichen Interaktionen, sprich: dem Hick-Hack, der Hauptcharaktere. Kurz und knapp: Ein unterhaltsamer Roman, wenn man gern Familiendramen und Daily Soaps mag. Fuer Leser historischer Romane dagegen wahrscheinlich eher zu seicht.
Langweilig, nervig, kitschig, voellig unrealistisch November 25, 2008 y 1 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich
Wie andere vor mir kann ich mich nur enttaeuscht ueber das Buch aeussern. Der Inhalt scheint 1:1 vom Vorgaenger uebernommen, aber kleine Details, die den Vorgaenger zu einem guten Buch machten, finden sich nun nicht mehr. Insbesondere meine ich dabei die kleinen Wissensbrocken ueber damalige Technologie und Lebensweise. Leider "denken" und handeln die Leute voellig unglaubwuerdig. Insbesondere das Verhaeltnis von Frauen und Kindern zu den Maennern ist verbogen, damit man mal wieder feministisch idealisiert ueberhoehte "starke" Frauen zeigen kann. Einfach nervig, dass scheinbar kein Buch mehr geschrieben werden kann, ohne staendig auf diesem Zeugs rumzureiten. Irgendwie sind alle Ereignisse und ihre Folgen in dem Buch so klinisch sauber getrennt und werden fast mathematisch exakt abgehandelt, als ob das Leben nur aus Schwarz und Weiss bestuende und sich alles berechnen liesse, die Guten immer nur gut und letztendlich erfolgreich, die Boesen nur schlecht und am Ende bestraft waeren. Naja, es geht immer mehr bergab. Finde schon fast keine guten neuen Buecher mehr.
Gut aber nicht so gut.... November 24, 2008 M. Schmid (Muenchen) Dieser Roman ist nicht wirklich eine Fortsetzung von den Saeulen der Erde. Aber wenn man den vorhergegangenen Teil gelesen hat, fuehlt man sich dem ganzen sehr vertraut. Waehrend es in dem ersten Teil um den Bau der Kathedrale in der fiktiven Stadt Kingsbridge geht, spielt die aktuelle Geschichte nun 200 Jahre spaeter rund um die Kathedrale. Das Buch ist gut zu lesen und auch unterhaltsam, allerdings ist es bei weitem nicht so fesselnd wie der erste Teil. Besonders im ersten Teil des Buches hat es doch einige Laengen zu ueberbruecken. Fazit: Ein gutes Buch, nicht mehr...
Es hat mir gefallen November 21, 2008 Shawnen (St. Augustin) 0 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich
Als ich hoerte, es gibt eine Fortsetzung zu "Die Saeulen der Erde" hat es mich sehr gefreut. Natuerlich habe ich es gleich gekauft und mich ans lesen begeben. Ehrlich gesagt, es war nicht ganz so fesselnd wie "Die S... ", aber auch hier lebt und leidet man wieder mal mit den Personen.
Zeitraeuber November 21, 2008 Amelie Paul (Rheinland-Pfalz) 1 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich
Meine Freundin hat sich dieses Buch gekauft und sich auch sehr darauf gefreut. Ich hatte urspruenglich vor das Buch nach ihr ebenfalls zu lesen, habe aber inzwischen Abstand davon genommen. Abgesehen davon, dass ich nun kein Interesse mehr an dem Buch habe, koennte ich es auch gar nicht mehr lesen, denn nach etwa der Haelfte des Romans hat meine Freundin beschlossen ihn zu verbrennen. Sie fand die frauenverachtenden Stellen, das sinnlose (Vergewaltigungs-)Gerammel der Protagonisten und die seichte Handlung einfach unertraeglich. Wer Lust auf solche "Lust" hat, moege sich dieses Buch beschaffen. Wem das Wuergereiz verursacht, sollte die Finger davon lassen.
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