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Super hilfreich im Vorstellungsgespraech November 11, 2008 R. Schorn Mit Abstand das beste Buch fuer die Vorbereitung auf Vorstellungsgespraeche, das ich gelesen habe! Das Buch zeigt dem Leser die Perspektive der Gespraechspartner auf Unternehmensseite und laesst ihn diese Perspektive auch verstehen. Eigentlich offensichtliche Erkenntnisse, auf die man aber einmal gestossen werden sollte und die zusaetzlich die Angst vor dem Gespraech etwas nehmen. Man sollte sich tatsaechlich die Zeit nehmen und die vorgeschlagenen Aufgaben bewusst durchfuehren und auch mehrmals ueben. Anfangs noch sehr zeitaufwendig, wundert man sich bei der Vorbereitung auf das 2. oder 3. Gespraech, warum man sich innerhalb kurzer Zeit schon so gut vorbereitet fuehlt. Dieses Buch macht selbstsicher und laesst einen die andere Seite besser verstehen. So gelingt es auch, dem Gegenueber in verschiedenen Situationen aufzuzeigen, warum man auf diese Stelle passt!
Bekommen wir eine Puettjer-Schnierdaisierung von Bewerbungsverfahren? September 28, 2007 Andreas Stuetzer (Aachen) 19 aus 21 fanden die folgende Rezension hilfreich
Die vielen, in hohen Auflagen erschienenen Buecher des Berater- und Autorenduos Christian Puettjer und Uwe Schnierda weisen darauf hin, dass die beiden zu den Spitzenkraeften in Sachen Bewerberschulung gehoeren, und auch die vielen positiven Bewertungen ihrer Buecher belegen, dass sie die Erwartungen ihrer LeserInnen weitgehend erfuellen. Bis zu einem gewissen Grad kann ich das nachvollziehen, denn auch ich finde ihre Ratschlaege fuer gelungene Selbstpraesentationen sehr empfehlenswert. Dennoch gibt es einige Dinge, die mich beim Lesen des Buches stutzig gemacht haben. Wie in den meisten Bewerbungsratgebern fuer Hochschulabsolventen verwenden auch die beiden Autoren am liebsten Beispiele fuer Bewerber, die ein wirtschaftswissenschaftliches Studium absolviert haben. Ein sehr haeufig genannter Begriff ist dabei das Wort 'Marketing'. Daneben werden gelegentlich Beispiele aus den Ingenieurwissenschaften angefuehrt, andere Studienrichtungen werden dagegen so gut wie nicht erwaehnt. Nun ist es zwar so, dass aus den Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften in der Tat viele Studienabgaenger kommen, dennoch stellen die beiden Gruppen zusammen keineswegs die Mehrheit, sondern nur etwa ein Drittel aller Absolventen. Ausserdem legen in den Wirtschaftswissenschaften beileibe nicht alle Studierenden ihren Schwerpunkt auf Marketing. Mit anderen Worten: die meisten Hochschulabsolventen werden sich in den zitierten Beispielen kaum wiederfinden. Ein weiteres Lieblingswort der Autoren ist 'Unternehmen'. Das heisst, die Beispiele sind stets auf Bewerbungen in Firmen ausgerichtet. Doch auch diese Situation trifft auf die meisten Hochschulabsolventen nicht zu. Deren ueberwiegende Zahl arbeitet naemlich gar nicht in der Privatwirtschaft, sondern im Oeffentlichen Dienst, denken Sie z.B. an (Hochschul-)Lehrer, Richter, Aerzte oder Sozialarbeiter. Deren Bewerbungsverfahren unterscheiden sich jedoch deutlich von denen in der freien Wirtschaft. Das Buch ist also keineswegs ein Ratgeber fuer alle Hochschulabsolventen, sondern eher fuer ein relativ schmales Segment. Titel und Klappentext lassen dies indes nicht erkennen. Aus eigener Erfahrung kann ich zudem sagen, dass die besten Bewerbungsgespraeche jene sind, in denen zwischen Arbeitgeber und BewerberIn ein intensiver Austausch ueber Vorstellungen und Erwartungen bezueglich des Arbeitsalltags stattfindet. Vorstellungsgespraeche, in denen standardisierte Fragen gestellt werden, auf die mit aus Ratgebern angelesenen, standardisierten Antworten entgegnet wird, sind dagegen fuer beide Seiten wenig ergiebig. Daher frage ich mich, was 'die 100 wichtigsten Fragen im Vorstellungsgespraech und die besten Antworten' den BewerberInnen wohl bringen sollen. Gibt es tatsaechlich Menschen, die glauben, auf Fragen wie "Warum haben Sie sich bei uns beworben?" (S. 157), "Wuerden Sie sich selbst einstellen?" (S. 159) oder "Wie sieht Ihre private Lebensplanung aus?" (S. 175) verwertbare Antworten zu bekommen? Das aus meiner Sicht geradezu Fatale daran ist jedoch, dass die Ratgeber offenbar nicht nur von Bewerbern gelesen werden, sondern auch von ideenlosen Personalentscheidern. Wie sonst ist es zu erklaeren, dass Fragen wie diese ueberhaupt gestellt werden? Und vermutlich wird die Zahl solcher Bewerbungsablaeufe noch zunehmen, befinden sich doch unter den Einsteigern von heute die Personalentscheider von morgen. Zumindest jene, die aufgrund einer Vorbereitung mit Ratgebern dieser Art eine Stelle bekommen haben, werden das Verfahren mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder anwenden, wenn sie auf der anderen Seite sitzen. Dieses Phaenomen koennte man daher geradezu als Puettjer-Schnierdaisierung, alternativ auch als Hesse-Schraderisierung der Bewerbungsverfahren bezeichnen. Glaubt man den vielen positiven Rezensionen des Buches, so ist die Vorbereitung anhand standardisierter Frage-und-Antwort-Spiele allerdings tatsaechlich erfolgreich. Ich habe jedoch auch bezueglich dieser Bewertungen einige ernsthafte Zweifel. So schreibt ein Rezensent ueber das Buch: 'Hat mir z.T. [!] einen neuen Job beschehrt [!]'. Wenn man sich vor Augen haelt, dass es sich um einen Ratgeber fuer Hochschulabsolventen handelt, dann muss man sich schon fragen, ob hier alles mit rechten Dingen zugeht. Sollte das Deutsch in seinem Bewerbungsschreiben aehnlich gewesen sein, wuerde mich jedenfalls interessieren, wie der Rezensent es ueberhaupt bis zum Vorstellungsgespraech geschafft hat. Abschliessend noch zwei Anmerkungen zur formalen Gestaltung des Buches: Wer schon mehrere Ratgeber der beiden Autoren gesehen hat, der weiss, dass sie ihre Buecher gern durch Comic-artige Zeichnungen auflockern. Das mag bei Ratgebern fuer jugendliche Bewerber noch angehen, bei Buechern fuer Akademiker finde ich das hingegen befremdlich. Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass die Autoren einer Pubertisierung der Arbeitswelt Vorschub leisten wollen. Und dann sind da noch die Bilder, mit denen vorteilhafte und unvorteilhafte Koerperhaltungen demonstriert werden sollen. Die sind allenfalls als unfreiwillig komisch zu bezeichnen, da sie aussehen, als wuerden sie aus der Mottenkiste von Samy Molcho stammen. Deshalb ein Tipp an die Autoren: Vereinbaren Sie einen Termin mit einem guten Fotografen, die gibt's auch in Norddeutschland. Fazit: Das Buch enthaelt viele wichtige Hinweise und gute Ratschlaege fuer Bewerber, die zu beherzigen sich lohnt, wie es auch fuer Bewerbungsberater lohnend sein kann, ueber Hinweise anderer nachzudenken.
Absolut empfehlenswert! Juni 6, 2007 lcenterprises (Munich, Germany) 1 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich kann dieses Buch nur empfehlen, ich habe mich ausschliesslich damit vorbereitet. Man kann natuerlich nicht alle Antworten auswendig werden, das waere auch schlecht. Aber die Tatsache, dass man sich mit den Fragen auseinander setzt, ist sehr vorteilhaft. Mein Vorstellungsgespraech ging ueber fuenf Stunden, ungewoehnlich lang und fuer manche vielleicht sogar einschuechternd. Aber es hat gleich geklappt. Ich kann nicht sagen, dass die Fragen gleich oder sehr unterschiedlich waren, ich habe alle Fragen gelassen geantwortet und musste nicht viel nachdenken, weil ich mich mit dem Thema schon ausfuehrlich beschaeftigt habe. Ich denke, das kam auf jeden Fall gut an ;) Vielen Dank an die Autoren!
Sehr praxisorientiert, auch fuer Fortgeschrittene Mai 21, 2007 Olaf Winter (Berlin) 7 aus 7 fanden die folgende Rezension hilfreich
Bei uns an der Uni fuehrt das Career Center regelmaessig Vortragsveranstaltungen und Seminare fuer die optimale Bewerbung durch. In einer Vortragsveranstaltung zum Theme Jobinterview wurde uns dieser Ratgeber empfohlen. Ich bin bei Empfehlungen eher skeptisch, aber nachdem ich mir in einer Buchhandlung (sorry amazon) gruendlich angeguckt habe, was es so gibt, habe ich mich fuer dieses Buch entschieden (ja, bei amazon :-)). Allein schon die Tatsache, dass das Buch bereits in der sechsten Auflage erschienen ist spricht ja Baende! Zu meinem Hintergrund: Ich studiere VWL und werde in Kuerze mein Studium beenden. Mit dem Buch bin ich sehr gut zurechtgekommen. Der Aufbau ist schluessig und strukturiert, man hat sofort den Ueberblick. Im Detail geht es um diese Bereiche: - Vorbereitung des Gespraeches - individuelle Selbstpraesentation - Gespraechspartner auf der Unternehmensseite - Gespraechstechniken - Staerken und Schwaechen - Fragen zur Leistungsmotivation - Fragen zum Unternehmen - Fragen zur Entwicklung in Schule und Studium - Fragen zur Persoenlichkeit - Fragen zur Freizeit - Eigene Fragen - Stressfragen - Gehaltsfragen - Koerpersprache im Jobinterview Abgerundet wird das Ganze durch weitere (!) 100 Beispielfragen mit 100 unguenstigen und 100 ueberzeugenden Antworten. Ich habe mich oefter mit meiner VWL-Lerngruppe getroffen, dann haben wir uns gegenseitig die Fragen gestellt und Feedback gegeben, wie die Antworten herueberkamen. Wir haben uns auch, wie von den Autoren empfohlen dabei mit der Videocam aufgenommen. Das fuehrte dazu, dass wir manchmal vor Lachen nicht mehr weiterkonnten, aber am Ende doch zufrieden mit den Trainingseffekten waren. Mein Fazit: Schwerpunkt ist hier der Trainingsaspekt. Es wird also nicht die ganze Zeit ue b e r Vorstellunsgespraeche geredet, sondern anhand hunderter Beispiele aufgezeigt, welche Fehler unvorbereitete Hochschulabsolventen machen und was man k o n k r e t selber besser machen kann. Dabei geht es darum, eigene Antworten und Strategien entwickeln. Dies setzt einiges an Mitarbeit voraus, die sich aber lohnt.
Absolut empfehlenswert März 22, 2007 PepeRoni (Monaco d. B.) 8 aus 8 fanden die folgende Rezension hilfreich
Mir geht es aehnlich wie einigen hier: nachdem ich einige mehr oder minder erfolglose Bewerbungsgespraeche hinter mir gelassen hatte, kam dieses Buch ins Spiel. Und siehe da: ich erkannte sofort einige Fehler wieder, die ich offenbar gemacht hatte! Und ploetzlich war alles so einleuchtend und klar! Ich konnte mich anhand des Buches wirklich optimal auf das naechste Gespraech vorbereiten, fuehlte mich dadurch um Laengen sicherer und selbstbewusster und bestand die Feuerprobe dann auch prompt. Ich kann das Buch wirklich jedem waermstens empfehlen, der sich auf Vorstellungsgespraeche gut vorbereiten will. Viele Beispiele sind zwar auf den Wirtschaftsbereich zugeschnitten, aber auch ich als Geisteswissenschaftler habe unheimlich viele gute Tipps und Anregungen aus den Schilderungen gezogen. Besonders gut finde ich die umfangreichen Beispiele mit detaillierten negativ- und positiv-Antworten. Wirklich TOP! 5 Sterne problemlos verdient!
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