Fuehren, Leisten, Leben: Wirksames Management fuer eine neue Zeit | 
vergrössern | Autor: Fredmund Malik Urheber: Fredmund Malik Verleger: Campus Verlag
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Bewertung: 88 Rezensionen Verkaufsrang: 912
Medium: Gebundene Ausgabe Ausgabe: Komplett ueberarb. Neuauflage. Seiten: 400 Versandgewicht: 1.7 Maße (innen): 9.1 x 6.3 x 1.2
ISBN: 3593382318 EAN: 9783593382319 ASIN: 3593382318
Publikation: Dezember 2006 Verfügbarkeit: Gewoehnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden
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| Redaktionelle Rezensionen:
Aus der Amazon.de-Redaktion Einem Friedensreich-Hundertwasser-Haus gleicht die Architektur des Denkgebaeudes der Theorien, die sich -- in welcher Weise auch immer -- mit dem Thema "Management" befassen: viele, ineinander verschachtelte schiefe Ebenen, bunt bemalte Fassade mit Schnoerkeln, schoen anzusehen, innen aber unpraktisch und verwirrend. Fredmund Maliks Architektur ist das nicht. Sein Gegenentwurf lautet: Management ist ein erlernbarer, professioneller Beruf, fuer den es klare Grundsaetze, Aufgabenstellungen und Werkzeuge gibt. Dementsprechend ist das Buch des erfahrenen Managementlehrers und -praktikers geradlinig und praezise in der Argumentation, schnoerkellos in der Struktur, zudem anwendungsorientiert und ueberaus benutzerfreundlich. Malik, dessen Ziel es ist, professionelle Standards zu schaffen, folgt einem umfassenden Verstaendnis von Management. Konsequenterweise richtet sich sein Buch an alle, die in Organisationen wie auch immer ausgestaltete Fuehrungsaufgaben wahrnehmen. Schon aufgrund dieses breiten Verstaendnisses geht nach Ansicht des Autors die Forderung nach dem "idealen" Manager, einer Kreuzung aus "antikem Feldherrn, Physik-Nobelpreistraeger und Fernseh-Showmaster" an der Wirklichkeit vorbei. Deshalb ist die Frage, die es vielmehr zu beantworten gelte: "Wie schafft man es, normale Menschen zu Spitzenleistungen zu befaehigen?" Hierzu formuliert Malik klare Regeln, wobei er an einigen Stellen bewusst mit Lehrbuchweisheiten bricht. So fordert er neben der konsequenten "Output-Orientierung des Managers" dessen Konzentration auf Weniges, aber Wesentliches. Ueberhand nehmendes Teamworking ist fuer den Autor nicht etwa ein Zeichen funktionierender, sondern "schlechter Organisation". Und der (typisch deutschen?) Eigenart, immer erst Schwaechen beseitigen zu wollen, setzt er die Forderung entgegen, die Staerken der Mitarbeiter gezielt auszubauen und zu nutzen. Malik ist mit diesem Buch ein aus der Managementliteratur herausragendes Werk gelungen, das Praxiserfahrungen und wissenschaftliche Erkenntnisse zu einem integrierten Managementansatz synthetisiert. --Manfred Schwarzmeier
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| Kundenrezensionen: Gelesen 83 mehr Rezensionen...
Maliks madiges Mittelmass Mai 2, 2008 Gerd Himmel (Bad Ems) 4 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich
Generell ein lesbares Buch. An Kursivsetzungen und Konsistenzverletzungen der verschiedenen Rechtschreibungen unserer Tage - stoere sich wer will: Content is King! Aber genau damit hapert es - viele Gemeinplaetze (und das sollte nicht der Anspruch eines Managementbuches sein) und starke Aehnlichkeiten - bis hin zur Verwechselbarkeit zu anderen, frueheren Autoren (und dies ist ebenfalls ein No-Go). Daher nur 2 Sternchen.
Gut aber duenn März 10, 2008 M. Novak (Wien) 4 aus 7 fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Managementkonzept von Malik macht Sinn und fasst wesentliche Bestandteile im Unternehmen gut zusammen. Leider ist das Buch an vielen Stellen eher langatmig und birgt viele Stellen wo ueber schlechtes Management hergezogen wird. Das ist nicht allzu konstruktiv. Fuer die Praxis fehlen auch konkreke Ansatzpunkte von denen ich mir sicher bin, dass Sie Malik parat haette. Schade, so ist's nur halb so gut.
hochmuetig, arrogant und nichtssagend März 2, 2008 Petra Fritsch 9 aus 17 fanden die folgende Rezension hilfreich
der titel verspricht viel - das buch haelt nichts. wirklich nichts! es bietet in breitem geschwafel einen ueberblick ueber dinge, die jeder schon weiss, der sich gedanken ueber management gemacht hat. und das in arroganter, herablassender form, ohne je wirklich konkrete tipps zur verbesserung zu geben. so gibt es im ganzen buch keinen hinweis, wie man z.b. - was der titel ja eigentlich suggeriert - eine work-life-balance herstellen koennte. das buch ist der lebende beweis, warum im management viel zeit mit unwichtigem verbracht wird: weil man dinge nicht konkret auf einen punkt bringt und offen anspricht. auf konkrete schwachstellen im management bietet es bestenfalls loesungsansaetze, auf die man mit ein bischen nachdenken selber kommt. der wirklich konkrete anteil des buches haette fuer eine broschur von max. 50 seiten gereicht - aber mit 400 seiten kann man halt mehr geld verdienen.
Hilfreiche Inhalte, wortreich und hochmuetig dargeboten Januar 2, 2008 Ein Manager (Frankfurt) 27 aus 31 fanden die folgende Rezension hilfreich
Maliks Buch bietet viele wertvolle Gedanken zu beispielsweise: Managementmoden, der Bedeutung von Vertrauen, dem Vorbereiten und Durchfuehren von Besprechungen, dem Nachverfolgen von Massnahmen, dem Thema Selbstorganisation sowie der Erkenntnis, dass man sich auf das Nutzen von Staerken statt auf das Beseitigen von Schwaechen konzentrieren soll. Auch die Erkenntnis, dass es keine vollkommenen Organisationen gibt oder dass es oft bedeutender ist, die richtige Frage zu stellen, als eine passende Antwort auf eine unpassende Frage zu finden, ist sicher richtig. Aber all dies ist auch Gegenstand guter Management-Ausbildung, von der Malik insbesondere gegen Ende seines Buches erklaert, dass sie weder in betriebswirtschaftlichen Studiengaengen noch in MBA-Programmen zu finden sei. Die Absolutheit seiner Aussagen ist es schliesslich, die mich fuer dieses Buch zu einem eher schlechten Gesamturteil kommen laesst, nicht weil die Aussagen grundlegend falsch waeren, sondern weil Malik sie mit oberflaechlicher Logik meist einseitig und unreflektiert abgibt. Verweise auf "jahrelange Erfahrung" und "tausende von Gespraechen mit Top-Managern" moegen beeindrucken, lassen unterm Strich jedoch argumentative Hilflosigkeit durchscheinen. Eine allgemeingueltige Erkenntnis (so sie es denn ist) will erarbeitet und nicht nur behauptet sein. Hinzu kommen unzaehlige Wiederholungen. Durch Wiederholung einer Behauptung gewinnt keine Aussage an Belegbarkeit. Malik geht wortreich grosszuegig mit der Zeit des Lesers um und moechte ihn gleichzeitig mit diesem Buch zum effektiven Manager ausbilden. In diesem Sinne haetten die gebotenen Inhalte sicher auch auf knappen 80 Seiten Platz gefunden und dann als Beleg fuer gutes Zeitmanagement gestanden - bei Malik UND beim Leser. Besonders enttaeuschend finde ich, dass Malik eine Definition des Kernbegriffs Management schuldig bleibt. Nach einer unendlich erscheinenden Hinfuehrung zum Thema setzt er ihn stillschweigend mit Fuehrung gleich, bevor er ihn am Ende des Buches ebenso stillschweigend wieder aufgreift. Dabei bleiben wichtige Elemente des Begriffs auf der Strecke, und dies, obwohl schon ein kleiner Blick in ein Herkunftswoerterbuch genuegend Ansaetze fuer eine umfassende Definition oder zumindest fuer eine freie Uebersetzung des Begriffs (zum Beispiel mit "Systemhandhabung") geboten haette. In diesem Zusammenhang ist auch eine weitreichende Unschaerfe von Begriffen zu bemaengeln. Beispielhaft ist das folgende vermeintlich moegliche Losloesen des Ausdrucks vom Inhalt: "Den Ausdruck Unternehmenskultur habe ich nie fuer besonders nuetzlich gehalten, was er bezeichnet hingegen schon." (S.77) Solche Unschaerfen treten an vielen Textstellen auf. So unterscheidet Malik inhaltlich auch nur bedingt zwischen Sachbearbeitern und Managern, denn beide sind bei ihm zum Tun verpflichtet. Nicht beruecksichtigt wird, dass ein Manager den Ueberblick und sein Koordinationsvermoegen verliert, wenn er sich tatsaechlich in die Ebene des Tuns begibt. Hier merkt der Leser, dass Malik Hinweise fuer eine Praxis geben will, in der er sich selbst nie befunden hat. Seine eigene vehemente Kritik gegen alle anderen (aus seiner Sicht praxisfernen) Lehren zieht sich nicht nur durch die gesamten 388 Textseiten dieses Buches, sondern trifft damit letztlich ihn selbst.
Schlichte Alltagsregeln... November 11, 2007 Christian Ettenhuber 5 aus 13 fanden die folgende Rezension hilfreich
...fuer einfache Fuehrungsaufgaben ohne auf komplexe Probleme einzugehen. F. Malik beschreibt den Manager von heute primaer als mechanisches Raedchen im Motor einer Firma und laesst die menschlichen Aspekte dieser Taetigkeit voellig ausser acht - deshalb nur 1 Stern.
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