Besser leben mit der Hartz IV-Falle: Ein Handbuch fuer Kaempfer. Inkl. Musterbriefe, Gesetzestexte, Amts- und Gerichtsschreiben | 
vergrössern | Autor: Dieter Kerschkamp Urheber: Dieter Kerschkamp Verleger: Edel Entertainment
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Medium: Broschiert Ausgabe: 1 Seiten: 190 Versandgewicht: 0.3 Maße (innen): 6.9 x 4.6 x 0.6
ISBN: 3811819062 EAN: 9783811819061 ASIN: 3811819062
Publikation: Januar 2, 2006 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
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Perfekt Inszeniert August 11, 2008 Masterplan (Koeln) Was der Autor mit diesem Buch macht, ist eine geniale Idee: Er holt sich - in Form von Verkaufserloesen - ein wenig davon zurueck, was er seiner "Zielgruppe" ohnehin schon zwangsweise zum Teil abtreten musste: den Lohn fuer seine Arbeit. Und mit dem Titel sorgt er dafuer, dass er damit die Richtigen erwischt: die faulen Schmarotzer dieser Gesellschaft, die auf Kosten anderer Leute Arbeit leben. Bravo! Dafuer 5 Sterne.
Finger weg von diesem Buch Juli 16, 2008 Molly McMillion 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Um es gleich vorneweg zu nehmen: Geht zur einer Beratungsstelle oder in eine Arbeitslosengruppe, wenn ihr Probleme mit Hartz IV habt! Die Lektuere dieses Buches hingegen duerfte euch kaum weiterhelfen. Was der Autor an Hilfen rund um Hartz IV nennt, ist zumindest in meinen Augen weit vom Lebensalltag Arbeitsloser entfernt und koennte an einigen Stellen sogar auf ein gefaehrliches Glatteis fuehren. So zum Beispiel der Tipp des Autors, eine grosse teure Wohnung statt der vom "Job Center" finanzierten ALG-II-Butze zu bekommen: Er raet, zwei Arbeitslose sollten kurzerhand zusammenziehen. Der eine mietet die grosse teure Wohnung, der andere zieht als Untermieter ein und das "Job Center" zahlt beiden die so genannte Mietobergrenze fuer Einzelpersonen - rein theoretisch koennte eine teure Wohnung so bezahlt werden. Die Praxis sieht weniger rosig aus: Welcher Vermieter vermietet denn eine grosse teure Wohnung an einen mittellosen Arbeitssuchenden? Und wer sollte den Umzug dorthin zahlen? Das "Job Center" tut es nicht - und die Arbeitslosen koennen es nicht. Schon der Buchtitel macht angesichts der Verarmung und Ausgrenzung Arbeitsloser einen zynischen Eindruck: "Besser leben mit der Hartz-IV-Falle" - das klingt, als koennte ein feines Leben noch feiner werden. Einen Punkt gibt es fuer den Abdruck des Sozialgesetzbuches II - allerdings ist auch der fuer Betroffene nicht wirklich nutzbar, da viele Aspekte im SGB II nicht eindeutig verstaendlich sind und erst in den sogenannten Durchfuehrungsbestimmugen des Bundesarbeitsministeriums geklaert werden, die uns der Autor aber vorenthaelt. Mein Rat: Finger weg von diesem Buch.
Guter Ansatz! Mai 13, 2008 U. Neugebauer 1 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieses Buch ist nicht als Ratgeber zu verstehen, sondern ist "ein Handbuch fuer Kaempfer". Um weiter auszuholen: Was ist ein HartzIV Empfaenger? Emotionslos betrachtet eine Person, die i.d.R. (!) unverschuldet (Kuendigung) in eine Situation de Erwerbslosigkeit gekommen ist und deshalb finanzielle Mittel vom Staat bezieht. Diese Person muss gewisse Vorausetzungen erfuellen, um dieses Mittel zu bekommen und sich in gewisser Weise verhalten (Bewerbungsbemuehungen und dergleichen), um den Anspruch zu erhalten, ansonsten drohen Kuerzungen. Es ist also alles ganz legal und Hartz IV Empfaenger tun nichts Unrechtetes. Gleich wohl wird diese Personengruppe stigmatisiert und abgewertet. Zum Ausdruck kommt dies in den Medien und in Aeusserungen unserer Politiker. Andere Personengruppen haben bei der Inanspruchnahme von staatlichen, finanziellen Leistungen weniger Probleme. Zwei aktuelle Beispiele seien angefuehrt: Nokia greift hohe Subventionen ab und verabschiedet sich nach Ablauf des Vertrages nach Rumaenien, nachdem dieses Land der EU beigetreten ist, was ja auch vom deutschen Steuerzahler mit finanziert wurde. Die Abgeordneten passen ihre Bezuege den Bundesrichtern (immerhin die ranghoechsten deutschen Juristen) an und genehmigen sich innerhalb weniger Monate aufgrund der Tariferhoehung im Oeffentlichen Dienst erneut eine saftige Erhoehung der Diaeten (natuerlich steuerfrei). Alles voellig legal... genauso, wie der Bezug von ALG II. Hier setzt das Buch an. Nicht Scham und Selbstkasteiung, sondern Selbstbewusstsein und Kreativitaet ist die Devise! Wie gesagt: Keine andere Personengruppe, die Geld vom Staat bezieht, stellt sich in Frage. Deshalb, wie vom Autor gefordert: Schalter im Gehirn umlegen und los! Hartz IV Bezieher sind keine Almosen-Empfaenger!
Guter Titel - aber leider war's das auch schon ! Februar 28, 2007 H.S. 10 aus 13 fanden die folgende Rezension hilfreich
Schade ! Sicherlich werden viele Betroffene dieses Buch kaufen, denn das Thema Hartz IV beschaeftigt Millionen. Was sich denkwuerdige Personen um Peter Hartz einst ausgedacht haben, reisst viele Menschen noch heute in die voellige Verarmung und nimmt ihnen noch das letzte Quentchen Hoffnung u. Selbstvergefuehl. Um so mehr freut man sich erwartungsvoll auf dieses Buechlein. Schon der Titel ermutigt zum Hoffen, endlich einen praxisnahen Ratgeber mit Fallbeispielen und wertvollen Tipps gefunden zu haben. Leider wurde die Vor-Freude bereits nach ein paar Kapiteln getruebt ... und dies sollte sich bis zum Ende des Buechleins fortsetzen. Der Autor Dieter Kerschkamp bezeichnet die 12 Kapitel als Lektion 1,2,3, etc., doch leider hat er moegl.w. selbst ein paar Lektionen noetig um so ein brisantes u. umfassendes Thema praxisnah und informativ umzusetzen. Der Untertitel *Ein Handbuch fuer Kaempfer* allein zeugt schon von einer Ueberheblichkeit, die seines Gleichen sucht. Oder ist es Ironie des Schicksals? Fuer mich ist das Buechlein eine Enttaeuschung und jeder 345 Empfaenger sollte die 7,95 lieber in Essen und Trinken anlegen. Wie schon ein Anderer vor mir schrieb: schade das man ueberhaupt 1 Stern vergeben muss.
Der Autor setzt "Hartz IV" gewinnbringend fuer sich ein! November 30, 2006 Sam Gerard 19 aus 20 fanden die folgende Rezension hilfreich
Schade, dass man mindestens einen Stern vergeben muss. Aber das Buch zeigt deutlich, dass jeder in diesem Land etwas veroeffentlichen darf ohne davon Ahnung zu haben. Ich habe den Eindruck, dass der Autor innerhalb einer Woche, wenn es hochkommt, das Buch zusammengeschustert hat, um sich an ohnehin schon finanziell gebeutelten Arbeitslosengeld II-Beziehern zu bereichern. Die Tipps sind realitaetsfremd und laecherlich. Gemeinnuetzige Vereine gruenden finde ich noch am amuesantesten! Das Buch mit dem "Insiderwissen der Bundesagentur fuer Arbeit" ist absoluter Unsinn. Der Autor hat kein Fachwissen und schreibt eindeutig an der Thematik vorbei. Wer sich von diesem "Handbuch" echte Hilfe in einer sozialen Notlage erhofft, der wird leider komplett enttaeuscht. In einem hat der Verfasser jedoch recht. Es ist ein Handbuch fuer Kaempfer, denn sich bis zum Ende durch die tollen Tipps von Herrn Kerschkamp zu wuehlen, das zeugt von Leidensfaehigkeit und Durchaltevermoegen sowie erstaunlichem Kampfgeist!
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