Kundenrezensionen:
Gut fuer Menschen, die auf diesem Gebiet eine Arbeit schreiben! Oktober 21, 2008 A. Suess (berlin) 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Es kommt drauf an, wofuer man das Buch benoetigt. Ich schreibe gerade meine Examensarbeit in diesem Bereich und das in der Sonderpaedagogik. Fuer mich war das Buch daher sehr hilfreich, es wird sicherlich zu den meist zitierten Buechern in meiner Arbeit gehoeren, da viele Konzepte und Foerderungsmoeglichkeiten sehr gut und detailliert beschrieben sind. Es werden psychologische Hintergruende eroertert, und viele gute Projekte und Einsatzbereiche aus der Praxis beschrieben! Fuer die Praxis gibt es sicherlich andere Buecher, die auch direkt aus der Praxis FUeR die Praxis geschrieben wurden, die mir wiederum nicht soviel gebracht haben... Um meinem Vorgaenger noch einen Tip zu geben: Das Buch "Mensch und Tier im Dialog" von Otterstedt beschreibt u.a. wie man mit Lamas umgehen kann ;)
2,5 Sterne fuer ein trockenes, sich wiederholendes und nicht wirklich gaenzlich ergiebiges Universitaetstextbuch Juli 19, 2008 Bonam Pak (Berlin) 7 aus 7 fanden die folgende Rezension hilfreich
Es gibt zahlreiche Buecher ueber Tiere als Therapiehilfe fuer Menschen. Ich hatte mich fuer dieses entschieden, weil es 2008 das neueste war (von 2007 laut amazon, von 2008 laut Impressum) und weil es sich auf die Theorie hinter dem Ganzen konzentrierte, was andere Buecher angeblich nicht taeten. Nun, ich wuenschte, ich haette mich fuer ein anderes Buch entschieden. Dies ist ein Textbuch, und zwar ein sehr, sehr trockenes. Zusaetzlich ermuedend ist die staendige Wiederholung des Inhalts. Bereits nach der Haelfte fragte ich mich, auf wieviele unterschiedliche Arten und Weisen es die beiden Autorinnen von der Julius-Maximilians-Universitaet Wuerzburg es wohl schaffen wuerden, mir haargenau denselben Inhalt zu vermitteln. Antwort: Noch auf eine Menge Weisen mehr. Irgendwann daemmerte es mir, dass die Theorie um das Thema - heutzutage zumindest - wohl eher nur etwas aufgeblasen zu einem Buch gemacht werden kann. Sicher, es gibt die Theorie und die ist durchaus wertig. Und ganz ehrlich: Auch als Laie haette ich dafuer das Buch nicht lesen muessen. Dass Tiere einen vorbehaltloser annehmen als andere Menschen, egal wie alt oder auf welche Art auch immer von der Norm man beeintraechtigt ist, und dass dies auf verschiedene Weisen heilend wirken kann, ja dass habe ich auch vorher nicht anders gesehen. Ich muss das nicht 60 oder 80 mal in immer neuen Formulierungen, zumeist im tollen Fremdwoerterkauderwelsch eingehaemmert bekommen. Ich erfahre Begrifflichkeiten und Konzepte aus dem englisch- und deutschsprachigen Raum. Das ist interessant fuer Professionelle, wider erwarten in dieser eher substanzlosen Form nicht allzu sehr fuer den Laien. Das einzige, wovon ich als solcher tatsaechlich keine Ahnung hatte, war, dass Menschen mit Problemen bei der Reihenfolge von Satzbausteinen (so etwas gibt es wirklich?) dies durch Reiten lindern/beheben koennen. Leider geht das Buch ausgerechnet darauf kaum weiter ein als ich in diesen Zeilen... Also auf mit Yoda auf ein Erdenpferd! Vom Cover abgesehen gibt es kein einziges Bild in diesem Buch. Es gibt durchaus Textbuecher, die wissen, dass das menschliche Gehirn besser Lerninhalte aufnehmen kann, wenn sich die Augen ab und an bei ungewoehnlichen Bildern ausruhen koennen. Dies hier ist eher im Stile einer Magisterarbeit geschrieben. Statt Bilder gibt es z.B. viele Zitate und Verweise auf andere Werke, sogar Originalzitate auf Englisch, (fast) immer in den Fussnoten oder direkt im Text uebersetzt. Uebrigens: Auch wenn im Buch immer wieder strikt das Gegenteil behauptet wird und damit grundsaetzlich richtig liegt, so gibt es doch ein paar Ausnahmen in der Vorurteilslosigkeit der Tiere, sowohl gegenueber Artgenossen als auch gegenueber Menschen. Vor allem - aber nicht nur - ist da in manchen Faellen bzw. Situationen das Geschlecht zu erwaehnen. Was mich ausserdem einen Stern abziehen laesst, ist, dass bei all den Wiederholungen manche Dinge ausgelassen werden. Naemlich die meisten Tiere. Da werden Aufzaehlungen und Erwaehnungen von "Therapietieren" eingestreut, nur um sich letztendlich auf Hunde, Pferde und Delphine bei der etwas genaueren - und immer noch trockenen - Beschreibung zu beschraenken. Mich haette brennend interessiert, wie z.B. eine Lamatherapie aussieht. Oder gar eine Kaefertherapie. Nix da! Sorry, aber zumindest ich habe mich hier wohl verkauft... Fuer Kommentare ueber bessere Buecher entsprechend meinen Erwartungen waere ich sehr dankbar.
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