Die Kunst ueber Geld nachzudenken | 
vergrössern | Autor: Andre Kostolany Urheber: Andre Kostolany Verleger: Ullstein Tb
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Bewertung: 38 Rezensionen Verkaufsrang: 1611
Medium: Broschiert Ausgabe: Neuauflage. Seiten: 236 Versandgewicht: 0.4 Maße (innen): 7.4 x 4.7 x 0.8
ISBN: 3548369286 EAN: 9783548369280 ASIN: 3548369286
Publikation: September 2007 Versand: Sparversand Verfügbarkeit: Gewoehnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden
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| Redaktionelle Rezensionen:
Aus der Amazon.de-Redaktion Haette jemals jemand in Deutschland den Titel "Mr. Aktie" verdient, dann Andre Kostolany, der im vergangenen September im Alter von 93 Jahren starb: Der Finanzberater, Journalist, Schriftsteller und Spekulant kaempfte Zeit seines Lebens fuer die Geldanlage in Unternehmenspapieren. Kostolany schafft etwas, was ein Heer von deutschen Bankprofis und Analysten nicht zuwege brachte, naemlich das raetselhafte Geschehen auf dem Boersenparkett als charmantes Entertainment erscheinen zu lassen. Der polyglotte Weltbuerger versteht es, ueber Geld und dessen wundersame Vermehrung zu plaudern, zu scherzen und zu informieren. Zweimal sei er in seinem aufregenden Leben schon pleite gewesen, gesteht er in seiner unerschrockenen Neigung zur Selbstironie: "Hausse ist Champagner, Mercedes und schoene Frauen, Baisse ist U-Bahn, ein Glas Bier und Mama." Der "Partisan des Kapitalismus" war vor allem ein Philosoph des Alltags. Aus diesem Rohstoff formt er seine Boersenweisheiten -- verlaesslich wie die Meteorologie. Und sie trafen, wie er behauptete, zu 51 Prozent zu, waehrend 49 Prozent der Tipps daneben lagen. Von den zwei Prozent hat er glaenzend gelebt. Grundsaetzlich meint Kostolany, dass der Einfluss der Psychologie auf die Boerse nicht ueberschaetzt werden kann, glaubt sogar, dass 90 Prozent der Boerse aus Psychologie bestehen. Folgerichtig stellt er fest, "dass an der Boerse alles moeglich ist -- sogar das, was logisch ist", dass aber die Aktien-Kurse der Logik-AG dem Trend eher nicht folgen. Wenig laesst sich also vorhersagen, Theorien und Dogmen muessen an der Boersenrealitaet scheitern. Und dies trotz all der Versuche, die Boersengeschaefte zu systematisieren, zu digitalisieren und Computerprogrammen zu ueberlassen -- die ja auch nur auf der Basis von Indikatoren arbeiten, die von Menschenhand festgelegt und eingegeben wurden. An seinem 93. Geburtstag antwortete der grosse Kosto auf die Frage, wie er seinen Mitmenschen im Gedaechtnis bleiben moechte: "Mit angenehmen Gedanken. Sie sollen mich fuer einen netten Menschen gehalten haben. Meine Buecher werden mich ueberleben, und wenn sie den naechsten Generationen nuetzen koennen, waere ich zutiefst erfreut." --Dietrich Thieden
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| Kundenrezensionen: Gelesen 33 mehr Rezensionen...
Kostolanys Klassiker Dezember 11, 2008 Katercarlodax (Mannheim) Wer sich fuer Geld und Boerse interessiert bei dem sollte dieser Kostolany Klassiker auf keinen Fall fehlen. Die besten Tips die man an der Boerse brauchen kann findet man darin.Ein weiterer Geheimtipp von mir den ich ebenso nur empfehlen kann ist Die strategien der boersenmillionaere von richard goldman
Angenehme Bettlektuere Juli 31, 2008 mpts (Koeln) Wer fundamentales Wissen bzw. Know-How sucht, um seine Depots erfolgreicher zu gestalten wird mit diesem Buch nicht befriedigt. Vielmehr sollte man sich der Sache bewusst sein, dass Kostolany ein Erzaehler ist. Und so vermittelt Kostolany in diesem Buch seine jahrelangen Erfahrungen, allerdings auch recht knapp. Es ist seine Geschichte, und sicherlich hilft es einem die eigene Einstellung zur Boerse und zum Handel ein wenig zu lockern. Auf jeden Fall lesenswert, aber man sollte sich nicht zu viel versprechen, da das Buch kein Ratgeber im klassischen Sinn ist.
Die Kunst ueber Unsinn zu schreiben April 14, 2008 Bjoern Lewin (Rostock) 3 aus 31 fanden die folgende Rezension hilfreich
Man muss den Titel schon mehrmals lesen bevor man merkt welchen Humbug er in sich birgt. Dass dies vielen Menschen bei einem so hinreissen reisserischen Titel schwer faellt ist zu verzeihen. Ganz im Sinne des Geldes verfuehrt uns der Titel bereits in die kalte Welt des Geldes, das es immer versteht sich magisch neu aufzuputzen. Der alte Mann blickt uns erwuerdig an. Wieder eines der Buecher, die uns das Geld als Seelenheil geschickt und amuesant praesentieren will. Wieder einmal wird - ja wirklich geraduzu kunstvoll - das Gluecksspiel auf hohem Niveau fein herausgeputzt. Herrn Kostolany bleibt nur zu gratulieren, da er fuer alle, die sich der wahren Kunst nicht oeffnen koennen oder diese ihnen auf ewig verschlossen bleibt - diesen armen Geistern, und sich selbst, ein wenig Trost aufgeschrieben zu haben. Und wer moechte einem alten Menschen diese Freude schon nehmen? Ich nehme mir jedoch die freche Freiheit heraus, Geld auszugeben, Kunst zu machen und das Leben schaetzen und einfach gluecklich sein. Geld zu Geld. Kunst zu Kunst. und Schund zu Schund.
grossartiges buch August 6, 2007 professor 3 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich
die kunst ueber geld nachzudenken ist ein grossartiges buch des verehrten altmeisters der boerse andre kostolany, vor dem die junge generation der banker und broker nur in ehrfurcht und anerkennung das haupt neigt und in stille verharrt. er der alles in so eine absolute leichtigkeit setzt zeigt seine ganz persoenliche sicht der boerse sowie der ewigen kunst ueber geld nachzudenken auf. ein grosses buch, welches als absolute pflichtlektuere fuer alle angehenden broker und banker anzuraten ist. denn wissen kann man an den universitaeten und hochschulen erlernen, das absolute gefuehl fuer die boerse muss man jedoch selbst erleben und sich durch eigene erfahrungen aneignen. wie gut tut einem da doch oft der fast vaeterliche rat des grossen boersenaltmeisters, welcher einen auf seine reise mitnimmt und einem getrost den weg zeigt.
Tolles Buch!!! März 31, 2007 sieb (frankfurt am main) 10 aus 15 fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieses Buch ist einfach das beste Buch von Kostolany!!! Ich habe insgesamt 5 Buecher von ihm gelesen und kann sagen, dass "Die Kunst ueber Geld nachzudenken" (sein letztes Buch) einfach am lehrreichsten ist!!Den zweiten Platz wuerde ich fuer das Buch "Kostolanys Boersenpsychologie" vergeben. Ich habe zwar noch 3 weitere Buecher von ihm gelesen, bin aber der Meinung,dass man ausser den oben genanten beiden Buechern die anderen Buecher nicht zu lesen braucht, weil sie im Prinzip keine neuen Erkenntnisse enthalten.
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