Kundenrezensionen: Gelesen 1 mehr Rezensionen...
Achtung Dezember 26, 2008 Katercarlodax (Mannheim) Sollte man unbedingt gelesen haben als Boersianer. Kann es nur empfehlen. Was jeder auch mal gelesen haben sollte ist: Die Strategien der Boersenmillionaere: Wie man an der Boerse die erste Million macht - Bestseller
Auch fuer den Mann und die Frau von der Strasse verstaendlich November 21, 2008 F. Tayert (Strausberg) 2 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich habe das Buch heute erhalten und nach knapp 2 Stunden fast aufgefressen (ausgelesen). Im Rahmen der sich momentan abspielenden Vorgaenge in der Weltwirtschaft und den daraus resultierenden Aengsten die mich zugegebenermassen befallen haben, wollte ich eine "Anleitung" fuer die vor uns allen stehenden Probleme auf dem Nachttisch liegen haben. Und ich muss sagen das ich auch aufgrund der vorigen Rezensionen gerade dieses Buch ausgewaehlt habe und wirklich sehr erstaunt darueber bin, dass es anscheinend doch Leute gibt die Finanz-und Volkswirtschaft anschaulich und einfach verstaendlich erklaeren koennen. Das ist hier wirklich ausgesprochen gut gelungen. In allen vom Autor verfassten Erklaerungen kann man eindeutig und in jedem Detail das momentane Abgleiten der Weltwirtschaft in eine Depression erkennen. Sollte es wirklich soweit kommen, wie der Autor diesen aktuellen Crash beschreibt ( er hat ihn ja eigentlich nur vorausgesagt und dies auch belegt), dann wird das ein Crash wie es ihn seit 200 Jahren nicht mehr gegeben hat. Aber er bietet natuerlich auch Chancen mit einem Vermoegen aus der Sache rauszukommen, wenn man denn Geduld hat und jetzt das Richtige tut. Und was man tun sollte ist sehr fein skizziert und auch warum man es tun sollte. Ich mache morgen schon die Kuendigungen fuer meine Lebensversicherungen fertig....... Absolut empfehlenswertes Buch und es oeffnet einem wirklich die Augen, wie es dazu kommen konnte und vor allem wie weit es diesmal kommen wird. Denn davon kann man heute eigentlich nur traeumen; wenn man dieses Buch nicht gelesen hat. Wer denkt schon an einen Stand des Dow-Jones-Index von unter 1.000 Punkten ?! Ernsthaft doch niemand..... 5 Sterne dafuer !
Ausgezeichnete Informationen & konstruktive Anlagestrategien Oktober 20, 2008 Karin Nieslon 3 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich
Eigentlich hatte ich ja nicht vor noch eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben. Christian von Montfort und Olaf Hordenbach haben schon alles gesagt, was wichtig ist. Ja, dieses Buch ist mit das Beste, das man zur derzeitigen Wirtschafts- und Boersensituation lesen kann. Es gliedert sich in zwei Teile: zum einen werden Argumente fuer einen Crash und eine Depression bzw. Information zur Deflation dargestellt. Im zweiten Teil erlaeutert Prechter detailliert Anlagestrategien, Vorbereitungen, Massnahmen und welche Investitionsmoeglichkeiten es gibt: Anleihen, Immobilien, Bargeld, Aktien, Rohstoffe, Edelmetalle und mehr. Darueber hinaus erklaert er wie man eine sichere Bank findet, was zuverlaessige Quellen fuer Finanzwarnungen sind, etc. Alles sehr fundiert. Es faellt auf, dass Prechter sehr konservativ, sehr vorsichtsorientiert denkt. Er hat eine Schwaeche fuer die SafeWealth Group, ein Unternehmen aus der Schweiz, welches er mehrfach erwaehnt. Die auf Seite 176 abgedruckte Adresse der Safewealth Group kann ich aber nicht bestaetigen. Man findet die neue Adresse im Internet auf der Firmen-Webseite (pdf-Datei): es ist Montreux, nicht mehr Lausanne. Ausserdem erlaeutert er ausfuehrlich, warum er die Schweiz sowie Singapur als die Laender mit dem solidesten Finanzsystem sieht (S. 175). Prechter weist aber explizit darauf hin, dass man in einen Schweizer Kanton investieren moege, der selber nur gering verschuldet ist "und der in der Vergangenheit selbst in schweren Zeiten einen ausgeglichenen Haushalt hatte." Damals beim Lesen habe ich mich gefragt, wo ich diese Informationen erhalte. Zufaelligerweise habe ich am Wochenende die Antwort gefunden: ein Zeitungsartikel der SCHAFFHAUSER NACHRICHTEN (Ausgabe vom 18.10.2008 Seite 21 - auf der Frontseite ist eine kleine Zusammenfassung). "Gute Noten in der Finanzpolitik. Der neueste Vergleich unter den 13 groessten Kantonshauptorten stellt der Stadt Schaffhausen ein gutes Zeugnis aus. Bei der finanziellen Verfassung liegt sie schweizweit an zweiter Stelle." Basis ist ein Vergleich des Hochschulinstituts fuer Oeffentliche Verwaltung in Lausanne (IDHEAP), welches 26 Kantone und die 13 groessten Hauptorte untersucht hat. Schaffhausen hat uebrigens in diversen Vergleichen Hoechstnoten erzielt: z.B. bei der Selbstfinanzierung der Investitionen, bei der Nettoverpflichtung, bei der Nettozinsbelastung. Fuer mehr Infos hierzu siehe Schaffhauser Nachrichten. So, damit sind die zwei Punkte erwaehnt, von denen ich berichten wollte. Fuer alles weitere siehe die vorherigen Rezensionen. Wie gesagt, ein hervorragendes Buch, sehr empfehlenswert!
Spitze. Eines der besten Buecher zum Thema Crash Juni 22, 2005 Christian von Montfort (Barcelona, Katalonien) 24 aus 25 fanden die folgende Rezension hilfreich
Prechter, ein ausgewiesener Finanzexperte, analysiert primaer den US-Markt mit so genannten Elliott-Wellen und mit einer Reihe von weiteren Schluesselindikatoren, und er sagt damit einen Finanzcrash voraus, der 1929 in den Schatten stellen soll. Im zweiten Teil gibt er Tipps zur Vorsorge. Das Buch ist zu Recht ein absoluter Bestseller geworden.Prechters grosser Vorteil ist zunaechst einmal, dass er sehr lange Zeitraeume betrachtet. Die meisten Statistiken starten 1915, einige sogar 1700. Anhand dieser langen Zeitraeume zeigt er ueber Indikatoren wie der Verschuldungsrate, KGV, Kurs-Buchwert-Verhaeltnis oder Geldmenge die historische extreme Ueberbewertung der Kurse auf. Man soll zwar keiner fremden Statistik trauen, und einige sind sicher gezielt zurecht gemacht, und doch argumentiert Prechter ueberzeugend. Sein zweites grosses Argument, dass er im Buch an den Anfang gesetzt hat, sind die so genannte Elliott-Wellen. Das ist eine Theorie von kurz-, mittel- und langfristigen Wellen (letztere ueber Jahrhunderte), die seine Crash-Warnung ebenfalls unterstuetzen. Allerdings handelt es sich dabei um eine rein theoretische Chart-Analyse nach dem Prinzip "Was hoch geht, muss auch wieder runter kommen". Es wirkt sehr schoen, aber ob man nun wirklich den derzeitigen Peak als Gegenpol eines Tiefs um 1780 oder 1929 sehen will, muss jeder selbst entscheiden. Alles in Allem ergibt sich ein sehr alarmierendes Bild (Dow Jones unter 1000), dass nur dadurch getruebt wird, dass das Buch schon von 2002 ist und der Crash noch aussteht. Wer an einen Crash glaubt, kann sofort zum zweiten Teil uebergehen. Hier wird jede gaengige Anlageform auf ihre Eignung untersucht, und hier zeigt sich der Profi. Diese Tipps sind mit Abstand das Beste, was ich bislang zu dem Thema gelesen habe.
Pflichtlektuere fuer alle Boersianer Dezember 30, 2002 Olaf Hordenbach 59 aus 69 fanden die folgende Rezension hilfreich
Boersenguru Robert R. Prechter ist mit seinem neuen Buch „Conquer the Crash", das nun unter dem Titel „Besiege den Crash" auch in Deutsch erschienen ist, ein kleines Meisterwerk gelungen. Ein Werk, das sich so gar nicht in die Reihe der ueblichen Boersenliteratur einfuegen will, weil es von einer Entwicklung berichtet, die die meisten Menschen fuer unmoeglich halten. Wenn Robert R. Prechter Recht hat, dann steht uns naemlich die schwerste Wirtschaftsdepression der Weltgeschichte bevor. Nach dieser Krise wird alles anders sein als zuvor, und wenn ein Anleger nicht aufgepasst hat, wird er sein ganzes Vermoegen verloren haben. Doch wieso soll es zu einer Wirtschaftsdepression kommen? Prechters Antwort lautet: Weil die amerikanische Wirtschaft einem „Kreditkarten-Haus" gleicht, das jeden Moment einzustuerzen droht. So wuchs die US-Staatsverschuldung seit 1975 bis zur Jahrtausendwende von 172 auf 269 Prozent. Der Bullenmarkt der vergangenen 20 Jahre steht somit nicht nur auf wackligen Beinen, er ist eine einzige grosse Luege. Die viel beschworene New Economy hat es nach Prechters Ansicht nie gegeben. Ganz im Gegenteil, das „Wirtschaftswachstum war in der letzten Phase, die von 1974 bis 1990 gedauert hat, merklich schwaecher als in der vorhergehenden Aufschwungsphase, die von 1942 bis 1966 gedauert hat". Aus dieser Erkenntnis heraus kommt Prechter zu der Ueberzeugung, dass die Boerse den groessten Teil des Zusammenbruches noch vor sich hat. Ganz gleich, ob es sich dabei um den deutschen Aktienindex Dax oder um den amerikanischen Leitindex Dow Jones handelt: in einigen Jahren werden sie deutlich unter dem aktuellen Niveau notieren. Der Dow Jones, so Prechter, wird aus dem vierstelligen Bereich, in dem er sich heute befindet, in den dreistelligen Bereich fallen; das ist eine nie dagewesene Differenz, mit fatalen Folgen fuer die Gesamtwirtschaft und fuer die Depots der Privatanleger. Doch was kann ein Privatanleger tun, um sich auf diesen Zusammenbruch vorzubereiten? Waehrend Prechter im ersten Teil seines Buches die aktuelle Wirtschafts- und Boersensituation analysiert und seine Ergebnisse anhand zahlreicher Grafiken und Tabellen belegt, entwickelt er im zweiten Teil eine Strategie, mit der Anleger den Niedergang der Boerse ueberleben koennen. Ausfuehrlich widmet er sich der Frage, was man am besten mit seinen Aktienbestaenden machen sollte und ob Gold, Anleihen oder Immobilien eine geeignete Alternative darstellen. Robert R. Prechters neues Werk ist Pflichtlektuere fuer alle Anleger, die den ueblichen Versprechungen aus der Finanzbranche nicht mehr unhinterfragt Glauben schenken wollen. Es zeigt Aspekte auf, die bisher so den meisten Menschen nicht bewusst waren, gerade deswegen aber umso besorgniserregender sind.
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