Ich darf das, ich bin Jude | 
vergrössern | Autoren: Oliver Polak, Jens Oliver Haas Urheber: Oliver Polak, Jens Oliver Haas Verleger: Kiepenheuer & Witsch
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Bewertung: 7 Rezensionen Verkaufsrang: 1977
Medium: Broschiert Ausgabe: 1 Seiten: 186 Versandgewicht: 0.4 Maße (innen): 7.4 x 4.9 x 0.6
ISBN: 3462040502 EAN: 9783462040500 ASIN: 3462040502
Publikation: September 22, 2008 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
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| Kundenrezensionen: Gelesen 2 mehr Rezensionen...
Selten so gelacht! Januar 8, 2009 gerd harmund Klasse Buch, lustig, boese und unkorrekt! "Die Leiden des jungen P." mit viel Humor gemeistert.
guter titel - guter start - etwas zaehes ende Dezember 13, 2008 enzoo (wien/a) ueber den inhalt wurde hier schon genug geschrieben. wer sich als juedischer schriftsteller praesentiert, darf den vergleich mit kishon und torberg nicht scheuen. in punkto witz kann es das buch - und damit polak - zumindest streckenweise mit diesen beide grossen aufnehmen - und in der formulierung gehoert er einfach einer anderen generation an - und einer anderen berufsgruppe: so kommt es nicht von ungefaehr, dass das buch sprachlich eher brachial gehalten ist und ist polak daher auch nicht vorzuwerfen. vorzuwerfen ist ihm aber, dass das buch im letzten drittel etwas zaehe ist - man darf seine leser nicht langweilen - und auch oliver polak darf das nicht!
Auf den Punkt getroffen! LESEN!!! November 27, 2008 jennie! (aus dem schoenen Emsland) 2 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich bin durch Zufall auf dieses Buch gestossen. Habe es mir dann direkt mal bestellt und habe 30 Minuten fuer 10 Seiten gebraucht - nicht weil es so muehseelig zu lesen war. Im Gegenteil, ich konnte nicht aufhoeren zu lachen und musste es andauernd unserer Praktikantin vorlesen. MIttlerweile haben wir den Titel sehr gut verkauft! Eine Kundin sagte letztens : " Ich bin zwar 44 geboren und das war alles in der Zeit, aber man muss heutzutage einfach nicht mehr alles so Ernst nehmen. Eine Bekannte sagte mir, dass sie es zwischendurch immer wieder liest, wenn mal alles "grrrrr" ist ;) Es kam bei Alt und Jung gut an! :) Hoffentlich kommt bald mal was Neues? ;) Ausserdem haben wir ihn auf einer Lesung gesehen - superkomisch!! Frech aber doch sympathisch! Viel Spass beim lesen! :)
Nur noch ein "Generation-Golf"-Buch November 19, 2008 Andreas Wendt (Schoenberg, Holstein) 4 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich
"Ich darf das, ich bin Jude!" ist wieder mal eins von den Buechern, wo man bedauert, dass ein so grossartiger Titel fuer ein so mittelmaessiges Buch hergegeben wurde. Wobei - welche Alternative haette es fuer den Verlag gegeben? Er will Buecher verkaufen, da braucht man tolle Titel. Polak erzaehlt auf amuesante Weise Geschichten aus seinem noch jungen Leben, von seiner strengen Mutter, seinem eher unsicheren Vater, Abenteuern mit anderen Jugendlichen, seiner ersten Band, dem Internat ... Es erinnert ein wenig an die Schlusssaetze von "Generation Golf", diese Generation sei so verunsichert, dass sie mit Anfang 30 schon Buecher ueber ihre Jugend schreibt. Nicht unkomisch, aber auch nicht noetig. Zwischendurch erwaehnt er immer wieder "Ach uebrigens, wir sind Juden", aber fuer das, was ihm (angeblich) passiert ist, spielt das eigentlich keine Rolle. Die Neonazis in Papenburg wissen noch nichts von Juden, die Streiche mit dem tuerkischen Freund haette ich als Christ in Hamburg-Steilshoop genauso erleben koennen, stundenlange Autofahrten ueber Land mit Udo-Juergens-Dauerberieselung haben Kinder nicht nur auf dem Weg zum Talmud-Unterricht erlebt (von dem wir sonst nichts erfahren), strenge Internate, deren Regeln man bricht, sind nicht nur juedisch. Frueher wurde man erst beruehmt und veroeffentlichte dann seine Memoiren, Polak versucht, durch seine Memoiren beruehmt zu werden. Gut und besonders wird das Buch eigentlich erst zum Schluss. Das Kapitel, wie er mit dem Neonazi im Fahrstuhl steckenbleibt, ist sehr gelungen, das ueber den Zentralrat der Juden, KdoeR, auch noch ein bisschen. Es gelingt ihm, den anderen Deutschen den Spiegel vorzuhalten ueber ihren Umgang mit Juden ("Er ist witzig und er ist Jude, wenn die Kinder nicht lachen, waren wir wenigstens politisch korrekt"). Das haette er noch viel oefter tun muessen, damit a) das Buch richtig gut wird und b) der Inhalt zum Titel passt. Also als Lesetipp: Vorwort und die letzten 3-4 Kapitel. Der Rest ist eher Durchschnitt. Ein Nebengedanke: Es mag unfair sein, einen jungen Unterhalter mit dem Meister zu vergleichen. Aber wer in seinen Buechern bewusst mit seiner juedischen Identitaet spielt, darf zumindest einmal kurz neben Ephraim Kischon gestellt werden. Reich-Ranicki meinte mal, die Deutschen wuerden Kishon nur aus schlechtem Gewissen lesen. Kishon antwortete: "Das denk ich ja auch, aber was soll ich gegen die vielen Leser machen?" Er darf das, er ist Jude! Polak scheint sich am Ende trotzdem nicht getraut zu haben, solche Spitzen zu bringen. Es scheint, er hatte Angst vor seiner eigenen Courage. Das wird ihm am Ende auch weniger Leser einbringen. Schade, dass Kishon dieser Titel nicht eingefallen ist. Das waere ein Buch geworden!
Fast schon juedischer Humor November 17, 2008 Dalishuz (Pforzheim, BW) 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Buch startet mit gekonnten Witzen, wird aber gegen Ende hin leider etwas flach. Der uebliche juedische Humor kommt hier und da zum Vorschein. Dass Polak manchmal ueber das Ziel hinaus schiesst, ist nicht weiter tragisch. Er ist Jude, er darf das :-) Als Einstieg in den juedischen Humor durchaus geeignet.
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