Hinter verzauberten Fenstern: Eine geheimnisvolle Adventsgeschichte | 
vergrössern | Urheber: Cornelia Funke Verleger: Fischer (Tb.), Frankfurt
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Bewertung: 80 Rezensionen Verkaufsrang: 232
Medium: Taschenbuch Ausgabe: 22 Seiten: 180 Alter: 8 - 9 years Versandgewicht: 0.4 Maße (innen): 7.4 x 4.9 x 0.6
ISBN: 3596800641 EAN: 9783596800643 ASIN: 3596800641
Publikation: November 1, 1995 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Zustand: Neu und unbeschaedigt. Standort Passau.
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| Redaktionelle Rezensionen:
Aus der Amazon.de-Redaktion Gleich hinter dem ersten Tuerchen lauert eine Riesenenttaeuschung, zumindest auf den ersten Blick. Eigentlich hat sich Julia das ja ohnehin schon gedacht, als Mama fuer ihren kleinen, schleimigen Bruder Olli den wunderschoenen Adventskalender mit Schokoladenfiguren aus der Tasche zog und ihr, nur weil sie mit neun Jahren angeblich zu alt fuer Schokoladengeschenke ist, nur ein laecherlicher Kalender aus Papier mit einem glitzernden Haus vorne drauf uebrig bleibt. Und dann verbirgt sich hinter dem ersten Tuerchen auch tatsaechlich ein alberner Dachboden voller Geruempel! Aber trotzdem: Irgend etwas ist besonderes an dem Geschenk der Mutter. Und wirklich entdeckt Julia, dass ihr Adventskalenderhaus voller Leben und voller Geschichten mit Koenigen, Luegnern, Zwergen und verlorenen Geheimnissen steckt, in die sie selbst eintauchen und hineinspazieren kann. Und das wird auch fuer Leser zu einem echten, kunterbunten Vorweihnachts-Vergnuegen. Richtig bekannt wurde die 47-jaehrige Illustratorin Cornelia Funke erst, als sie vom Zeichenstift an die Computer-Tastatur ueberwechselte und phantastische Kinderbuecher fuer Kinder und Erwachsene schrieb. Drachenreiter, Herr der Diebe, Tintenblut und Tintenherz legen hiervon beredtes Zeugnis ab. Hinter verzauberten Fenstern hat im Vergleich zu diesen Mega-Sellern vielleicht die kleinere, stillere Geschichte, ist aber nicht weniger phantasievoll als diese. Und auch hier kommt zum Tragen, dass Funke als Zeichnerin angefangen hat: denn sie zeichnet ihre literarischen Bilder derart lebendig und warm, dass man ihr selbst die groesste Fiktion dankbar glauben will. Hinter verzauberten Fenstern ist ein wundervoll leises, maerchenhaftes Buch, bei dem sich dem Leser hinter jeder Seite eine neue Welt eroeffnet. Wie bei einem guten Adventskalender eben -- und vor allem bei solchen, die nicht aus Schokolade sind und auf den ersten Blick etwas enttaeuschend wirken. Schade ist da nur, dass es statt 24 nur 16 Kapitel gibt. Ab 8 Jahren. --Stefan Kellerer
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| Kundenrezensionen: Gelesen 75 mehr Rezensionen...
Ein tolles Buch, man wird selbst wieder Kind! Januar 5, 2009 S. Solingen (Solingen) Eine super Geschichte, die selbst mich fesselte. Allerdings ist die gebundene Ausgabe gerade fuer kleine Kinder schoener, da diese doch immer gerne bunte Bilder ansehen! Dieses Buch wird mit Sicherheit jetzt jedes Jahr in der Adventzeit gelesen!
sehr schoenes adventsbuch! Dezember 20, 2008 Snorkfraeulein (muenchen) eine wirklich schoene geschichte um die kleine julia, die sich eigentlich einen schokoladenkalender gewuenscht hatte, jedoch einen papierkalender mit bildern bekommt. anfangs ist sie sehr enttaeuscht, weil ihr kleiner nerviger bruder olli einen schokokalender hat, stellt aber bald fest, dass ihr eigener kalender viel schoener und vor allem "seltener" ist... durch zufall findet sie naemlich heraus, dass sie die zimmer hinter den tuerchen "betreten" kann und lernt nach und nach viele tolle figuren kennen. schliesslich wird in der adventskalenderwelt der prinz entfuehrt und julia muss ihren kleinen bruder noch noch in ihr geheimnis einweihen, damit der prinz gerettet werden kann. eine tolle geschichte, die kindern garantiert gefaellt. 5 sterne haette es gegeben, wenn es tatsaechlich so aufgebaut worden waere, dass man jeden tag eine geschichte liest, wie in einem adventskalender.
Faszinierend!!! Dezember 19, 2008 Meike Klueken 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieses Buch eignet sich ideal als Vorleselektuere in der Adventszeit! Ich habe es bereits mehrmals einer Schulklasse vorgelesen und die Schueler waren fasziniert und konnten es kaum erwarten weiter zu lesen. Gerade dies sollten Buecher bei Kindern erreichen koennen und dieses Buch schafft es!!! Eine TOLLE Geschichte!!! Nicht nur fuer Kinder!
Alle Jahre wieder Dezember 1, 2008 C. Seifert (Berlin) 3 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Buch besitze ich seit 4 Jahren und lese es jedes Jahr zu Weihnachten wieder. Es ist zum einen ein Plaedoyer fuer den "einfachen" Papier-Weihnachtskalender, zum anderen aber auch so wunderbar geschrieben, dass man immer wieder das Gefuehl hat, dabei zu sein. Ich habe das Alter der eigentlichen "Zielgruppe" zwar schon weit ueberschritten, doch dieses Buch ist auch etwas fuer aeltere Kinder oder junggebliebene Aeltere...
Fantasia im Adventskalender November 30, 2008 M. Wolf (Stechlin) 5 aus 6 fanden die folgende Rezension hilfreich
Gleich vorweg: Fuer den Einfall bekommt Funke 5 Sterne! Ein Maedchen bekommt einen Adventskalender von ihrer Mutter geschenkt. Als sie das erste Fenster oeffnet, stellt sie fest, dass sich das Bild im Laufe des Tages veraendert. Als sie das zweite Fenster oeffnet und sehr intensiv studiert, faellt sie in das Bild hinein, in das "Adventskalenderhaus". Dort wird sie mit grossem Jubel von den Bewohnern empfangen, denn sie ist die erste kindliche Besucherin seit Jahren. Da die Kinder immer seltener Bilderkalender haben und immer oefter Schokokalender, werden die Kalenderhaeuser im Fantasiereich nach und nach verlassen und sie verfallen, ein trauriger Anblick. Dagegen werden immer mehr Schokohaeuser gebaut, die gar keine Bewohner, ja nicht mal richtige Zimmer haben. Das Fantasiereich veroedet. Das Maedchen muss einen entfuehrten Prinzen retten, um das Kalenderreich vor dem Untergang zu bewahren Und hier nun verliert die Geschichte etwas an ihrer Ausrichtung. Letztlich geht es doch wie bei der unendlichen Geschichten von Michael Ende um den Verlust, wenn sich die Kinder von der Fantasie weg zu materiellen Genuss bewegen. Doch waehrend Bastian in der unendlichen Geschichte eben seine Fantasie anstrengen muss, braucht Julia nur eine Verschwoerung aufzudecken, um das Kalenderreich zu retten. Heisst das, die Kinder von heute sind alle nur Opfer einer Verschwoerung? Sie haben sich nicht selber fuer quietschbunte Schokokalender entschieden? Zur Belohnung fuer ihre Heldentat erhaelt Julia die Erlaubnis, immer und nicht nur im Advent das Kalenderreich besuchen zu duerfen. Schade, dass Funke den Kindern keinen Abschied, keine zeitliche Beschraenkung, eben keinerlei Mangel zumutet. Genau das ist es, was uebrigens das Kalenderreich zerstoert und langsam zu einer Schokohaus-Neustadt verkommen laesst. Ein Punkt Abzug. Trotzdem, toller Ansatz!
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