Warum ich fuehle, was du fuehlst: Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone | 
vergrössern | Autor: Joachim Bauer Urheber: Joachim Bauer Verleger: Heyne
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Medium: Broschiert Seiten: 192 Versandgewicht: 0.4 Maße (innen): 7.3 x 4.7 x 0.7
ISBN: 3453615018 EAN: 9783453615014 ASIN: 3453615018
Publikation: Mai 28, 2008 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
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Aus der Amazon.de-Redaktion Wie kommt es, dass uns ein Gaehnen anstecken kann, dass sich unsere Stimmung bessert, wenn uns jemand anlaechelt, und dass wir manchmal auch ueber grosse Entfernungen wissen, wie es einem uns nahe stehenden Menschen geht? Intuition und sechster Sinn: Das sind nur zwei der Phaenomene, die durch die Entdeckung der Spiegelneurone erklaert werden koennen. Diese besonderen Nervenzellen haben es in sich, denn sie bilden die neurobiologische Basis fuer unser intuitives Verstaendnis dessen, was andere Menschen fuehlen - und was sie vorhaben. Und sie beeinflussen uns massiv, sowohl psychisch als auch koerperlich. In zahlreichen Studien konnte mittlerweile nachgewiesen werden, wie diese Spiegelneurone arbeiten. Und die Ergebnisse sind sensationell. So hat sich herausgestellt, dass bei der Beobachtung einer Handlung eines anderen Menschen bei uns genau dasselbe neurobiologische Programm aktiviert wird, das auch taetig wird, wenn wir diese Handlung selbst ausfuehren! Und nicht nur das: Schon das Beobachten von Teilen einer Handlungssequenz, oft ein einfaches Geraeusch, genuegt, damit wir wissen, wie es weitergeht. Da die Handlungssequenzen, die wir gespeichert haben, auf unserer individuellen Erfahrung basieren, sind unsere Voraussagen nicht immer richtig - aber meist treffen sie eben doch zu. Und da wir auf diese Weise nicht nur Handlungen nachvollziehen koennen, sondern auch Empfindungen, ermoeglichen unsere Spiegelnervenzellen auch Intuition und Mitgefuehl. Joachim Bauer erklaert diese bahnbrechenden neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse verstaendlich und ausfuehrlich. Und er zeigt auf, was sie fuer unser Leben bedeuten. So kann er nicht nur deutlich machen, was geschieht, wenn wir uns verlieben (und auch, wenn Liebe stirbt). Die Entdeckung der Spiegelneurone hat auch weitreichende Konsequenzen fuer das Verstaendnis kindlichen Lernens, fuer das Verstehen von Autismus (als Stoerung der Spiegelsysteme), fuer den Zusammenhang von Sprache und Handlungen und fuer die Probleme, die Kinder in unseren Schulen haben. Als Menschen sind wir angewiesen auf Spiegelungen, und zwar koerperlich und psychisch. Die dramatischen Auswirkungen von Mobbing und anderen Formen sozialer Isolation machen das deutlich, und auch die Moeglichkeiten der Psychotherapie erweitern sich angesichts der Erkenntnisse ueber Spiegelneurone. Ein wichtiges Buch, das unser Verstaendnis ueber unser Menschsein erweitert und zudem ein neues Verstaendnis einiger zentraler Probleme unserer Zeit ermoeglicht. -- Gabi Neumayer
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Besser als Spiegelneurone waere "Das Spiegel-Phaenomen" November 21, 2008 Michaela (Frankfurt) ...weil es neben der Aufdeckung von Spiegelungen in Beziehungen ebenfalls erklaert, wie man diese Phaenome im Alltag bewusst einsetzen kann, um schwierige Beziehungen zu heilen. Das Wissen um physikalische oder biologische Zusammenhaenge alleine bringt uns noch nicht weiter, wir wollen praktische Anwendungen kennen lernen.
Basis menschlichen Seins Oktober 12, 2008 M. HL (Herrnburg) Dass es dem Autoren Joachim Bauer als Mediziner gelungen ist, die Bedeutung des Systems der Spiegelneurone in auch fuer Laien verstaendlicher Form zu Papier zu bringen, haben andere Kritiker/innen bereits erwaehnt. Ohne die Faehigkeit, neurobiologisch in Resonanz mit unseren Mitgeschoepfen zu treten, gaebe es keine Empathie, kein Einfuehlungsvermoegen, keine Interaktion und somit in der Summe keine Entwicklung. Wie das im Einzelnen funktioniert, haben andere Rezensenten/innen vortrefflich beschrieben. Was mir durch die aufeinander folgende Lektuere dieser beiden Buecher aufgefallen ist: Der Mediziner Joachim Bauer beschreibt ein Phaenomen auf Grundlage neuester Ergebnisse der Hirnforschung, welches Georg Parlow in seinem Werk Zart besaitet in einer extremen Auspraegung darstellt: Die Faehigkeit der menschlichen Empathie und Interaktion mit anderen Lebewesen. Zart besaitete Menschen (Georg Parlow) sind bringt man die genannten beiden Werke in Verbindung extrem stark mit anderen Lebewesen in Resonanz befindliche Individuen (Joachim Bauer).
Revolutionaere, sauber und verstaendlich verfasst. Spagat zwischen Populaerwissenschaft und Wissenschaft geschafft. September 13, 2008 MAKUS Ich habe das Buch nach einigen Seiten leider damals weggelegt und jetzt durch Zufall in meinen Regal wieder entweckt und aus Langeweile wieder gelesen. Ich bin so froh darueber. Das Buch oeffnete mir die Augen in einigen Punkten. Ich habe gerade eine Trennung hinter mir und es half mir so einiges dabei zu verstehen und aus neuen Blickwinkel zu betrachten. Es eroeffnet einen neue Sichtweisen, neue Horizonte und wenn man moechte kann man damit auch etwas seine Kommunikation verbessern indem man die Resonanz in sich zulaesst wenn man jemand zuhoert, ihm/ihr Spiegelreaktionen "uebermittelt". Willentlich geht es nicht wie Joachim Bauer schon schreibt aber wenn man sich dafuer oeffnet und nach etwas Uebung wird es zur unbewussten Kompetenz. Dieses Wissen schadet auf keinen Fall, selbst wenn man keinen Nutzen daraus ziehen kann, es ist alle mal Interessant es zu wissen. Warum nur 4 Sterne? Weil ich finde das Joachim Bauer uebertreibt er versucht quer ueber alle Felder vieles mit Spiegelneuronen zu erklaeren. Hypnose, Psychotherapie, Lernen, Erziehung, Spielen usw. natuerlich spielt es eine Rolle aber nicht die massgebende. Besonders als er die Hypnose aus dieser Sicht zu versuchen erklaerte stiess mir das boese auf, da ich Hypnotherapeut bin.
Warum ich fuehle, was Du fuehlst. Juni 11, 2008 Loquenz Unternehmensberatung Gmbh (Leinfelden-Echterdingen) 2 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
"Warum ich fuehle, was du fuehlst" - ein Buch ueber Gedankenlesen bei Hoffmann und Campe - das hat mich beim ersten Entdecken in der Buchhandlung sofort zugreifen lassen. Ich konnte es ehrlich gesagt nicht glauben, dass am Gedankenlesen etwas dran sein soll. Und, um es vorwegzunehmen, es geht auch nicht um Gedankenlesen, sondern hinter diesem Titel verbirgt sich etwas viel spannenderes: Intuitive Kommunikation; ein Phaenomen, das wir alle schon selbst am eigenen Leib erlebt haben. Wir sind im Gespraech mit jemandem und irgendetwas spielt noch zusaetzlich eine Rolle - nur wir koennen es nicht benennen. Und nennen es im Nachhin "Sympathie" oder "wir haben keinen Draht zueinander gefunden". Worum geht es Joachim Bauer, Professor fuer Psychoneuroimmunologie, Psychiater und Facharzt fuer Psychotherapeutische Medizin? Das Resonanzphaenomen in der Kommunikation. Unwillkuerlich erwidern wir ein charmantes Lachen. Wir gaehnen, wenn andere gaehnen. Erwachsenen oeffenen spontan den Mund, wenn sie ein Kleinkind mit einem Loeffelchen fuettern. Dieses Resonanzphaenomen spielt nicht nur in unserem Alltag, sondern gerade auch in Politik und Wirtschaft eine Rolle zur Einflussnahme. Ob Fuehrung ankommt und wirkt haengt v.a. von der Frage ab: "Erzeuge ich Resonanz mit meinem Fuehrungsverhalten?" Das Resonanzphaenomen ist kein esoterische Einbildung, sondern beruht auf der Existenz der Spiegelnervenzellen, die Dank neuester neurobiologischer Forschungen jetzt verstanden werden koennen. Zu vermitteln, was dazu an Erkenntnissen vorliegt und die sich daraus ergebenden Konsequenzen zu reflektieren, soll der Inhalt dieses Buches sein. Diesem selbst gestellten Anspruch wird Bauer in hervorragender Weise gerecht. Praezise und gut nachvollziehbar beschreibt er auf neurobiologischen Grundlagen die Arbeitsweise der Spiegelnervenzellen. Es lassen sich tatsaechlich, z.B. bei Versuchstieren Erregungspotenziale in den motorischen Nervenzellen eines Affens feststellen, der die Bewegung eines anderen Affens nur beobachtet. Die Handlung des einen aktiviert also die Spiegelneuronen des anderen. Und dies gilt nicht nur fuer motorische Handlungsfolgen, sondern ebenso, wie Bauer eindruecklich schildert, fuer Ablaeufe des Empfindens und Fuehlens. Wir haben also aufgrund unseres Nervensystems die Faehigkeit, ein Gefuehl dafuer zu entwickeln, was andere tun. Nur ist dies bei unterschiedlichen Menschen unterschiedlich ausgepraegt. Wir kennen das intuitive (Spiel-)Verstaendnis aus dem Fussball oder haben es auch selbst schon einmal erlebt. Bauer liefert die Erklaerungen dazu. Welche Bedeutung hat diese Intuition, die auf den Gegebenheiten der Neurobiologie gruendet, fuer den Beruf? Die Vortaeuschung von meiner eigentlichen Absicht abweichender Handlungsziele wird nicht funktionieren Ich muss es dem freien Willen meines Gegenuebers/Mitarbeiters ueberlassen, welche Schlussfolgerung er aufgrund des bewusst und intuitiv Wahrgenommenen erzielt. Was bleibt mir als Fuehrungskraft zu tun? Nur wenn Kongruenz zwischen meiner Handlungsabsicht und meiner tatsaechlichen Handlung besteht, wirke ich eindeutig auf meine Mitarbeiter. Wirkungsvolle Fuehrung setzt damit meine eigene innere Vorbereitung und Entscheidung voraus. Erst dann darf ich meinem Mitarbeiter in einem Delegationsgespraech seine Aufgabe vermittlen. Delegiere ich eine Aufgabe trotz eines inneren Vorbehaltes meinerseits, dann sollte ich mir von jetzt an gewiss sein, dass dieser Vorbehalt von meinem Mitarbeiter intuitiv wahrgenommen wird. Der Mitarbeiter wird die delegierte Aufgabe entsprechend ausfuehren. Grund genug, sich mit dem Thema der Spiegelnervenzellen intensiver zu beschaeftigen. Viel Spass und eine erkenntnisreiche Lektuere.
Endlich geklaert: Die neurobiologische Seite des Mitgefuehls April 16, 2008 Sokrates- Fan 4 aus 8 fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Entdeckungen, von denen dieses Buch erzaehlt, waren fuer viele so verblueffend, dass deutsche Neuroforscher lange Zeit zweifelten, ob so etwas denn wahr sein koenne: Dass die Evolution den Menschen mit Nervenzellen ausgestattet hat, die auf Mitgefuehl spezialisiert sind. Wenn der von Bauer zitierte Frans de Waal (Verhaltensbiologe, Bestsellerautor) den Spruch tat "It took science a long time to take empathy seriously", dann gilt das sicher auch fuer die Verhaeltnisse hierzulande. Nun, dieses Buch gibt die Antwort: Es fasst alles zusammen, was aus der Forschung ueber diese erstaunlichen Zellen (Spiegelnervenzellen) bekannt ist. Eine spannende, sehr gut lesbare Lektuere.
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