Die Kunst des Krieges mit psychologischen Kommentaren: Die aelteste bekannte militaerische Abhandlung der Welt | 
vergrössern | Autoren: Sun Tzu, Gitta Peyn Urheber: Sun Tzu, Gitta Peyn, Ralf Loeffler Verleger: RaBaKa-Publishing
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Bewertung: 14 Rezensionen Verkaufsrang: 1901
Format: Ungekuerzte Ausgabe Medium: Broschiert Ausgabe: 1 Seiten: 115 Versandgewicht: 0.3 Maße (innen): 6.3 x 4.6 x 0.4
ISBN: 3940185019 EAN: 9783940185013 ASIN: 3940185019
Publikation: April 1, 2007 Verfügbarkeit: Gewoehnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden
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| Kundenrezensionen: Gelesen 9 mehr Rezensionen...
Sun Tzu mal psychologisch Oktober 15, 2008 Ralf77 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Auch mit diesem zweiten Buch von Rabaka wurde ich nicht enttaeuscht. Der Verlag besticht durch kleine Preise, hervorragende Uebersetzungen, tolle Kommentare, gute Ideen, dass es regelrecht suechtig macht. Der Klassiker von Sun Tzu in einer wie es fuer mich aussieht inhaltlich und auf klassisches Chinesisch geprueften ueberarbeiteten Gilesuebersetzung ist natuerlich fuer sich selbst schon ein Juwel in jedem Buecherschrank. Ich bin immer wieder ueberrascht, wieviel Weises, Interessantes und Adaptierbares man in alten asiatischen Schriften findet. Diese hier stellt da keine Ausnahme dar. Jeder kennt wohl die wichtigen Sprueche Sun Tzus oder Sunzis, als da zum Beispiel waeren: "Halte Deine Freunde nah bei Dir, Deine Feinde aber noch naeher." oder "Den Feind kennen wie sich selbst heisst, den Krieg bereits gewonnen zu haben." oder "Jede Schlacht wird entschieden, bevor sie ausgefochten wird." Im Chinesischen liest sich das noch sehr viel lateraler, blumiger, assoziativer, doch wer kann als Deutscher schon altes Chinesisch lesen. Insofern brauchts eine brauchbare Uebersetzung, und mit dieser ist man denn auch gut bedient. Ueberraschend neu, prickelnd erfrischend und ausnehmend intelligent dazu die Kommentare. Wie sonst sollte man Sun Tzu auch anwenden, denn in einer psychologischen Uebertragung. Die wenigsten Leser werden an Kriegfuehrung interessiert sein und noch weniger an sinologischer Historienforschung. Nein, wenn Sun Tzu heutzutage von Bedeutung ist, dann wegen seiner Moeglichkeiten, die sich demjenigen bieten, der assoziativ an dieses alte chinesische Werk herangeht. Die Kommentare machen da grosse Freude. Teilweise neurolinguistisch programmierend, teilweise transaktionsanalytisch, teilweise einfach nur intuitiv genial findet man hier Moeglichkeiten, sich selbst direkt, praktisch und intelligent zu transzendieren. Da macht der Krieg gegen den inneren Schweinehund doch gleich mehr Spass. Alles in allem ein feines Buechlein zu echt fairem Preis. Besonders wertvoll duerfte diese Ausgabe fuer alle sein, die sich in leitenden Positionen befinden und stark erfolgsorientiert arbeiten. Erfolg ist wie Krieg. Wer schlecht plant, gewinnt auch nur schlecht. Wer schlecht fuehrt, gewinnt ebenfalls nur schlecht. Und derjenige, der nicht bereit ist an sich selbst zu arbeiten, wird schlecht planen, schlecht fuehren und erfolglos bleiben. Umgekehrt ist der Klassiker "Die Kunst des Krieges" eines der vielen Buecher, die Erfolg bestaerken, wenn man sie richtig zu lesen und anzuwenden versteht.
eine grottenschlechte uebersetzung August 21, 2008 J. Qiu 0 aus 9 fanden die folgende Rezension hilfreich
Das ist eine grottenschlechte Uebersetzung von . Wieso? Ich verrate es Ihnen: 1) ist viel laenger und enthaelt wichtige Details, die bei dieser Uebersetung weggelassen wurde. 2)Die Sprache und deren Ausdruck ist beim Original viel tiefgruendiger. 3)Und das ohne Grammatikfehler. 4)Fehler auf dem Cover, es steht |(verkehrt). Ein guter Uebersetzer (oder ueberhaupt ein Chinesisch-Schueler) wuerde das sofort erkennen. Hier stelle ich mal eine Frage an die Uebersetzerin: "Haben Sie ueberhaupt mal das Original gelesen?"
Ich hatte auch bissl mehr erwartet Januar 9, 2008 keinname456 4 aus 11 fanden die folgende Rezension hilfreich
Dies war mein erste Ausgabe von einem Buch, ueber das ich sehr viel gelesen und gehoert habe. Der Text selbst ist natuerlich aehnlich dem "Taoteking" sehr interpretierbar. MEINE KRITIK: Da ich keine anderen Versionen von "Der Kunst des Krieges" habe, kann ich nur vermuten, dass diese Uebersetzung nicht so sehr gut geglueckt ist. Der uebersetzte Text allein betrachtet liest sich nicht sauber geschliffen bzw. "ganz rund". Folgende Dinge haben mir aber besonders den Lesespass verwaessert: 1) Das Vorwort der englischen Ausgabe, die Anekdote mit den gedrillten Konkubinen, ist PsychologINNEN-artig korrekterweise komplett gestrichen worden, obwohl auf dem Cover steht: VOLLSTAeNDIGE AUSGABE. Hmmm? 2) Die zusaetzlichen Fussnoten-Kommentare wirken sehr kopflastig und stammen, wies fuer mich ausschaut, von einem Akademikerschreibtisch, der Sprachstil wirkt etwas unnatuerlich und GESTELZT, einfache Dinge werden in komplizierte Bilder gequetscht, die sicher schlauer wirken sollen, als sie dann eigentlich rueberkommen. Haette Sun Tzu auch so geschrieben? 3) Die Analogien sind nicht immer ganz nachzuvollziehen, kann man evtl. genausogut auf den CO2-Ausstoss beziehen. Oder bin ich nur nicht schlau und tiefsinnig genug? DOCH MEIN LOB: 1) Ich finde die Idee gar nicht mal schlecht, Sun Tzus Militaerkonzepte auf Dinge wie die eigene Selbstdisziplin zu beziehen. Fuer die Idee allein koennte man sichs nochmal ueberlegen. 2) Geiles Cover, sieht wunderschoen aus. Blitzende Schwerter in der Sonne, koennte ich echt stundenlang ankucken und traeumen. Gesamt - 3 Sterne
Ein Buch fuer Erfolgsmenschen August 21, 2007 Stefan Greulich 25 aus 26 fanden die folgende Rezension hilfreich
Als ich dieses Buch kaufte, war ich zunaechst skeptisch. Die Uebertragung der Maximen Sun Tzu's auf psychologische Perspektiven erschien mir aeusserst schwierig. Ich hatte unter Psychologie" etwas anderes verstanden, naemlich die Analyse psychischer Komplexe, Neurosen usw. Entsprechend ueberrascht, wenn nicht gar schockiert, war ich beim ersten Lesen. Die Uebersetzung ist gut gelungen, hier scheint der Uebersetzer nicht wie so haeufig ueblich, einfach nur Giles uebertragen sondern es tatsaechlich mit dem Original verglichen und entsprechend besser uebersetzt zu haben. Ein klares Plus, wenn es um Sun Tzu geht. Doch, es war nicht der Text Sun Tzu's, der mich in Erregung versetzte, sondern die in Fussnoten gesetzten psychologischen Kommentare. Meine erste Reaktion war ein unterschwelliger Aerger, da diese vollkommen erfolgsorientiert ausgerichtet sind. Dennoch las ich das Buch weiter, ja vergass teilweise sogar den Originaltext, sondern las nur noch die Fussnoten, ganz so als wollte ich mich ertappt fuehlen. Ein innerer Aufruhr entstand, und ich beschloss, das schlimmste Buch aller Zeiten in den Haenden zu halten. Nach einer Nacht darueber geschlafen, griff ich gleich beim Fruehstueck wieder nach dem Buch... Ich war suechtig nach dem Neuen, das mir soviel Aerger bereitet hatte, weil es einfach wahr ist. So sind wir Menschen wohl oft, dass wir unbequemen Wahrheiten aus dem Wege gehen oder sie gar fuer boese halten. "Wenn wir uns selbst zu veraendern wuenschen, muessen wir uns an die Prinzipien halten, die wir aufgestellt haben." heisst es da auf Seite 15, und diese Haltung sich selbst gegenueber zieht sich durch den ganzen Kommentar. "Der Erfolg ist von ausreichenden vorhergehenden Ueberlegungen abhaengig und von steter erfolgsorientierter Beobachtung und entsprechender Anpassung des von ihnen in Gang gesetzten Handelns." Mit zunehmendem Lesen (mittlerweile habe ich es sechsmal durch) nahm mein Aerger ab und wich einer sehr realistischen Haltung mir selbst und meinen Aufgaben und Zielen gegenueber. Es ist absolut richtig: Wer etwas im Leben erreichen will, kann sich unnoetige Fehler nicht leisten. Da viele dieser Fehler das Ergebnis unbewusster Handlungen und Gedanken sind, bleibt nur die gnadenlos rationale Ueberpruefung des eigenen Denkens und Handelns. Dass man sich selbst haeufig im Wege steht, ist unter anderem Folge von Gewohnheiten. Man kann sich jetzt jahrelang darueber aergern oder einfach anfangen, etwas zu veraendern. Eigenartig, manche Dinge wirken ploetzlich leicht, wenn man sich vom Ballast ueblicher Vorstellungen loest. Waehrend des Lesens entwickelten sich bei mir automatisch neue Sichtweisen zu unterschiedlichen Angelegenheiten meines Lebens. Das ganze Buch ist nicht nur unternehmerisch wertvoll fuer Leute wie mich, die sich durch Freundlichkeiten an der falschen Stelle den unternehmerischen Erfolg versauen. Es ist auch wirklich sehr nuetzlich, um dem inneren Schweinehund auf die Schliche zu kommen und ihm den Garaus zu bereiten. Ich wuerde den Untertitel des Buches in mit PRAKTISCHEN psychologischen Kommentaren" aendern.
Ich hatte mehr erwartet Juli 27, 2007 Mini-Mario Nr.357 7 aus 33 fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Buechlein enthaelt eine Uebersetzung eines sehr alten chinisischen Werkes ueber die Grundlagen der Kriegfuehrung in einer feudalen Gesellschaft ohne Schusswaffen, geschweige denn moderne Technik. Das mag zwar arg veraltet klingen, es hat aber wiederum den Vorteil, dass es fuer den heutigen Leser leichter ist, vom Text zu abstrahieren. Man koennte also sogar mehr davon profitieren, als wenn es hier um aktuelle Kriegsschauplaetze ginge. Die Grundueberlegungen im Text kann man eigentlich nicht kritisieren. Das ist sicher alles gut und richtig. Nur sind Grundueberlegungen in vielen Lebensbereichen eben selten wirklich ueberraschend. Vieles davon hat man schon immer geahnt. Oder man hat die Erfahrung schon selbst gemacht. Deswegen habe ich hier wenig Neues erfahren. Die ausfuehrlichen Kommentare zum Text, die im Grunde eine Umdeutung sind, gehen in eine Richtung, die ich seltsam finde. Da wird etwas von schlechten Eigenschaften geredet, die man bekaempfen muss. Das hat meiner Meinung nach religioese Zuege. Bestenfalls koennte man sagen, da steht, wie man den inneren Schweinehund besiegen kann. Ich hatte eher Strategien fuer soziale Situationen erwartet und habe hier Kommentare ueber Selbstveraenderung bekommen. Um damit was anfangen zu koennen, muss man sich vielleicht fuer Meditation und so weiter interessieren. Fuer mich waren die Kommentare jedenfalls uninteressant. Und dann finde ich manche Kommentare sogar ziemlich erschreckend. Da wird z.B. behauptet, dass Demokratien ineffizient sind, weil hier nicht sichergestellt ist, dass diejenigen fuehren, die die groesste Begabung dazu haben. Das kann nur richtig sein, wenn man davon ausgeht, dass Begabung etwas ist, das angeboren ist, und nicht das Ergebnis einer beeinflussbaren Entwicklung. Das bedeutet dann, dass es bessere und schlechtere Menschen gibt. Diese Einstellung finde ich sehr bedenklich. In der Zeit des Autors des Textes wurde so das Feudalsystem gerechtfertig. Das mag damals auch zweckmaessig gewesen sein. Aber heute sowas zu fordern, dass nicht die Mehrheit, sondern eine Elite (die sich vielleicht noch selbst als solche definiert), die Kontrolle uebernehmen soll... Ueber die Kommentare konnte ich auch nur den Kopf schuetteln. Fazit: Das Buch hoert sich interessant an, haelt fuer den aufgeschlossenen Leser aber nicht, was es verspricht. Nur Leute, die sich intensiver fuer asiatische Lehren interessieren, koennen vielleicht etwas damit anfangen.
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