Porsche Raritaeten: Prototypen und Autos, die nie in Serie gingen | 
vergrössern | Autor: Tobias Aichele Urheber: Tobias Aichele Verleger: Geramond
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Bewertung: 1 Rezensionen Verkaufsrang: 38614
Medium: Gebundene Ausgabe Seiten: 163 Versandgewicht: 2.2 Maße (innen): 10.5 x 8.9 x 0.8
ISBN: 3765476935 EAN: 9783765476938 ASIN: 3765476935
Publikation: November 2008 Verfügbarkeit: Gewoehnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden
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Zuffenhausener Unikate Oktober 30, 2008 Thomas Nehlert (Berlin) 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Tobias Aichele, in den 1990er Jahren in der Oeffentlichkeitsarbeit der Firma Porsche engagiert und durch die Standardwerke "Porsche 911 - Forever Young" sowie "Mythos Porsche" bekannt, hat sich mit diesem Buch einem bisher wenig beachteten aber dafuer um so interessanteren Themenkreis gewidmet. In fuenf Kapiteln gibt er einen vollstaendigen Ueberblick der unzaehligen Porsche-Prototypen, -versuchsfahrzeuge und -vorserienausfuehrungen. Selbst wenn man sich mit der Geschichte des Sportwagenproduzenten aus Stuttgart schon eingehender befasst hat, findet man in diesem Buch mit Sicherheit viel Neues. Aichele beginnt mit den Prototypen und Serienvorlaeufern, befasst sich dann mit Einzelstuecken fuer den Strasseneinsatz sowie raren Versionen fuer die Rennstrecke, bevor der Mitautor Thomas Koenig die Vorlaeufer der Porsche-Produktion wuerdigt. Den Abschluss bildet eine Beschreibung weiterer aussergewoehnlicher Porsche-Projekte vom Flugzeugmotor bis zum Polizeifahrzeug. Man kann nur ueber die Vielfalt und technische Ausgefallenheit der beschriebenen Einzelstuecke staunen. Da sind die der Serienproduktion vorausgegangenen Versuchstraeger fuer die Porsche-Typen 356, 911, 924 oder 928 genauso interessant wie die diversen Gloeckler-Porsche fuer den Renneinsatz oder der nie vollendete Porsche 917 mit 16-Zylinder-Motor. Fuer den Porsche-Enthusiasten nicht neu, fuer manchen Leser aber doch sicher bemerkenswert ist die Tatsache, dass die Idee zum 2009 erscheinenden viertuerigen Porsche Panamera gar nicht so neu ist, sondern - wenn auch technisch etwas anders - bereits in den 1990er Jahren als Projekt 989 recht weit gediehen war, bevor sie aus Wirtschaftlichkeitsgruenden zunaechst wieder verworfen wurde. Die Einzelstuecke fuer Ferdinand Piech oder Ferry Porsche finden ebenfalls Erwaehnung wie auch zum Beispiel der Typ 64 aus der Epoche vor der Werksproduktion. Der Automobil-Historiker Martin Schroeder beschreibt in einem ausfuehrlichen Artikel den Auto-Union-Grand-Prix-Wagen von 1932, fuer den ebenfalls Ferdinand Porsche die technische Verantwortung trug. Der langjaehrige Porsche-Rennleiter Peter Falk hat ein praegnantes Vorwort zu diesem wirklich lesenswerten Band verfasst. Das Buch ist hervorragend illustriert, zum Teil mit bisher unveroeffentlichtem Bildmaterial. Aicheles Texte gehen in die Tiefe, sind aber dennoch gut verstaendlich und geben einen faszinierenden Einblick in einen aussergewoehnlichen Bereich der Porsche-Historie. Diese im Uebrigen in Druck und Verarbeitung bestens praesentierte Publikation stellt eine echte Bereicherung der schon sehr umfangreichen und breit aufgestellten Porsche-Literatur dar.
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