Das Kochgesetzbuch: Die Grundregeln erfolgreichen Kochens | 
| Autoren: Christian Rach, Susanne Walter Urheber: Christian Rach, Susanne Walter, Wolfgang Schardt Verleger: Edel Edition
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Bewertung: 8 Rezensionen Verkaufsrang: 161
Medium: Gebundene Ausgabe Ausgabe: 1 Seiten: 319 Versandgewicht: 2.5 Maße (innen): 10.7 x 7.3 x 1.2
ISBN: 3868032908 EAN: 9783868032901 ASIN: 3868032908
Publikation: September 16, 2008 Verfügbarkeit: Gewoehnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden
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| Kundenrezensionen: Gelesen 3 mehr Rezensionen...
Ein gelungenes Kochbuch November 2, 2008 Buecherwurm 3 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein interessanter Ansatz, 186 kleine "Kochgesetze" als roten Faden durchs Buch zu ziehen. Man lernt viele kleine Fakten und Kniffe aus einem breiten Bereich an kulinarischen Gebieten zum jeweiligen Rezept im Buch. Ein Beispiel: Gesetz 148 Ein Tafelspitz soll saftig und zart sein. Deshalb wird er im Unterschied zu Suppenfleisch, das eine leckere, kraeftige Bruehe liefern soll, heiss aufgesetzt. So schliessen sich die Poren direkt und das Fleisch bleibt saftig und laugt nicht aus. Zu den einzelnen Rezepten gibt es jweils auch ein anpsrechendes Foto des Ergebnisses.
Ein bisschen sehr viel ueberheblich? Oktober 16, 2008 Mauking 13 aus 79 fanden die folgende Rezension hilfreich
Dass mir ein Starkoch die Grundregeln erfolgreichen Kochens beibringen will, lasse ich mir als Hobbykoch gerne gefallen und bezahle dafuer auch ohne Diskusionen 29,95 . Wenn ich dann aber zunaechst einmal eine "Anleitung zum Gebrauchs des Buches" reinziehen muss, mit der Quintessenz "Kochen muss man koennen", ja dann... Ein Restaurant wollte ich auch nie eroeffnen - ich wollte nur ein bisschen besser kochen lernen... Meine Wertung: Wer zuviel fern sieht und sich dadurch zu einer Existenzgruendung als Gastronom hinreissen laesst, der lasse sich von diesem Buch beraten. Wenn's schief geht, kommt Rach und rettet Sie!
Vor und nach dem Kochen Oktober 14, 2008 Inge Lie (Hamburg) 7 aus 10 fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieses Kochbuch ist selbst fuer die einschlaegige Literatur eines langjaehrigen, leidenschaftlichen Hobby-Koch eine ideale Ergaenzung. Gerade wenn man selbst probiert, experimentiert und eigene Rezepte verfolgt. Das Buch ist mit seiner sehr schoenen Aufmachung und den vielen interessanten Informationen was z.B. Herkunft und gesundheitliche Wirkung von Zutaten betrifft oder aber auch mit seinen historischen Verweisen was die Entwicklung einzelner Gerichte betrifft, ideal zum Schmoekern fuer vor und nach - dem Kochen.
Trotz Gesetz! Oktober 14, 2008 Paddy 16 aus 20 fanden die folgende Rezension hilfreich
Okay, zugegeben: Kochen ist jetzt nicht meine Lieblingsbeschaeftigung und wenn ich Hunger habe, moechte ich essen und nicht kochen. Immer wieder haben Freunde versucht, durch das Schenken von Kochbuechern, meine Einstellung zum Kochen zu verbessern. Nun bekam ich das Kochgesetzbuch auf den Herd gelegt, welches mir vom Titel her eigentlich schon alles verleiten wollte. Aber, surprise, surprise, beim Durchblaettern des schoen aufgemachten und gut strukturierten Buches blieb ich staendig bei den guten Tipps und allgemeinen Informationen haengen, so dass es tatsaechlich dazu kam, dass ich mich mit einem Einkaufszettel bewaffnet aufmachte, um eines der Rezepte nachzukochen. Und ja: Es hat Spass gemacht und geschmeckt!
Artikel 4 " Benutzen Sie Ihren Kopf beim Kochen, denn dort faengt Kochen an." ( Rach) Oktober 13, 2008 Helga Koenig 62 aus 72 fanden die folgende Rezension hilfreich
Christian Rach, Kuechenchef des Restaurants " Tafelhaus " in Hamburg hat unter Mitarbeit der Autorin Susanne Walter und des Fotografen Wolfgang Schardt " Das Kochgesetzbuch " veroeffentlicht. In diesem Buch werden die Grundregeln des erfolgreichen Kochens dargelegt und im Rahmen von ueber 160 Rezepten in die Praxis umgesetzt. Dem Klappentext ist zu entnehmen, dass Rach vermutlich der einzige Kuechenchef ist, der Mathematik und Philosophie studiert hat. Ich erwaehne dies, weil seine wissenschaftliche Ausbildung mit Sicherheit der Grund dafuer ist, dass er mit weitaus groesserer Systematik ein Rezeptbuch geschrieben hat als andere Koeche. Dabei beschreibt er nicht bloss wie man etwas zubereitet, sondern auch warum man etwas in einer ganz bestimmten Art und Weise herstellen soll. Es sind nicht nur physikalisches Betrachtungen, die er in sein Konzept mit einbezieht, sondern auch oekologische und eine Vielzahl gesundheitlicher Ueberlegungen etc. Es gibt Grundregeln des Kochens, die man zu Kenntnis nehmen sollte, damit die Ergebnisse perfekt sind. Rach nennt diese Grundregeln " Kochgesetze ". Man koennte, das, was er mit Paragraphen kennzeichnet allerdings auch einfach Kuechentipps nennen. Den Kochgesetzen stellt er zehn Grundgesetze des Kochens voran. So sollte man beispielsweise Muscheln in heisser Suppe oder in Sud einfach nur gar ziehen, aber nicht kochen, weil sie ansonsten hart wie Gummi werden. Rach mahnt beim Kauf von Garnelen darauf zu achten, dass es sich um Wildfang handelt. Als Grund nennt er die Pestizide und die Antibiotika mit denen Zuchtgarnelen belastet sind. Dass der Meisterkoch darauf hinweist, dass Kabeljau zu den ueberfischten Sorten zaehlt und man deshalb aus Naturschutzgruenden ab und an auf andere Sorten ausweichen moege, verdient Respekt. Solche Ueberlegungen habe ich in Kochbuechern anderer Spitzenkoeche bislang noch nicht gelesen. Des Weiteren belehrt er den Leser Schalotten - und Knoblauchwuerfel bei Hackfleischgerichten zuvor in Butter anzuduensten, weil sie sich dann besser in den Fleischteig kneten lassen koennen. Man kann sich in insgesamt 186 Kuechengesetze vertiefen und sollte diese auch beherzigen, nicht nur bei Rachs Rezepten. Es schadet nicht, wenn man beispielsweise generell im Kopf hat, dass nach dem Kochen Nudeln niemals kalt abgeschreckt werden duerfen, weil sie ansonsten die Faehigkeit verlieren, die Sauce aufzunehmen. Rach praesentiert Rezepte fuer Saucen und Suppen, fuer Grundprodukte, wie Teige, Kartoffeln, Nudeln, Reis, Getreide und Eier, fuer Gemuese und Salate, Fische und Meeresfruechte, Fleisch, sowie Desserts und Obst. Auffallend ist , dass einzelnen Arbeitsschritte ausfuehrlicher und viel verstaendlicher erklaert sind als bei Rezepten herkoemmlicher Kochbuecher und neben einer uebersichtlichen Auflistung der Zutaten als auch den jeweilig notwendigen Kochgesetze( Paragraph 148 ;" Ein Tafelspitz soll saftig und zart sein: Deshalb wird es im Unterschied zu Suppenfleisch, das eine leckere Bruehe liefern soll, heiss aufgesetzt. So schliessen sich die Poren direkt und das Fleisch bleibt innen saftig und laugt nicht aus. ") werden noch andere Infos mitgeliefert, so etwa, was man unter bestimmten Begrifflichkeiten zu verstehen hat. Rachs Gerichte sind unkompliziert, von interessanter Wuerzung, stets fettarm und von den Ingredienzien her durchweg gesund. Dieses Buch des Spitzenkochs mit einem Michelin-Stern und 17 Gault-Millau-Punkten gehoert zu den Kochbuechern, aus denen auch ungeuebte Hausfrauen oder Hausmaenner taeglich kochen koennen. Neben einigen Festtagsgerichten, gibt es eine Vielzahl sehr kostenguenstiger Speisen , wobei Rach gedanklichen Anleihen aus Asien und suedeuropaeischen Regionen keineswegs scheut, gleichwohl auch " Koenigsberger Klopse " kreiert, die sich von denen meiner ostpreussischen Grossmutter u.a. darin unterscheiden, dass die Bruehe fuer die Klopse eine Gefluegelbruehe ist. Meine Oma koechelte die Kloesse in Rinderbruehe, auch knetete sie die Sardellen nicht ins Fleisch, sondern fuegte sie geschnitten der Sauce zu. Rachs Rezeptergebnis ist eindeutig besser, weil die Sardellen im Fleischteig das Fleischaroma nicht ueberdecken und sich in der die Sauce die Aromen der Nonpareilles und der Schnittlauchroellchen ungestoerter ausbreiten koennen. Der nach Huhn mundende Pochierfond harmoniert besser zur Sahne als Rinderfond und stiehlt den Kalbs-Schweinehackfleischkloessen geschmacklich nicht die Schau. Rinderfond dominiert zu sehr. Eindeutig. Eine wohlueberlegte Variante, lieber Herr Rach! Bravo! Erfreut haben mich neben den Texten auch die Fotos. Es sind sehr schlichte Aufnahmen, die auch Kochneulinge nicht zurueckschrecken lassen. Hier wird nichts uebertrieben bzw. verkuenstelt dargestellt. Die Teller sind gefaellig angerichtet, aber nichts ist durch Spray oder Lack gestylt. Hochglanz ist nicht Rachs Thema. Er praesentiert ehrliches Ergebnisse. Ein tolles Buch von einem Koch der intellektuell, praktisch und lukullisch viel zu bieten hat. Ich bin hellauf begeistert.
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