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Gault Millau Deutschland 2009 - Der Reisefuehrer fuer Geniesser: 1155 Restaurants getestet und kommentiert, 400 Hotelempfehlungen: 1130 Restaurants neu getestet und kommentiert, 405 Hotelempfehlungen

Gault Millau Deutschland 2009 - Der Reisefuehrer fuer Geniesser: 1155 Restaurants getestet und kommentiert, 400 Hotelempfehlungen: 1130 Restaurants neu getestet und kommentiert, 405 Hotelempfehlungen

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Verleger: Christian Verlag

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Bewertung: 3.5 von 5 Sternen 11 Rezensionen
Verkaufsrang: 3945

Medium: Broschiert
Seiten: 916
Versandgewicht: 2.7
Maße (innen): 8.4 x 5.8 x 2.1

ISBN: 3884729187
EAN: 9783884729182
ASIN: 3884729187

Publikation: November 19, 2008
Verfügbarkeit: Gewoehnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden

Auch erhältlich in:

  • Broschiert - Gault Millau Deutschland 1996
  • Broschiert - Gault Millau Deutschland 1997
  • Gebundene Ausgabe - Gault Millau Deutschland 1998
  • Gebundene Ausgabe - Gault Millau Deutschland 1999
  • Broschiert - Gault Millau Deutschland 2000. Der Reisefuehrer fuer Geniesser
  • Gebundene Ausgabe - Gault Millau Deutschland 2001
  • Broschiert - Deutschland 2003
  • Broschiert - GAULT MILLAU Deutschland 2004. Der Reisefuehrer fuer Geniesser
  • Taschenbuch - Gault Millau Deutschland 2005
  • Taschenbuch - Gault Millau Deutschland 2006, m. 'Carpe Diem Wellbeing Guide Sueddeutschland, Schweiz, Oesterreich, Suedtirol 2006'
  • Broschiert - Gault Millau Deutschland 2007 m. 'Carpe Diem Wellbeing Guide Sueddeutschland, Schweiz, Oesterreich, Suedtirol 2007'
  • Broschiert - Gault Millau Deutschland 2008
  • Taschenbuch - Gault Millau Deutschland 2002.

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Redaktionelle Rezensionen:

Aus der Amazon.de-Redaktion
Was hat das verschlafene Bonn davon, ehemals Regierungssitz gewesen zu sein? Na, immerhin fuer ein solch kleines Staedtchen ueberdurchschnittlich viele ganz passable Restaurants, die im Gault Millau mit bis zu sagenhaften 17 Kochmuetzen (Halbedels Gasthaus) ausgezeichnet werden. Doch die wirklichen Gourmet-Pilgerstaetten (wo sich Lokale finden, die die Gault-Millau-"Hoechstnote fuer die weltbesten Restaurants", naemlich 19 Kochmuetzen im Schilde fuehren duerfen) befinden sich weiterhin in Baiersbronn (Schwarzwaldstube), Aschau (Heinz Winkler), Bergisch Gladbach (Vendome), Grevenbroich (Zur Traube), Muenchen (Tantris), Wittlich (Waldhotel Sonnara) und neuerdings auch in Bad Neuenahr (Steinheuers Zur Alten Post).

Der Gault Millau ist auch in der Ausgabe 2004 ein unbestechlicher Wegweiser durch die deutsche Spitzengastronomie. Da kann es schon mal vorkommen, dass Kuechenchefs und Sommeliers, die ihr Restaurant insgeheim oder auch ganz offen eigentlich fuer etwas noch viel Besseres halten, schoen etwas auf ihre Muetzchen kriegen. So schoen, dass es dem Leser eine Freude ist. Zumal dann, wenn man in betreffendem Lokal selbst schon einmal einen mehr oder weniger enttaeuschenden, zugleich aber alles anderen als billigen Abend verbracht hat. Etwa in "Juergen's Restaurant" im Moenchengladbacher Hotel Coenen (13 Muetzen): "Oft", so lesen wir da, "scheint Coenen eine heilige Scheu davor zu haben, ein gutes Produkt unverpackt und schnoerkellos in seiner natuerlichen Schlichtheit zu praesentieren (...) -- selbst ein arg fades Pfifferlingsmousse wird noch zwischen zwei Knusperblaetter gestrichen, ohne dadurch irgendetwas zu gewinnen."

Doch wird sich niemand wirklich beschweren wollen. Hauptsache er steht drin. Jedenfalls ist das unbestechliche Urteil immer fair. Manchmal vielleicht sogar zu fair. Doch wie dem auch sei: Wer viel unterwegs ist und als Trost dafuer, dass er zu selten zu Hause ist, wenigstens ab und zu wirklich gut essen will, der sollte dieses ueberaus nuetzliche Jahrbuch immer bei sich fuehren. Es lohnt sich! --Alexander Dohnberg

Aus der Amazon.de-Redaktion
Von Feinschmeckern geliebt, von vielen Koechen gefuerchtet, aber von allen kulinarisch Interessierten gleichermassen sehnsuechtig erwartet: Der Gault Millau gibt in seiner aktuellen Deutschlandausgabe wieder einen aktuellen und wichtigen Ueberblick ueber die heimische Gourmetszene, mit der es -- so der Grundtenor -- nicht unbedingt zum Besten steht. Wo's hakt, das zeigen spritzige, pointierte und mitunter bitterboese Kritiken auf. In sehr ausfuehrlichen Beschreibungen wird einfallsloser Mainstream gnadenlos gegeisselt -- und andererseits kreative und mutige Kueche gelobt.

Angenehm: Die schaerfsten Kritiker des Landes koennen selbst gut mit Kritik umgehen. In der Gault-Millau-Ausgabe 2005 noch tadelte u.a. die Amazon.de-Redaktion das Fehlen von Bildern im Hauptteil. Und siehe da: In der Ausgabe 2006 lockern mehr als 400 Farbfotos die Testergebnisse zu den 1.115 Restaurants auf. Das macht den meistzitierten Gastrokritiker der Republik ansehnli-cher. Von Hotelfotos ist jedoch keine Spur. Aber die auf dem Cover angekuendigten 420 Hotelempfehlungen sind ohnehin bestenfalls als „Nachspeise“ zu betrachten, nehmen sie doch von insgesamt rund 900 Seiten gerade einmal 100 ein.

Als gewichtigeres Text-Dessert liesse sich das im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbesserte Beibuch „Wellbeing Guide 2006“ bezeichnen, das ausgewiesene Beauty-, Spa- und Wellness-Hotels im deutschsprachigen Alpenraum vorstellt. Allerdings ist hier nach wie vor Vorsicht geboten, denn es sind laengst nicht alle wichtigen Wohl-fuehltempel erfasst und getestet. Vielmehr gilt hier die Devise: Nur wer zahlt, wird erwaehnt. Dieses Prinzip konnte sich zum Glueck im Restaurantteil noch nicht durchset-zen. Die 287.600 Euro Spesen, die bei den anonymen Testessen anfielen, werden daher mit Werbeseiten refinanziert. Dass diese dann wie beim Vorwort optisch nicht immer geglueckt eingestreut werden, muss man den Machern nachsehen.

Dafuer wird der Leser mit einer geographischen Karte entschaedigt, in der die Spitzen-gastronomie schnell verortet werden kann. Das ist bei einer Restaurantauflistung nach Orten und nach dem Schema A-Z besonders wichtig. Denn so erfahren Frank-furter Feinschmecker schnell, dass sie auch mal im Kapitel Dreieich oder Hofheim nachblaettern sollten, dito die Muenchner unter Poecking, Sachsenkam oder Glonn. -- Christian Haas


Kundenrezensionen:   Gelesen 6 mehr Rezensionen...

4 von 5 Sternen DAS Nachschlagewerk fuer Feinschmecker   November 19, 2008
WoGo (Hamburg)
2 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich

Wer Kochkunst auf hohem Niveau erleben moechte, kommt um den Gault Millau kaum herum. Die Kritiken sind treffsicher, auch wenn sich um den einen oder anderen Bewertungs-Punkt streiten liesse - Essen ist bekanntlich Geschmackssache. Sinn fuer Humor sollte der Leser mitbringen, finden sich doch viele amuesante, augenzwinkernde Formulierungen. Selten bemaengeln die Kritiker etwas als zu teuer, sie weisen eher darauf hin, dass das Restaurant selbstbewusst kalkuliere oder gewiss nicht draufzahle. Die Restaurants moegen richtig bewertet sein, allerdings ist der zugehoerige Text gelegentlich unsachlich und wenig hilfreich, wenn z.B. der Kleidung des Patrons mehr Platz eingeraeumt wird als seiner Kochkunst.

Wer viel auf Reisen ist und sich nicht ueberall auskennt, hat mit diesem Buch eine praktische Hilfe - die Anschaffung rechnet sich schon, wenn man sich nur ein einziges mieses Restaurant erspart hat.



5 von 5 Sternen 1.130 Restaurants neu getestet und kommentiert / Ausgabe 2009!!!!   April 1, 2008
Thorsten Wiedau (Hamburg)
1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich

Der Gault Millau, unbestritten einer der besten Restaurantfuehrer fuer Deutschland zeigt in seiner aktuellen Ausgabe fuer 2009 wieder einmal seine Kraft und besticht durch ehrliche und aktuelle Aussagen zu 1.130 Restaurants in Deutschland sowie 405 Hotelempfehlungen. Allein fuer die gut kommentierten Restaurantkritiken muss man dem Gault Millau Respekt zollen, denn die Aussagen sind nachvollziehbar und entbehren in Teilen sogar nicht einer Priese Sarkasmus, wenn man von gnaedigem Schweigen ueber die Klasse der Kueche spricht.


Auch wenn viele meinen der Gault Millau haette seine Zaehne verloren, dem ist nicht so, einige der Kommentare sind bissig bis sarkastisch und wer die entsprechenden Restaurants kennt, weiss sofort um was genau es da geht - ich kann nicht behaupten der Gault Millau laege da falsch, denn ich selbst konnte die Kritik nachvollziehen und den/die Maengel bei meinen eigenen Besuchen spueren.

Ich finde es zudem sehr gut das der Gault Millau die Restaurants nach Klassen unterschiedlich bewertet, ein Restaurant der unteren Klasse wird nicht so akribisch geprueft, wohl aber der Bruder in der oberen Klasse - denn dort muss alles bis aufs beruehmte I-Tuepfelchen stimmen.

Die Kritiken haetten sicherlich noch bei dem einen oder anderen Restaurant etwas laenger ausfallen koennen, doch bei 1.130 Restaurants ist der Platz begrenzt.

Viele altbekannte Restaurants sind vertreten, doch auch einige neue Adressen sind hinzugekommen. Das Bewertungssystem ist uebersichtlich und selbsterklaerend.

Bei der Rubrik Kreuzfahrtschiffe findet sich nur das Kreuzfahrtschiff Deutschland, da haette ich persoenlich mehr erwartet, denn die MS Europa sollte in jedem Fall dazu gehoeren und getestet werden. Ich koennte mir auch durchaus vorstellen, dass die Schiffe der beliebten Aida Flotte demnaechst auch einen Besuch bekommen, so wie auch die altehrwuerdigen Schiffe der White Star Line!

Die Hotelempfehlungen sollte man sich allerdings wirklich schenken, ich persoenlich schaetze den Gault Millau wegen der Restaurantempfehlungen, nicht wegen seiner Hotelkenntnisse.

Ich persoenlich halte den aktuellen Gault Millau 2009 fuer ein kompetentes und gutes Nachschlagewerk zum Thema Restaurants - die Kommentare sind kurz, knapp gehalten und praegnant, das Fazit wirkt jeweils unpraetentioes und ueberzeugt durch Ehrlichkeit. Ein Restaurantfuehrer wie man ihn sich wuenschen sollte.

Sehr empfehlenswert!



5 von 5 Sternen Rezension zum Gault Millau 2008 !!!!!!!!!!!   März 25, 2008
Helga Koenig
15 aus 21 fanden die folgende Rezension hilfreich

Vor mir liegt der Gault Millau, der Reisefuehrer fuer Geniesser, Deutschland 2008!!!!!!!!!!
1120 Restaurants wurden neu getestet und kommentiert, zudem werden 420 Hotelempfehlungen gegeben.
Zum Koch des Jahres wurde Klaus Erfort, Gaestehaus Erfort in Saarbruecken gekuert.
Dieser Meisterkoch setzt die modernen Stilmittel im klassischen Geist ein. Wer mehr ueber ihn erfahren moechte, sollte sich auf den Seiten 673-676 des vorliegenden Buches schlau machen.
Oberkellnerin des Jahres wurde Annekatrin Simon, Balthasar in Paderborn. Sie wurde es deshalb , weil sie die Gaeste stets herzlich , locker und unkompliziert wie Freunde des Hauses begruesst und auf diese Weise einen sehr persoenlichen Service bietet . Niemals soll sie distanziert, devot oder anbiedernd auftreten.
Aufsteiger des Jahres ist Michael Kempf, Facil, Berlin. Er ist der juengste unter den Berliner Topkoechen , ueberzeugt mit reduzierten, unverspielten Gerichten und praeferiert arabische und indische Gewuerze.
Die Entdeckung des Jahres ist Matthias Striffler, Striffler`s Herrenkueferei in Markgroeningen. Der charmante Franzose Stephane Thuriot, Koenigshof im Muenchen wurde zum Sommelier des Jahres gewaehlt. Restaurateur des Jahres ist Klaus Peter Kofler, Villa Merton in Frankfurt/ K& K Kochbar in Hamburg . Der Betriebswirt gilt als innovativer Gastronom und als Edel-Caterer der Haeppchen-Society.
Hotelier des Jahres ist Roland Burtsche, Colombi Freiburg ( ein wirklich exquisites Hotel, wie ich vergangenes Jahr in Freiburg feststellen konnte. Dort stimmt einfach alles.)
Patissier der Jahres wurde Frederic Guillon, Restaurant Dieter Mueller in Bergisch Gladbach, Barkeeper des Jahres wurde Thomas Altenberger, Bristol Bar in Berlin, mit der Kochschule des Jahres wurde Alfons Schuhbeck, Schuhbecks `s in der Suedtiroler Stuben im Muenchen ausgezeichntet . Das beste Menue des Jahres schliesslich kreierte Eric Menchon, vom Le Moissonnier in Koeln . Schade, dass die Aufzaehlung all der leckeren Gaenge zuviel Raum in Anspruch nimmt. Ich haette Sie gerne am Lesevergnuegen teilhaben lassen. Sie finden das Menue auf Seite 32!
In der Folge wird man ueber die Kriterien fuer die Benotung der Restaurants aufgeklaert und erfaehrt wer besonders gut ausgezeichnet wurde. Die Hoechstnote erhielt uebrigens die Schwarzwaldstube , Baiersbronn, das Waldhotel Sonnora, Wittlich und das Vendome in Bergisch Gladbach. Auch wird man in Kenntnis gesetzt, wo die besten griechischen und die besten russischen Restaurants im Lande zu finden sind. Anschliessend werden 1120 Restaurants, deren Anschriften dem Leser nicht verborgen bleiben, von Aachen bis Bad Zwischenahn bewertet.
Wer in Aachen lebt kann offensichtlich im "La Becasse" seine Gourmetbeduerfnisse am besten befriedigen.
Die Lokale , die in Weimar bewertet wurden, kenne ich alle. Die Restaurants sind wirklich exakt beschrieben. Die Bewertung ist zutreffend.
Das" Paris` Bar Cafe "im Literaturhaus Frankfurt/Main besuche ich jeden Monat mindestens einmal und moechte die Leser am Text teilhaben lassen: " Hinter klassizistischer Fassade gibt`s ausser geistiger Nahrung auch ordentliche Tellergerichte und gute Kleinigkeiten sowie mehr als ein Dutzend offener Weine in sehr entspannter Atmosphaere. Das Carpaccio vom Galloway-Rind mit Salsa verde zeigt Klasse, der Steinbutt mit Kartoffelpueree geraet tadellos, das Supreme vom Stubenkueken faellt delikat und die Mangocreme lecker aus - respektable Leistungen fuer ein huebsches Lokal, dass sich eher als Cafe und Bar und weit weniger als Restaurant sieht. Von erstklassiger Produktqualitaet sind der Nackenschinken und der Kaiserschinken aus der Steiermark, die mit etwas Brot und einem guten Glas Riesling oder Gruener Veltliner bereits abendfuellend sein koennen."
Die Beschreibung stimmt genau! Anfuegen moechte ich, dass an den Waenden originelle Tafeln mit handgeschriebenen Liebesgedichten haengen, u.a. von Fried und Brecht und immer wieder fuer ein huebsches Tischgespraech sorgen.
Einige der dann angefuehrten 420 Hotels sind mir nicht fremd. Auch hier kann man sich auf die Beschreibung verlassen.

Empfehlenswert fuer alle, die das Rad nicht neu erfinden wollen!




3 von 5 Sternen der kulinarische Fuehrer   März 12, 2007
Livia (Koeln)
16 aus 19 fanden die folgende Rezension hilfreich

Wer aus Buechern qualifiziert bei der Auswahl seines Restaurants beraten sein will, kommt am Gault Millau wohl nicht vorbei. Das Raster der Sterne-Strategie der Konkurrenz ist einfach zu grob. Im G&M findet man eine differenzierte Analyse, die die Auswahl auch jenseits der Punkte-Linie 12-20 durch zum Teil geistreiche manchmal gar witzige Kommentare erleichtert.
Seit vielen Jahren tut der G&M dies mit grosser Zuverlaessigkeit. Die Ausreisser, also voellige Fehlurteile sind selten. Und wo es geschieht benotet der G&M in der Regel viel zu gut. Wer vor 2000 14 Punkte erreichte war eine Adresse " wo ein hoher Grad an Kochkunst und Kreativitaet" erreicht wurde - heute sind da manchmal panierte Nichtigkeiten auf rohem Salat zu haben, fuer die sich fast jede anspruchsvolle Hausfrau schaemen wuerde. Es ist fast wie im bundesdeutschen Schulbetrieb: Die Messlatte wird immer niedriger gelegt, um den Versagern auch eine gute Note zu lassen. Noch ein paar Worte der Kritik muessen sein: Man merkt den Kommentaren manchmal an, dass zuvorkommende Bedienung (des den Tester ahnenden Wirtes?) relativ zuviel zum Urteil betraegt. Die Kommentare erstrecken sich sehr oft mehr auf das "Chichi" als auf den Belag der Teller. Da sind die Gewichte in den letzten drei Jahren sehr ins Ungleichgewicht gekommen. Der normale Leser will aber nicht wissen, was die Kueche fuer ihre Freunde und Habitues im Extremfall zu leisten in der Lage ist, sondern was Abend fuer Abend auch wirklich auf die Teller kommt.
Ein zentrales Problem der deutschen Gastronomie nach Einfuehrung des "T-Euro" verschweigt der Fuehrer im Sinne der "Gute-Laune-Strategie" total: Immer mehr Wirte servieren billige und billigste Produkte, statt anspruchsvoller Grundmaterialien. Das waere ok, wenn der Wirt hier Kochqualitaet zu anstaendigem Preis praesentieren wuerde. Aber da werden Huehnchen und Moehren fuer 28 Euro auf einem Teller angerichtet, wo vor fuenf Jahren Steinbutt und Trueffel fuer 30 DM serviert wurden. Die Aufgabe eines Restaurantfuehrers waere hier, manche der Spezis unter den Restaurateuren zur Ordnung zu rufen - aber da koennen wir Verbraucher wohl lange warten.

Dennoch - da keine Alternative da ist gehoert der G&M ins Regal, wenn Essen einem Freude macht.



1 von 5 Sternen Es fehlt der Biss   Dezember 28, 2001
8 aus 22 fanden die folgende Rezension hilfreich

In diesem Jahr musste ich feststellen, der Gault Millau hat an Biss verloren. Er ist nicht mehr das was er einmal wahr. Irgendwie kann man ja alle auf den Markt befindlichen Fuehrer vergessen. Es fehlt ein Guide der besonderen Art, auf den man sich auch verlassen kann.