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Die 7 Wege zur Effektivitaet: Prinzipien fuer persoenlichen und beruflichen Erfolg

Die 7 Wege zur Effektivitaet: Prinzipien fuer persoenlichen und beruflichen Erfolg

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Autor: Stephen R. Covey
Urheber: Stephen R. Covey, Angela Roethe, Ingrid Pross-gill
Verleger: Gabal

Kaufen Neu: EUR 24,90



Neu (67) Gebraucht (4) ab EUR 21,00

Bewertung: 5.0 von 5 Sternen 21 Rezensionen
Verkaufsrang: 289

Medium: Gebundene Ausgabe
Ausgabe: 12., erw. u. ueberarb. Neuausg.
Seiten: 368
Versandgewicht: 1.4
Maße (innen): 9.1 x 6.1 x 1.1

ISBN: 3897495732
EAN: 9783897495739
ASIN: 3897495732

Publikation: 2005
Verfügbarkeit: Jetzt Vorbestellen (0-0 Werktagen)

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Kundenrezensionen:   Gelesen 16 mehr Rezensionen...

5 von 5 Sternen Unbedingt lesen   Dezember 11, 2008
Unternehmercoach Joerg Mann
Covey empfiehlt in seinem bereits 1989 erschienenen Millionenseller "Die sieben Wege zur Effektivitaet" einen fuer Jeden, der sein Leben bewusst und erfolgreich leben moechte, systematisch gangbaren Weg, bestehend aus sieben Schritten. Diese sind:

Proaktiv sein
Schon am Anfang das Ende im Sinn haben
Das Wichtigste zuerst tun
Gewinn/Gewinn denken und handeln
erst zuhoeren und verstehen, dann verstanden werden
Synergien schaffen

Als siebter Weg, der quasi die Basis fuer die uebrigen sechs Wege darstellt, empfiehlt er, nachhaltig dafuer zu sorgen, dass es uns physisch, mental, sozial/emotional sowie spirituell wirklich gut geht.

Ich wuerde dieses Buch als so etwas wie die Basisanleitung fuer ein erfolgreiches Leben bezeichnen. Insofern sollte dieses Buch eine fundamentale Lektuere fuer jeden Erwachsenen sein, unabhaengig davon, ob er einer bezahlten Beschaeftigung nachgeht, angestellt ist oder aber, wie meine Klienten, Unternehmer ist.

Sicherlich waere es eine gute Idee, dieses Buch auch zur Pflichtlektuere fuer Studenten in den ersten Semestern ihres Studiums zu machen.

Diesen Klassiker der Erfolgsliteratur moechte ich jedem ans Herz legen, der persoenlich, beruflich oder unternehmerisch mehr erreichen moechte. Trotz seiner etwa 350 Seiten liest sich das Buch fluessig und schnell, viele Beispiele veranschaulichen die Ueberlegungen und Gedanken plastisch.

Sie sollten dieses Buch unbedingt lesen.



4 von 5 Sternen Schluss mit der Schuld   Dezember 5, 2008
Frank-Lothar Koepcke (Nuernberg)
Herr Covey packt ein Grundproblem an der Wurzel: die alten Zeitmanagement-Ansaetze erzeugen systematisch Schuldgefuehle fuer nicht erledigte Aufgaben. Alle, die bereits vor 20 Jahren mit Zeitmanagement und der damit ausgeloesten Zeitplanbucheritis konfrontiert wurden, konnten ploetzlich aufatmen. Es gab einen Ausweg aus dem staendigen Prioritaeten setzen im Beruf und Familie und der hiess frei nach Covey und Viktor Frankl: Du hast immer die Chance, zwischen Reiz und Reaktion etwas anderes zu tun. Als kreativen Menschen spricht mich diese Botschaft direkt an. Sei pro-aktiv und mache am Ende Deiner Woche einen Rueckblick. Dann weisst Du auch wo Deine Zeit geblieben ist. Auch im Hinblick auf Ethik und Lebensqualitaet hat Covey einiges zu bieten. Doch empfehle ich allen Betroffenen "Wissen ist machbar- 50 Basics fuer einen klaren Kopf" von Kai Romhardt, denn er hilft mit einfachen Wahrnehmungsuebungen, schnell selbst in der Hektik des Tagesgeschaefts zur Mitte zurueckzufinden.

Und wer nicht nur effektiv sein will sondern dabei auch noch Spass haben moechte, dem empfehle ich ein schoenes Buch zur Entwicklung der eigenen schoepferischen Kraefte: Einfaelle fuer alle Faelle, von Foster/Corby. Das eignet sich auch hervorragend als Weihnachtsgeschenk.





5 von 5 Sternen Es veraendert deine Sichtweise zum Leben   November 13, 2008
Peter Pfeifhofer (Hall I.T.)
Ich war schon vom zweiten Teil "der 8. Weg" hellauf begeistert welches ich gluecklicherweise von meinem damaligen Boss geschenkt bekam, deshalb hab ich mir auch "Die 7 Wege zur Effektivitaet" gekauft.

Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, da es wirklich dazu Anstoss gibt ueber seine "bisherige" Lebensweise nachzudenken und einem viele neue Anregungen gibt wie man ALLES besser in den Griff bekommen kann. Oft bestaetigt es einen auch stark darin (weiterhin)das richtige zu tun, auch wenn es oft hart ist sich von der breiten Masse der Mitlaeufer, Egoisten und Ignoranten abzuheben und man mit viel Widerstand rechnen muss.

Fazit: Diese Buch hat gemeinsam mit dem 8. Weg meine Lebenssichtweise und mein Leben generell stark zum positiven gepraegt (mehr Gelassenheit, Konzentration auf das wirklich wichtige, bessere Kommunikation, diplomatischeres Wesen, Streben nach den besten Loesungen/Synergien die man immer findet wenn man will)
Ich haette wirklich nie gedacht, dass ein Buch so stark beeinflussen kann. Aber meiner Meinung nach ist der Weg von Stephan Covey DER Weg wie man wirklich dauerhaft gluecklich werden koennte.

Danke
Peter



5 von 5 Sternen Simpel und doch tiefgruendig!   November 6, 2008
J. Mines
11 aus 11 fanden die folgende Rezension hilfreich

Es war ein wahres Vergnuegen Die 7 Wege zur Effektivitaet: Prinzipien fuer persoenlichen und beruflichen Erfolg von Stephen R. Covey zu lesen. Covey beginnt mit der Praemisse, dass jeder mit diesen Eigenschaften geboren wird und einer diese praktizieren und kultivieren muss.

Mein liebstes Kapitel ist Gewinn/Gewinn. Coveys Praemisse, es gaebe 6 Musterbeispiele von menschlichen Interaktionen und das Gewinn/Gewinn keine Technik sei, sondern eine Philosophie von menschlichen Interaktionen.
Beziehungen koennen beiderseitig von Vorteil sein, jeder gewinnt dabei! Es ist nicht mein Weg, oder dein Weg, es ist ein besserer Weg, ein hoeherer Weg. Dieses Kapitel erinnert mich an die Goldene Regel (tue mit anderen nur das, was du dir auch wuenschen wuerdest, das sie es mit dir tun), die ich als Kind beigebracht bekommen habe.

Ein weiteres Buch, welches mir sehr gut gefallen hat, war Beeing HERE: Modern Day Tales of Enlightment* von den mit Preisen ausgezeichneten Autoren Ariel & Shya Kane. Dies ist ein wundervolles Buch mit Kurzgeschichten zu dem Thema in den Augenblick zu gelangen und dadurch ein zufriedenes und erfuelltes Leben zu fuehren.

(*Z.Zt. nur in englischer Sprache erhaeltlich)



4 von 5 Sternen fundiert, streitbar, zukunftsweisend   Juli 29, 2008
Dietmar Heil (Rheinstetten)
4 aus 7 fanden die folgende Rezension hilfreich

Hallo,

dieses Buch ist ein Meilenstein in Sachen Managementliteratur. - Ein ausgezeichneter, fundierter Ratgeber fuer alle, die weg von "Selbst-" und "Fremdmanipulation", hin zu "intrinsischer Motivation", zu Qualitaet und Inhalt moechten. - Das beste Buch, oder sagen wir: eines der besten, das derzeit zu diesem Thema existiert.

Es beschreibt den natuerlichen Weg - den wir alle prinzipiell schon kennen, ohne jemals ein oder dieses Buch gelesen zu haben: doch viele wuenschen sich ja doch eine schnellere, einfachere, kuerzere "Route" - eine Abkuerzung. - Aber Stephen Covey zeigt uns auf: der Fahrplan lautet "von innen nach aussen" und nicht "nur aussen ohne innen" oder so. Also, es geht nicht darum, schlicht "neue Techniken" zu lernen, sondern aus einer "inneren Motivation" heraus zu agieren.

Covey beschreibt den Weg einer Entwicklung: von Dependenz ueber Independenz zu Interdependenz: die Entwicklungsstufen zu einem synergetischen Lebensstil in sieben Schritten. Dabei unterteilt er die ersten drei - den privaten Erfolg - in: Pinzipien der persoenlichen Vision, Prinzipien der persoenlichen Fuehrung und Prinzipien des persoenlichen Managements, dann die Schritte 4 bis 6 - den oeffentlichen Erfolg - in: Prinzipien der zwischenmenschlichen Fuehrung, Prinzipien der einfuehlenden Kommunikation, bis zu den Prinzipien der kreativen Kooperation.
Der dann folgende letzte Weg / Schritt 7 befasst sich damit, dass wir nur wirklich effektiv sind, wenn wir uns pflegen, schuetzen, erholen, um uns dauerhaft und insgesamt ausschliesslich nach den von ihm zusammengefassten natuerlichen Prinzipien zu verhalten.

Soweit ein sehr schoenes, grundlegendes Werk - mit vielen Beispielen und ueberwiegend einleuchtenden Argumenten.

Nun zur "Rueckseite der Medaille".

Allgemein wirken die von Stephen Covey gelehrten Prinzipien in der Anwendung hier und da etwas "technisch", d.h. ziemlich rational dominiert, und es stellt sich die Frage, ob das ueberall auch so umsetzbar ist, bzw. ob man das so praktizieren muss.
Ein Beispiel: Herr Covey hat mit einem seiner Soehne eine Abmachung getroffen, damit dieser lernt, Verantwortung zu uebernehmen: Ziel: der Garten soll immer sauber sein. - Nach einigen Anfangsschwierigkeiten funktioniert es dann auch. - Aber das Ganze wirkt doch etwas "gestelzt": es mutet an, als ob "Management" und "Effektivitaet" so etwas wie "goettliche" Ideale waeren, an denen kein Weg vorbeifuehrt. - Wie wenn es nur "einen Weg nach Rom" gaebe. - Insofern gehen "Die 7 Wege zur Effektivitaet" mit einer gewissen Einseitigkeit einher. -

Ein weiterer Punkt: obwohl sich das Buch klar abhebt, naemlich als "Charakterethik": von innen nach aussen, im Gegensatz zur "Persoenlichkeitsethik": von aussen nach innen, muten ein paar Punkte doch wiederum stark nach "Personlichkeitsethik" an, wie manche der Anwendungsvorschlaege, z.B. am Ende des 1. Weges, z.B. der 30-Tage-Test.

Aber diese zwei Punkte sind noch im Rahmen einer 5-Sterne-Bewertung - sie trueben diese nicht.

Was jedoch fuer den Abzug des einen Sterns sorgt, ist - im Rahmen des ersten Weges - die Darbietung der von Viktor Frankl uebernommenen Ansicht, zwischen Reiz und Reaktion sei ein Entscheidungszwischenraum, in dem wir bewusst intervenieren und die Situation veraendern, d.h. zunaechst eben unsere Reaktion bestimmen, koennten.
Die Kritik hat zwei Richtungen: zunaechst einmal ist die Darlegung Herrn Coveys hier ziemlich platt, wenig tiefgehend und schwach erklaerend. - Und zweitens scheint sie auch inhaltlich fraglich, d.h. sie ist zu undifferenziert.
- Sie kommt daher, als ob man "mal schnell" ein paar Aenderungen vornehmen, und dann - wie von Zauberhand - alles managen koennte. - Leider geht er auf diesen Punkt vertiefend erst im Anhang ein, sodass zumindest ein etwas besseres Bild entsteht. Aber im Kapitel "1. Weg" fehlt einiges an Erklaerendem.

Wie schon angesprochen: zwischen Reiz und Reaktion sei ein Zwischenraum, in dem mittels Selbstwahrnehmung, Vorstellungskraft, Gewissen und Freiem Willen eine geaenderte - als gewohnt - Reaktion herbeigefuehrt werden koenne.
Covey unterscheidet hier zwischen Pro-Aktivitaet versus Reaktivitaet: reaktive Menschen seien von ihrer Umwelt, von Gefuehlen, Umstaenden, den aeusserlichen Bedingungen usw. bestimmt, waehrend der pro-aktive dies alles seinen Werten unterordnet und darum auf einen Reiz selbstgesteuert reagiert.
- Das wirkt sehr "geistig" und ziemlich abgehoben, denn so einfach ist es dann nun doch nicht, - naemlich sich einfach "selbst zu befreien" und dann diesen Weg zu gehen. - Die Illusion, die dahinter steckt, ist wohl die, dass wir Menschen nicht merken, was uns alles beeinflusst und diesen Zustand dann fuer "Freiheit" halten. - Natuerlich gibt es Menschen, die diese Beeinflussungen staerker erleben und insofern davon abhaengiger sind (oder scheinen) / deren Wirkungen intensiver erfahren. Diesen wird die hier dargebotene Erkenntnis als "Weg zur Freiheit" verkauft, so sie sie ueberhaupt nachvollziehen koennen. - Doch, es ist anders: in diesem Bereich eine Aenderung herbeizufuehren, bedarf eines - haeufig - sehr langwierigen (bis zu jahrelangen) - Erkenntnisprozesses, in dem man jedoch nicht die "Freiheit zwischen Reiz und Reaktion" erlangen muss (die es vielleicht gar nicht gibt), sondern in welchem man lernt, destruktiv bestimmende Faktoren anderen - als wichtiger erkannten - Prioritaeten unterzuordnen. -
Und der darauf folgende erste Schritt kann dann zwar eine Frage einer rationalen Entscheidung sein, aber dann kommt es vor allem auf den Willen, oder im Idealfall, eine intrinsische Motivation an.

Allgemein mutet diese "Reiz-Reaktions-Theorie" wie eine selbstverliebte Kopfgeburt an. - Allein schon der Gedanke, alles "frei" von seiner Umwelt (allen Bedingungen einschliesslich seiner Vergangenheit) entscheiden, bzw. alles bewusst steuernd beeinflussen zu koennen, klingt danach, als ob die Erde doch eine Scheibe ist.

Das Kapitel "1. Weg" ist zweigeteilt: zum einen geht es um den "Raum zwischen Reiz und Reaktion", der die Grundlage fuer den zweiten Teil sein soll, naemlich die "Pro-aktivitaet". - Aber wenn man es genau nimmt, muss Pro-Aktivitaet gar nichts mit der vorgenannten "Freiheit" zu tun haben.
Man koennte sich also grundsaetzlich fragen, warum Stephen Covey diesen Punkt ueberhaupt mit aufgenommen / eingebaut hat.
Erklaerend folgt im weiteren Verlauf des Buches, dass es sich bei dieser Erkenntnis Viktor Frankls sozusagen um Coveys "Initialzuendung" gehandelt hat, aufgrund derer er sich aufmachte, um nach neuen und besseren Wegen zu suchen. - Sicher: man mag ihm seine "Freiheit" zugestehen: dem einen seine "Freiheit", dem anderen seine "erkenntnisbasierte Entwicklungsstufe". -
DAS Stoerende an Herrn Coveys Ausfuehrungen ist der unreflektierte "Traum von der Freiheit", der hier mit einer "Tiefenerkenntnis" eines grossen Psychologen - Viktor Frankl - untermauert wird. - Wer wuerde diesem schon zu widersprechen wagen?

Fazit: wie schon eingangs geschrieben: dieses Buch ist in weiten Teilen ein tiefes Erlebnis und bietet jedem an - technischer - Entwicklung (im Sinne von Erkenntnis und Management) Interessierten sehr viel - auch sehr persoenlichen - Input. - Abgesehen von dem streitbaren Thema "Reiz und Reaktion" innerhalb des ersten Weges - auf welches im Laufe des Buches - leider - - immer wieder zurueckgegriffen wird, kann man von diesem Werk sehr viel lernen. Meine Empfehlung: kaufen, immer wieder lesen und - nach der jeweiligen Entwicklungszeit - umsetzen. - Denn ohne Entwicklungszeit ist es naemlich wieder nur Persoenlichkeitsethik!