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WohnNostalgie: Antiker Charme von Edel bis Troedel

WohnNostalgie: Antiker Charme von Edel bis Troedel

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Autor: Christine Comte
Urheber: Christine Comte, Pierre Elmerich, Christian Sarramon, Victoria Weidemann
Verleger: Christian

Kaufen Neu: EUR 29,95



Neu (37) Gebraucht (1) ab EUR 19,95

Bewertung: 5.0 von 5 Sternen 1 Rezensionen
Verkaufsrang: 53205

Medium: Gebundene Ausgabe
Seiten: 179
Versandgewicht: 2.7
Maße (innen): 10.9 x 8.7 x 0.9

ISBN: 3884727974
EAN: 9783884727973
ASIN: 3884727974

Publikation: Januar 15, 2008
Verfügbarkeit: Gewoehnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden

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Kundenrezensionen:

5 von 5 Sternen Fuer alle, die gerne gestalten!   März 19, 2008
Helga Koenig
11 aus 15 fanden die folgende Rezension hilfreich

Die Journalistin Christine Comte befasst sich in diesem Buch mit huebschen antiken, nostalgisch anmutenden Gegenstaenden, die man zur Verschoenerung seines Heims verwenden kann. Solche Dinge findet man in Antikgeschaeften und auf Flohmaerkten.
Comte klaert die Leser ueber diese Gegenstaende kulturgeschichtlich auf und befasst sich mit ihrem Verwendungszweck im Hier und Heute.
Es geht u. a. um Objekte, die man vor der Haustuer und auf dem Dach zum Einsatz bringen kann. Des Weiteren werden Fenster, der Fussboden, die Innentueren, die Waende, die Kamine, Oefen und Heizkoerper, Treppen , Baeder und Kuechen in Augenschein genommen.
Was kann man schoener machen? Was laesst sich gefaelliger dekorieren?
Der Deko - Fotograf Christian Sarramon sorgt dafuer, dass der Leser einen breit gefaecherten visuellen Eindruck erhaelt.
Baluster ( kleine Steinsaeulen), aus denen sich Balustraden zusammensetzen, kannte man schon in der Antike. Damals banden die Adligen ihre wilden Tiere dort mitunter an. Baluster eigenen sich sehr gut fuer eine huebsche Gestaltung des Eingangs, besonders in Verbindung mit Medici-Vasen, die man im Fruehling einladend bepflanzen sollte.
Sehr interessant sind die Infos zu Eingangstueren. So erfaehrt man, dass im 18. Jahrhundert die Tuergestaltung von der griechischen und roemischen Architektur beeinflusst wurde und man damals zwischen Einfahrtstor und Eingangstor zu unterscheiden begann.
Wer alte Tueren einbauen moechte, benoetigt antike Baumaterialien und sollte sich an einen Restaurierungsservice wenden, da man fuer den Einbau Fachkenntnisse benoetigt.
Tuerklopfer hatten im Mittelalter auch die Funktion, dass man um Asyl bitten konnte.
Comte stellt sehr schoene Objekte vor und klaert ueber die die architektonischen Veraenderungen im Laufe der Jahrhunderte auf.
Schloesser und Schluessel, Emailleschilder aber auch Briefkaesten und Zubehoer werden von der Autorin unter die Lupe genommen.
Wussten Sie, dass in Deutschland die ersten Briefkaesten um 1824 flaechendeckend eingefuehrt wurden? Ich wusste es bislang nicht.
Sehr interessant sind die Ausfuehrungen zu Balkonen, Gitter und Gelaender. Schmiedeeisen ist seit dem 19. Jahrhundert das bevorzugte Material bei Hausverzierungen dieser Art.
Inspirierend sind die Betrachtungen von Vordaechern. Schmiedeeiserne Schnoerkel , bedeckt mit Glasplatten dienen dekorativ dem Schutz im Empfangsbereich. Man steht nicht mehr im Regen beim Schluesselsuchen und erfreut sich des huebschen Vordachs, wenn man Gaeste bei Schnee warmherzig franzoesisch begruesst.
Wirklich schoen sind alte Laternen und Holzfackeln. Als Dekoration am Haus und im Garten sind sie unschlagbar. Ich habe mich soeben entschlossen eine solch huebsche Beleuchtung in mein Rosentor zu haengen. Ein Blickfang, der mich bereits in der Fantasie begeistert!
Die nostalgischen Brunnen heben natuerlich die Atmosphaere im Garten und suggerieren im Sommer Erfrischung und Kuehle. In Verbindung mit Efeu lassen sie eine romantische Atmosphaere aufkommen.
Ueber alte Dachziegel und wie man Daecher huebsch decken lassen kann , durchaus auch mit Materialien wie Zink und Schiefer, wird man informiert und man wird zur Neugestaltung des Dachstuhls und des Dachfries inspiriert.
Gefallen haben mir die Betrachtungen zum Thema Firstschmuck und Wetterfahnen, die immer auch symbolisch fuer etwas stehen.
Sprossenfenster machen was her. Nostalgische Gardinenstangen lassen Vorhaenge besser zu Geltung kommen, insbesondere, wenn man seine Wohnung im franzoesischen Landhausstil eingerichtet hat.
Buntglasfenster im Wintergarten aus der Epoche des Art Nouveau sind ein Traum, wie die Bilder verdeutlichen.
Ich liebe Terrakottafliesen , wie man sie in der Provence zu schaetzen weiss und bin begeistert , dass ich im Buch mehr ueber diese Fliesen erfahren konnte.
Das Dekor alter Keramikfliesen ist natuerlich auch wunderschoen. Raeume mit solchen Boeden sollte man nur sparsam einrichten, damit der Boden besser zur Geltung kommt.
Zum Thema Fussboden wird man uebrigens auch sehr gut informiert und kann sich viele Bilder ansehen. Repraesentativ sind Marmorboeden, wie man sie in Palaesten im 16. und 17. Jahrhundert bevorzugte, aber auch Steinfussboeden haben durchaus ihren Reiz.

Fuer nostalgische Wandverkleidungen benoetigt man hohe Raeume. Grosse alte Spiegel passen auch in moderne, nicht ganz so hohe Raeume und vergroessern diese optisch ganz ungemein.
Auch hier sind die Infos inspirierend.
Interessant fand ich auch die Informationen zu alten Badewannen, Waschbecken und Zubehoer. Erst im 19. Jahrhundert setzten sich in den Haeusern langsam Badezimmer durch.
In der Barockzeit befuerchtete man, dass man leichter an Pest erkranke, wenn man mit Wasser in Beruehrung kommt. Man glaubte durch die erweiterten Poren wuerden die schaedlichen Ausduenstungen eher eindringen.
Dies und vieles mehr koennen Sie ausfuehrlich in diesem schoenen Buch nachlesen und sich der huebschen Fotos erfreuen.
Im Anhang finden man die Adressen der Bezugsquellen und kann sogleich zur Tat schreiten.

Empfehlenswert!