Kundenrezensionen:
sehr umfassend November 6, 2008 Cornella 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, da es einige ausgewaehlte Pflanzen sehr allumfassend aus verschiedenen Sichtweisen und Interessensrichtungen beschreibt. Fuer nuechterne Naturwissenschaftler, die aussersinnliche Inspiration noetig haben, ist es ebenso geeignet, wie fuer die Kraeuterhexe von Nebenan, die ihr Kraeuterwissen mit fundierter Pflanzenhistorie garnieren will. Wer den Stil dieses Buches mag, sollte auch noch "Kraeuterkunde" von gleichnamigem Autor lesen.
Der Waldgeist spricht zu uns Juni 13, 2008 Dr. R. Manthey 9 aus 9 fanden die folgende Rezension hilfreich
Im ersten Buch, das ich von diesem Autor las, gab es keine Bilder von ihm. Hier nun ist er abgebildet. Und meine Verblueffung war erheblich. So hatte ich mir als Kind den Waldgeist vorgestellt. Nach dem Lesen des anderen Buches hatte ich dieses dokumentierte Anderssein nicht vermutet, obwohl ich wusste, dass der Autor ein besonderer Mensch sein musste. Denn im Gegensatz zu den meisten von uns begreift er sich als Teil der Natur und nicht als egozentrischen Gipfel der Evolution. Anders als viele begeisterte Esoteriker ist Storl ein Mensch von grosser Wahrhaftigkeit, der sich obendrein auch noch durch einen sehr sympathischen Hang zur Selbstironie auszeichnet. Lange Zeit lebte er bei Indianern in Nordamerika und hat sich deren respektvolles Verhaeltnis zur Natur angeeignet. In diesem Buch berichtet er ueber Erlebnisse mit verschiedenen Pflanzen, die ihm in schwierigen Situationen bei eigenen oder fremden Leiden halfen. Immer waren es die Pflanzen, die sich ihm aufdraengten, wenn die Zeit fuer sie reif war. Dieser Gedanke zieht sich durch all seine Buecher. Wenn wir in Not kommen, ist auch Hilfe da. Nur haben wir es verlernt sie zu sehen, weil unser gestoertes Verhaeltnis zur Schoepfung unsere Sinne hat abstumpfen lassen. Zu Beginn des Buches beschaeftigt sich der Autor kurz mit dem Echten Nelkenwurz, der Strahlenlosen Kamille, dem Gundermann, der Wegwarte, dem Sanikel, dem Kalmus und einigen exotischen Pflanzen wie dem Kaffeestrauch. Ausfuehrlich und sehr unterhaltsam geht es dann in groesseren Abschnitten mit Beinwell, Engelwurz, Goldrute, Huflattich, der Karde, dem Beifuss, Tollkirsche, Schafgarbe, Hanf und noch einigen anderen fremden Heilpflanzen weiter. Wir erfahren deren Heilwirkungen und wie der Autor sie in verschiedenen Situationen nutzte. Fazit. Normalerweise sind Buecher ueber Heilpflanzen stinklangweilig. Storl ist nicht nur ein grosser Kenner des Waldes, sondern auch ein begnadeter Erzaehler. Darueber hinaus vermittelt er uns eine ganz andere Sicht auf die Natur und uns als ihren Teil. Er belehrt nicht und tut es dennoch. Dies ist eine seltene Gabe. Der einzige Kritikpunkt an diesem wunderschoenen Buch sind die recht nutzlosen Abbildungen. Wer die Pflanzen nicht kennt, sie aber kennen lernen moechte, kann sich viel besser in Pahlows "Das grosse Buch der Heilpflanzen" informieren. Noch besser ist jedoch eine gefuehrte Kraeuterwanderung.
Mit Pflanzen verbunden Juni 10, 2006 Sanga (NRW) 28 aus 32 fanden die folgende Rezension hilfreich
Wolf Dieter Storl beschreibt in seinem Buch sehr eindringlich, welchen Zugang er zu den Pflanzen gefunden hat und wie er diesen Weg zur Gaenze lebt. Er bietet keine neuen Gedankenansaetze, hat jedoch eine derart anschauliche Art und Weise und wirkt in seinen Schriften in einer Art authentisch, dass sich uns interessierten Lesern immer wieder Aha- Effekte zu altbekannten Weisen einstellen, wie wir mit den Pflanzen in Kontakt treten koennen. Dieses Buch ist in seinem Wechsel von Lebensgeschichte und Pflanzenbeschreibung sehr kurzweilig und zugleich informativ zu lesen. Die Pflanzenportraets sind rar, jedoch sehr ausfuehrlich geschrieben und bieten interessante Informationen. Das Buch zu lesen macht Freude und lockt das ohnehin schon vorhandene Interesse an Pflanzen und den etwas anderen Umgang mit ihnen weiter hervor.
Unkonventionell November 7, 2005 Media-Mania.de 29 aus 45 fanden die folgende Rezension hilfreich
Zur Erweiterung des eigenen Horizonts, zur Veraenderung einiger Blickwinkel, zu einem neuen Verstaendnis zu den eingangs genannten Pflanzen und durchaus auch zum Knuepfen einer Verbindung zwischen verschiedenen Disziplinen ist dieses Buch ein guter Ansatz. Es ist nicht umfassend genug, um mehr als ein solcher Ansatz oder Anreiz zu sein, aber dies wird auch nicht versprochen oder vorgegaukelt und zuletzt haelt man mit der Form, fuer die man sich hier entschieden hat, auch ein Buch in Haenden, das sich leicht lesen laesst und ueber genug Literaturhinweise verfuegt, um das Thema zu vertiefen, wenn gewuenscht.
Ganz besondere heilkraeftige Helfer! Oktober 18, 2005 Stark Gabriela (Bobenheim-Roxheim) 92 aus 98 fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieses Buch ist etwas ganz besonderes. Zeigt es nicht nur einige ausgewaehlte Heilkraeuter auf, wie sie wirken und anzuwenden sind. Sondern Wolf-Dieter Storl beschreibt auch seinen persoenlichen Zugang zu diesen speziellen Pflanzen.Denn unter der riesengrossen Auswahl an heilkraeftigen Pflanzen sprechen uns immer nur bestimmte Heilkraeuter an. Ganz individuell, so wie wir Menschen eben auch sind. So sind es immer nur wenige Pflanzen, trotz gleicher Wirkweise unter den vielen Heilkraeutern, zu denen wir unseren persoenlichen Zugang finden und greifen. Dies geschieht ueber gelesene Textpassagen in einem Kraeuterbuch oder in der freien Natur, wo unser Augenmerk auf eine ganz bestimmte Pflanze faellt. Und meist brauchen wir auch gerade diese Eine, die uns in unserer jetzigen Situation weiterhilft. Oder im umgekehrten Fall, wo die Pflanze sich uns offenbart, in dem im Garten auf einmal etwas Unbekanntes waechst und gedeiht oder wir von einer bestimmten Pflanze traeumen. Aber auf welche Pflanze unsere Wahl auch faellt, immer haben wir damit eine Vorgeschichte oder einen Krankheitsverlauf, der uns aufzeigt, wo und wie wir zu unserem persoenlichen Pflanzenverbuendeten finden. Und das zeigt Wolf-Dieter Storl mit seinen persoenlichen Erlebnissen in diesem Buch auf. In diesem ueberaus interessanten Buch werden ausfuehrlich der Beinwell, die Angelikawurzel, die Goldrute, der Huflattich, die Karde, der Beifuss, die Tollkirsche, die Schafgarbe und der Hanf behandelt. Besonders das Kapitel ueber die Karde hat mich sehr fasziniert, da diese bei der Lyme-Borreliose hilft.
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