Diamir - Koenig der Berge: Schicksalsberg Nanga Parbat | 
vergrössern | Autor: Reinhold Messner Urheber: Reinhold Messner Verleger: Frederking & Thaler
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Bewertung: 4 Rezensionen Verkaufsrang: 123285
Medium: Gebundene Ausgabe Seiten: 292 Versandgewicht: 4.6 Maße (innen): 11.7 x 10.6 x 1.1
ISBN: 3894057084 EAN: 9783894057084 ASIN: 3894057084
Publikation: Juni 15, 2008 Verfügbarkeit: Gewoehnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden
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Zwischen persoenlicher Vergangenheitsbewaeltigung und faszinierender Bergreportage Dezember 28, 2008 Harald, 63517 Rodenbach (Deutschland) Diamir - Koenig der Berge. Ein wunderbarer Bildband mit vielen eindrucksvollen Aufnahmen des Nanga Parbat. Die Geschichte des Berges wird anhand der wichtigsten Besteigungen und Routen dargestellt. Die Geschichten diverse Erstrouten sind spannend und anschaulich, immer wieder eindrucksvoll mit Panorama oder Detailaufnahmen untermahlt. Von daher fuer die Berg- und Himalaya Fans ein lohnendes Buch "ueber die steilste Eis- und Felswand der Welt". Stoerend wirken aber zwei Themenbereiche, die auch einigen Platz im Buch verschlingen, deswegen ich mich max. zu einer 3 Sternebewertung durchringen konnte: 1) Die permanente Vergangenheitsbewaeltigung von Reinhold Messner im 35 jaehrigen Dauerkonflikt mit den damaligen Expeditionsteilnehmern. Der Bildband geraet stellenweise zur Abrechnung mit den Messner-Kritikern. 2 Seiten haettens auch getan, so ist ein gefuehltes Buchdrittel, das fuer diesen Dauerstreit drauf geht. Schade. 2) Die Abrechnung mit der "deutschen Vergangenheit" des Berges. Die Kritik an den Methoden der deutschen Expeditionen, dem gelebtem "Nationalismus" am Berg, der schwachen Expeditionsleitung sind wohl berechtigt und gehoeren zur Geschichte des Nanga Parbat dazu (und sind teilweise auch Voraussetzung fuer das Verstaendnis der Vergangenheitsbewaeltigung rund um die 1970er Expedition). Aber auch hier waere etwas weniger mehr gewesen.
Wunderschoener Bildband November 8, 2008 nordflanke 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Reinhold Messner hat hier in Zusammenarbeit mit begnadeten Fotografen einen wunderschoenen Bildband ueber den Nanga Parbat produziert. Die Luftaufnahmen sind sehr detailliert und geben einen guten Eindruck ueber die Routen welche man sich sich anhand der entsprechenden Buecher, welche bisher zu diesem Thema erschienen sind, nur schwer vorstellen konnte. Es wird vor allem aus den Bildern klar das der Abstieg der Brueder Messner ueber die Rupal-Wand ohne Seil tatsaechlich Selbstmord gewesen waere, ihnen also nichts anderes uebrig blieb als ueber die Diamir-Wand abzusteigen.
Rechtfertigungen eines Rastlosen - bedauernswert und bedenklich August 31, 2008 Buecherberg (Bozen, Suedtirol) 1 aus 8 fanden die folgende Rezension hilfreich
RM spricht in seinem neusten Nang Parbat-Buch (noch eins ...) vom "missbrauchten Berg". Dabei ist es vor allem er selbst, der den Berg, seine Geschichte und deren Protagonisten zur Untermauerung seiner Geisteshaltung "gebraucht". Abschnittsweise liest sich der Text wie eine andauernde Rechtfertigung eines Rastlosen, der zwar zahllose Gipfel bestiegen, das Trauma des verlorenen Bruders aber bis heute nicht "ueberklettert" hat. RM waere zu bedauern - solange der unkundige Leser nicht hinterfragt, wer es denn wirklich war, der die Vorwuerfe, mit denen sich RM angeblich seit 35 Jahren konfrontiert sieht, vor einigen Jahren medienwirksam an die Oeffentlichkeit brachte. Es empfielt sich auch, genauer zu hinterfragen, wer in dieser endlosen Geschichte Opfer und wer Taeter ist, wer hier Rufmord begeht und wer eine so oft beklagte Ahnungslosigkeit eines breiten Publikums nur zu gut auszunutzen weiss. Was ist also dieses Buch? Ehrenrettung eines begnadeten Bergsteigers - oder ein weiterer Schachzug einer in ihrer Kaltschnaeutzigkeit und Durchtriebenheit beispiellosen PR-Kampagne? Es empfielt sich auch hier eine Anwendung des von RM propagierten "Freidenkens" ...
Wie oft muss diese Geschichte noch aufgewaermt werden? Juli 25, 2008 P. Hoss (L-Dudelange) 2 aus 7 fanden die folgende Rezension hilfreich
Die fuer mich glaubhafte Schilderung von Uschi Demeter (S. 261) wie Reinhold Messner sich fuehlte als beide im Diamir Tal waren, wo Messner nach den Ueberresten seines Bruder sucht und zwei Aussagen in diesem Buch -R. Messner "Was am Nanga Parbat wirklich passiert ist, weiss nur ich!"; E. Juenger "In der Geschichte siegt immer die Wahrheit" als Zitat bei G. Messners ausgestelltem Schuh - lassen mich nicht an der Schilderung von Reinhold Messner zweifeln.
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