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Trau nie einem Fremden!: Angstbedingtes Verhalten bei Hunden erkennen und beheben | 
vergrössern | Autor: Patricia B. Mcconnell Urheber: Patricia B. Mcconnell, Gisela Rau Verleger: Kynos
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Bewertung: 5 Rezensionen Verkaufsrang: 3304
Medium: Broschiert Ausgabe: 1 Seiten: 56 Versandgewicht: 0.2 Maße (innen): 7.2 x 4.8 x 0.2
ISBN: 3938071524 EAN: 9783938071526 ASIN: 3938071524
Publikation: Mai 31, 2008 Versand: Sparversand Verfügbarkeit: Gewoehnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden
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Kurz und kompetent. Zur Angst vor Geraeuschen leider wenig Infos September 10, 2008 Angi 2 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Vorab. Ich habe von der Autorin zwei wirklich hervorragende Buecher gelesen und schaetze sie sehr. Aber - dieses Heftchen hat man in gut einer Stunde "durch", vorausgesetzt, man hat schon zahlreiche gute Hundebuecher studiert und etliche der dargestellten Situationen sind einem nicht fremd. Wie Desensibilisierung des Vierbeiners in kritischen Situationen durch Ablenkung und Hinlenken auf positive Ereignisse funktionieren [koennen], wird anschaulich dargestellt. Gut auch die Bewusstmachung, wie wichtig es ist, seinen Hund zu "studieren", um seine Gefuehle und Aengste erst mal zu begreifen, um dann seine Aengste versuchsweise abzubauen. Leider sind abgesehen vom kurz angerissenen Thema "Staubsaugergeraeusch", auf das man bei der Desensibilisierung selbst Einfluss nehmen kann, ausschliesslich Beispiele von Aengsten Menschen gegenueber behandelt. Meine Erwartung, hilfreiche Tipps zu bekommen zum Angstverhalten bei Geraeuschen, die nicht regelmaessig wiederkommen [Eisenbahn, Autohupen, knallender Auspuff, Feuerwerk] und auf die man selbst keinen Einfluss hat, wurde leider nicht erfuellt. Allerdings - im Nachhinein den Titel noch einmal genau gelesen, durfte man das vielleicht auch nicht erwarten. Ich werde mir nun "Angst vor Hunden" von Martin Ruetter kaufen, den ich einige male live erlebt habe. Seine sympatisch lockere, kompetente Art der Themenbehandlung und der freundliche Umgang mit Vierbeinern und ihren Herrchen/Frauchen liegen mir einfach. Wenn ich das Buch gelesen habe, werde ich auch hierzu eine Rezension verfassen.
Gruendliche Anleitung Juli 29, 2008 Meike Isermann (Bielefeld) 2 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieses Mini-Buch von Frau McConnell ist eine genaue, und auch fuer relative Anfaenger geeignete Anleitung zur 'systematischen Desensibilisierung' bzw. 'Gegenkonditionierung' - also zum Umlenken der Gefuehle des Hundes von Angst hin zu neutralen oder positiven Gefuehlen. Wer einen Hund mit spezifischen Aengsten hat und ihm helfen moechte, der findet hier konkret und gebuendelt wie das Training zu gestalten ist.
Kompetenter Ratgeber Juni 11, 2008 Karin Nieslon 14 aus 14 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ausloeser zum Kauf dieses Buches war in meinem Fall die nimmer endende Angst meines Dackels vor dem Staubsauger. Allein der Anblick desselben reicht aus und mein Kleiner ward in der hintersten Ecke verschwunden. Nun ist es bei second-hand-Hunden aus dem Tierheim nicht ungewoehnlich, dass sie das eine oder andere unerwuenschte Verhaltensmerkmal zeigen. Aber dieses Verhalten ist nicht unveraenderbar in Stein gemeisselt, zumindest nicht, wenn es sich um angstbedingtes Verhalten handelt. Und ja, ich war auch ueberrascht ob des knappen Umfanges, eine Broschuere mit 56 Seiten hatte ich nicht erwartet. Alle anderen Werke von Patricia McConnell, die ich bislang gelesen hatte, waren wesentlich umfangreicher. Aber die Anzahl der Seiten besagt ja nichts ueber den Inhalt und von diesem war ich positiv ueberrascht. McConnell beschreibt sehr praezise und kompetent wie eine Konditionierung gelingen kann: Zunaechst einmal sollte man dafuer sorgen, dass der Hund von dem Angstausloeser nicht ueberrascht wird. In meinem Fall wird dies bedeuten, dass er ins Auto kommt bevor ich den Staubsauger auch nur hervorhole. Gott sei Dank mag mein Hund Autos und Ausfluege. Einfach nur in ein anderes Zimmer und Tuere zu wird nicht funktionieren, da er ja das Geraeusch hoert. Ausserdem muss man ganz genau feststellen, was der Angstausloeser ist. In meinem Fall einfach. Aber wenn der Hund zum Beispiel nur vor gewissen Menschen Angst hat, muss man herausfinden, was diese Menschen gemeinsam haben (z.B. Uniform oder weisse Schuhe oder ...). Man muss wirklich sehr genau wissen worum es geht bevor man beginnt. Danach ist festzustellen, was der Hund mag und zwar ganz besonders mag, egal ob Futter oder Spielzeug ... er muss begeistert davon sein. Diese ganz besondere Leidenschaft wird dann nur noch fuer das Training verwendet! Und wenn man diese beiden Dinge - Ausloeser und Leidenschaft - kennt, kann das Training beginnen, indem man Situationen erzeugt, in welchen der Hund mit dem Ausloeser in sehr schwacher Intensitaet konfrontiert wird und danach unmittelbar die Belohnung erhaelt. Schritt fuer Schritt wird die Intensitaet des Ausloesers gesteigert. Natuerlich geht McConnell in ihrem Buch sehr viel genauer auf die einzelnen Schritte ein und nennt auch zahlreiche Praxisbeispiele wie es gelingen kann. Aufgelockert wird die Theorie durch Erfahrungen mit ihren eigenen Hunden sowie Hunden, die bei ihr in Therapie waren. Alles ist sehr anschaulich und leicht verstaendlich beschrieben. Allerdings kann sie natuerlich nicht auf jeden Angstausloeser eingehen. Der Hundebesitzer ist also aufgefordert selber mitzudenken und fuer sein spezifisches Verhaltensproblem nach Loesungen zu suchen. Was aber aufgrund der dargestellten Muster ueberhaupt kein Problem ist. Das Programm bleibt dasselbe, man wechselt nur die Begriffe aus. Und wie bereits weiter oben geschrieben, diese Methode funktioniert lt. McConnell NUR bei angstbedingtem Verhalten! Das Trainingsprogramm zielt darauf ab eine Verhaltensaenderung herbeizufuehren. Es ist KEIN Gehorsamstraining, sondern der Hundehalter soll lernen die Gefuehle seines Hundes zu kontrollieren. Also, nicht die Auswirkungen werden "behandelt" sondern das Problem wird an der Wurzel gepackt. McConnell verschweigt dabei nicht, dass es unter Umstaende lange dauern kann bis der Hund das gewuenschte Verhalten zeigt. Rueckschlaege sind moeglich, lebenslanges Konditionieren ist angesagt. Also immer wieder belohnen und nicht davon ausgehen, dass ein einmal funktionierende Verhalten unveraendert die Zeit ueberdauert. Des Weiteren weist sie auf Alternativen, z.B. ein Therapieprogramm mit einem Hundetrainer oder Verhaltenstherapeuten, hin. Und zeigt auch auf, dass es in manchen Faellen sinnvoller ist, den Hund in andere Haende zu geben - so schwer dies auch faellt. Alles in Allem steckt viel Inhalt in diesem 56 Seiten, dieses Buch/Broschuere ist meiner Meinung nach jeden Euro wert. Ich habe auf jeden Fall sehr viel Nutzen daraus gezogen und hoffe jetzt nur, dass mein Staubsauger-Gewoehnungstraining erfolgreich ist. Auch Ihnen wuensche ich viel Erfolg bei der Konditionierung Ihres Tieres!
Klein und duenn Juni 3, 2008 Leseratte (Oesterreich) 5 aus 6 fanden die folgende Rezension hilfreich
Das ist kein Buch, das ist bestenfalls ein Heft. Auf 56 kleinen Seiten werden in grosser Schrift an sich wirklich gute Ratschlaege fuer die Besitzer aengstlicher Hunde gegeben. Der Stil ist flott und locker - eine echte McConnell. Aber nur drei Sterne von mir, diese Broschuere hatte ich in zwei Stunden durchgelesen. Ein Ratgeber fuer Besitzer aengstlicher Hunde sollte meiner Meinung nach viel umfassender sein.
Sehr empfehlenswert Juni 3, 2008 C. Ahrens (Niedersachsen) 3 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieses kleine Buch, kann man jedem Hundehalter eines aengstlichen Hundes empfehlen. Kurze und trotzdem praezise Trainingsanweisungen beschreiben Schritt fuer Schritt das richtige Vorgehen um einem aengstlichen Hund seine Angst zu nehmen. Gut finde ich auch den Hinweis, das aengstliches Verhalten nicht in einer Woche behoben ist, sondern unter Umstaenden einem monatelangem Training bedarf.
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