|
Das Foto: Bildaufbau und Farbdesign | 
vergrössern | Autor: Harald Mante Urheber: Harald Mante Marke: Kellner und Schick
Kaufen Neu: EUR 49,95
Neu (71) Gebraucht (4) ab EUR 32,47
Bewertung: 15 Rezensionen Verkaufsrang: 14905
Medium: Gebundene Ausgabe Seiten: 192 Versandgewicht: 2.7 Maße (innen): 11.2 x 8.7 x 0.9
ISBN: 3933131944 EAN: 9783933131942 ASIN: 3933131944
Publikation: Mai 15, 2007 Verfügbarkeit: Gewoehnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden
| |
| Auch erhältlich in:
|
| Ähnliche Artikel:
|
| Redaktionelle Rezensionen:
Product Description Neuware mit voller Garantie vom dt. Grosshaendler. Leider duerfen wir aus rechtlichen Gruenden aktuell keine Beschreibung unseres Grosshaendlers importieren. Sollten Sie eine Artikelbeschreibung oder Bil...
|
| Kundenrezensionen: Gelesen 10 mehr Rezensionen...
gemischte Gefuehle Juni 9, 2008 M. Berger (Oesterreich) 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Auch wenn ich dieses Buch mit nur 3 Sternen bewerte, ich wuerde es weiterempfehlen, weil: es meines Wissens nach zurzeit das einzige deutschsprachige Buch ist, das sich nicht nur allgemein mit Bildkomposition, sondern speziell mit der Bildkomposition von Fotografien beschaeftigt. Auch die verwendeten Beispielbilder sind zum Grossteil eine Augenweide. Allerdings: bei diesem Buch kann von Durchlesen keine Rede sein, vielmehr heisst es sich da durchzukaempfen. Der Autor mag ueber dementsprechend viel Fachwissen verfuegen - aber er ist einfach nicht in der Lage, dieses Wissen verstaendlich weiterzugeben. Manche der Saetze sind gaenzlich banal und belanglos. Andere wiederum enthalten Informationen, die mit dem jeweiligen Thema eigentlich rein gar nichts zu tun haben, vollkommen ueberfluessig sind und nur vom eigentlichen Thema ablenken und Verwirrung stiften. Oftmals sind zusammengehoerige Informationen ueber das ganze Buch verstreut (und man stolpert in einem ganz anderen Kapitel ueber diese), und muessen erst ausfindig gemacht und miteinander in Verbindung gebracht werden - genauso wie die Beispielbilder und Skizzen; diese koennen sich auf der selben, oder auch auf der vorhergehenden oder nachfolgenden Seite befinden. Sie befinden sich allerdings in den seltensten Faellen auf derselben Seite ... Ich bezweifle auch stark, dass sich jemals irgendjemand dazu ueberwinden hat koennen, das Buch Korrektur zu lesen - beim Durcharbeiten bin ich von einem Rechtschreibfehler ueber den naechsten gestolpert ("paralell", "Wiederstand", etc...). Ich beziehe mich mit dieser Rezension auf die Auflage aus dem Jahr 2000 (Buchumschlag in Weiss mit Rot-Gelb-Blau drauf). Inwieweit bei der Neuauflage (schwarzer Buchumschlag mit blauem Vorhang drauf) im Vorfeld Verbesserungen und Ueberarbeitungen stattgefunden haben, kann ich nicht sagen.
Gebrauchsanweisung fuer gute Fotos? April 12, 2008 Christoph Erlemeier (Germany, Baden-Wuerttemberg) 14 aus 15 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein gutes Foto ist nicht das Resultat einer teuren analogen oder digitalen Kamera und deren zusaetzlichen Equipment, sondern haengt ganz und gar vom Blick des Fotografen und dem Interesse des Betrachters ab. Professor Harald Mante sensibilisiert seine Leser mit "Bildaufbau und Farbdesign" fuer eine dem menschlichen Empfinden nach gute Bildkomposition in Verbindung mit ausgewogener Farb- und Kontrastgestaltung. Das Buch - welches nicht nur nach Expertenmeinung das Beste auf dem Markt befindliche zu diesem Thema ist - ist allerdings keine universelle Gebrauchsanweisung fuer gute Fotos. Schliesslich haengt die Beurteilung eines Bildes auch von "Inhalt und Aussage" in Verbindung mit der Ebene des rationalen Erkennens und des emotionalen Reagierens ab. Die Qualitaet eines Bildes wird letztendlich am Informationsgehalt und dessen Interesse an der Information durch den Betrachter gemessen. Es gibt allerdings keinen Bildinhalt ohne Gestaltung, wobei es aber Kriterien fuer die Qualitaet der Gestaltung gibt, um die Bildaussage oder den Informationsgehalt zu unterstuetzen. An diesem Punkt setzt dieses Buch an. Seit der Entdeckung des "Goldenen Schnitts" weiss man darum, dass der Mensch bestimmte Proportionierungen und geometrische Gliederungen intuitiv bevorzugt. Die Geometrie im Aufbau von Gemaelden, Plakaten und Fotos war auch ein zentrales Forschungsgebiet im Bauhaus. Professor Harald Mante unternimmt in diesem Buch den Versuch, ein Teil der Erkenntnisse z.B. aus dem Werk "Punkt und Linie zu Flaeche" von Wassily Kandinski auf die Fotografie zu transferieren. Mittels zahlloser Beispiele und graphischer Darstellungen analysiert er die Elemente (Punkt, Linie und Flaeche), aus denen sich ein Bild aufbaut und geht ihrem Aussagewert in verschieden Zusammenhaengen nach. Im Weitern untersucht er den Kontrast (Negativ- und Positivform, Hell - Dunkel - Kontrast) und verschiedene Farbkontraste (Farbtonkontrast aus Farben erster und zweiter Ordnung, Qualitaetskontrast aus Farben dritter Ordnung, Komplementaer- und Quantitaetskontrast, Kalt- Warm - Kontrast, Simultan - Kontrast, ...). Im letzten Kapitel "Die Anwendung der Mittel" sensibilisiert Mante den Leser bezueglich der Harmonie der Farben (Farbklaenge), bezueglich statischer und dynamischer Gestaltung, bezueglich linearer und koloristischer Farbgebung, bezueglich des Motivabschnitts, bezueglich des Hochformats als ungewohntes Sehen und im Hinblick auf kreative Unschaerfe oder die Bildserie. Das recht teure Buch ist sachlich gegliedert. Bild und Text stehen in einem sehr ausgewogenen Verhaeltnis zueinander. Allerdings werden die Textabschnitte oft optisch zerrissen, wodurch der Lesefluss ein wenig gestoert wird. Bezueglich des Bildaufbaus gefiel mir persoenlich das Erstlingswerks Mantes aus dem Laterna Magica Verlag besser, da die Analysen viel tiefgreifender waren und damit auch weniger Vorwissen vorausgesetzt wurde. Im Blickwinkel stand aber nur die Schwarz - Weiss - Fotografie. Darin spuerte man die Atemluft eines Henri Cartier Bresson. Dieses Buch erschien erstmals im Jahr 1969 und wurde als Standardwerk immer wieder neu aufgelegt und insgesamt in sechs Sprachen uebersetzt. Dem, der es noch nicht besitzen sollte, sei auf jeden Fall empfohlen, sich noch im Antiquariat eine Ausgabe zu besorgen. - Christoph Erlemeier -
Etwas zaeh April 2, 2008 C. Daniel Das Buch ist stellenweise etwas zaeh zu lesen, da (wie einer der Vorrezensenten schon beschrieben hat) auf Bilder und Beispiele von anderen Seiten verwiesen wird, das hat staendiges vor oder zurueckblaettern zur Folge, was dem Lese oder Lernspass etwas abtraeglich ist, da es einfach stoert, gelegentlich auch nervt, weshalb ich das Buch an manchen Tagen recht flott wieder aus der Hand legte. Ansonsten ist das Buch, auch fuer Laien leicht verstaendlich, wenn man sich mit der Materie ein wenig auseinandersetzt. Es werden die grundlegenden gestalterischen Moeglichkeiten abgedeckt und hat mir beim Einstieg in die Materie durchaus geholfen. Mag sein, dass es einige inhaltliche Maengel hat, solange sich diese allerdings auf akademischen Niveau befinden ist das fuer mich, als Einsteiger in die Materie, nicht weiter relevant. Die Qualitaet, sowohl des Inhaltes, als auch des Einbandes und der optischen Aufmachung finde ich durchaus ansprechend. Ich kann das Buch ruhigen Gewissens weiterempfehlen gerade an NeueinsteigerInnen, die sich einen grundsaetzlichen Ueberblick ueber die Materie verschaffen wollen. Leider ist der Preis etwas hoch, aber das ist etwas womit man im Fachbuchsegment wohl leider leben muss...
Sehr empfehlenswert trotz peinlichem Halbwissen März 26, 2008 Lars Goetze 2 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Negative Aspekte: Das Buch ist mitnichten "unuebersichtlich"(K. Lofakow), das stimmt einfach nicht. Im Gegenteil. Was es ohne Zweifel ist, da muss ich hkedv absolut recht geben, es ist "umstaendlich", weil wirklich staendig Bilder referenziert werden, die auf der vorrangegangenen oder folgenden Seite abgedruckt sind. Desweiteren stossen zwei weitere eklatante Maengel auf: Zum einen waere da das von einem Professor absolut unakzeptable Halbwissen ueber den goldenen Schnitt. Das Seitenverhaeltnis von 2:3 hat damit NICHTS zutun. Haarstraeubend! Dieser Abschnitt koennte zur Irrefuehrung bisher uninformierter Leser fuehren und ist genauso mit Vorsicht zu geniessen wie der Bereich ueber Farbgestaltung. Dort wird von den Grundfarben Blau, Rot und Gelb ausgegangen; was definitiv eine antiquiert Sichtweise darstellt. Heutzutage betrachtet man gemeinhin als Grundfarben RotGruenBlau bei der additiven, CyanMagentaGelb bei der subtraktiven Farbsynthese. Ausserdem referenziert er ein Farbdreieck von GeorgeField ... colorsystem.com schreibt dazu final: "Field's ideas become obsolete" Wenn er schon eine heute in Zweifel gestellte Farbtheorie ausgraebt, sollte er sie wenigstens nicht unreflektiert dem Leser als gegebene Wahrheit praesentieren. Positive Aspekte Besonders gut ist das Buch vorallem darin, dass es wahnsinnig grundlegende Kompositionsbereiche abdeckt (Punkt; Reihung; Struktur; Linie etc.pp.)und dabei groesstenteils hervorragende Beispiele dafuer liefert, wie diese einfachen Elemente Grund fuer gute Bilder sind. Da die Beispielbilder aesthetisch gesehen durch die Bank schick aussehen(@hdkev: um diesen Eindruck zu hinterlassen und den Leser zu ueberzeugen ist es daher mMn. auch unabdingbar die Bilder in der Groesse zu praesentieren), und aber auch immer jeweils der angesprochene Aspekt im Bild dominiert wird das ganze nachvollziehbar und glaubwuerdig. (Das heisst aber auch, dass bei den Bildern groesstenteils auf belebende Storyelemente verzichtet wird.) Noch besser und in meinen Augen das Herzstueck des Buches sind hingegen die Schemadarstellungen. Der Aspekt haette aber durchaus noch ausfuehrlicher ausfallen koennen. Alles in allem eine Buch, was ich jedem Kuenstler der sich dem visuellen Medium verschrieben hat, nahelege. Das ist allerdings auch wieder eine Schwaeche des Buches; der Titel macht den Eindruck, als waere das Wissen primaer fuer Fotografen interessant. Ich selbst bin Illustrator und fuer mich war es nicht gerade leicht, auf dieses Buch zu stossen, da es ausserhalb der Fotografie wenig bekannt ist. Zumal das Buch ueberhaupt nichts Mediumspezifisches enthaelt(abgesehen von den Fotobeispielen) Am Ende ziehe ich fuer die doch sehr peinlichen Schwaechen nur einen Stern ab, da das Buch sehr lehrreich ist, sofern man sich durch die von mir genannten Aspekte nicht irrefuehren laesst.
Standardwerk zur Bildgestaltung Juni 1, 2007 Rezensent 13 aus 16 fanden die folgende Rezension hilfreich
Bildaufbau und Bildkomposition sind fuer mich der Schluessel fuer die Wirkung oder Nicht-Wirkung eines Bildes. Da kann man noch eine so tolle Kamera haben. Wer dieses Gebiet vernachlaessigt, kann meiner Meinung nach keine ueberzeugenden Bilder machen. Ich habe mir deshalb dieses anspruchsvolle Buch von Professor Mante gekauft. Ganz systematisch wird einem hier gezeigt, dass Fotografieren eine Kunst ist, die jeder erlernen kann. Ich bin jetzt um einiges schlauer und sensibler im Hinblick auf Formen, Flaechen und Farben. Das alles setze ich bei meiner Bildgestaltung viel bewusster und souveraener ein. Ein echtes Standardwerk, das einen weiter bringt.
|
|
|
| |