Die Artus-Chroniken 01. Der Winterkoenig | 
vergrössern | Autor: Bernard Cornwell Urheber: Bernard Cornwell Verleger: Rowohlt TB-V. Rnb.
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Bewertung: 20 Rezensionen Verkaufsrang: 1191
Medium: Broschiert Ausgabe: 3., Aufl. Seiten: 688 Versandgewicht: 1.3 Maße (innen): 7.4 x 4.5 x 1.8
ISBN: 3499246244 EAN: 9783499246241 ASIN: 3499246244
Publikation: September 1, 2008 Verfügbarkeit: Gewoehnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden
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Aus der Amazon.de-Redaktion Cornwell, der Grossmeister der Ritterromane, fuehrt uns ins fruehe Mittelalter - in die Zeit, da die Sachsen das Reich Koenig Uthers bedrohen. Als er stirbt, beginnt die fieberhafte Suche nach dem Retter Britanniens. Mit Der Winterkoenig hat Bernard Cornwell den ersten Teil einer vielversprechenden Artus-Trilogie vorgelegt. Wer kennt sie nicht oder hat nicht zumindest schon von ihr gehoert: die Artus- bzw. Arthur-Sage? Zugrunde liegt der Geschichte, die spaeter immer weiter zur Legende von den Rittern der Tafelrunde ausgeschmueckt wurde, der Kampf der Briten gegen die Sachsen, die nach dem Ende der Roemerzeit im 5. Jahrhundert immer zahlreicher auf die Insel kamen und immer tiefer ins Land vordrangen. Der in Grossbritannien aufgewachsene und seit langem in den USA lebende Autor Bernard Cornwell ist im angelsaechsischen Sprachraum vor allem mit seinen mehr als 20 Sharpe-Romanen ueber einen britischen Soldaten zur Zeit der napoleonischen Kriege bekannt geworden. Er erzaehlt in diesem Buch die Geschichte Arthurs als packendes Epos von Kampf und Tod, Liebe und Verrat. Am staerksten ist er, wenn er Kampfszenen so lebens- und sterbensnah schildert, dass man als Leser selbst mitten im Schildwall zu stehen glaubt, mit den Fuessen im Schlamm steckt, die Angst in den Augen der Maenner sieht, den Schweiss riecht, die Schwerter klirren hoert. Cornwell, der lange fuer die BBC gearbeitet hat und weiss, wie wichtig eine solide Recherche fuer eine gute Geschichte sind, laesst aber nicht nur Kaempfe, Ueberfaelle, Pluendern und Brandschatzen lebendig werden, sondern auch eine ganze Epoche mit ihren Aufloesungserscheinungen und Wirren, indem er viele historische Details einfliessen laesst. Er nimmt sich dabei aber immer seine dichterische Freiheit - zumal die Basis an gesicherten Fakten aus dieser Zeit sehr schmal ist. Als Schriftsteller weiss er auch, dass eine fesselnde Erzaehlung mehr braucht als Schlachtenlaerm. Und so nutzt er diese Freiheit, um seine Figuren und Helden mit ihren Traeumen und Zielen, ihren Aengsten und Noeten, ihren Leidenschaften und ihrer Liebe zu lebendigen, lebensechten Menschen werden zu lassen. Ganz nahe kommt Cornwell ihnen, indem er seine Geschichte vom alten Moench Derfel erzaehlen laesst, der einst Krieger und enger Vertrauter Arthurs war. Und da Cornwell seinem Erzaehler eine ganz und gar unverstellte Sprache in den Mund legt und die Charaktere psychologisch ueberzeugend konturiert, erreichen seine Figuren und ihre Geschichten auch den Leser im 21. Jahrhundert. Denn wie in jeder grossen Sage geht es auch in Cornwells "Artus-Chroniken" um die ewigen grossen Themen der Menschen - und damit letztlich um uns selbst. --Holger Sweers, Literaturtest
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| Kundenrezensionen: Gelesen 15 mehr Rezensionen...
Gelungen aber geht noch besser Dezember 28, 2008 Fabian (LI) Bernard Cornwell bleibt seiner Schreibweise treu. Er denkt gar nicht daran sich auch nur annaehernd an die bereits bestehenden Arthur Geschichten anzulehnen. Er schafft ein voellig neues Bild von dem Heerfuehrer Arthur der niemals Koenig war. Das Buch ist nichts fuer schlechte Nerven oder liebeshungrige Leser. Wie bei Cornwells Schreibstiel ueblich geht es recht grausam zur Sache. Ein Punkt Abzug gibt es aber von mir aufgrund der Unuebersichtlichkeit im Bereich der Koenigreiche, Orte und Namen. Ich lese sehr viel aber ich hab echt manchmal nicht mehr gewusst wer jetzt gegen wen oder umgekehrt kaempft. Wer eine Art Fortsetzung von Cornwells Wikinger Geschichte um den Kriegshelden Uthred erwartet der wird enttaeuscht sein. Da kann der liebe Arthur leider nicht mithalten. Aber den Uthred Fans kann ich dafuer David Gammells Troja Trilogie oder von Joe Abercrombie die Geschichte ueber den Krieger Logen empfehlen welche ueber 4 Baende geht.
Wow - was fuer ein Ritter Dezember 18, 2008 D. Clees (Wien) Schon arg, was Hollywood so aus unserer Phantasie macht und wie es sie beeinflusst. Wer sich davon befreien will, tut gut daran dieses Buch zu lesen. Ist der Anfang doch etwas langwierig so geht's doch sehr toll weiter. Einmalig geschrieben. Weg vom Image von Merlin und Mim. Arthus der gute Ritter-vielleicht doch nur eine Verklaerung? Seit Malory warte ich auf eine Artussage die es wert ist gelesen zu werden. Hier ist sie.
The Dark Ages Oktober 23, 2008 Gunbuster (Villingen) Die Roemer haben ihre einstige Provinz Britannien laengst verlassen. Das romano-keltische Volk ist in eine Reihe von Kleinkoenigreichen zerfallen, die sich gegenseitig bekriegen. Im Sueden ruecken die Sachsen immer weiter ins Landesinnere vor. Die grossartige Zivilisation der Roemer ist nur noch eine Erinnerung, wie es die unsere nach einem Atomkrieg waere. Christentum und der alte Goetterglauben streiten um die Seelen der Menschen. Dies ist der Rahmen, in dem Cornwell seine Geschichte um die groesste Legende Englands beginnt - und das zwar zunaechst gemaechlich, dann aber wuchtig. Keine glaenzenden Ritter, keine makellosen Helden: In dieser Zeit herrscht das Schwert - und sonst nichts! Diese Zeit ist dreckig und blutig - und das bringt uns Cornwell herueber, als waere er dagewesen. So oder so aehnlich kann es wirklich gewesen sein, falls man das ueber die Artuslegende ueberhaupt sagen kann! Mit Sicherheit einer der besten historischen Romane ueberhaupt!
Historisch fantastisch upgedatete Artus Version Oktober 12, 2008 Alexander Von Preyss (Berlin) 1 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Besuch der Artus Burg im Norden Cornwall im Suedwesten Englands fuehrte mich zum Mythos der Artus Sage und deren Veraenderung ueber die Jahrhunderte. Nach den ersten Seiten des Buches spuerte ich die gewaltige Umwaelzung in der Geschichte Britanniens im Zeitalter der Voelkerwanderung. Die keltische Kultur, der roemische und christliche Einfluss auf ein Land, welches aus einer tiefen Krise entwachsen wollte.Cornwell beschreibt minutioes und anschaulich Rituale und Prozessionen, Kriegsformen und Schlachten. Die Agonisten werden detailgenau beschrieben und der Leser hat die Zeit vor Augen. Wer sich fuer keltische Rituale und Rituale interessiert, ist dieses Buch eine Fundgrube. Die Artus-Chroniken 01. Der Winterkoenig
Ein muss fuer Fans historischer Romane ! August 21, 2008 Damir Mulic (Radolfzell) 2 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Natuerlich ist der Begriff "historisch" hier evtl. fehl am Platze, jedoch liest es sich genau wie ein Roman dieser Machart. Wer schon immer mal wissen wollte, wie dieser Mythos evtl. entstanden sein koennte, der bekommt hier eine durchdachte Theorie geliefert. Das Ganze eingebettet in eine britannisch-saechsische Umgebung um 500 n.Chr. Im Uebrigen solide recherchiert (Stichwort Braeuche oder z.B. Kessel(Grals-)Geschichten. Von Romantik fehlt jede Spur, im Gegenteil, man sieht wie hart das Leben im (fruehen) Mittelalter sein konnte...
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