Fuer jede Loesung ein Problem | 
vergrössern | Autor: Kerstin Gier Urheber: Kerstin Gier Verleger: Luebbe
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Bewertung: 384 Rezensionen Verkaufsrang: 42
Medium: Taschenbuch Ausgabe: 13., Aufl. Seiten: 304 Versandgewicht: 0.6 Maße (innen): 7.2 x 5 x 1
ISBN: 3404156145 EAN: 9783404156146 ASIN: 3404156145
Publikation: Dezember 12, 2006 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
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| Kundenrezensionen: Gelesen 379 mehr Rezensionen...
Sehr geglueckt! November 19, 2008 S. Kuttruff (Ditzingen) Schoen und turbulent ist diese Geschichte. Ich bin auch ein Mensch, der offen seine Meinung sagt; aber solche Briefe an alle zu verschicken - Gewagt, gewagt! - Man sieht ja, wohin das fuehren kann. Es ist wirklich lustig geschrieben und macht Lust auf mehr Buecher von Kerstin Gier.
Kurzweiliges Hoerbuch auf jeden Fall! November 11, 2008 A. Teege Sehr schoenes kleines Hoerbuch mit dem ein oder anderen garatierten Schmunzler. Die Geschichte von Gerri wird durchaus erfirschend erzaehlt und laesst die Zeit wie im Fluge vergehen. Ich habe mir dieses Buch angeschafft, bevor ich die Rezensionen gelesen habe. Ich moechte an dieser Stelle darauf hinweisen, das es sich in diesem Buch um seichte Unterhaltung handelt, die weder kranken Menschen zu Nahe treten, noch sie veralbern will. Wer etwas ueber suizidgefaehrdete Menschen o. ae. wissen will, hat mit diesem Buch natuerlich keine Freude. Aber ich denke, das sollte sich anhand des Covers und der Ecke der Buchhandlung, in der dieses Buch ausliegt, von selbst verstehen.
Loesung fuer heitere Lesestunden November 10, 2008 Skatersally Wenn man als Dreissigjaehrige noch nicht verheiratet ist, kann das schon mal deprimieren. Wenn man auch keine eigene Familie vorweisen kann, ist das vorwiegend fuer die eigene ambitionierte Mutter ein Makel. Kommen dann noch Erfolglosigkeit im Job und eine gekuendigte Wohnung dazu, gibt es eigentlich nur einen Ausweg. Jedenfalls redet sich das Gerri ein und plant ihren Selbstmord. Da ist es ein gluecklicher Zufall, dass sie fuer ihre Mutter einen ganzen Karton verschreibungspflichtiger Schlafmittel in die Apotheke zurueck bringen soll. Schnell beschliesst sie, diese doch fuer sich selbst zu nutzen und schreibt ein paar Abschiedsbriefe an ihre Mitmenschen. Dort stellt sie noch mal alles richtig, was sich in den letzten Jahren ereignet hat. Saemtliche Verletzungen durch Verwandte, Mitschueler, Bekannte und Freunde werden aufgerechnet. Einige Dinge haette Gerri sicher nicht geschrieben, wenn sie es fuer moeglich gehalten haette, dass ihr Suizid nicht klappt. Nun muss sie mit den Folgen ihrer deutlichen Worte weiterleben. Mit viel Wortwitz greift Kerstin Gier ein Tabuthema auf. Trotz des eigentlich sehr traurigen Kerngedankens findet man immer wieder ganze Passagen, die einen laut auflachen lassen. Die Beschreibungen sind so detailliert, dass man die Situationen foermlich vor sich sieht. Da will man sich einmal umbringen, und dann kommt auch noch etwas dazwischen. Das Zusammenbringen dieser ueberspitzten Stossseufzer wirkt nicht nur ueberraschend, sondern beinhaltet auch einen sehr schwarzen Humor, der sonst eher in britischer Literatur zu finden ist. Die Autorin lenkt oftmals von der gewohnt ethischen Sicht- und Verhaltensweise ab, sodass dieser Roman ueber das schwarze Schaf der Familie in gewohnter Weise fuer vergnuegliche Stunden sorgt. Da obendrein noch eine tiefsinnige Bedeutung hinter den gar nicht so exotischen Konflikten steht, kann ich diesen Roman wirklich empfehlen.
Echt spitze November 7, 2008 sabine Habe mir dieses Buch aufgrund der guten Rezensionen bei Amazon bestellt. Bin dadurch ein grosser Kerstin Gier-Fan geworden! Hab inzwischen schon vier Buecher von ihr gelesen und jedes davon war wahnsinnig komisch! Konnte mich kaum davon losreissen!
Nett und romantisch, aber nicht der Bringer November 3, 2008 Lifthrasil Als ich die Beschreibung zu dem Buch las, habe ich mir eine falsche Vorstellung gemacht. Ich dachte, das Buch wuerde mit dem Selbstmod beginnen und hauptsaechlich vom Leben nach dem Selbstmord handeln. Dem ist aber nicht so. Der Selbstmord geschieht ziemlich in der Mitte des Buches. Und ich muss sagen, dass sich das erste Drittel des Buches gewaltig in die Laenge zieht. Da habe ich das Buch einmal 14 Tage zu Seite gelegt. Danach ist es allerdings wunderbar. Das Ende des Buches ist fast ein wenig kitschig aber eigentlich ist das Buch einigermassen bodenstaendig. Es zeigt, dass die Beziehungen nach aussen immer hingestellt werden, als waere alles "Friede, Freude, Eierkuchen" aber hinter der Fassade krieselts dann gewaltig. Es zeigt auch, dass eine Frau, die geglaubt hat den Traummann gefunden zu haben, nach kurzer Zeit herausfindet, dass es sich um einen perversen, schmierigen Typen handelt. Am besten fand ich es allerdings immer, wie die stille Post im Buch anhand von Geruechten dargestellt wurde! Jeder hat der Tatsache wieder etwas angedichtet und zum Schluss bleibt nur mehr ein kleiner, wahrer Kern uebrig. Wie es im Leben halt so zugeht. Alles in allem recht lustig und romantisch! Ich muss ich aber einen Stern abziehen, weil das erste Drittel einfach muehsam war.
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