Kundenrezensionen:
Unbrauchbar Januar 22, 2003 15 aus 26 fanden die folgende Rezension hilfreich
Der taschenbuchformatige Lexer hat genau zwei Vorteile gegenueber der teureren Version Mittelhochdeutsches Taschenwoerterbuch. Mit den Nachtraegen von U. Pretzel. Er ist Preiswerter und eben als Taschenbuch ausgelegt. Gegen ihn spricht aber deutlich mehr: Er ist nicht aktuell, die wichtigen Nachtraege fehlen und die lesbarkeit haelt sich in Grenzen, wodurch schnelles gezieltes und klares Nachschlagen, wie es z.B. in der Klausur noetig ist unmoeglich wird. Zwar ist auch in der teureren Version die Schriftgroesse nicht anders, aber dort sind die Zeilenabstaende ebenso wie die Druckqualitaet deutlich hoeher. Also lieber ein paar Euro mehr investiert, dafuer aber ein vollstaendiges Nachschlagewerk.
Unbrauchbar Januar 22, 2003 4 aus 12 fanden die folgende Rezension hilfreich
Der broschierte Lexer hat genau zwei Vorteile gegenueber der teureren Version Mittelhochdeutsches Taschenwoerterbuch. Mit den Nachtraegen von U. Pretzel. Er ist Preiswerter und eben als Taschenbuch ausgelegt. Gegen ihn spricht aber deutlich mehr: Er ist nicht aktuell, die wichtigen Nachtraege fehlen und die lesbarkeit haelt sich in Grenzen, wodurch schnelles gezieltes und klares Nachschlagen, wie es z.B. in der Klausur noetig ist unmoeglich wird. Zwar ist auch in der teureren Version die Schriftgroesse nicht anders, aber dort sind die Zeilenabstaende ebenso wie die Druckqualitaet deutlich hoeher. Also lieber ein paar Euro mehr investiert, dafuer aber ein vollstaendiges Nachschlagewerk.
Einschlaegig fuer die Arbeit mit mittelhochdeutschen Texten Juli 14, 1999 28 aus 33 fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieses zum Studium mittelhochdeutscher Literatur unverzichtbare Stueck ist leider nicht voellig benutzerfreundlich; da aber die Eigenarten mittelhochdeutscher Buchstabierung bekanntermassen der Verwirrung Nichteingeweihter dienen, sind sie insofern gerechtfertigt. (Schliesslich lernt man den Umgang damit ja in den einschlaegigen Seminaren.) Wenn man die Fallstricke einmal kennt und das aus ihnen erwachsende Frustrationspotential abzunehmen beginnt, dann lernt man den Lexer als Fundgrube wort- und sprachgeschichtlicher Erkenntnisse schaetzen; denn merke: besonders die besonders wichtigen mittelhochdeutschen Woerter heissen meist nicht das, was man vermutet haette (so ist zum Beispiel "michel" kein typisch mittelhochdeutscher Vorname, sondern heisst "gross, viel, sehr"). Merken sollte man sich, dass der Lexer ab der 29. Auflage einen Anhang von Ulrich Pretzel besitzt, in dem man noch mal extra nachschlagen muss. Interessant ist auch noch, dass der Taschenbuch-Lexer die handlichere Version des "Mittelhochdeutschen Handwoerterbuchs" von Matthias Lexer ist, das alle einschlaegigen Belegstellen bietet (also die Textzusammenhaenge, aus denen sich die angegebenen Bedeutungen erschliessen lassen). (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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