Friedliche Babys, zufriedene Muetter: Paedagogische Ratschlaege einer Kinderaerztin | 
vergrössern | Autor: Emmi Pikler Urheber: Emmi Pikler Verleger: Herder, Freiburg
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Bewertung: 13 Rezensionen Verkaufsrang: 10248
Medium: Taschenbuch Ausgabe: 21., Aufl. Seiten: 222 Versandgewicht: 0.4 Maße (innen): 7.5 x 4.8 x 0.7
ISBN: 3451049864 EAN: 9783451049866 ASIN: 3451049864
Publikation: Januar 2008 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Zustand: Versandfertig in 1 - 2 Wochen. Ready for dispatch in 1-2 weeks Versandsichere Verpackung! Inkl. MwSt-Nachweis.
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20-30% Umsetzbar November 10, 2007 elbbabs (Lockenhaus) 1 aus 6 fanden die folgende Rezension hilfreich
Auch ich habe mir das Buch gekauft, da ich die positiven Meinungen der anderen gefolgt bin. Naja, das Buch habe ich gelesen. ueber den Inhalt kann man breit und lang diskutieren. Der Grundgedanke ist gut, allerdings werde ich mein Kind sicher nicht den ganzen Tag alleine "spielen" lassen! Natuerlich ist die Vorraussetzung, dass es dem Kind gut geht? Jedoch was ist wenn das Kind Schmerzen wie Blaehunge, Zahnen hat!?!?! Muss ich Ihn dann auch weinen lasse?!?! Das Buch beinhaltet 1-2 nette Anregungen, ansonsten NEIN danke.
Respektvoller Umgang ja, moeglichst immer allein liegen lassen nein Juli 3, 2007 kloburgota 26 aus 27 fanden die folgende Rezension hilfreich
Mit der Grundidee Emmi Piklers stimme ich ueberein: Jedes Kind soll im eigenen Lebenstempo, Rhythmus, Forschungsdrang respektiert und nicht wie ein Zirkuspferd dressiert oder "bespielt" werden. Die Lektuere hat mir geholfen, mich abzugrenzen, wenn andere mir sagten, was gut fuer mein Baby waere (z.B. beim Babyschwimmen, wo sich die Erwachsenen amuesierten und die Babies nur Turngeraete waren). Andererseits haben mich Buecher Emmi Piklers unter einen neuen Erfolgsdruck gesetzt. Da Pikler schreibt, dass jedes Kind grundsaetzlich friedlich sei, wenn man nur richtig mit ihm umginge, faellt jede kleine Unmutsaeusserung meiner Tochter "auf mich zurueck". Ich sei es ja selbst, die sie unfriedlich macht oder zumindest nicht richtig herausfindet, was ihr fehlt. Ich finde, dahinter steckt eine Ideologie: Alle Babies seien grundsaetzlich gluecklich, wenn sie nur "in Ruhe gelassen", in ihrem Glueck nicht gestoert wuerden. Diese Ansicht halte ich fuer ebenso ideologisch wie die Meinung Jean Liedloffs, alle Kinder seien immer gluecklich, wenn sie nur am Lebensanfang rund um die Uhr am Mutterkoerper laegen. Die beiden Ansaetze widersprechen sich natuerlich. Aber in ihrem Absolutheitsanspruch ("ALLE Babies" und "moeglichst IMMER herumgetragen" bzw. "(ausserhalb der Pflegezeiten) moeglichst IMMER in Ruhe gelassen") treffen sie sich (wie die meisten Ideologien). Warum ist es nicht moeglich zu sagen: Ja, ich respektiere mein Kind (wie Pikler das ja richtig fordert), ich respektiere sogar seinen Wunsch, von mir laenger oder kuerzer herumgetragen zu werden! Es will oder kann meiner Erfahrung nach nicht jedes Baby zu jeder Wachzeit die eigenen Haende studieren. Auch das 'Passiv-mit-dabei-Sein' (z.B. im Tragetuch) kann eben manchen Kindern gut tun. Und ploetzlich fuehlt sich das Kind dann doch "reif" fuer ein Weilchen Selbstbeschaeftigung. Diese Reife des Kindes zu erspueren, ist natuerlich eine Herausforderung, darauf lohnt es sich zu achten. Das hilft mir persoenlich aber mehr im Zusammenleben mit meinem Baby als die Vorstellung, ich muesste mich nur richtig verhalten, dann wuerde das Kind schon von Anfang an am liebsten allein im Bett liegen und experimentieren. P.S. Die Tragetuch-Kritik der Pikler-Schule findet sich aber eher im Buechlein "Miteinander vertraut werden". Fuer mich ein wenig brauchbarer war z.B. der Band "Zufriedene Kinder - gelassene Eltern".
Tipps für das 20. Jahrhundert..... Februar 12, 2006 6 aus 19 fanden die folgende Rezension hilfreich
Aufgrund der positiven Rezensionen habe ich mich für den Kauf dieses Buches entschieden. Leider hat sich das (für mich persönlich) als Fehlinvestition herausgestellt.Die Ratschläge der Autorin mögen für ihre Zeit in den 60er/70er Jahre durchaus hilfreich gewesen sein, aber für das 21. Jahrhundert empfinde ich die allermeisten Ratschläge schlichtweg als anachronistisch und überholt.
Weniger ist mehr! September 20, 2005 29 aus 29 fanden die folgende Rezension hilfreich
Sieht man von der altmodisch anmutenden Sprache einmal ab, wuesste ich nicht, was ich einer frischgebackenen Mutter mehr an Ratschlaegen mit auf den Weg geben sollte. Anders als andere Buecher im dichten Baby-Ratgeber-Jungel ist Emmi Piklers Klassiker keines, das ganz konkrete Tipps gibt, die wie ein Rezept in die Tat umzusetzen sind. Es kann jungen, modernen, flexiblen, aktiven und ach so sponanen Muettern aber helfen, sich auf die Kernbeduerfnisse des Babys jenseits von Krabbelgruppen, Spielzeugwahn, Fruehfoerderung und Zurschaustellung zurueck zu besinnen. Ich bin sicher, dass viele Probleme (Schlafstoerungen, Essensverweigerung, uebermaessiges Schreien und dgl. mehr), mit denen sich andere Ratgeber seitenlang auseinandersetzen, so schon im Keim erstickt werden koennen. Pikler beschreibt die Entwicklungsphasen des Saeuglings und regt geradezu an, sein Kind mehr zu beobachten und weniger zu "bespielen" und ihm dadurch eine freiere, ruhigere Entfaltung zu ermoeglichen.
Beim Lesen bitte das Denken nicht vergessen! August 13, 2004 Frau Loewenzahn 29 aus 39 fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Buch ist eine Wohltat fuer Muetter, deren Umgebung immer wieder gute Ratschaege erteilen moechte, und die verunsichert sind. Die Grundgedanken von Frau Pikler sind nachvollziehbar, jedoch in der geforderten Ausfuehrung extrem. Es lohnt sich, dieses Buch zu lesen, wenn man sich dabei der Tatsache bewusst ist, dass man selbst immer noch die Wahl hat, welchen Punkten man zustimmen moechte, und dass man mit einem Autoren nicht grundsaetzlich einer Meinung sein muss. Mein Fazit fuer dieses Buch und fuer Ratgeberliteratur im Allgemeinen: Mehr auf die vielgeruehmte weibliche Intuition verlassen. Niemand ausser uns weiss, was am Besten ist fuer uns und fuer unser Kind. Interessanterweise sind sich die verschiedenen Autoren naemlich auch nie einig. "Das einzig richtige" gibt es fuer uns Menschen eben nicht. Dazu sind wir zu verschieden. Auch wenn die Autoren der Ratgeberliteratur uns gern etwas anderes glauben machen moechten.
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