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Warhammer Online: Age of Reckoning

Warhammer Online: Age of Reckoning

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Andere Ansichten:
Von: Electronic Arts

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Bewertung: 3.5 von 5 Sternen 90 Rezensionen
Verkaufsrang: 166

Plattformen: Windows Xp, Windows Vista
Medium: Computerspiel
Versandgewicht: 4.4
Maße (innen): 7.6 x 5.4 x 0.9

MPN: EAD07706357
EAN: 5030932068286
ASIN: B001BNFQH2

Veröffentlichung: September 18, 2008
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
Zustand: Nur kurz angespielt. Account laeuft noch bis 12.12.08 kostenlos. + special Item "Smaragdring des Bezwingers" aus der PC Games.

Eigenschaften:
  • Simulationen

Zusatzgeräte:

  • SPEED-LINK SL-8793 Medusa 5.1 ProGamer Edition Headset
  • Plantronics Gamecom 777 Gaming Headset mit Dolby Surround-Sound
  • Sennheiser USB Headset PC 166
  • Logitech G5 Laser Mouse refresh
  • Creative Labs FATAL1TY Pro Series Gaming Headset

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Redaktionelle Rezensionen:

Produktbeschreibung des Herstellers
Ueberall herrscht Krieg in Warhammer Online: Age of Reckoning™ (W.A.R.), dem neuen Fantasy-MMORPG von den Machern von Dark Age of Camelot™. W.A.R. bietet Realm vs. Realm™ (RvR) der naechsten Generation, welches Spieler fuer die naechsten Jahre in eine Welt immerwaehrenden Konfliktes eintauchen laesst. Basierend auf der seit 25 Jahren bestehenden beruehmten Lizenz von Games Workshop ist die Fantasywelt von Warhammer bis heute eine der am weitesten ausgearbeiteten Welten in diesem Genre.
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Sobald ein Spieler WAR betritt, muss dieser seine Loyalitaet bekunden und dabei einer Armee beitreten. Wer sich zur Seite des Guten hingezogen fuehlt, koennte fuer die Armeen der Ordnung als starrsinniger Zwerg, edler Elf oder loyaler Soldat des Imperiums kaempfen. Wer hingegen eher dunklere Absichten verfolgt, sollte sich mit den unheimlichen Armeen der Zerstoerung als wilde Gruenhaut (Ork oder Goblin), korrupter Dunkelelf oder pluendernder Diener des Chaos verbuenden.

Der Kampf zwischen den Reichen wuetet an drei Fronten, an denen uralte Voelker einen nie endenden Krieg ausfechten - Zwerge gegen Gruenhaeute, Hochelfen gegen Dunkelelfen und das Imperium gegen das Chaos. Die Spieler beginnen im Kampf gegen ihre angestammten Feinde, koennen allerdings jederzeit an andere Fronten wechseln, um ihren Verbuendeten in laufenden Gefechten zu Hilfe zu kommen.

Das ultimative Ziel im Reichskampf ist die Eroberung der Hauptstadt des Gegners. Um dieses Ziel zu erreichen, muss eine Armee in das Heimatland des Feindes einfallen und es uebernehmen. Entscheidende Kaempfe finden in zielorientierten Schlachtfeldern und instanzierten Szenarios - ausgeglichenen Kaempfen, in denen NSC-Soeldner, die als Kriegshunde bekannt sind, eingreifen - statt.

Das RvR-System von WAR wird erstmals den Kampf von Spielern gegen andere Spieler (PvP) und Aufgaben, bei denen Spieler gegen NSCs (PvE) antreten, auf einer Karte vereinen. Jeder Aspekt des Spiels, einschliesslich der PvE-Missionen, beeinflusst den grossen Krieg auf irgendeine wichtige Weise. Jedoch muessen Spieler nicht am Kampf gegen andere Spieler teilnehmen, wenn diese das nicht wuenschen. Sie koennen ihr Reich genauso gut unterstuetzen und das Spiel geniessen, indem sie sich nur mit den PvE-Inhalten beschaeftigen.

Basierend auf einem Vierteljahrhundert an hoch detaillierten Hintergrund wird Warhammer Online: Age of Reckoning die Fantasiewelt von Games Workshop auf eine Weise zum Leben erwecken, in der Spieler Charaktere erschaffen koennen, die fuer grosse Taten und Ruhm auf dem Schlachtfeld bestimmt sind. Dominiert von Waffengewalt und Magie bietet W.A.R. einen reichhaltigen Hintergrund fuer Spieler, den Glanz der Schlacht und das epische Wesen des Krieges zu erleben, der die Alte Welt heimsucht. Den Spielern stehen viele Wege offen, Abenteuer zu bestreiten, zusammen mit einer Gruppe oder im Alleingang und in den verschiedenen Formen von PvP (Player vs Player) und PvE (Player vs Environment). Jeder Aspekt des Spieles - jeder Spieler, jede Quest, jede Begegnung und jeder Kampf - kann den Ausgang des andauernden Krieges beeinflussen und entscheidend fuer den Sieg eures Reiches sein!

Features
  • Ordnung vs Zerstoerung: Kaempft in einem Krieg, der auf 33 riesigen Schlachtfeldern ausgetragen wird, fuer das Reich der Ordnung (Zwerge, Hochelfen und Imperium) oder der Zerstoerung (Gruenhaeute, Dunkelelfen und Chaos).
  • Realm vs Realm™: Kaempft im Realm vs. Realm™ um die Vormachtstellung eures Reiches! Verteidigt mit einer Armee von verbuendeten Spielern im Ruecken eure Heimatlaender, fallt in das Reich des Feindes ein und fuehrt schliesslich die Belagerung auf die Hauptstadt des Feindes.
  • Oeffentliche Quests: Zum ersten Mal koennen sich Spieler an Oeffentlichen Quests™ beteiligen - mehrstufigen Gemeinschaftsquests, in denen verbuendete Spielern zusammen gegen ueberwaeltigende Gegner kaempfen.
  • Waelzer des Wissens: Versucht euch an der epischen Aufgabe, den Waelzer des Wissens, ein wahre Enzyklopaedie, vollstaendig zu fuellen und Geschichten der Warhammer-Welt, detailierte Monsterinformationen, neue Faehigkeiten und Belohnungen sowie die Geschichte der Haupthandlung freizuschalten.

Inhalte der Standard Version
  • DVD-Box mit Schutzhuelle
  • DVD des Spiels
  • 40 Seiten starkes Handbuch
  • Einen Monat kostenloses Abonnement
  • 3 exklusive Postkarten



Kundenrezensionen:   Gelesen 85 mehr Rezensionen...

5 von 5 Sternen Meine Eindruecke des Krieges   November 17, 2008
S. Scholz (germany)
5 aus 7 fanden die folgende Rezension hilfreich

So, nachdem nun meine Erzmagierin es auf Level 32 geschafft hat, will ich auch mal eine Rezension schreiben.

Zunaechst einmal das System mit dem ich spiele:

Vista Home 64 Bit
Radeon Sapphire 512 D3 X HD4850 LR
Intel Q6700 Quadcore 2,66 GHz
Asus P5Q P45
Samsung 500 GB HD502IJ
D2 4GB 800-555 K2 KHX

Zum Sinn und Zweck des Spiels wurde bisher, glaube ich, alles gesagt. Es ist sehr PvP-lastig und fuer Spieler, die lieber gar kein PvP betreiben wollen, vielleicht nicht so ganz die richtige Wahl. Dennoch gibt es auch zahlreiche PvE-Quests zu erfuellen, man wird also nicht zum PvP gezwungen.

Thema Grafik: Viele scheinen die anscheinend schlechte Grafik zu bemaengeln. Ich kann dies nicht nachvollziehen. WAR ist sehr detailverliebt was die Grafik angeht. Befindet man sich im Wald, so fallen Blaetter von den Baeumen (die auch nicht aussehen wie mit Paint erstelle Farbkleckse wie das hier mal jemand schrieb, in Gewaessern spiegelt sich die Sonne, Licht bricht im Wald durch die Blaetterdecke durch. Alles sehr malerisch und sehr schoen gelungen. Auch die Charaktere sehen gut aus, die Gesichter sind schoen designed und auch die Kleidung gefaellt mir gut. Dadurch das man sie faerben kann wird sie auch nicht zum Einheitsbrei wie bei so vielen anderen Spielen. Auch sehr gut aussehende brennende Waelder gibt es, die Grafik traegt sehr zur Atmospaehre bei. Ich spiele das Spiel teilweise auch auf einem deutlich aelteren Notebook (immerhin noch mit 2GB Ram), und auch dort gefaellt mir die Grafik noch gut. Klar, auf so Dinge wie die sehr detaillierten Schatten, die sich uebrigens wirklich genauso verhalten wie der eigene Charakter und nebenbei noch auf den Lichteinfall achten, muss ich dort verzichten. Trotzdem finde ich die Grafik klasse! Auch die Zaubereffekte sehen schoen aus, man kann sie, sollte das eigene System nicht mitspielen wollen, jedoch ausstellen oder sich so nuetzliche Addons wie "Buffthrottle" installieren, die das System ein wenig entlasten. Ueber Ruckler kann ich mich nicht beklagen, alles laeuft sehr fluessig.

Das Spielprinzip: WAR bietet PvP von der ersten Minute an. Am ehesten bieten sich hier die Szenarien an, ueber die schon viel berichtet wurde. Das sie viele Spieler vom Open-RvR abhalten mag sein, jedoch habe ich die Erfahrung gemacht das die anderen Mitspieler auch gerne auf Szenarien verzichten wenn man erstmal eine Burgbelagerung in Gang gebracht hat. der Fehler ist also nicht beim Spiel zu suchen, sondern bei den Spielern. Also, einfach mal anfangen, der Rest wird schon hinterherkommen!

Das Craftingsystem scheint mir noch sehr unausgereift, dennoch habe ich als Alchemist meinen Spass. Pharmazie laeuft nach dem Probier-Prinzip ab. Ich mische verschiedene Komponenten miteinander, und wenn ich Glueck habe, dann kommt dabei ein Trank heraus. Habe ich Pech, so fliegt mir alles um die Ohren, und ich muss ein anderes Rezept ausprobieren. So lassen sich harmlose Heiltraenke, aber auch hochexplosive Gemische herstellen, die ich auf meine Gegner werfen kann. Da ich Spass am probieren habe sagt mir diese Art des Crafting mehr zu als einen Knopf zu druecken, 100 Ballen Stoff herstellen zu lassen und nebenbei meine Wohnung zu putzen. Der andere Beruf, Talismanherstellung, scheint momentan Probleme zu machen, ich bin aber sicher das Mythic sich da irgendwann auch noch drum kuemmern wird, und Crafting ist sicher nicht der Hauptaspekt des Spiels. Wer nur craften will, der sollte Vanguard probieren.

Anders als bei zB WoW gibt es hier verschiedene Klassen auf beiden Seiten. Zwar haben die einzelnen Klassen eine Art Spiegelbild auf der Gegnerseite, sie unterscheiden sich aber gravierend. Jede hat andere Faehigkeiten, und eigentlich sollte jeder eine Klasse finden die ihm zusagt. Es gibt reine Damagedealer, reine Heiler, Tanks und Hybridklassen die sowohl Schaden machen als auch heilen koennen. Die Erzmagierin, die ich spiele, ist zB eine Heilerin, deren Schwerpunkt (in meinem Fall) auch nur auf dem Heilen liegt. Dementsprechend brauche ich im PvE lange, bis ich einen Gegner getoetet habe. Die Entwickler waren aber so freundlich im PvP auch das Heilen zu belohnen, so entstehen keine Nachteile wenn man einen Heiler spielen moechte. Anzumerken sei noch, das man WAR zwar alleine spielen kann, es aber doch als Gruppenspiel ausgelegt ist. Als Heiler stehe ich im PvP genauso verloren da wie ein Zauberer, der dann zwar Schaden austeilt, aber ohne Heiler in wenigen Sekunden zerschnetzelt ist. Orientiert man sich also an seinen Mitspielern, so entfalten alle Klassen ihr ganzes Potential, und dann macht WAR am meisten Spass.

Die Steuerung ist leicht zu erlernen, man kann eigentlich sofort loslegen. Natuerlich kann man sich auch alles nach den eigenen Beduerfnissen einrichten. Auch der Sound ist sehr gut gemacht. Manchmal stehen in der Landschaft brennende Muehlen herum, dort kann man die Flammen knistern hoeren und das knarzen des Holzes. Traegt der eigene Charakter Kettenhemd, so vernimmt man leise das klirren der Kettenglieder. Das hingegen manche Sounddateien der Voelker etwas daneben sind merkt man an den Dunkelelfen, die entweder grunzen wie die Schweine wenn sie huepfen, oder Pornoreif stoehnen, wenn man sie trifft. Keine Ahnung wen man damit gluecklich machen wollte, mich treibt es nur dazu an die schneller zu toeten, damit das aufhoert. Aber das sind eher kleine Maengel, die nicht spielentscheidend sind.

Keepfights machen bisher Spass, es ist schon was neues mit so vielen Spielern um eine Festung zu kaempfen. Diese sind vor allem im Endgebiet sehr weitlaeufig designed und bieten reichlich Platz um sich planlos die Koepfe einzupruegeln oder auch mal taktisch vorzugehen.

Da ich auf einem RP-Server (Huss) spiele, moechte ich noch ein paar Worte dazu verlieren. WAR bietet viele Locations die spannendes Rp ermoeglichen. Leider fehlen ein paar grundlegene Animationen wie zB sitzen oder langsames gehen. Diese waeren fuer eine bessere Atmospaehre sicherlich wuenschenswert. Ansonsten wird sehr viel von engagierten Spielern organisiert, es tut sich also einiges in dem Bereich.

Das vielleicht groesste problem von WAR sind die Spieler selbst. Schaut man sich in den Foren um, so scheinen einige nichts anderes zu tun zu haben als zu jammern. Sicher, einiges scheint noch ein bisschen unfertig zu sein, aber Mythic arbeitet mit Hochdruck an allen Fronten, die Patchpolitik ist wirklich beispiellos. Andauernd kleine Hotfixes, diese Woche steht der erste richtig grosse Patch an, der sich dem Klassenbalancing widmet. Auch die GMs haben bei mir bisher einen durchweg positiven Eindruck hinterlassen. Sie versuchen ihr bestes, bei Problemen zu helfen, sie sind immer ruhig und freundlich, und sie speisen einen nicht mit oeden Makros ab. Als man zu Beginn auf das Gejammer der Spieler ueber Wartezeiten beim Login mit Klonservern reagierte gab es auch dort nur Gejammer. Alle sind sie auf die Klonserver gegangen, und nach Ablauf des Probemonats (spaetestens mit Veroeffentlichung des WoW-Addons) sind viele Spieler wieder gegangen. Auch hier wird aber wieder schnell reagiert: In wenigen Tagen gibt es die Moeglichkeit eines kostenlosen Charakter- und Gildentransfers. Das es auch hier wieder Leute gibt die jammern...wer haette es gedacht. Doch fuer die notorische Unzufriedenheit einiger verwoehnter Leute kann kein Entwickler der Welt etwas.

Wer also keine Lust auf farmen und grinden hat und ein klein wenig Anspruch und vor allem gut durchdachtes PvP sucht, dem sei WAR empfohlen. Fuer alle anderen gibt es eine Vielzahl anderer Spiele, es exisiteren durchaus noch andere Welten neben der von Warcraft. Ein vorsichtiger Blick in meine Kristallkugel sagt mir, das WAR vielleicht nicht so viele Spieler wie WoW anziehen wird, aber lieber Klasse statt Masse. Freundliche GMs und beispiellos gute Patchpolitik tun ihr uebriges dazu. Ein gelungenes Spiel mit viel Potential, das noch nicht erschoepft wurde.



2 von 5 Sternen Spassiges Spiel mit miserbaler Performance   November 17, 2008
Angelika Albrecht (Regensburg)
2 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich

es wurde im grunde bereits alles zum spiel gesagt.
die einen finden es sehr gut,die anderen sehr schlecht,was aber teilweise
wirklich geschmackssache ist.warhammer online selbst naemlich ist ein sehr
unterhaltsames,liebevolles online-rollenspiel mit pvp-fokus.
die klassen sind in meinen augen gut ausbalanciert,die menues komfortabel
und der "waelzer des wissens"(ein buch,das alle schritte im spiel aufzeichnet)ist eine innovative ergaenzung.doch die schwaechen sind wieder einmal in der qualitaetssicherung zu finden.trotz mauer grafik besitzt
warhammer online eine katastrophale performance,die selbst bei high-end-
rechnern und dsl-anschluessen regelmaessig derbe lags produziert und das
spielvergnuegen erheblich truebt.wenn goa nicht bald reagiert,werden war
bald saemtliche abonennten verlorengehen!



2 von 5 Sternen Kann man spielen, muss man aber nicht...   November 12, 2008
Limit
4 aus 7 fanden die folgende Rezension hilfreich

So meine Bewertung faellt salopp aus, werde einige Punkte ansprechen die vielleicht schon genannt wurden, aber na ja.

PvE
Gut fuer ein PvP-MMORPG, haette man auch deutlich mehr Grind einbauen koennen von daher ganz okay, viele Quests etc. Generell ist die Abwechslung an feindlichen NPCs nicht grade hoch, daran haben aber mehr MMORPGs zu knabbern. Oeffentlich Quest sind sehr spassig am Anfang, das Interesse daran laesst aber spaeter sehr nach und es wird zunehmend leerer bei selbigen. Die Berechnung der Belohnungsbeutel ist teilweise einfach nur unverstaendlich. Nun soll PvE aber auch nicht Warhammers Staerke sein.

PvP/RvR (oder wie mans nennen will)

-Szenarien:
Grosser Pluspunkt ab Stufe 1 spielbar. Das wars dann auch schon. Ansonsten gilt Zerge oder du hast selbst schuld. Taktische Plaene, koennten evtl. umgesetzt werden, doch wird ein Sieg fuer scheinbar viele nicht attraktiv genug belohnt. Genauso wenig wie das umsetzen der entsprechenden Szenarioziele. Soll heissen wenn mal einer dafuer sorgt, das es in Richtung "Ich will gewinnen" geht wird dieser weniger belohnt. Grausames System das Zergdeppen Tuer und Tor oeffnet, die Community frustet und nebenbei bloed und unsozial macht. Weiteres Minus, es gibt viele schoene Szenarien in Warhammer, doch es geht pro Spielabschnitt immer nur ein einziges auf. Mehrere Test haben mir und Bekannten Mitspielern bewiesen, das es nicht daran liegt das eine Fraktion immer nur ein einziges Szenario anmeldet. Selbst mit dem aktuellem Patch 1.04b, der Abhilfe schaffen sollte hat sich dieser Umstand nicht geaendert. Traurig aber wahr.

-Keepfights/RvR-Schlachten:
Machen Spass, werden aber schnell Mittel zum Zweck und eintoenig. Zumindest zur Zeit herrscht dort die schiere Itemgeilheit (die noch nicht einmal viel bringen im Moment). Nach dem Motto lasst den Gegner ruhig die Burg, danach koennen wa wieder angreifen und um die Truhe wuerfeln (deren Beutelberechnung genauso grandios ist wie in den Oeffentlichen Quest, habe vor kurzen einmal gar nix gemacht ausser einmal aufs Tor geschossen und hatte einen Wuerfelbonus von +350, das kanns nicht sein). Zudem ist es derzeit fast unmoeglich die Zonenkontrolle zu uebernehmen, was das viel geruehmte Tauziehen im Endgame ziemlich den Sinn nimmt. Die Moeglichkeiten eines Keepfights sind rar, es ist immer dasselbe Prinzip und schnell langweilig. Schlimm ist auch das die Burgherren meist so schnell umfallen das ein Fernkaempfer sie nicht mal zu Gesicht bekommt (Achtung: leicht uebertrieben).

-Balance:
Nicht vorhanden. Besteht die gegnerische Gruppe aus den schlichtweg "besseren Klassen", ist der Begriff Teamplay auch schnell Geschichte. Hier soll sich bald etwas aendern, bleibe aber skeptisch. Schwieriges Thema wie in anderen MMORPGs auch.

Performance
Daran muss auch noch geschraubt werden, ich hatte keine Probleme aber viele meiner Mitspieler. Die Umstaende scheinen Mysterioes da es sehr oft unabhaengig von den PC-Systemen war. Ein Gluecksspiel also. :D

Meine Bewertung gibt die Situation wieder wie ich sie im Moment empfinde. Ich behaupte nicht das es sich nicht aendern kann, denn man sollte beachten das dieses Spiel sehr jung ist. MMORPGs brauchen eine gewisse Reifezeit, jedoch stimmen hier einige Grundlagen in der Spielmechanik mal ueberhaupt nicht. Na ja, es hat mir 2 Monate die Zeit vertrieben das ganze. Aber nun ist fuer mich erstmal Schluss, wenn Mythic es doch noch schaffen sollte, werde ich evtl. wieder reinschauen. Nur Zeit und Geld sind mir fuer dieses Spiel im Moment einfach zu schade.

Gruss Limit



2 von 5 Sternen In welche Richtung geht die MMO Industrie nur?   November 10, 2008
SinisterHanded
7 aus 11 fanden die folgende Rezension hilfreich

Warhammer Online - was fuer ein hocherwartetes Spiel.
Zuerst interessierte mich das Game ueberhaupt nicht, da ich WoW aus vollkommener Langeweile aufgehoert hatte, und auch nicht vor, dieses je wieder anzufangen. Doch einige Freunde wollten es unbedingt spielen, und so machte ich eben mit. Soviel vornweg: Die 50 waeren wo anders besser investiert gewesen.
Hier einmal die positiven Seiten an Warhammer Online:
Es wurde gegenueber WoW einiges verbessert, und auch die Firmenpolitik die Mythic betreibt ist teilweise wirklich besser, Beispiel:

Die Open Beta:
Eine Katastrophe aus Lags, Server-Downtimes und Bugs. Hier muss ich wirklich sagen es hat mich beeindruckt, dass jedem OB Teilnehmer eine Woche gratis Spielzeit zugesprochen wurde.

Der Zeitkonsum:
Einige Prinzipien wurden gegenueber WoW verbessert um nicht so zeitraubend zu sein - so gibt es kein Mana fuer Zauberklassen, sondern jede Klasse hat Aktionspunkte (aehnlich dem Schurken aus WoW), maximal 250, die sich in "Ticks" von 25 wieder aufladen. Somit entfaellt die laestige Warterei nach jedem besiegten Monster, da auch die HP regeneration ausserhalb eines Kampfes sehr schnell ist.
Flugmeister spielen egal wie gross die Distanz ist ein kleines Cinematic ab, welches 30 Sekunden dauert, dann ist man am Zielort angekommen. Man kann also einem 15minuten Greifenflug quer ueber den Kontinent inklusive wahrscheinlichem Toilettengang auf Wiedersehen sagen.
Auch die Orientierung ist wesentlich leichter, so findet man dank Markierungen alle Questziele wirklich schnell.

Ich wuerde gerne mehr hier schreiben, aber das war es mit den positiven Dingen leider auch schon, hier kommen die negativen:

Customization aka. Anpassungsmoeglichkeiten:
-Leider wurde sich hier an WoW orientiert, ein paar vorgefertigte Gesichter pro Rasse und das war's. Nach spaetestens 1h trifft man einen nahezu identischen Kloncharakter, der auch noch die selbe Ruestung an hat.
-Auch das vielgepriesene Farbensystem ist ein Witz. Die Grundidee ist gut, nur leider geht die Auswahl an Farbtoenen von Quietschpink bis Rotzgruen(kein Scherz, die Farbe heisst auch ingame so), von Grundfarben wie Rot, Blau, Gelb, Gruen, Weiss, Schwarz hat Mythic wohl noch nie etwas gehoert. Das Resultat ist, dass am Ende jeder auch mit den selben Farben rumlaeuft, da der Grossteil der Farben einfach besch*** aussieht.


Balance und PvP:
-Ein Witz. Die Balance ist dermassen schlecht, dass selbst ein Blinder es besser machen koennte.
->Archetypen: Es gibt Tank, Support, Nahkampf- und Fernkampf-DPS
->Wenn man sich fuer einen entscheidet steckt man auch in dieser Rolle fest. Tanks tanken, Supporter supporten und DPS macht schaden. Aus diesen Archetypen kann nicht ausgebrochen werden. Wenn man mit einem Tank lieber Schaden machen moechte statt zu tanken und deshalb gerne Ueberlebensfaehigkeit zugunsten von Schaden aufgibt, so wird man nur mit sehr mageren Moeglichkeiten konfrontiert. Der Effekt ist lachhaft. Die Unterschiede des Schadens zwischen DPS klassen und anderen ist so gravierend, dass ein "2hand Tank" oder ein "offensivheiler" es einfach nicht bringt, da die DPS klassen mal eben 4-500% mehr Schaden verursachen.
-> Klassen und Fraktionenbalance: Auch hier, schlecht umgesetzt. Man wollte keine reinen Spiegelklassen machen, klar. Doch die Diskrepanzen zwischen 2 verwandten Klassen wie zB dem Feuerzauberer der Ordnung und der Zauberin der Zerstoerung sind teilweise so dermassen krass, dass einem der Atem stockt. So dominieren Feuerzauberer seit Release das Spiel, indem sie die Buttons 1,2,3,4,5 nacheinander druecken, und dann auf ein neues Ziel wechseln. Diese Buttons stehen in dem Fall fuer DoTs, Schaden-ueber-Zeit-Zauber. Nachdem diese auf dem Gegner gelandet sind ist der so gut wie tot ohne weiteres Zutun des Feuerzauberers wenn der Gegner nicht geheilt wird. Vergleichbar mit einem "Affliction Warlock" aus WoW, ein einfach unfaires Spielprinzip, vor allem da DoTs auch noch kritisch sein koennen in WAR.
->Bevoelkerungszahlen: Zerstoerung uebermannt Ordnung auf so ziemlich jedem Server, und zwar in grossen Zahlen. Das Resultat: Jegliche Welt-PvP-Ziele werden permanent von einer Ueberzahl Zerstoeungsspieler gehalten. Die langweiligen und repetitiven Szenarien (vergleichbar mit Battlegrounds aus WoW) hingegen werden von der Ordnung aufgrund ihrer wesentlich staerkeren Klassen gewonnen, da hier die gleiche Zahl Spieler gegeneinander antritt.


Die Welt, Allgemeines, oder auch: "Wo ist hier das RPG in MMORPG?"

Es faengt an ueber die langweilige Charakterkreation, bei der man seinen Charakter, das wichtigste in einem Rollenspiel, nicht einmal ordentlich diversifizieren kann, um sich von der Menge abzuheben. Auch attributstechnisch laesst sich hier nichts verstellen, jeder Charakter mit der selben Ausruestung ist wertetechnisch ein genauer Klon des anderen. Weiter geht es ueber die PvP Systeme: Die "offene Welt" ist PvP technisch so gut wie tot. Aufgrund obengenannter Fraktionszahlunterschiede geht niemand in die gekennzeichneten PvP-Gebiete. Stattdessen sitzen alle fleissig in der Warteschlange fuer das naechste Szenario. Sog. "Open PvP" findet also nicht statt. Der soziale Aspekt ist nicht gegeben. In oeffentlichen Quests schliesst man hoechstens eine Gruppe zusammen wenn es anders nicht geht. Den Rest der Zeit verbringt man groesstenteils alleine. Man fuehlt sich wie in einem online-singleplayer Spiel. Geredet wird kaum bis garnicht, wobei Mythic hier Chatchannelverbesserungen angekuendigt hat; Das Problem ist: Auch das wird nichts helfen, da die sogenannte "Community" zum grossen Teil von WoW uebergeschwappt ist, und keinerlei Wert auf Rollenspiel legt.

Die Welt: In einem Wort: Statisch. Hier und da wird mal eine Festung eingenommen oder zurueckerobert. Das war's. Immerselbe Monster spawnen an immerselben Plaetzen, sagen die immerselben Dinge und droppen die immerselben Gegenstaende. Das Gebietskontrollensystem wirkt sich so gut wie gar nicht auf eine Zone aus.

RPG feeling? Kommt hier nicht auf. WAR ist wirklich nur ein etwas anderes WoW. Wo sind denn all die Rollenspielelemente? Wo ist eine gescheite Charaktererstellung, die mir erlaubt einen einzigartigen Charakter zu machen? Wo ist Housing? Die Berufe die man ergreifen kann sind selbst verglichen mit WoW ein Witz, absolut unausgereift und wenig durchdacht. Schoene atmosphaerische Berufe wie Angeln gibt es nicht. Stattdessen werden Traenke oder Talismane zusammengemixt fuers "tolle" PvP, aber selbt eigene Ruestungen kann man nichtmal schmieden.


Fazit: Wer ein weiteres MMOG, denn von RPG kann hier nicht die Rede sein, aehnlich dem Prinzip von WoW spielen moechte, in einer statischen und nahezu unveraenderlichen Welt, wen ein horrendes PvP System, in dem man seine Archetype-Aufgabe und NUR diese erfuellen kann nicht stoert, inklusive der offensichtlichen Balanceschwaechen, dem sei WAR ans Herz gelegt.

Alternativen: Wer ein ordentliches PvP moechte, dem sei Guild Wars ans Herz gelegt, vor allem auch aufgrund der Kostenfreiheit von monatlichen Gebuehren; aufgrund eines sehr flexiblen Systems mit Sekundaerklassen, on-the-fly Umskillung ohne jegliche Kosten und einem 8-Slot-Build-System (man kann nur 8 Skills gleichzeitig benutzen aus ueber 1000) kommt man hier auch auf laengere Sicht nicht zu kurz.

Wer ein ordentliches Rollenspiel moechte.. - da bin ich leider ueberfragt und selbst auf der Suche. Online scheint es das jedenfalls nichtmehr zu geben, offline mochte ich "Das schwarze Auge: Drakensang" sehr gerne (auch wenn dieses leider auch keine gute Charaktererstellung bot).



3 von 5 Sternen Viel Potenzial, aber (noch) zu viel davon verschenkt   November 8, 2008
Gabriel Engels
7 aus 9 fanden die folgende Rezension hilfreich

Habe das Spiel nun seit dem Start der Open Beta bis vor wenigen Tagen gespielt und nun mein Abo gekuendigt.
Ich moechte hier die Vorzuege und Schwaechen aufzeigen, die dieses Spiel in meinen Augen hat:

Die grosse Staerke die WAR meines Erachtens hat, ist die Einsteigerfreundlichkeit und die Moeglichkeit von lvl 1 an PVP zu machen und auch ueber dieses zu leveln. Doch so viel Spass die Szenarien (Vergleichbar mit den Battlegrounds von WoW; Also instanziertes PVP mit zahlenmaessig ausgeglichenen Konfliktparteien) am Anfang machen, mit der Zeit werden sie recht flott langweilig, da es halt doch immer irgendwie das Selbe ist. Erschwerend kommt hinzu, dass pro Levelbereich in 95% der Faelle nur eines von 3 (Spaeter gibts 6 pro T-Zone) moeglichen Szenarien bespielt wird.
Dieses ist meistens das wo man am wenigsten Taktik benoetigt sondern sich einfach ein grosser Zerg bildet wo meist die Fratkion mit den meisten Spielern am oberen Ende des Lvl-Bereichs den Sieg davon traegt.

Doch es gibt in WAR auch noch mehr als die Szenarien: Open RVR und natuerlich PVE.
Ersteres ist derzeit noch nicht wirklich aussagekraeftig bewertbar, da die meisten Spieler den einfacheren und schnelleren Weg ueber die Szenarien waehlen und daher die Open-RVR Zonen relativ verwaist sind.

PVE Content ist durchaus vorhanden, doch ist dieser abgesehen von den teilweise echt sehr netten Questtexten (Vor allem die Dunkelelfen spinnen herrliche Intrigen) recht langweilig und dauerhaft nur wenig motivierend. Anfangs grindet man zwar gerne durch die Public Quests, um an recht gute Items ran zu kommen, doch dadurch, dass es davon zu viele gibt und die meisten Spieler wie gesagt in Szenarien rumhaengen, ist es oftmals schwierig die harten Bossmonster zu bezwingen, weil einfach nicht genug Mitspieler da sind, die mitmachen wuerden.

Das Hauptproblem am PVE und auch am RVR ist fuer mich das Kampfsystem. Irgendwie hat man das Gefuehl immer nur 2 Tasten zu druecken (auch wenn es in der Tat mehrere sind) und so wird es recht schnell fad. Irgendwie fehlt mir da die Action und ich wage zu behaupten, dass jemand der WoW kennt und die Kaempfe dort gut fand, von den Kaempfen in WAR enttaeuscht sein wird. Irgendwie fehlt mir da einfach die Dynamik und das ist auch der Hauptgrund, warum ich aufgehoert habe, es zu spielen.

Die Welt ist teilweise recht gut designt und bei den Menschenvoelkern recht athmosphaerisch, aber mir persoenlich grundsaetzlich zu duester gehalten. Aber gut, das ist Geschmackssache.
Die Hauptstadt des Imperiums gefaellt mir sehr gut und laedt zum genauen erkunden ein. Bei der Hauptstadt des Chaos ist dies nicht so, aber das wird vermutlich daran liegen, dass mir das duestere Setting nicht so zusagt.

Crafting ist eher ein Beiwerk, aber man muss sagen, dass es auch durchaus interessante Ansaetze bietet. Leider habe ich dabei den Eindruck gewonnen, dass die gecrafteten Items eher unbrauchbar sind und der Aufwand fuer einige der Berufe doch deutlich groesser ist als der Nutzen den man daraus zieht. Hier ist noch Balancing noetig.

Zu den Klassen:
Es gibt 20 Stueck. doch die Meisten sind sich so aehnlich, dass es im Grunde nur etwas ueber 10 verschiedene Klassen zu geben scheint. Aber ich denke da kann man nur wenig meckern. Die Vielfalt ist durchaus ausreichend. Was man aber dazu sagen sollte, ist dass das Balancing der Klassen auf Gruppenebene passiert ist, was dazu fuehrt, dass manche Klassen allein gar nichts zu koennen scheinen. Aber der Fokus liegt im RvR halt einfach auf Gruppenspiel. Fuer Solokuenstler wird das Spiel eher frustrierend und nicht sehr spassig sein.

Was bleibt noch zu sagen? Ja die Technik:
Vielerorts hat man gelesen, dass die Performance schlecht sei, oder viele Bugs im Spiel waeren. Diese Einschaetzung kann ich ueberhaupt nicht teilen.
ich habe selten ein so gut funktionierendes MMORPG erlebt in dieser Phase der Produktentwicklung. Kann natuerlich sein, dass es daran liegt, dass ich ein relativ neuwertiges System habe und deshalb keine Performanceschwierigkeiten habe, doch da ich eben keine schlechten Erfahrungen gemacht habe, bleibt dies ein grosser Pluspunkt fuer mich.

Die Grafik ist okay, wuerde ich sagen. Sie ist sicherlich nicht der letzte Schrei, doch wenn man die Videoeinstellungen der Grafikkarte hochschraubt (Geht derzeit nur ausserhalb des Spiels ueber NVIDIA-Systemsteuerung oder entsprechendes Tool bei anderen Grafikkarten, da man ingame nicht viel verbessern kann) sieht es durchaus ganz gut aus.

Obwohl ich jetzt nicht mehr spiele, wuerde ich die Investition dennoch wieder taetigen, denn anfangs hatte ich wirklich viel Spass. Doch es wiederholt sich einfach zu viel und wird dadurch zu schnell langweilig.
Irgendwie ist dieses Spiel ein Fast-Food-MMORPG. Ganz gut, aber wenig Gehaltvoll.