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Die Siedler - Aufbruch der Kulturen

Die Siedler - Aufbruch der Kulturen

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Andere Ansichten:
Von: Ubisoft

Kaufen Gebraucht: EUR 32,95



Neu (27) Gebraucht (12) ab EUR 32,95

Bewertung: 3.5 von 5 Sternen 19 Rezensionen
Verkaufsrang: 266

Plattformen: Windows Xp, Windows Vista
Bewertung: Freigegeben ohne Altersbeschraenkung
Medium: Computerspiel
Versandgewicht: 4.4
Maße (innen): 7.5 x 5.4 x 0.6

MPN: 300011892
EAN: 3307211307841
ASIN: B001BKVUDE

Veröffentlichung: August 28, 2008
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
Zustand: aus kurzverleih

Eigenschaften:
  • Ubisoft DIE SIEDLER AUFBRUCH DER, Die Siedler - Aufbruch der Kulturen/ VOe: bereits erschienen/ System: PC/ Genre: Strategie/ deutsche Version/ USK: ohne Altersbeschraenkung/ Vollversion

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Redaktionelle Rezensionen:

Product Description
Beschreibung Kurzinfo VOe: 28.08.08/ System: PC/ Genre: Strategie/ deutsche Version/ USK: ohne Altersbeschraenkung/ Vollversion Erscheinungstermin 28.08.08 System PC Genre Strategie Ausgabe deutsche Version USK ohne Altersbeschraenkung Version Vollversion

Produktbeschreibung des Herstellers
Die Traditions-Edition der Siedler verbindet ein klassisches Siedler-Spielprinzip mit zahlreichen Ergaenzungen und Optimierungen in zeitgemaesser Grafik. Entdecken Sie die traditionelle Welt der Siedler und freuen Sie sich auf ein perfektes Spielerlebnis mit dem Nachfolger von „Die naechste Generation“ nach den beliebten Siedler II-Spielregeln.
Der Nachfolger zum beliebten "Die Siedler - Die naechste Generation"!
„Die Siedler - Aufbruch der Kulturen“ ist die ultimative strategiegeladene Wirtschaftssimulation und Nachfolger des beliebten „Die Siedler II - Die naechste Generation“. Lassen Sie sich zum Herrscher kroenen und uebernehmen Sie die Verantwortung fuer die Expansion Ihres Volkes. So ist es Ihre Aufgabe, fuer den staendigen Nahrungsvorrat, ausreichende Rohstoffe und genuegend Baumaterialien zu sorgen.
Errichten Sie Bergwerke, in denen Erze, Kohle und Gold abgebaut werden. Stehen Sie Ihrem Volk mit Rat und Tat zur Seite und betreiben Sie Ackerbau, Viehzucht, Jagd und Fischfang. Doch lassen Sie sich von der Idylle nicht truegen… denn die Gefahr lauert ueberall und schwebt wie ein dunkler Schatten ueber Ihrer Mission! Machen Sie sich bereit fuer militaerische Offensiven und vernachlaessigen Sie nicht den Schutz Ihres Reiches, denn Sie sind nicht allein… Verhelfen Sie Ihrer Kultur zu einem gelungenen Start in einer neuen Welt. …und alles hoert auf Ihr Kommando!


Das Volk der Schotten lebt in beschaulichen Siedlungen.


Die Bajuvaren erhalten sich ihre traditionelle Nahrungsquelle - leckere Bretzeln.
Viele neue Eigenschaften!
Ihre Siedler koennen nun Wasserstrassen ueberqueren und somit kleine Inseln besiedeln oder Fluesse ueberqueren. Der Geologe arbeitet jetzt in einem Gebaeude und aktualisiert staendig die umliegenden Ressourcenschilder. Die Umgebung eines Gebaeudes wird automatisch eingeebnet, sobald Sie den Bau starten. An einer Fahne koennen nun bis zu 12 Waren liegen. Der Strassenbau besitzt nun eine Vorschau, und ermoeglicht somit ein fluessigeres Spiel im Mehrspieler Modus.
Die Haefen sind Anlegepunkte, die durch Fahnen symbolisiert werden und sind durch feste Wasserwege miteinander verbunden. Die Schiffe werden nun wie Gebaeude gebaut. Das Ankerwerfen nach einer Expedition platziert sofort das militaerische Gebaeude.
Die eigenen Soldaten laufen nicht mehr zurueck zum Lager, wenn sie an einem anderen Ort benoetigt werden. Angegriffene Gebaeude regenerieren sich im Laufe der Zeit wieder. Solange Sie beschaedigt sind, verringert sich jedoch ihre Lagerkapazitaet. Jedes Volk hat zwei unterschiedliche Kaempfer mit eigenen Waffen und Animationen.
Die wichtigsten Funktionen ganz ausfuehrlich beschrieben
Das klassische Regelwerk praesentiert sich technisch und optisch im aktuellen Gewand und kommt mit zeitgemaessen Verbesserungen:

  • 3 neue Voelker, mit unterschiedlichen Spieleigenschaften:
    Bajuwaren, Schotten und Aegypter fordern eine individuelle Spielweise im wirtschaftlichen Bereich (Logistik, Ressourcen, Wirtschaftskreislaeufe) und dem Militaer
  • Das neue Opferungssystem:
    Strategische Tiefe liefert der neue Gebaeudetypus der Opferungsstaette. Durch Opferung von Waren und Guetern koennen gezielt wirtschaftliche Vorteile oder die Schwaechung des Gegners bewirkt werden. So kann u.a. die Arbeit der Siedler beschleunigt, Produktionszeiten verkuerzt oder Militaer gestaerkt werden. Vergleichbar mit „Buffs“ in Rollenspielen entstehen so zahlreiche Spieloptionen, denen mit Konteraktionen auch begegnet werden kann.
  • 3 neue Landschaften:
    Die Voelker treten in detailliert ausgestalteten Umgebungen wie Wuesten, schneebedeckten Bergregionen oder den schottischen Highlands an.
  • Erstmals mit einer SIEDLER-„Online Lobby“:
    Spieler kreieren coole Siedler-Avatare, spielen Minigames wie Siedler-Schach und nutzen das komfortable Mehrspieler-Matchmaking. Durch Multiplayerpartien verdienen sich Spieler Siedlergold, das als Waehrung dient, um z.B. seinen Avatar mit neuen Items auszustatten
  • Verschiedene Schwierigkeitsgrade:
    Drei Schwierigkeitsgrade sorgen dafuer, dass wirklich jeder mit den Siedlern Spass haben kann. Im Modus "Unkompliziertes Spiel" benoetigen Bergwerke etwa keine Nahrung, ausserdem stehen dem Spieler viele Startressourcen zur Verfuegung. Im einfachen Modus gibt es ebenfalls mehr Ressourcen vom Start weg, waehrend das normale Spiel keine zusaetzlichen Startboni enthaelt.
  • Verbessertes Militaersystem:
    Die strategischen Moeglichkeiten im Spiel wurden stark erweitert. Fortan gibt es Nah- und Fernkaempfer, Katapulte und Kampfattribute fuer die Soldaten.
  • Perfektes Die Siedler II-Spielerlebnis:
    Eine ueberarbeitete Benutzeroberflaeche und viele Verbesserungen in den Produktionsablaeufen sowie dem Wirtschaftssystem.
  • Singleplayerkampagne
  • Einzelsiedelkarten (freies Spiel)
  • Mehrspieleroptionen fuer bis zu sechs Spieler


Die Architektur der Aegypter unterscheidet sich stark von den anderen Voelkern
Features:
  • Unterschiedlich spielbare Voelker: 3 Voelker (Bajuwaren, Schotten und Aegypter) mit jeweils individueller Spielweise in den Bereichen Logistik, Ressourcenanforderungen und Militaer warten auf Sie.
  • Umfangreiches „Opferungssystem“: Strategische Tiefe liefert der neue Gebaeudetyp Opferungsstaette. Hier koennen, zeitlich begrenzt, wirtschaftliche Vorteile erzielt oder die Schwaechung des Gegners bewirkt werden. So koennen u.a. die Arbeit der Siedler beschleunigt, die Produktionszeiten verkuerzt oder das Militaer gestaerkt werden.
  • Online Lobby: Bietet einen Treffpunkt mit Freunden und verkuerzt mit Minispielen die Wartezeit auf die naechste Mehrspieler-Partie.
  • Neue Landschaftstypen: Die Voelker treten in detailliert ausgestalteten Umgebungen wie Wuesten, schneebedeckten Bergregionen oder den schottischen Highlands an.
  • Verbessertes Militaersystem: Die strategischen Moeglichkeiten im Spiel wurden stark erweitert. Es gibt nun Nah- und Fernkaempfer, Katapulte und Kampfattribute fuer die Soldaten.
  • Perfektes Die Siedler II-Spielerlebnis: Eine ueberarbeitete Benutzeroberflaeche und viele Verbesserungen in den Produktionsablaeufen sowie dem Wirtschaftssystem.


Ganz neu: Erstmals koennen sich die Spieler beim Kartenspielen erholen.
Systemvoraussetzungen:

Minimum:

  • Prozessor 2.0 GHz
  • Arbeitsspeicher 1 GB RAM
  • Grafikkarte 128 MB Shader Modell 2.0
  • Soundkarte DirectX 9.0c kompatibel
  • Betriebssystem XP und Vista (Win2k)
Empfohlen:
  • Prozessor 3.0 GHz
  • Arbeitsspeicher 1 GB RAM (Windows XP)
  • 1,5 GB RAM (Windows Vista)
  • Grafi kkarte 256 MB Shader Model 2.0
  • Soundkarte DirectX 9.0c kompatibel
Pressestimmen:
    PC Games (08/08, Seite 79)
    "Aufbaustrategen werden diesen Sommer nachts wieder siedeln.“

    PC Action (08/08, Seite 69)
    "Die Strategie-Reihe mit langer Tradition geht in die naechste Runde."




Kundenrezensionen:   Gelesen 14 mehr Rezensionen...

2 von 5 Sternen schlechte Neuauflage   November 6, 2008
M. Mauer (Dresden)
das letzte Sieder was ich gespielt hatte, war Siedler IV und davor III
beide gefielen mir recht gut
und somit wollte ich es mal mit dem etwas Neuern versuchen
am Anfang war es ja auch recht gut
ich fuehlte mich an die Vorgaenger erinnert
auch die zwischen Sequenzen bei der Kampagne waren ganz niedlich... obwohl man das Volk der Bayern spielte musste (ich hab so ein paar Vorurteile gegenueber Bayern)
aber nachdem man sich ein wenig vertieft hat
merkte man recht schnell, dass scheinbar nicht viel Muehe drinne steckt...
mein kann nicht gut die Dinge kontrollieren
und auch die Sache mit den festgelegten Strassen finde ich doof
genauso wie die Tatsache dass scheinbar die gesamte Bevoelkerung auf der Strasse wohnt, da man keine Haeuser bauen muss
naja...



2 von 5 Sternen Enttaeuscht   Oktober 22, 2008
Buecherwurm (Stuttgart)
2 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich

Der Anfang hier wirkt sehr nett und amuesierend, allerdings ist die KI einfach nur schlecht. Bspe:
Alles haengt an der Eisenschmiede, brauche dringend Werkzeug und Soldaten.
Allerdings bekommt die Schmiede, obwohl ich 2 Minen direkt gegenueber habe. Die Siedler nehmen das Eisen und laufen durch mein ganzes Dorf und lagern es am anderen Ende. Und so ist das mit fast allen Rohstoffen. Auch die Kampfhandlungen sind mehr als erbaermlich, dass das militaerische eher Hintergrund ist, weiss ich und finde ich auch gut so. Allerdings, kann man hier jede Kampfsituation voll vergessen. Taktisch handeln = 0, hatte in der Kaserne 30 Nahkaempfer, als ich angreifen wollte, marschierten nur 8 los, die dann gegen 20 gnadenlos verloren haben.
Das einzigst Lustige ist, dass sich die Einheiten beider Parteien erst Reaktionslos gegenueber stehen, bis sie dann nach ca. 20 Sekunden endlich anfangen sich die Koepfe einzuschlagen...

FAZIT: Das Spiel ist mehr frustrierend, deine Rohstoffe sind ueberall nur nicht da wo sie gebraucht werden und mann kann in den langen Wartezeiten nicht einmal den Gegner angreifen, da die Kampfhandlungen nur erbaermlich sind.



4 von 5 Sternen Siedler 2 mit sinnvollen Neuerungen   September 27, 2008
kampson
5 aus 6 fanden die folgende Rezension hilfreich

Besinnung auf alte Staerken.
Bekanntermassen gibt es bei den Siedlern nun die Traditions- und die Evolutionsreihe. Der aktuelle Titel schliesst zweifelsohne an die Erfolge von Siedler 2 Veni, Vidi, Vici und dessen Neuauflage Siedler (DnG) an. Dementsprechend ist der heiss geliebte Strassen- und Wegebau wieder im Programm und der Focus liegt wieder auf dem Aufbauen einer Wirtschaft.

Die Grafik wurde ein ganzes Stueck runter gefahren im Vergleich zu Siedler 6 und ermoeglicht endlich wieder nahezu endlos grosse Wirtschaften. Dabei wirkt die Siedlerwelt keinesfalls bieder oder abstossend, sondern stellt eine konsequentere Weiterentwicklung der Traditionsreihe dar. Es gibt nun drei Rassen (Aegypter, Schotten und Bajuwaren), die sich sowohl optisch als auch spielerisch unterscheiden. Je nach Fraktion gibt es Vorteile in Sachen Wirtschaft oder Militaer. Die Bajuwaren spiegeln den Mittelweg wieder und sollten besonders fuer Einsteiger geeignet sein. Aegypter koennen ihre Wirtschaft schnell aufbauen, sind weitestgehend unabhaengig von Baeumen und koennen mehr Kaempfer in Militaerbehausungen unterbringen. Dafuer haben sie aber auch die schwaechsten Einheiten. Die Schotten sind sehr Kampfstark und koennen nur wenige Soldaten in Festungen unterbringen. Waechst das Reich und ihre Siedler muessen weite Wege zuruecklegen, werden Probleme in der Infrastruktur unausweichlich. Diese Verschiedenheit der Voelker mag an einigen Stellen krass wirken, aber beim aktuellen Titel gibt es Opferungsstaetten. Dadurch lassen sich nicht nur schwer beschaffbare Rohstoffe erzeugen, sondern auch Mali der Rasse ausgleichen. Durch geschickte Opferungen koennen zum Beispiel die Schotten die Geschwindigkeit ihrer Siedler fuer 15 Minuten verdoppeln und die altbekannten Warenstaus an Fahnen loesen sich wieder auf.

Das Spiel hat wieder deutlich an Komplexitaet gewonnen und erfordert neben separaten Lagerhaeusern auch Produktionsgruppen von Gebaeuden. Wer im Norden Korn erntet, die weiterverarbeitenden Muehlen aber im Sueden platziert hat, kann den Siedlern schoen beim Schleppen zusehen, Effektivitaet sieht jedoch anders aus. Das Kampfsystem wurde ebenfalls sinnvoll erweitert. Je nach Volk stehen Fern- und Nahkaempfer in bis zu 3 verschiedenen Ausfuehrungen parat. In grenznahen Gebieten werden nun automatisch immer die staerksten Kaempfer positioniert und angeschlagene Einheiten ausgetauscht. Die Mischung der Kampfeinheiten macht nicht nur beim plumpen Angriff Sinn, sondern macht es auch schwerer, dass der Gegner uns durch Opferungen gezielt ausschalten kann (alle Fernkaempfer verfehlen ihr Ziel). Wo man in Siedler 2 noch die gesamten feindlichen Kaempfer durch Katapultbeschuss ausradieren konnte, wird nun lediglich das Gebaeude in Flammen gesetzt und nach jedem Treffer mehr beschaedigt. Hoert der Beschuss auf, regeneriert sich das Gebaeude automatisch. Zudem muessen in Militaergebaeuden im Nirwana keine einzelnen Soldaten verbleiben und wenn sich Grenzlinien verschieben, koennen wir unsere Wachhuette in zwei Stufen bis zur Festung upgraden, sofern ausreichend Platz vorhanden ist. Rohstoffe aus Bergwerken sind deutlich knapper bemessen, als noch bei Siedler 2. Unsere Schlosserei wurde deutlich vereinfacht und es wird nur noch der goldene, immer treffende Hammer erfunden, der jeden Siedler zum Alleskoenner werden laesst. Dies mag die Komplexitaet des Spiels zwar reduzieren, aber wenn ich ehrlich bin darauf kann ich gerne verzichten. Im Spielverlauf will ich mich auf andere Sachen konzentrieren. Diese Neuerung finde ich mal klasse.

Die Steuerung ist wie gewohnt einfach, uebersichtlich und leicht zu bedienen. Neben den altbekannten Funktionen wurden einige neue Interfaces fuer Gebaeude eingebaut, die den Bedienkomfort weiter erhoehen. Der Sound richtet sich leider auch nach dem Vorgaenger und erscheint heute einfach nicht mehr zeitgemaess. In Siedler 6 war nicht alles schlecht und da haette man einige gute Ideen mit rueber nehmen sollen.

Die Story ist erstmals als positiv zu bewerten. Es existiert ein richtiger roter Faden, der sich durch alle 11 Missionen hindurch zieht. Die Geschichte ist witzig erzaehlt, watet mit aktuellen gesellschaftlichen und politischen Anspielungen auf und weiss in Grenzen zu unterhalten. Die Geschichte ist zwar niedlich erzaehlt, wirkt aber oft (wohl unbeabsichtigt) zu albern. Die Zwischensequenzen und Cutscenes sind mehr als duerftig. Zwei Koepfe, die sich ab und zu aendern und gut gesprochen leider aber nicht synchron, da die Protagonisten nicht animiert wurden. Was ich mir zwischen den Missionen noch gerne gefallen lassen, empfinde in waehrend einer Mission als absolut stoerend. Mitten im hitzigsten Gefecht kommt so eine daemliche Cutscene und nicht nur eine teilweise drei Stueck direkt hintereinander. Die Idee mag gut gewesen sein, die Umsetzung ist aber mehr als fraglich.

Neu oder besser anders, sind die Schiffe geraten. Sie werden an Ort und Stelle gebaut und koennen zur Expansion des Reiches auf neue Inseln genutzt werden. In der Demo sah die ganze Sache noch gut aus und der Angriff des Gegners mit Schiffen (als Transport) wirkte stimmig. In den Missionen kommt den Schiffen diese Bedeutung so gut wie gar nicht mehr zugute und offenbarte einen (gewollten oder ungewollten) Nebeneffekt. Kleine Gewaesser lassen sich auch mittels Bote ueberbruecken. Ist gleichzeitig eine Schiffsverbindung existent werden die Schiffe einfach nicht mehr genutzt. Hat man eine Insel fuer Bretter, Stein und Rohstoffe erschlossen und muss diese zu seinen Produktionsgebaeuden befoerdern, fuehrt dieses unweigerlich zu einem Warenstau, da die Bote nicht schnell genug auf langen Strecken sind.

Als sehr positiv empfinde ich die drei verschiedenen Schwierigkeitsgrade. Gleiche Bedingungen, kleinen Startvorteil oder doch gleich die einfache Variante, wo unsere Bergwerke keine Nahrung gebrauchen. Dadurch schafft man nicht nur unterschiedliche Anforderungen, sondern auch gute Spielvarianten. Auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad expandiere ich unwahrscheinlich schnell und bin in der Lage grosse Armeen zu erstellen. Damit kann man die Missionen auch sehr schnell absolvieren. Ist dieses erstmal geschafft, steht ein vierter Schwierigkeitsgrad zur Verfuegung, wo die ansonsten strunzdumme KI auch mal ernst genommen werden muss. Die dumme KI ist aber nicht so tragisch, da die Missionen gut gescriptet worden sind und mich beim erstmaligen Durchspielen doch ernsthaft ueberrascht haben. Der Titel ist mit 44 EUR zu teuer. Dafuer wird zu wenig Neues geboten. 30 EUR haetten hier reichen muessen. Positiv zu erwaehnen sind ein schoenes Handbuch und ein hilfreiches Poster, dass das nicht vorhandene Tutorial verschmerzen lassen.

Fazit:
+ Grafisch ansprechend
+ sehr gute Bedienung
+ sinnvolle Neuerungen
+ 3 Voelker, die Sinn machen und sich echt unterscheiden
+ altes Siedler 2 Feeling
+ Verpackung, Handbuch, Poster

- mangelnde KI
- Schiffe nicht immer sinnvoll
- Cutscenes
- Siedler zu stumm
- zu wenig Innovation fuer einen Vollpreistitel

4 Sterne von mir, weil das Spiel gut ist und vor allem den Fans von Siedler 2 gefallen duerfte.



5 von 5 Sternen Abwechslungsreiche Wirtschaftssimulation in gewohnter Siedler-Atmosphaere   September 22, 2008
Mirko Schmit (Rauenberg, BW)
4 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich

Alle Jahre wieder...serviert uns Ubisoft eine neue Version der beliebten Siedlerreihe.
Basierend auf dem Kultspielklassiker "Die Siedler 2" verfallen jedes Jahr die Siedlernostalgiker
erneut in die Faenge der kleinen fleissigen Siedler.

Die Grundidee des Spiels hat sich dabei ueber die Jahre kaum veraendert.
Grundlage ist immer noch der Aufbau einer funktionierenden Wirtschaft.
Vom Holzfaeller bis zum Saegewerk oder vom Getreidebauer bis hin zur Brauerei,
alle Produktionsketten haengen miteinander zusammen und bilden im Gesamtbild eine komplexe
Wirtschaftsimulation.

Tatsaechlich steht auch in "Der Aufbruch der Kulturen" der wirtschaftliche Aspekt im Vordergrund.
Der Spieler muss saemtliche Arbeitsprozesse kontrollieren und managen, um keine Rohstoff-
engpaesse zu erzeugen und im Kriegsfall genuegend Soldaten zur Verfuegung zu haben.

Durch die drei unterschiedlichen Kulturen, die Bayern, Aegypter und Schotten, bringt das Spiel
durch verschiedene Wirtschaftsablaeufe zum ersten Mal richtig Abwechslung ins Spiel.

So produzieren Aegypter keine Bretter in einem Saegewerk sondern benoetigen vor allem Lehm,
der in Lehmgruben mit Hilfe von Wasser gewonnen wird.
Durch diese unterschiedlichen Produktionsketten ist der Spieler immer wieder aufs neue gefordert
was die Langzeitmotivation imens erhoeht.

Leider wird diese von der, sehr seltsamen und teilweise ungewollt komischen, Story im
Kampagnenmodus etwas gedaempft.
Die Geschichte bemueht sich zwar, doch wirkt die erzaehlte Story mehr als laecherlich.

So stoeren auch die laufenden Videounterbrechungen waehrend einer Mission, und bringen den
Spieler immer wieder aus dem Spielkonzept.
Hinzu kommt noch das diese Videounterbrechungen animationstechnisch recht langeweilig gestaltet
sind.

Insgesamt jedoch sind die 11 Missionen abwechslungsreich und interessant geraten.
Lediglich stoeren teilweise die recht umstaendliche Levelgestaltung, vor allem wenn man sich per
Schiff ausbreiten muss.
Eine Gebietserweiterung kann hierbei einige Zeit in Anspruch nehmen, ohne das sonstige
Geschehnisse auftreten...zum Glueck gibt es den Zeitraffer-Button.

Ansonsten hat sich bei "Die Siedler: Aufbruch der Kulturen" nicht all zu viel geaendert.
Bis auf eine Opferungsstaette, die allen drei Kulturen zur Verfuegung steht, und der Geologe, der nun
endlich wieder mit eigener Huette im Baumenue zu finden ist, bleibt alles beim alten.

Auch grafisch betrachtet ist "Der Aufbruch der Kulturen" kein Schritt nach vorne.
Alles wirkt schoen und bunt, allerdings nicht auf grafisch hohem Niveau.
Spieler mit leistungsschwaecheren PCs wird dies allerdings freuen.

Das der Kampfmodus etwas aufgewertet wurde ist nur am Rande zu erwaehnen, denn immer noch
laufen die Kaempfe voll automatisch ab.
Der Spieler fungiert wiedermal nur als Beobachter und Hoffnungstraeger fuer eine erfolgreiche
Auseinandersetzung mit dem Gegner.

Insgesamt bietet das neue Sielder allerdings wieder den Spielspass seiner Vorgaenger.
Das legendaere Konzept scheint immer noch zu funktionieren und laesst die Herzen aller Siedler-Fans
wieder hoeher schlagen.



2 von 5 Sternen Wieder kein wuerdiger Nachfolger   September 21, 2008
S. Hamann
0 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich

Schoen, dass Blue Byte sich wieder an den Anfaengen der Siedler-Reihe orientieren, zwischendurch waren ja Ausschweifungen dabei, die mit den ersten teilen im Grunde garnichtsmehr zu tun hatten.

Allerdings einen wuerdigen Nachfolger fuer Sielder 1/Siedler 2 (Original) konnten sie nicht schaffen.
Das die Kampagne schlecht inszeniert ist, eine flache Story hat, ist mir relativ egal. Bei einem Spiel wie Siedler kommt es mir vor allem auf das freie Spiel an. Doch hier will kein echtes Siedler-Feeling aufkommen. Ach wenn alles recht aehnlich zu den ersten Teile ist, hat man garkeine Zeit das Feeling aufkommen zu lassen. Wie allzuoft bei aktuellen Spielen wird hier auf schnelle Aktion, statt Aufbau (Die eigentliche Staerke der Serie) gesetzt. Die verfuegbaren (wenigen) Karten sind gradezu winzig, Zufallskarten (Andere Spiele kriegen das doch auch hin, wie auch das geniale Siedler 1) gibt es nicht.
Nach spaetestens eine halben Stunde wird man schon in Kaempfe verwickelt, ohne sich nach Siedler-Manier eine gute Wirtschaft aufbauen zu koennen.

Das Gameplay an sich unterscheidet sich kaum von Siedler 1/2 (bzw. dem schlechten Remake Die naechste Generation). Da kommt schon lagsam die Frage auf, welchen Grund es ueberhaupt gibt, dieses Spiel anzuschaffen.

Wenn jetzt jemand denkt, die Grafik. Fehlanzeige, die ist schwach, detailarm, nicht zeitgemaess. Sieht man sich z.B. die tolle Grafik des schon etwas aelteren Echtzeit-Strategiespiels Age of Empires 3 an, beeindruckt einen bei Aufbruch der Kulturen nichts mehr.

Wer der aktuellen ich-kann-mich-eh-nicht-konzentrieren,brauche-kurze,schnelle,billige-spiele-Generation angehoert, oder eh keine Zeit fuer laengere Runden hat, kann ja zugreifen. Wer echte Sieldler-Feeling sucht, sollte die Finger davon lassen.