Die Henkerstochter | 
vergrössern | Autor: Oliver Poetzsch Urheber: Oliver Poetzsch Verleger: Ullstein Tb
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Bewertung: 41 Rezensionen Verkaufsrang: 68
Medium: Broschiert Seiten: 511 Versandgewicht: 0.8 Maße (innen): 7.4 x 4.7 x 1.3
ISBN: 3548268528 EAN: 9783548268521 ASIN: 3548268528
Publikation: April 1, 2008 Verfügbarkeit: Gewoehnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden
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| Kundenrezensionen: Gelesen 36 mehr Rezensionen...
Nicht das, was ich mir versprochen hatte Januar 3, 2009 Brigitte Koehler (Mainz) 1 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich war durch die vielen positiven Rezensionen neugierig geworden, und ich hatte mich durch sie auf einen spannenden wie auch lehrreichen historischen Roman eingestellt. Leider wurden meine Erwartungen sehr enttaeuscht: Die Handlung ist relativ vorhersehbar, wirkliche Ueberraschungen gibt es nicht, der eigentliche Plot der Handlung wird bereits frueh vorweg genommen, und bei den vorgestellten Charakteren fehlt es meinem Geschmack zufolge deutlich an Profil. Das Buch enthaelt viele Laengen, durch die ich mich regelrecht durchgequaelt habe, dann wieder wird innerhalb weniger Zeilen die Handlung so schnell voran getrieben, dass erst garkeine rechte Spannung aufkommen kann. Zwei Sterne bekommt das Buch von mir alleine aus dem Grund der offenbar guten Recherche ueber die Hintergruende der Hexenverfolgung.
Schwer aus der Hand zu legen Januar 3, 2009 Kevin Hausauer 0 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Geschichte ist super recherchiert und gibt interessante Einblicke in das Leben im Mittelalter. Das Leben eines Henkers und seiner Familie, der Alltag und Aberglaube der Leute, wie schnell eine rechtschaffene Hebamme in den Verdacht der Hexerei kommt und vieles mehr. Fesselnd geschrieben, tolle Hauptpersonen (selbst der Henker kommt einem sympatisch rueber) schwer aus der Hand zu legen. Ich freue mich schon auf den Fortsetzungsroman, der im Mai rauskommt.
Ganz nett, aber nicht begeisternd! Dezember 29, 2008 Doris K. (Hamm NRW) 4 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich
Nach laengerer Zeit, mal wieder einen historischen Krimi, den ich gelesen habe. Er konnte mit interessanten Einblicken der damaligen Zeit, besonders das Leben eines Henkers ueberzeugen. Der Autor schafft es die Gefuehle eines Henkers glaubwuerdig hervorzuheben und zeigt, dass es diesen auch nicht immer leicht faellt seinen Beruf auszuueben und das auch er darunter zu leiden hat. Nicht nur die brutale Art der Folter und der Hinrichtung wird erwaehnt, sondern auch welche Probleme diese Familien damit haben. Einen Henker auch mal zu verstehen und zu moegen hat bisher nur Titus Mueller mit "Die Todgeweihte" bei mir erreicht und jetzt auch Oliver Poetzsch mit diesem Roman. Oftmals wird die Hexenverfolgung nach dem dreissig-jaehrigen Krieg im 17. Jahrhundert als Vorlage fuer einen Roman gewaehlt und ich habe schon einige Buecher dazu gelesen, aber jeder Autor erzaehlt ja seine eigene Geschichte. Wie leicht damals die Hexen verfolgt und verurteilt wurden, erschreckt mich dabei aber immer wieder aufs neue. Das Schicksal der Verurteilten Martha Stechlin in diesem Roman, war zwar traurig geschildert, vermochte mich aber nicht sonderlich zu beruehren. Das war zu sehr vorhersehbar und deswegen auch nicht spannend. Auch sonst waren die Charaktere zwar waren ganz nett gezeichnet, besonders mochte ich den Henker Kuisl, aber sonst konnte mich keiner richtig begeistern, mit dem ich mitgefiebert haette. Warum eine Nebenfigur den Anspruch des Titels verdient, kann ich auch nicht ganz nachvollziehen, ist mir aber in Grunde genommen auch egal. Trotzdem passte der Name des Titels ueberhaupt nicht zur Handlung. Ich glaube aber nicht, dass deswegen falsche Erwartungen geweckt werden. Der Autor Oliver Poetzsch erzaehlt in diesem Roman die Geschichte seiner Vorfahren. Er selbst stammt naemlich aus der hier erzaehlten Henkersfamilie des Jakob Kuisl. Der Schreibstil war meiner Meinung nach nur Mittelmass. Oftmals werden sich bayrische Saetze bei den Dialogen bedient, was wohl zur Geschichte passte, mir persoenlich aber nicht sonderlich gefiel. Der Dialekt war dabei zwar verstaendlich, stoerte aber ein wenig den Lesefluss. Da diese Art auch nur gelegentlich benutzt wird, konnte ich mich mit diesen paar Saetzen auch nicht anfreunden, oder mich daran gewoehnen. Fuer mich ist dies ein eher mittelmaessiger Roman, der mich zwar gut unterhalten konnte, aber zu vorhersehbar und eintoenig war. Deswegen kann ich "Die Henkerstochter" nur beschraenkt weiter empfehlen.
Als beruflicher Henker kann ich bestaetigen, dass Dezember 29, 2008 Georg Lehle 0 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich
... alle diesbezueglichen Angaben richtig sind. Drum-Herum hat der Autor eine nette Liebesgeschichte und einen spannenden Krimi geschrieben. Was mir nicht so gefiel: -kein richtiges Happy-End der Liebesgeschichte. Wurden die Beiden jetzt ein Paar und wie konnte der Medicus-Sohn die Henkerstochter ehelichen? -der Uebeltaeter wurde verschont, er wurde nicht seiner gerechten Strafe zugefuehrt. Ansonsten hat mich der Roman beruehrt und ueber Stunden gefesselt.
Warum gibt es nicht mehr Romane dieser Gueteklasse? Dezember 29, 2008 Leserleser 1 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich
"Die Henkerstocher" ist fuer mich eines der besten neuen Buecher des Jahres. Ein Ort in Bayern im 17. Jahrhundert, mehrere Morde an Kindern, ein Henker, ein Arzt, eine Hebamme, die als Hexe angeklagt wird, Politik und Handel, das alles verwebt Oliver Poetzsch zu einer ungemein dichten Handlung, ohne den Spannungsbogen absetzen zu muessen. Die Charaktere sind grossartig beschrieben, die Detailfuelle ist perfekt, nicht ueberbordend, so dass sie die Handlung stoeren wuerde, aber ausreichend, um sich in Zeit und Handlung hineinversetzen zu koennen. Ein grosses Dankeschoen fuer diese Buch, dass den Kritikern (hoffentlich) zeigt, dass auch in Deutschland grossartige Romane geschrieben werden. Ich finde "Die Henkerstochter" um Klassen besser als z.B. "Die Kathedrale des Meeres".
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