Doch die Suende ist scharlachrot: Ein Inspector-Lynley-Roman | 
vergrössern | Autor: Elizabeth George Urheber: Elizabeth George, Ingrid Krane-mueschen, Michael J. Mueschen Verleger: Blanvalet
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Bewertung: 21 Rezensionen Verkaufsrang: 163
Medium: Gebundene Ausgabe Seiten: 768 Versandgewicht: 1.9 Maße (innen): 8.7 x 5.8 x 2.1
ISBN: 3764502428 EAN: 9783764502423 ASIN: 3764502428
Publikation: Dezember 1, 2008 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Zustand: ungelesen, in Geschenkpapier
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Inspector Lynley ist zurueck Januar 2, 2009 Sebastian Ottmann (Nuernberg) 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Die gute Nachricht: Inspector Lynley ist zurueck und er ermittelt wieder! Und das was Elizabeth George auf fast 800 Seiten abliefert ist wieder ein Roman so wie man ihn kennt. Die Charaktere werden genau beschrieben, es gibt wieder verschiedene Handlungsstraenge die alle mit dem Mord zu tun haben und George schafft es auch wieder Spannung aufzubauen. Doch leider gelingt ihr dieses mal nicht alles so gut wie in den vorherigen Baenden. Mancher Handlungsstrang wird am Ende nicht aufgeloesst sondern laeuft ins leere und auch die Spannung bleibt an der einen oder anderen Stelle auf der Strecke. Auch hat man manchmal das Gefuehl, das man die Handlung etwas straffen haette koennen und so ueberblaettert man manchmal leicht ein paar Seiten und es faellt gar nicht gross auf. Fazit: Elizabeth Georg legt einen guten Krimi vor, allerdings ist er eben nur gut und nicht sehr gut, dazu fehlt es an Spannung. Fuer Fans von Inspector Lynley ein absolutes muss, Krimifans koennen auch zugreifen, wenn sie nicht Wert auf einen spannungsgeladenen Krimi legen. Man darf gespannt sein wann das naechste Buch von Elizabeth Georg herauskommt nachdem sie jetzt innerhalb von zwei Jahren drei Buecher veroeffentlich hat. Vielleicht waere es ja gut, mit dem naechsten etwas zu warten und dann wieder einen Lynley-Roman zu bekommen so wie man ihn von frueher kennt.
Ueberraschend gut! Januar 1, 2009 dschinny (Schwanewede) 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Mir geht es eigentlich wie dem Grossteil der Rezensenten hier: ich bin der Meinung, die Buecher von Elizabeth George wurden von Jahr zu Jahr schlechter. Allein beim letzten Buch habe ich mehr als nur ein Mal ueberlegt, das Buch zur Seite zu legen, ich fand es langweilig, absolut unspannend und einfach nur endlos in die Laenge gezogen. Mit gemischten Gefuehlen ging ich also an dieses Buch heran - und wurde wirklich positiv ueberrascht!!! Im Gegensatz zu ihren letzten Romanen war das Buch spannend geschrieben und wirklich interessant (auch wenn ich mich in der Surferszene kein Stueck auskenne, wie ich ehrlich zugeben muss), die vielen Erzaehlstraenge waren zwar anfangs noch etwas verwirrend (Okay, Tammy und ihren Grossvater bzw. deren Probleme haette sie meiner Meinung nach auch aussen vor lassen koennen, denn das hatte ja nicht wirklich was mit der Story zu tun), haben aber alle zu interessanten Enden gefuehrt. Ich bin nunmehr gespannt, ob sich E. G. nun wieder zu alten Hoehepunkten und absoluten Spannungsgaranten schreibt oder ob dieses Buch nun eine Ausnahme war. Ich hoffe natuerlich auf ersteres! Gelesen: 27.12.08 - 01.01.2009
Verwirrend, wie Lynleys Zustand sein muss... Dezember 31, 2008 R. Utsch 1 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
... so beginnt auch dieses Buch. So viele lose Handlungsfaeden, die sich lange nicht zusammenfuegen gab es wohl selten bis nie bei Elizabeth George. Anfangs sehr enttaeuscht von diesem lange erwarteten Roman komme ich in der Nachbetrachtung zu folgendem Ergebnis: E. George wollte sicherlich die Zerrissenheit Lynleys nach dem gewaltsamen und unnoetigen Tod Helens darstellen. Ob ihr dies mit diesem Buch gelungen ist, mag bezweifelt werden. Ihr stilistisches Mittel waren einzelne Faeden, kurze Dialoge von Menschen mit merkwuerdigen Namen und letzen Endes ein ebenso verwirrter Leser. Sicher haette es straffere und gewohnt praegnante Saetze gegeben, mit denen sich dieses Ziel eindringlicher haette erreichen lassen. Vielleicht war aber E. George ebenso zerrissen was den weiteren Verlauf der Lynley-Serie betrifft. Sollte sie Thomas mit diesem Buch sterben lassen oder gibt es eine Zukunft fuer ihn bei Scotland Yard und damit weitere Buecher mit dem kongenialen Ermittler-Team Lynley/Heavers? Am Ende des Buches sind wir so schlau wie vorher: "Wir werden sehen..." Meiner Meinung nach beginnt das Buch erst interessant zu werden mit dem Auftauchen von Barbara Heavers. Aber das Buch und Thommy im Alleingang zu retten, vermag ihr leider nicht zu gelingen. Daher von mir nur drei Sterne.
Bloss nicht kaufen! Dezember 30, 2008 Philine (Steinheim) 2 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich
Das ist der erste Roman von E. George, den ich nicht zu Ende gelesen habe. Die wenig ereignisreiche Handlung vermag auch nach ueber 150 Seiten nicht zu fesseln...immer wieder tauchen neue Personen auf, die in irgendeiner Weise mit dem Mord zu tun haben koennten und irgendwann ertappte ich mich waehrend meiner Bemuehungen, die einzelnen Figuren und ihre Geschichten auseinanderhalten zu wollen, bei dem Gedanken, dass es mir inzwischen ziemlich gleichgueltig ist, wer nun den Mord veruebt hat und wie dieser Roman wohl enden koennte. Wer das Buch fuer seine Sammlung haben moechte sollte getrost auf die guenstigere Taschenbuchausgabe warten....bis dahin verpasst man wirklich nichts!
Endlich: Ein Wiedersehen mit Lynley und Havers! Dezember 24, 2008 Tanja Heckendorn (Loerrach) 6 aus 8 fanden die folgende Rezension hilfreich
In Elisabeth Georges aktuellen Roman werden mit der Farbe Rot aufregende, spekulative, moerderische und zweifelhafte Akzente gesetzt. Ein roter Farbfleck in der rauen Kuestenlandschaft Cornwalls Anfang August fordert die Aufmerksamkeit eines dem Leser sehr bekannten Wanderers, der verzweifelt die Einsamkeit und den ewigen Dauerregen herausfordert: Es ist Detektive Superintendent Thomas Lynley, in der Trauer um seine geliebte Ehefrau gefangen. Doch ein zweiter Blick auf das ungewohnte Farbspiel eroeffnet dem abgewrackten Wanderer die traurige Wahrheit: Es ist das Blut einer Leiche, die Lynley entdeckt hat und ihn zu dem zwingt, was er eigentlich hinter sich lassen wollte. Denn als die oertlichen Ermittler erst einmal feststellen, wer der erste Unfallzeuge ist, fordern sie den Polizisten und Detektive in ihm an und besonders die rothaarige Bea Hannaford kennt mit angeschlagenen adligen Mitarbeiter des New Scotland Yards keine Gnade. Diese Umstaende bieten den Auftakt eines packenden Raetsels im Surferparadies, denn der abgestuerzte junge Kletterer ist kein Unfallopfer, sondern ermordet worden, was die Sabotage an seiner Ausruestung recht schnell nahe legt. Wer wollte, Santo Kernes Tod und warum? Verdacht erregt zunaechst die Tieraerztin Daidre Trahair, die Lynley nach Entdeckung der Leiche um Hilfe gebeten hat und die spaeter offensichtlich die Polizei anluegt. Da Hannaford ein gewisses persoenliches Interesse der Dame an dem ramponierten Inspektor festzustellen glaubt, setzt sie Lynley gleich mal darauf an, der unergruendlichen Daidre auf den Zahn zu fuehlen. Bea Hannaford ist in der Tat auf Ermittlungshilfe dringend angewiesen, vor allem da sie ueberzeugt ist, dass die Anstrengungen ihres Exmann zu ungenuegend sind, um ein kompetentes Team zur Verfuegung zu stellen. Lynley dagegen sieht sich etwas in seiner Objektivitaet eingeschraenkt und fordert eine alte Bekannte aus London an: die unkonventionelle Ermittlerin Barbara Havers, die auch schon bald mit ihrem gefuerchteten Notizblock mit den Eselsohren aufkreuzt. Ein ganz anderes Problem hat der junge Cadan. Er ist bei seinem Vater, der sowieso wenig von ihm haelt, in Ungnade gefallen. Jetzt hat er sich ausgerechnet bei den Kernes einen Job besorgt, doch die Familie scheint durch den Todesfall ziemlich aus dem Ruder. Besonders Mutter Kerne scheint ziemlich durch den Wind zu sein. Die aeltere Lady macht dem neuen Angestellten ziemlich offensichtlich ein unmoralisches Angebot und peinlicherweise werden die beiden auch noch von der Tochter Kerren ueberrascht. Dabei haette Cadan wissen muessen, dass es bei den Kernes nur Aerger gibt. Schliesslich hat die gescheiterte Beziehung zwischen Santo Kerne und seiner Schwester Madlyn eine deutliche Warnung sein muessen! Zum Glueck ist da ja noch Jago Reeth, der alte Surfnomade, der seit laengerer Zeit bei seinem Vater im Geschaeft arbeitet und fuer Jung und Alt immer ein offenes Ohr hat. Bestimmt hat dieser wieder einen guten Rat auf Lager. Eine unwiderstehliche Kulisse und die Faehigkeit zahlreiche unterschiedliche Charaktere zu kreieren und sie in eine spannende und moderne Krimierzaehlung einzubinden, erklaeren die Faszination von Elisabeth Georges Roman. Natuerlich hatte der eine oder andere Leser sich bereits an die eher klassischen Inspektor Lynley Romane gewoehnt und haette nichts dagegen gehabt, Jahr fuer Jahr neue Faelle auf die bewaehrte Art vorgefuehrt und geloest zu bekommen. Doch Frau George hat die Reihe immer mal wieder durchbrochen: Einmal war Havers bei ihren Ermittlungen auf sich selbst gestellt, dann hatten gute Freunde von Lynley einen hoechst schmerzlichen Fall im Ausland zu loesen. Schliesslich ueberraschte die Autorin noch mit einer kritischen Sozialstudie, in der sie den Umstaenden von Lynleys geliebter Frau auf den Grund ging. Auch mit dem vorliegenden Roman scheint sie nicht gewillt zu sein, sich auf die urspruenglichen Pfade zurueckfuehren zu lassen. Ein wenig erinnert der Krimi an Wellenbrecher" von Minette Walters. Doch wie es der Leser von Elisabeth George gewoehnt ist, genuegt es ihr nicht, nur menschliche Abgruende und gewisse Abartigkeiten zu beschreiben. Ihre fiktiven Persoenlichkeiten haben sorgfaeltig ausgearbeitete Strukturen und vermitteln ein ausgesucht feines Bild eines zutiefst menschlichen Charakters. Sie stammen aus verschiedensten Gesellschaftsschichten und haben sehr kontraere soziale Hintergruende. Dennoch hat jeder Charakter seinen festen Platz im Gesamtwerk, welches durch die bunte Mischung menschlicher Eigenheiten an Ueberzeugung gewinnt. Und schliesslich gibt das letzte Kapitel doch Anlass zur Hoffnung, dass es wieder einmal einen Krimi mit einem offiziellen Ermittler namens Lynley geben wird. Auf jeden Fall ist die Chance dazu gegeben, solange Barbara Havers auf ihre gewohnt liebenswerte Art mitmischt! Also, auf ein baldiges Wiedersehen mit Lynley und Co.
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