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Denken, Lernen, Vergessen: Was geht in unserem Kopf vor, wie lernt das Gehirn, und wann laesst es uns im Stich?

Denken, Lernen, Vergessen: Was geht in unserem Kopf vor, wie lernt das Gehirn, und wann laesst es uns im Stich?

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Autor: Frederic Vester
Urheber: Frederic Vester
Verleger: Dtv

Kaufen Neu: EUR 8,45



Neu (71) Gebraucht (10) ab EUR 4,99

Bewertung: 4.0 von 5 Sternen 14 Rezensionen
Verkaufsrang: 10858

Medium: Taschenbuch
Ausgabe: Neuaufl.
Seiten: 256
Versandgewicht: 0.5
Maße (innen): 7.7 x 4.9 x 0.6

ISBN: 3423330457
EAN: 9783423330459
ASIN: 3423330457

Publikation: 1998
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
Versand: Internationaler Versand möglich

Auch erhältlich in:

  • Taschenbuch - Denken, Lernen, Vergessen
  • Taschenbuch - Denken, Lernen, Vergessen.
  • Broschiert - Denken, Lernen, Vergessen
  • Taschenbuch - Denken, Lernen, Vergessen. Sonderausgabe

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Redaktionelle Rezensionen:

Aus der Amazon.de-Redaktion
Dieses Buch gehoert eindeutig zu den Klassikern populaerwissenschaftlicher Werke ueber die Gehirnforschung und so ist es wenig erstaunlich, dass es nun in der ueberarbeiteten 25. Auflage erschienen ist. Das Gehirn des Menschen ist das Organ, ueber das am wenigsten gewusst wird, das am wenigsten verstanden ist. Der durch zahlreiche wissenschaftliche Fernsehreihen bekannte Biochemiker und Fachmann fuer Umweltfragen Frederic Vester beginnt seinen Exkurs somit auch bei den anatomischen und biochemischen Grundlagen des Denkens. Die Lektuere macht deutlich, wie bedeutsam Struktur und Entwicklung der "Hardware" unseres Verstandes sind. Welche Bedeutung hat beispielsweise die fruehkindliche Praegung auf die langfristige Verschaltung von Nervenzellen? Wie funktioniert das Speichern im Kurz- und Langzeitgedaechtnis, wie kann ein Lehrer das Lernvermoegen eines Schuelers beeinflussen, warum gibt es nach einem Unfall oft eine Erinnerungsluecke?

In seiner fuer ihn typischen Art fesselt Frederic Vester den Leser, indem er graue Theorien in anschauliche Beispiele kleidet. Interessant ist dabei das enge Beieinander einfachster Steuerung und hoechster Individualitaet. Waehrend ein erotischer Augenblick beispielsweise eine ziemlich absehbare Aktivierung von Hormonen ausloest, so ist andererseits Lernfaehigkeit und -verhalten von Mensch zu Mensch hoechst unterschiedlich. Am Ende des Buches finden sich dazu eine Reihe von professionellen Tests, die zum einen das eigene Lernen optimieren helfen, zum anderen einen Einblick in die Lern- und Denkfunktionen beim "Abspeichern" ins Gedaechtnis geben.

Wer also mehr ueber sein Gehirn wissen will, wie es denkt, lernt und vergisst, der wird hier ein allgemein verstaendliches und sehr fundiertes Werk vorfinden. Am Ende der Lektuere wird er um einiges klueger sein und vielleicht gelingt es ihm, mit seinem neu erworbenen Wissen, mehr zu denken und zu lernen und dabei weniger zu vergessen. --J. Schuering


Kundenrezensionen:   Gelesen 9 mehr Rezensionen...

1 von 5 Sternen MFry   August 6, 2008
M. Friedrich
5 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich

Das Buch ist wirklich gut zu lesen, inhaltlich aber lange ueberholt. Durch die gute Lesbarkeit und die Plausiilitaet des Dargestellten, ist man schnell von dem Buch begeistert und haelt auch seinen Inhalt fuer wahr. Seit ich das Buch vor 7 Jahren gelesen habe, habe ich Psychologie mit Schwerpunkt Lernpsychologie studiert und rate heute vom Kauf ab. Grade die Teile des Buches, die man am besten behaelt, sind falsch. Das Modell verschiedener Lerntypen das hier dargestellt wird, ist beispielsweise aeusserst eingaengig, aber falsch und daher gefaehrlich.

Ich rate daher, lieber das Buch "Psychologie des Lernens" von Guy LeFrancois zu kaufen: Psychologie des Lernens (Springer-Lehrbuch) . Es ist weniger mitreissend, aber sehr gut lesbar, praktisch und theoretisch, unterhaltsam und auf dem neuesten Stand.



5 von 5 Sternen Der Klassiker   August 29, 2007
C. M. Wilke (Koblenz)
1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich

Ich freue mich, dass dieses Buch immer noch erhaeltlich ist und viele Verbesserungen erfahren hat. Schon in seiner ersten Version Mitte der 1970er Jahre habe ich dieses Buch verschlungen und es hat mir sehr geholfen sowohl waehrend des Abiturs als auch im Studium. Inzwischen ist es fuer mich nicht nur wichtig zum Selbststudium, sondern auch bei der Aufbereitung von Unterrichten und Vortraege, damit meine Zuhoerer den Wissensstoff besser lernen und sich merken koennen. Sicherlich, in den letzten Jahren hat die Hirnforschung weitere wesentliche Fortschritte gemacht und zu neuen Erkenntnissen gefuehrt. Dennoch halte ich das Buch in seiner Grundaussage fuer ausserordentlich nuetzlich. Seine Staerke besteht z.B. darin, dass es nicht nur Methodenvielfalt fordert, sondern selbst auch anbietet. Wer nicht nur wichtige Informationen lernen will, sondern auch, wie man diese Informationen personengerecht vermitteln sollte, fuer den ist dieses Buch ein unbedingtes Muss.


4 von 5 Sternen Rezension zu ?Denken, Lernen, Vergessen? von ?Frederic Vester?   Mai 12, 2007
FIM (Wien)
2 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich

Ich bin etwas gespaltener Meinung dieses Buch betreffend. Auf der einen Seite war es mir schlichtweg zu fad, auf der anderen Seite hat es mich massiv wachgeruettelt.
Jetzt werden vermutlich einige aufschreien: ?Wie kann einem so ein interessantes Buch zu fad sein?? Nun, es ist eben so, dass mich Biologie, Physik, Chemie noch nie sonderlich interessiert haben. Der erste Teil des Buches beschreibt zwar sehr einleuchtend und bemueht die Vorgaenge im Gehirn, erklaert uns vom Ultrakurzzeitgedaechtnis bis hin zu Denkblockaden alles Wissenswerte ueber unseren Denkapparat aber es hat mich persoenlich einiges an Ueberwindung gekostet nicht einfach weiterzublaettern oder nur schnell drueberzulesen.
Der zweite Teil des Buches allerdings hat mich sehr gefesselt, mir die Augen (nach dem Lesen von ?A.S. Neill? und ?Rebecca Wild?) noch ein Stueck mehr geoeffnet. Ich komme immer mehr drauf wie falsch unser ganzes Lernsystem und generell unser ganzer Umgang mit Kindern und deren Beduerfnissen ist. Ich hab mich beim Lesen zurueckversetzt gefuehlt in meine neun Jahre AHS (eine Ehrenrunde in der sechsten Klasse) und mir ist wirklich das Grausen gekommen wie furchtbar Stressbetont und falsch wir unterrichtet wurden bzw. generell unterrichtet wird. Schule ist eben heutzutage keine Foerderung von Interessen und keine Vorbereitung auf das Leben an sich, sondern in den meisten Faellen ein klar strukturierter, legaler Psychoterror bei dem von den Eltern bis zum Lehrpersonal alle mitmachen. Wer nicht versteht ist dumm oder fuer die etwaige Schulstufe oder Schulform nicht geeignet.
Das traurige ist, dass das Buch nicht erst etwa dieses Jahr geschrieben wurde sondern 1978 und anscheinend bis heute Groesstenteils ignoriert wurde. Ja, in einer Klasse von 30 Schuelern und Schuelerinnen gibt es eben 30 verschiedene Lerntypen auf die nicht alle eingegangen werden kann aber es sollte zumindest die Entfaltung der individuellen Lernmethoden moeglich sein.
In diesem Buch stecken wirklich einige sehr interessante Ansaetze und Ideen, etwa die Schulbuchgestaltung mit den SchuelerInnen gemeinsam oder die Methode legasthenischen Menschen das Lesen nicht anhand von Buchstaben sondern anhand ganzer Silben zu lehren.
Inwieweit der Gehirnbiologische Teil heutzutage wissenschaftlich gesehen noch korrekt ist weiss ich nicht, ist mir auch relativ egal. Tatsache allerdings ist es, dass von der Lernbiologischen Seite dieses Buches alle die in irgendeiner Form mit lehren zu tun haben profitieren koennen.
Schon alleine die ?13 Regeln der Lernbiologie? im Anhang des Buches koennen helfen.





5 von 5 Sternen Seit 25 Jahren der Klassiker   Mai 19, 2004
I. A. Lercher (Zeltweg)
18 aus 21 fanden die folgende Rezension hilfreich

Vester versteht es auf eine interessante und anschauliche Art komplexe Gehirnaktivitaeten zu erklaeren. Er verwendet viele Beispiele und Studien als Erklaerung.
Auch sein bekannter Lerntypen Test wird ausfuehrlich erklaert.
Auch wenn in den letzten Jahren mehr ueber unser Gehirn bekannt wurde, und die klassische Links/rechts Teilung viel weicher gesehen werden muss, bleibt es ein empfehlenswertes Buch fuer alle die verstehen moechten, warum wir lernen, was uns dabei hindert und wie wir uns besser erinnern koennen.



5 von 5 Sternen Das Raetsel "Lernen" entschluesselt   August 7, 2002
22 aus 25 fanden die folgende Rezension hilfreich

Ein wunderbares, sehr hilfreiches Buch! Es zeigt nicht nur auf, wie das Lernen biologisch funktioniert, es zeigt auch, was in unserem Bildungssystem falsch laeuft und - und das ist das Wichtigste - was besser gemacht werden kann und muss. Die Anregungen sind verstaendlich und einleuchtend (jeder kann es am eigenen Leib erfahren). Ich habe durch dieses Buch viele gute, hilfreiche Tipps fuer mein Studium bekommen und gehe nun voll Freude, Neugierig und Entspannt an das Lernen heran - mit grossem Erfolg! Ich empfehle das Buch allen, die mit unserem Lernsystem so ihre Schwierigkeiten haben von ganzem Herzen!