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Ein Muss fuer jeden an der Biologie Interessierten November 14, 2007 Roland Roth 3 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Entstehung der Arten beruht sowohl auf der genetischen Vererbung wie auf das Vorhandensein von morphogenetischen Feldern. Diese bahnbrechende Theorie des Autors gehoert mittlerweile zu einer der Standard-Thesen der Biologie. Sheldrakes Theorie der morphogenetischen Felder beschreibt, dass je mehr die Formfindung in den selben Bahnen verlaeuft, umso ausge-praegter wird dabei die morphische Resonanz dieser Form. Es kommt dabei zu einem Gedaechtnis der Natur. Sheldrake gelingt es, die Hypothese eindruecklich und plausibel darzustellen. Ein Muss fuer alle, die in der modernen Biologie noch nicht die richtigen Antworten gefunden haben. RR
Mystik und Wissenschaft Oktober 6, 2006 Martin M. (Universum) 18 aus 19 fanden die folgende Rezension hilfreich
Die moderne Naturwissenschaft kann laengst nicht alle Fragen beantworten. Aehnlich wie Ken Wilber oder Capra entwirft Sheldrake ein holistisches Verstaendnis unseres Kosmos. Es werden Konvergenzen oestlicher Mystik und westlicher Wissenschaft offenbar. Sheldrake zeigt das es mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt als unsere Schulweisheit erklaert. In der Natur und im Universum scheinen die Dinge zusammenzuhaengen, nichts existiert unabhaengig von der Gesamtheit. Aehnlich wie das "Tao der Physik" , "Das bewusste Universum" oder "Gottes geheime Gedanken" ein Muss fuer jeden freidenkenden naturwissenschaftlichen Geist.
Schnittstelle Physik-Biologie Juli 11, 2004 62 aus 67 fanden die folgende Rezension hilfreich
Sheldrake schafft es, die wissenschaftliche Welt in Aufruhr zu bringen.Er versucht eine Schnittstelle zwischen Physik und Biologie auf hoechster Ebene zu etablieren. Leider liegen derzeit kaum bzw. keine Moeglichkeiten des experimentellen Nachweises seiner Theorien vor, was Futter fuer seine Kritiker ist. Trotz seines Alters, ist das Buch immer noch ein Knueller. Es oeffnet eine perspektive, die sich dem Nicht-Naturwissenschaftler wohl nur selten eroeffnet. Im Gegensatz zu vielen "Schwarze Loecher, Kosmos, Zeit-Raum"-Buechern, die alle am selben Punkt stehen bleiben, bietet Sheldrake etwas ganz anderes, neues. Man kann Sheldrake mit Fug und Recht als einen der Ketzer der Gegenwart betrachten. Dieses Buch ist absolut lesenswert und erweitert erheblich den eigenen Horizont. Es zeigt auf, was sein koennte, ja vielleicht sogar der Wahrheit/Realitaet entspricht. Immerhin: Sheldrakes Kritiker konnten ihn auch nicht widerlegen.
Vorsicht: Lebensveraendernd August 26, 2003 B. Rieger (Bamberg Deutschland) 160 aus 163 fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Typus des Privatiers ist heute fast ausgestorben. Frueher einmal gab es - vor allem in England - finanziell unabhaengige originelle Koepfe, die sich mit Feuereifer den grossen Fragen der Menschheit widmeten, etwas haeufiger, und sie haben die Geschichte der Menschheit immer wieder von aussen, als Beobachter und Stichwortgeber, beinflussen koennen. Rupert Sheldrake gehoert zu dieser fast ausgestorbenen Schicht. Seine Buecher behandeln alle die alte Frage "Woher kommen wir, wohin gehen wir?" und zeigen auf, wie wenig Handfestes uns Physik, Mathematik oder Astronomie entgegen anderer Behauptungen wirklich bieten. Es gibt zu viele Luecken in diesen allgemein akzeptierten Thesen, und das trifft auch im Bereich der Biologie auf das Thema der Vererbung zu. Die Haupterkenntnis (oder Vermutung) Sheldrakes ist nun jene, dass nicht nur der genetische Code Vererbung festlegt, sondern dass man auch Erfahrungen und Erlebnisse, die nicht in die Gene einfliessen, bis zu einem gewissen Grad an zukuenftige Generationen weitergeben kann. Seitdem ich diese These vernommen habe, merke ich allerorten, dass daran etwas sein koennte. Krankheiten wie z.B. Migraene sind nicht individuell, sondern familiaer bedingt, und wenn man das erste Glied der Kette kennt und den damaligen Konflikt loest, hat das auch Vorteile fuer spaetere Generationen. Diese Theorie ist nicht ganz neu (was Sheldrake auch nicht behauptet), schon die Miasmenlehre der Homoeopathie behauptet Aehnliches. Nicht zufaellig haben sich "Gruppentherapeut und Familiensteller" Bert Hellinger und Sheldrake auf Uebereinstimmungen verstaendigt. Was der eine "familaere Verstrickungen" nennt, bezeichnet der andere als "morphisches Gedaechtnis". Beide sind einem wichtigen Phaenomen auf der Spur. Das "morphische Gedaechtnis" hilft manchen Tierarten dabei, Umweltveraenderungen global umzusetzen. Das mag so banal sein wie die Tatsache, dass sich Pferde weltweit nicht mehr an Stacheldrahtzaeunen verletzen seitdem sie sich in manchen Laendern daran gewoehnt haben. Das Problematische an Sheldrake ist einerseits, dass er seine Buecher mit bekannten Fakten anhaeuft, seinen eigenen Thesen aber unkommentiert und unbewiesen stehen laesst. Die Anregung, das, was er behauptet, doch mal in Laboren nachzupruefen, ist dann zu wenig, um wirklich zu ueberzeugen. Das zweite ist seine Neigung, abzuschweifen und sich zu wiederholen. Das Buch waere weit eingaengiger und ueberzeugender, wenn seine These stringent entwickelt und Schritt fuer Schritt mit Beweisen unterlegt wuerde. Dabei haette der Leser kein Problem, auch einmal Beobachtungen oder Behauptungen zu akzeptieren. Leider aber fehlt in dem Buch jeder Versuch einer geordneten Argumentation. Dieses Standardwerk, das er fuer eine breite Leserschicht aus seinem Buch "Das kreative Universum" entwickelt hat, ist uebrigens immer noch etwas anstrengend zu lesen. Trotzdem ist es eine grossartige Anregung, vor allem, weil man vom umfassenden Wissen des Autors profitiert und von ihm lernt. Schon deshalb lohnt es sich, das Buch zu lesen.
Nicht nur fuer Biologen.. März 25, 2002 Koester, David (New York, New York United States) 20 aus 49 fanden die folgende Rezension hilfreich
Das vorliegende Werk ist durchaus nicht nur fuer Biologen zu empfehlen. Fuer an Magie und anderen metaphysischen Themen Interessierte kann seine Theorie der morphogenetischen Felder recht nuetzlichen Input liefern. Insbesondere fuer den Versuch, ein zeitgemaesses magisches Paradigma zu konstruieren, stellt dieser Ansatz eine recht gute Quelle dar.
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