Gault Millau WeinGuide Deutschland 2009: Die 842 besten Weinerzeuger und 5709 Weine verkostet und bewertet | 
vergrössern | Autoren: Armin Diel, Joel Payne Urheber: Armin Diel, Joel Payne Verleger: Christian Verlag
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Bewertung: 6 Rezensionen Verkaufsrang: 12323
Medium: Broschiert Seiten: 832 Versandgewicht: 2.2 Maße (innen): 8.4 x 5.8 x 1.8
ISBN: 3884729128 EAN: 9783884729120 ASIN: 3884729128
Publikation: November 19, 2008 Verfügbarkeit: Gewoehnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden
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| Redaktionelle Rezensionen:
Aus der Amazon.de-Redaktion Die einzige Gefahr, die der Gault Millau. Weinguide Deutschland 2005 in sich birgt, ist, dass sich der Leser gleich nach dem Aufschlagen des Buches festliest. Stellt er doch einen Leckerbissen dar fuer all diejenigen, die sich intensiv und systematisch mit deutschen Weinen beschaeftigen moechten. Es gibt unter anderen die Winzer des Jahres, Aufsteiger des Jahres sowie die Entdeckung des Jahres -- Siegerweine, Spitzenreiter und Spezialisten-Listen, die darauf warten, durchgesehen, gegenuebergestellt und verglichen zu werden. Die groessten Schnaeppchen locken zum Kauf. Die sueffigsten Schoppenweine, die Lieblingssekte oder die besten Winzerbraende verfuehren zum Ausprobieren. Gault Millau. Weinguide Deutschland 2005, das bedeutet geballte Information auf achthundert Seiten im Format von ca. 21x15 cm. Alphabetisch angeordnet werden die einzelnen Weinregionen vorgestellt, ebenso wie die einzelnen Weingueter nebst allen wichtigen Hinweisen vom Geschaeftsfuehrer bis hin zu den Oeffnungszeiten und Internetadressen. Die Weine sind in einem uebersichtlichen Punktesystem eingestuft, vom alltagstauglichen Getraenk bis hin zum perfekten Wein, der fast jeden Preis rechtfertigt. Eine Traube bis zu fuenf Trauben, die Weltklasse attestieren, erhalten die Hersteller als Auszeichnung. Wie lange der Wein trinkbar ist, kann ebenso nachgeschlagen werden, wie der Preis des jeweiligen Tropfens. Eine Auswahl von schwarz-weiss abgebildeten Weinetiketten erfreut das Auge ebenso wie das uebersichtliche Seitenlayout. In dieser zwoelften Ausgabe des WeinGuide finden sich zudem eine Reihe von Neuerungen. Er listet nun auch fuer jedes Anbaugebiet die besten Lagen auf, wobei man sich an den Klassifikationsergebnissen des Verbandes Deutscher Praedikatsweingueter (VDP) orientiert. Ebenfalls neu: Die gastronomischen Empfehlungen, die fuer die betreffenden Weinbaugebiete gegeben werden. Diese beschraenken sich allerdings auf die jeweilige Nennung von Restaurants etc. Hier waere ein Hinweis auf Spezialitaeten der angefuehrten Haeuser ein sinnvoller Zusatz. Dass ein solcher WeinGuide nie abgeschlossen sein kann, versteht sich von selbst. Und so sind die Autoren ausdruecklich fuer Hinweise und Ergaenzungen aus der Leserschaft dankbar. Gault Millau. Weinguide Deutschland 2005, unentbehrlich fuer alle, die auf der Suche nach fundierten, uebersichtlichen Informationen und Hintergruenden zu deutschem Wein sind. --Anne Hauschild
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Jedes Jahr aufs Neue ein Muss fuer Weinliebhaber! März 21, 2008 Helga Koenig 16 aus 20 fanden die folgende Rezension hilfreich
Auf die neueste Ausgabe des Gault Millau "Wein Guide Deutschland" freue ich mich jedes Jahr aufs Neue. In meinen Augen ist er ein Muss fuer jeden kultivierten Weintrinker, weil man sich auf die Beschreibungen der Weine in der Regel verlassen kann und bei Wein-Bestellungen selten boese Ueberraschungen erlebt. Die besten 855 Weinerzeuger des Landes werden vorgestellt und 6.569 Weine, die vorab verkostet wurden, werden hier bewertet. Armin Diel und Joel Brian Payne sind die Hauptautoren dieses Weinfuehrers. Ueber ihre Vita liest man gleich zu Beginn Essentielles. Anschliessend erfaehrt man, wer vom WeinGuide zum Winzer des Jahres gekuert worden ist. Diesmal ist es Bernhard Huber vom Weingut Bernhard Huber in Malterdingen , Baden. Man erfaehrt, dass er die deutsche Rotweinrevolution stark inspiriert hat und seinen Vorbildern aus Burgund seit Jahren schon gerecht wird, diese nicht selten sogar uebertroffen hat. Aufsteiger des Jahres sind Frank und Marc Adeneuer vom Weingut J.J. Adeneuer - Ahrweiler, Ahr . Auch Sie gingen mit delikaten Spaetburgundern auf die Ueberholspur. (Ich teste jaehrlich auf der VDP - Weinverkostung in Bad Kreuznach deren Weine und finde uebrigens schon seit langem, dass sie Meyer - Naekel durchaus das Wasser reichen koennen). Die Entdeckung des Jahres ist Michael Trenz, vom Weingut Trenz in Geisenheim-Johannisberg, Rheingau. Gutsverwalter des Jahres ist Karl-Heinz Rebitzer vom Fuerstlich Castelschen Domaenenamt, Castell Franken. Stephane Thuriot vom Hotel -Restaurant Koenigshof , Muenchen, ein charmanter Franzose von der Loire, wurde zum Sommelier des Jahres gekuert . Die interessanteste Weinkarte des Jahres besitzt Josef Laufer vom Hotel -Restaurant Zum Krug, Eltville- Hattenheim. Uebrigens, ein sehr schoenes Lokal, das sich nicht nur der Weinkarte wegen aufzusuchen lohnt. Die Stars der deutschen Weinszene lernt man dann in der Folge fotographisch kennen. Anschliessend wird der Leser ueber die dreizehn Anbaugebiete in Deutschland und die wichtigsten Rebsorten aufgeklaert. Man erfaehrt ausfuehrlich, wie man den WeinGuide lesen soll. Die Klassifizierung der Erzeuger, die Benotung der Weine und die Auflistung der besten Weingueter , auch die Sieger des Jahres werden dem Leser gut nachvollziehbar praesentiert, die Lieblingssekte und Siegersekte der Vorjahre genannt, Siegerweine und die Spitzenreiter im Rotwein- und Weissweinbereich ( nach Traubensorten differenziert) sind aufgelistet, auch auf Schnaeppchen wird im Vorfeld hingewiesen. Es folgt der WeinGuide. Hier erfaehrt man alles Wesentliche ueber die Regionen, die Erzeuger und ihre Weine. Man erhaelt jeweils die Anschrift des einzelnen Weingutes, eine kurze Erklaerung, wie man zum Weingut hingelangt, erfaehrt die Verkaufszeiten, die Historie und wird auf Sehenswertes hingewiesen. Rebflaeche, Jahresproduktion, beste Lagen, Rebsorten, Durchschnittsertrag sind fuer den Leser kein Geheimnis mehr. Auch erfaehrt man, wie die besten Weine eines Weingutes schmecken und was man dafuer bezahlen muss. In kleinen Aufsaetzen liest man Wissenswertes ueber die einzelnen Weinregionen im beschriebenen Jahr , mit Kopfzeilen, wie etwa Sachsen: Duett an der Spitze ( Schloss Proschwitz und Zimmerling stehen ungefaehrdet vorne) oder aber Mosel: Das Auslese-Jahr ( Oliver Haag in Brauneberg stellt eine fantastische Kollektion vor). Fuer mich ist es immer wieder interessant die Buecher der unterschiedlichen Jahre textlich zu vergleichen, die Beurteilungen zu studieren, Weine zu ordern und zu testen, ob die Aussagen stimmen. Erfreulicherweise treffen sie tatsaechlich meistens zu. Deshalb auch liebe ich den Gaullt Millau WeinGuide, den ich bei Ausfluegen in Deutschlands pittoreske Weingegenden immer bei mir trage und dies bislang noch nie bereut habe. Sehr empfehlenswert!
Auf gewohnt hohem Niveau Januar 30, 2004 Michael Thaidigsmann (Bruessel, Belgien) 23 aus 25 fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Gault-Millau-Weinfuehrer Deutschland ist mittlerweile das Referenzwerk fuer deutsche Tropfen. Das hat seinen Grund nicht nur in der Tradition, die das jaehrlich neu aufgelegte Buch bereits hat. Es liegt auch an der fachlichen Kompetenz der Autoren: Man faellt eigentlich nicht rein, wenn man ihren Tipps fuer gute Produzenten und Weine folgt. Der Fuehrer ist schoen gegliedert in regionale Kapitel, die mit einer Einleitung versehen sind. Kapiteln Die einzelnen Winzer werden alphabetisch aufgefuehrt, versehen mit einer Betriebsbewertung von 1 bis 5 Weintrauben und ausgesuchten Weinen des letzten oder vorletzten Jahrgangs. Jedem Winzer widmen die Autoren ingesamt meist eine Seite; bei herausragenden Betrieben koennen es auch mal zwei sein. Die "zweite Garde", die es (noch) nicht in die Bestenliste geschafft hat, wird auch nicht vergessen und am Ende der jeweiligen Kapitel abgehandelt. Das Buch enthaelt zudem eine Hitliste der besten deutschen Weine des Jahrgangs, geordnet nach Rebsorte, sowie besondere Auszeichnungen fuer einzelne Winzer ("Winzer des Jahres", "Aufsteiger des Jahres"). All wunderbar also? Nicht ganz. Es fehlt eine Beschreibung der verkosteten Weine, stattdessen werden nur Noten verteilt (auf der Parker-Skala von maximal 100 Punkten) fuer die 5 bis 15 besten Weine der Kollektion eines Winzers. Wer den Fuehrer regelmaessig kauft, dem faellt auch auf, dass die Betriebsbeschreibungen bis auf ein, zwei Absaetze jedes Jahr gleich sind; auch hier wuerde sich mancher Leser freuen, mal etwas Neues von einem Winzer zu erfahren. Schliesslich haben die Autoren fuer meinen Geschmack zu sehr die Tendenz, sich bevorzugt mit den (zugegebenermassen leckeren) edelsuessen Auslesen, Beerenauslesen, Eisweinen und Trockenbeerenauslesen zu beschaeftigen, die meist bei 50 Euro pro Flasche und mehr angesiedelt sind und in kleinen Mengen produziert werden. Viele interessante andere Weine eines Winzers werden deswegen oft gar nicht gelistet, obwohl sie es verdient haetten und ein breiteres Publikum ansprechen. Vielleicht waere es moeglich, dem Weinguide 2005 ein paar Seiten mehr zu verpassen, damit Platz ist fuer Degustationsnotizen und mehr Weine. Alles in allem: Wer den deutschen Wein (wieder-) entdecken moechte, dem sei der Gault-Millau-Fuehrer waermstens empfohlen!
Der Klassiker Dezember 4, 2003 Mario Scheuermann 15 aus 18 fanden die folgende Rezension hilfreich
Alle Jahre wieder und jedes Jahr ein kleines bisschen besser und zuverlaessiger. Ob die acht Weingueter, die mit fuenf Trauben ausgezeichnet sind, nun wirklich die deutsche Weltklasse repraesentieren oder doch nicht, darueber liesse sich sicher trefflich streiten. Ich persoenlich halte die Haelfte davon fuer ueberfluessig und sehe vier andere an ihrer Stelle. Aber da sich diese alle im zweiten Glied der exzellenten Betriebe mit vier Trauben befinden, mag ich nicht hadern und buche dies unter "man kann es auch so sehen". Wichtiger ist die weitgehende Vollstaendigkeit. Kaum ein nennenswerter Betrieb fehlt. Der eine oder andere Erzeuger muss ein bisschen (zu)lange schmoren, bis ihm der Traubenlorbeer zuteil wird, aber eine gewisse konservative Haltung hat einem solchen Guide andererseits noch nie geschadet.
Glaubhaft und kompetent April 26, 2003 Mario Scheuermann 8 aus 13 fanden die folgende Rezension hilfreich
Auch wenn ich die "Affenliebe" der Redaktion fuer das rheinhessische Weingut Keller nicht nachvollziehen kann und auch sonst nicht mit allen Urteilen einverstanden bin - diesen Wein Guide moechte ich nicht missen, auch oder weil man sich ueber seine Wertungen streiten kann. Aber dies ist dann eben meist ein sinnvoller Streit um Stil und Auffassungsfragen. Was ich vermisse, sind konkrete Degustationsnotizen wenigstens zu den wichtigsten Weinen der genannten Betriebe. Das Verkostungspensum von 4.475 Weinen von 663 Erzeugern ist bei zwei Cheftestern und sechs fachkundigen Mitarbeitern im uebrigen durchaus glaubhaft. Was mir beim Gault Millau besonders wichtig erscheint: bei den Newcomern und Aufsteigern liegt die Redaktion fast immer goldrichtig. Da gibt es auch fuer den Branchenkenner jedes Jahr neues zu entdecken. Um so mehr fuer den Normalverbraucher. Beispiele gefaellig? Die schnelle Reaktion auf den Qualitaetsaufschwung bei von Kesselstatt (Aufsteiger an der Saar) z.B.. Oder der Rainer Schnaitmann aus Wuerttemberg, der Aufsteiger aus Wuerttemberg. Ein Volltreffer! Ebenso in Baden: Achim Jaehnisch, Martin und Fritz Wassmer. Da darf man auch mal den Premierenauftritt der vielleicht wichtigsten Neuentdeckung des Jahres verpennen. Ich meine das Weinkontor von Dirk Wuertz, das man beim GM vergeblich sucht.
Unverzichtbares Nachschlagewerk fuer Wein-Geniesser Dezember 1, 2002 Reinhard Koehrer (Kissing, Bayern) 10 aus 16 fanden die folgende Rezension hilfreich
Mit dem Jubilaeumsband Ausgabe Nr.10 praesentiert sich der "Gault Millau Weinguide 2003" mit neuer Titelgestaltung. Ansonsten sind Form und Inhalt bis aufs i-Tuepfelchen gleich geblieben. Auch die Anzahl der Seiten hat sich im Vergleich zur Edition 2002 nicht geaendert. Mit 663 besprochenen Winzern wird ein neuer Rekordstand erreicht, dafuer ist die Zahl der verkosteten Weine leicht gesunken. Wie man von den Herausgebern Armin Diehl und Joel Payne gewohnt ist, wird dem Leser eine nahezu vollstaendige Palette der deutschen Spitzenweine und ihrer Erzeuger geboten. Besprochen werden hauptsaechtlich die Weine des Jahrgangs 2001. Rotweinfreunde muessen sich allerdings noch ein wenig gedulden: Aufgrund laengerer Fassreife sind viele der edlen Tropfen erst im "Gault Millau 2004" zu finden. Nach dem problematischen und manchmal etwas "gruenen" Weinen des Jahres 2000 sollte der 2001er fuer Winzer, Konsumenten und Kritiker eigentlich durchweg Anlass zur Freude sein. Vor allem in den klassischen deutschen Anbaugebieten wie Rheingau und Mosel-Saar-Ruwer zaehlt 2001 zu den sehr guten Jahrgaengen. Leider jedoch konnten einige Erzeuger - darunter auch ein paar Betriebe mit Kultstatus - die in sie gesetzten Erwartungen nicht immer erfuellen. In solchen Faellen nimmt der Gault Millau (wie gewohnt) kein Blatt vor den Mund. Wo Fehler und Maengel auftreten, werden sie unverbluemt beim Namen genannt. Dies geschieht aber stets in sachlicher, nuechterner und durchaus konstruktiver Weise, meist verbunden mit dem Wunsch, dass sich die Dinge bald zum Besseren wenden moegen. Man hat dem "Gault Millau" mitunter vorgeworfen, dass er zu oft und zu schnell kritisiert. Dieser Meinung kann ich mich nicht anschliessen. Soweit ich das beurteilen kann, sind die Herausgeber um Objektivitaet bemueht, auch was die verschiedenen Geschmackstendenzen (also trocken oder edelsuess) betrifft. Eine eindeutige Stellungnahme zu Produkten, die nicht gewisse Qualitaetsmassstaebe erreichen, ist mir bedeutend lieber als ein in gewundenen Saetzen verpackter "Verniedlichungsjournalismus" oder gar eine ungehemmte Lobhudelei, wie man sie in der Wein-Szene gelegentlich auch antrifft. Klar hat sich der "Gault Millau" mit dieser Einstellung nicht nur Freunde gemacht. Fuer den Verbraucher bleibt das Buch jedoch ein Gluecksfall: Eine so umfassende und professionelle Darstellung der aktuellen deutschen Weine gibt es im hiesigen Sprachraum wohl kaum ein zweites Mal.
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