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Der Katalane

Der Katalane

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Autor: Noah Gordon
Urheber: Noah Gordon, Klaus Berr
Verleger: Blessing

Kaufen Neu: EUR 16,50



Neu (83) Gebraucht (13) ab EUR 14,50

Bewertung: 3.0 von 5 Sternen 31 Rezensionen
Verkaufsrang: 235

Medium: Gebundene Ausgabe
Seiten: 496
Versandgewicht: 1.7
Maße (innen): 8.7 x 5.8 x 1.9

ISBN: 389667367X
EAN: 9783896673671
ASIN: 389667367X

Publikation: August 2008
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
Zustand: Noch nicht gebraucht ganz neu

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Redaktionelle Rezensionen:

Aus der Amazon.de-Redaktion
Als Josep A lvarez im Jahr 1874 die Nachricht vom Tod seines Vaters ereilt, hat er sich gerade von einem freundlichen Winzer im sA dfranzA sischen Dorf Roquebrun die Kunst des Weinmachens angeeignet. Unter Umgehung der Grenzkontrollen eilt er zurA ck auf den elterlichen Hof nach Katalonien, wo man aus Reben statt Wein offenbar nur billigen Essig gewinnen kann -- und das, obwohl das ohnehin schon spA rliche Erbe gA nzlich an seinen nicht besonders tA chtigen Bruder Donat fallen soll. Zudem bringt Josep ein dunkles Geheimnis mit in die Heimat zurA ck. Jahre zuvor nA mlich ist er geflohen, da er Zeuge eines brutalen Mordes wurde. Nun versucht er, sich in Katalonien eine neue Existenz als Weinbauer aufzubauen. Und er findet eine neue Liebe -- als ihn die Vergangenheit einzuholen und sein Leben abermals zu zerstA ren drohta

Mit einem Mega-Erfolg Der Medicus wurde der inzwischen 82-jA hrige US-amerikanische Autor Noah Gordon auch hierzulande berA hmt. Aoeber 40 Wochen lang hielt sich das Buch auf Platz eins deutscher Bestsellerlisten. Seitdem gilt Gordon als unerreichter Altmeister klug komponierter, gut recherchierter Historienromane. Mit Der Katalane wird der Autor diesem Ruf einmal mehr gerecht. Auch wenn der Roman an die Klasse des Medicus nicht ganz heranreicht, so entwirft er doch ein A beraus saftiges Bild des 19. Jahrhunderts. GroA e Unterhaltungsliteratur!

Wer das Buch bei einer Flasche Wein genieA en will, sei allerdings gewarnt. Vermutlich wird er so gefesselt sein, dass am Ende der LektA re die Flasche unberA hrt neben dem Lesesessel steht.-- Isa Gerck, Literaturanzeiger.de


Kundenrezensionen:   Gelesen 26 mehr Rezensionen...

3 von 5 Sternen Lebensgeschichte eines spanischen Weinbauers im 19. Jhrdt.   November 10, 2008
Uli Geissler (Fuerth, Bayern Deutschland)
Im Spanien des ausgehenden 19. Jahrhunderts herrscht Unruhe aufgrund des so genannten Carlistenkriegs. Der zweitgeborene Sohn eines Weinbauerns Josep schliesst sich zunaechst einer Bande an, die als Jagdverein letztlich fuer das Soldatentum uebt. Prompt muss der Junge schon bald wegen Verwicklungen in ein Attentat fliehen und verdingt sich im Languedoc in Frankreich auf einem Weingut, um fuer seinen Lebensunterhalt zu lernen und Geld zu verdienen. Als sein Vater in der Heimat stirbt, kehrt er zurueck und nimmt sich des alten Essig-Weinguts seines Vaters an. Seinen Bruder Donat will er beizeiten auszahlen und hofft, dass sein Gut schon bald genug dafuer abwirft.

Der Roman ist kein Heldenepos oder Kriegsgeschichte, es ist auch keine Lebensdokumentation eines Volkes oder die Entstehungsgeschichte einer Gesellschaft. Noah Gordon hat das normale, geradezu unbedeutende Leben von Josep zum Zentrum seiner Erzaehlung gemacht. In ansprechender Detaildeskription berichtet er in gemaechlicher Ruhe von den Widrigkeiten und Anforderungen des jungen Mannes in schwieriger Zeit. Man erfaehrt plastisch und mittendrin von Joseps Plaenen und Niederschlaegen, seinen Gefuehlen und Sehnsuechten, seiner Liebe und seinen Enttaeuschungen. Aber man erfaehrt auch, was Hoffnung und Einsatz bedeutet und freut sich mit dem Protagonisten ueber jeden Fortschritt in seinen Beziehungen und seinem Weingut.

Wie fuer einen historischen Roman typisch, verquickt Gordon historische Fakten mit seiner fiktiven Biographie des Weinbauerns Josep im vom Buergerkrieg gebeutelten Spanien. Es ist nicht der grosse, maechtige, von steter Spannung befeuerte Roman, sondern die unauffaellig und doch sehr facettenreiche Lebenswirklichkeit eines Menschen im Ringen mit seiner Zeit. Das finde ich anschaulich, interessant, menschlich, emotional einfach gut gelungen. 11/2008, Redaktionsbuero Geissler, Uli Geissler, Freier Journalist, Fuerth/Bay.



1 von 5 Sternen Schwacher Versuch um "Die Saeulen der Erde" zu erreichen!   November 6, 2008
Olaf Meyer
Also ungefaehr nach einem Drittel habe ich aufgehoert zu lesen, weil erstens die Geschichte verdammt an Ken Follet erinnert. Armer Kerl hat nie Glueck und immer Pech. Uns zweitens haette ich mir, wenn ich Wein anbauen, ernten und vertreiben moechte, ein anderes Buch kaufen wuerde.

Meine persoenliche Meinung: GELD SPAREN !!!



4 von 5 Sternen Strandbuch/Reise-/Kulturfuehrer: Wein, Eintoepfe, xorica und Katalanien   November 5, 2008
Baghwan Sri Haeberle (Baden-Wuerttemberg)
Vorweg: Gordon hat sich die Hintergruende vor Ort erarbeitet und bietet aus seinen Recherchen eine ungeheure Fuelle an "Heimatkunde Katalaniens des ausgehenden 19. Jahrhunderts".

Zur Handlung: Josep Alvarez ist jung (etwa 16/17), ohne Arbeit in seiner Essigbauern-Gemeinde und hat keine Zukunft als Soldaten angeworben werden. Also folgt er der Fahne, wird ohne es zu wollen in ein Attentat miteinbezogen, flieht und lernt im franzoesichen Katalanien den Weinbau kennen. Er kehrt zurueck und hat das Glueck des Fleissigen und schneidet Reben. Er lernt auch Faule, charaktrarme und weniger glueckliche kennen, die dann allerdings auch scheitern. Logisch.

Der Katalane verlaesst seine Region nicht, zieht nicht wundertaetig durch Europa und hat keine tiefen,weltbewegenden Gedanken: Er ackert im Hundert-Seelenkaff St.Eulalia den Ziegenmist in seine Krume und traeumt von gutem Wein. Einmal gehts Richtung Barcelona, einmal ist er auf der Flucht und im franzoesischen Katalanien. Ansonsten in Eulalia und am ackern. Fleiss bringt Lohn, Schweiss bringt Glueck. Kein schlechter Gedanke, den Gordon hier weitertraegt.
Wer Landwein mag und schon immer mal etwas darueber wissen wollte, wer Eintopfrezepte als Offenbarung betrachten kann und wer ein wenig in die Vergangenheit schauen moechte, ist hier richtig.
Interessant: Die Erbfolgeregelungen um 1870, die Not der Nachgeborenen (nur der Erstgeborene wird der Bauer), Armut trotz harter Arbeit, nachgeborene Bauernsoehne als Hilfssoldaten, die wie Vieh behandelt werden
Genial: Keine inneren Dialoge oder irgendwelche Psychogramme, Gordon laesst seine Figuren durch Handeln entstehen. Es gibt in dieser kleinen Welt keine Zweifel ueber sich oder das, was zu tun ist.
Es wird aber auch nicht romantisiert und verklaert. Dafuer werden -uebrigens auch noch heute- menschliche Tuerme "gebaut", kleine gemeinschaftsbildende Sozialaktivitaeten, die die Doerfler zusammenschweissen.

Allerdings: Wer sich weder um Wein, um grobe, leckere Regionalkueche, noch um das Katalanien links und rechts der Pyrenaeen, schert, wird keine Freude an diesen fast 500 Seiten haben.
Reisefuehrer: Allen, die mal weg vom Mittelmeer-Strand wollen, wenn auch nur in Gedanken, sei dieses Buch empfohlen - ohne erhobenen Zeigefinger, bitteschoen. Im Liegen liest es sich ohnehin am besten und ein wenig Sonne schadet auch selten!

Der Katalane



4 von 5 Sternen Kurz aber gut   November 4, 2008
M. Baumgartner
Ein sehr fesselndes Buch. Man darf sich keine Hochspannung erwarten, es ist ja auch kein Thriller. Aber trotzdem will man nach jedem Kapitel erfahren, wie es weiter geht, ob der Hauptakteur Josep seine kleinen und grossen Herausforderungen bewaeltigt.
Ich denke genau diese Figur macht den Roman so interessant: Josep ist ein sehr ehrgeiziger Mann, der aus eigener Kraft weiterkommt. Es ist einfach angenehm sich in seine Rolle zu versetzen und mit ihm zu hoffen. Die Atmosphaere der Geschichte tut das ihre dazu.
Einziges Manko fuer mich ist der trotz Groesse / Gewicht des Buches geringe Inhalt, man ist recht schnell durch.



1 von 5 Sternen Der Katalane   Oktober 29, 2008
Ulf Biermann
1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich

Als mein "Erstlingswerk" von N.Gordon beschleicht mich der Verdacht, hier mit gutem Namen, aber bescheidenem Plot gutes Geld zu machen und das in Anlehnung an Follett und Falcones.
Was dem "Katalanen" jedoch nicht gelingt, weder als historisch schluessiges Werk, noch als substantielle Quelle ueber die spanisch/franzoesichen Weinmacher des ausgehenden 18. Jhdts. zu gelten.
Schwach geschrieben und Papier vergeudet.
Unter oekonomischen Gesichtspunkten
haette der Katalane auch auf 150 Seiten gedruckt werden koennen, was dann aber nur als TB vernuenftig gewesen waere und dann fuer 8, das haette von mir 2 Sterne verdient.