Der Crash kommt: Die neue Weltwirtschaftskrise und wie Sie sich darauf vorbereiten | 
vergrössern | Autor: Max Otte Urheber: Max Otte Verleger: Ullstein Tb
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Bewertung: 37 Rezensionen Verkaufsrang: 209
Medium: Broschiert Ausgabe: aktualisierte Ausgabe. Seiten: 316 Versandgewicht: 0.6 Maße (innen): 7.4 x 4.7 x 1
ISBN: 3548369758 EAN: 9783548369754 ASIN: 3548369758
Publikation: April 2008 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Zustand: Neu und ungelesen. Versand sofort!
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| Redaktionelle Rezensionen:
Aus der Amazon.de-Redaktion Was, wenn sich der Traum von der Steuerbarkeit der Wirtschaftsentwicklung als grosse Illusion entpuppt? Wenn der anhaltende globale Aufschwung der letzten Jahrzehnte in einem grossen Crash zu Ende geht und in eine lange Aera der Depression muendet? Der bekannte Finanzprofessor und Buchautor Max Otte ist sich sicher: Der Crash kommt. So heisst das neue Buch des Wormser Oekonomieprofessors, der sich der Rolle des oekonomischen Ketzers zeigt. Sein Buch ist eine flammende Anklageschrift gegen die herrschende Lehrmeinung der oekonomischen Zunft. Und eine dringende Mahnung: Es ist wichtiger denn je, Vorsorge zu treffen -- bevor es zu spaet und der Crash da ist. Ottes Anklage gilt dem Machbarkeitsglauben der Oekonomen, durch die Steuerung der Geldmenge die Inflation beeinflussen zu koennen. Genau das kann sie nicht!, proklamiert Otte. Denn der Geldsegen aus der Notenpresse fliesse vor allem in immer spekulativere Investments. Und irgendwann werde die Masse der Schulden unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen, prophezeit der Autor: Nach allem, was mir meine Daten sagen, ist eine Weltwirtschaftskrise in den naechsten fuenf Jahren sehr wahrscheinlich. Die Globalisierung selbst hat eine grosse Blase erzeugt, die ueber kurz oder lang entweder schnell platzen oder langsam in sich zusammensinken muss. Die Folge: Vermoegen wird vernichtet. Die Wirtschaft schrumpft. Deflation regiert -- mit drastischen Auswirkungen: Staatsbankrott, Waehrungsreform. Das Gespenst von 1929, der letzten grossen Weltwirtschaftkrise. Ottes Mahnung: Treffen Sie die notwendigen Vorbereitungen, seien Sie gelassen, und vermeiden Sie Verluste! Den Vorkehrungen gegen die kommende Krise ist der zweite Teil des Buches gewidmet. Otte verraet hier Anlagestrategien, die es ermoeglichen sollen, eine Weltwirtschaftskrise zu ueberstehen. Seine Empfehlung: sich vorbereiten und seine Vermoegensangelegenheiten in die eigenen Haende nehmen. Dabei kommen als antiquiert angesehene Formen der Wertanlage zu neuen Ehren: Bargeld und Gold sollen helfen, die Krise zu ueberdauern. Ottes Warnungen sind drastisch. Ob man ihnen Glauben schenkt oder nicht, ist letztlich wiederum eine Frage des Glaubens. Oder der theoretischen Vorentscheidung: Ist man oekonomischer Pessimist oder Optimist? Sieht man in der Krise einen normalen Begleitumstand des Wirtschaftens oder haelt man sie fuer eine vermeidbare Panne? Ob man richtig lag, weiss man leider immer erst nachher.-- Winfried Kretschmer
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| Kundenrezensionen: Gelesen 32 mehr Rezensionen...
Nach dem Crash ist vor dem Crash Januar 2, 2009 Jochen Gruber 2 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Vorneweg: wer sich von einem Buch eine detaillierte Strategie fuer die aktuelle Krise erwartet, wird natuerlich enttaeuscht, vor allem, wenn er Ottes Empfehlungen (aus 2006!) mit dem heutigen Wissen beurteilt. Wie jedes Buch, ist es vor allem gut, um eigenes Nachdenken zu foerdern. Zum Glueck habe ich dieses Buch schon vor 1 Jahr gelesen - auch wenn meine persoenliche Investmentstrategie natuerlich eigenem Nachdenken folgte, so lieferte Otte doch ein paar wichtige Informationen und Ansichten, die (im wahrsten Sinne des Wortes) Gold wert waren - wenn sich die Ausgaben fuer ein Buch jemals lohnten, dann diese. Natuerlich sagte Prof. Otte nicht alles richtig voraus (wenn er das koennte, wuerde er wohl kaum seine Zeit mit Vorlesungen und Buecher schreiben verbringen). Z.B. ist seine Empfehlung fuer Immobilien auch beim Ausbleiben eines Immobiliencrashes in Deutschland (bis jetzt) inzwischen wohl ueberholt. Auch seine Empfehlungen fuer einzelne Aktien kann man im Nachhinein kritisch ueberdenken. Wichtig derzeit ist vor allem, was aus seinen Ueberlegungen fuer die Zukunft folgt: Otte hat, im Gegensatz zu den Aussagen vieler anderer, diese Krise als eine Krise der Verschuldung und uebermaessigen Konsums vor allem in den angelsaechsischen Laendern beschrieben - insofern ist die Finanzkrise nur eine Facette einer weitaus umfassenderen Krise. Er hat auch die jetzigen Gegenmassnahmen in diesen Laendern vorausgesehen und beschreibt die (zum jetzigen Zeitpunkt, Neujahr 2009) noch vor uns liegenden Folgen: ein rapider Anstieg der Zinsen, Inflation und drohender Staatsbankrott in einigen Laendern. Deshalb lohnt sich die Lektuere auch jetzt noch, da der Crash schon eingetreten zu sein scheint, da aehnlich wie die Folgen der Dot.com Blase mit einer noch groesseren Blase bekaempft wurden, so wird die aktuelle Krise mit Massnahmen bekaempft, die eine weitere Verschaerfung der wirtschaftlichen Probleme nach sich ziehen. Wichtig ist, dass der Leser dieses Buch als Anstoss begreift, selbst weiter kritisch nachzudenken, da der bisherige Verlauf der Krise zeigte, dass auch Prof. Otte, wie oben bemerkt, nicht alle Details richtig voraussagen kann - fuer einen solchen Leser ist das Buch von ausserordentlichem Wert.
Tausendsassa Dezember 24, 2008 Stefan Oesch 0 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Insgesamt ein sehr interessantes und lehrreiches Buch. Max Otte versteht es mit Erfolg Buecher zu schreiben. Er hat auf jeden Fall schon ueber ein halbes Dutzend interessante Buecher publiziert. Leider verstrickt er sich in letzter Zeit haeufiger in Widersprueche und gibt teilweise folgenschwere "Tipps". Kann er, denn die Verantwortung wird er nicht uebernehmen (koennen), genauso wenig wie die Konstrukteure der MBS and CDOs und wie Sie alle heissen moegen. Waren ihm vor ein paar Jahren 7% Rendite noch zu wenig - er hat auf jeden Fall ueber Leute, die so investieren gelacht - und "tolle" Optimierungs Tipps gegeben - so sieht es heute etwas anders aus. Weltwirtschaftskrise - Immobilien - Gold - Silber - Staatsanleihen - und auf jeden Fall weg mit den Dollars, aber nur den amerikanischen,... . Mehr als 7% Rendite? Altersrente soll sich nun in Luft aufloesen. Toll. Wird er dieses Mal richtig geraten haben? Oder ist es nur eine Entschuldung fuer seine in der Vergangenheit abgegebenen Ratschlaege. Herr Professor - wie viele Hedge Fonds managen Sie? Gibt es dies Mal einen Grund, dass Sie richtig liegen? Die Schulden reduzieren soll man - macht oekonomisch in einer inflationaeren Phase keinen grossen Sinn, Herr Professor Otte. Am besten in Anleihen aus der USA invesieren, das haetten Sie wohl am liebsten, Mister Boston. Es fehlen nur noch die Tipps wo ich meine Goldklumpen am sichersten vergraben kann - ahh - in den USA meinen Sie! Ohh Gold rush. Verkaufen Sie alle Dollars die Sie haben - es wird in Kuerze eine neue Waehrung geben. Danke fuer ihre Aufmerksamkeit.
Mit grosser Vorsicht zu geniessen! Dezember 9, 2008 Wolf Wolfenheim (Wien) 5 aus 6 fanden die folgende Rezension hilfreich
Max Otte - so hoert man - ist derzeit ein gefragter Mann. Genau wie Al Gore in seinem CO2-Kreuzzug eilt Otte von Vortrag zu Vortrag, um dem gemeinen Volk zu erklaeren, wie es am besten durch die mittlerweile allgegenwaertige Krise kommt. Und fuer alle die Benachteiligten, die einen solchen Vortrag nicht besuchen koennen, hat er dieses Buch geschrieben. Ein edler Zug. Aber ist dieses Buch wirklich fuer "das gemeine Volk" geschrieben? Rein aeusserlich ja, im Detail nein. Warum das so ist, laesst sich leicht erklaeren: Die wenigsten Otto-Normalos koennen mit Ottes Hilfestellung real etwas anfangen. Aber der Reihe nach... Das Buch ist in zwei Teile gegliedert. Teil 1 dreht sich um eine (nicht sooooo schlechte) Analyse der Situation und wie es dazu kommen konnte. Otte fuehrt all die Grauslichkeiten auf, die sich da so ereignet haben: Spekulationsblasen, Hedge Fonds und Private Equity, und die allgegenwaertige Ueberschuldung von Staat und Privat. Er beleuchtet dabei die geschichtlichen Hergaenge und betrachtet die verschiedenen Wirtschaftsraeume im Detail (klar, dass Europa dabei am Schlechtesten wegkommt). Leider muss man sagen, hat Otte vieles selbst noch nicht verstanden. Zinsen sind fuer ihn kein Problem, und schon gar nicht Ursache des Problems. "Gesundes" Wirtschaftswachstum ist fuer ihn auch ein Dogma. Und er verliert keine Silbe darueber, wie es nach der Krise weitergehen soll. An dieser Stelle kann ich nur ein Zitat bringen:"Wer an unbegrenztes Wachstum in einem mit Grenzen vesehenen System glaubt, ist entweder wahnsinning oder Oekonom." Ich empfehle also jedem, der sich Ottes Analyse zu Gemuete fuehren will, dies nicht unrefektiert und unkritisch zu tun. Am besten, man liesst zuerst Bernd Senfs "Die blinden Flecken der Oekonomie", dann sieht man die Dinge klarer. Nun denn, all dies koennte man noch als Streit verschiedener Stroemungen der VWL abtun. Aber so richtig dicke kommts dann im Teil 2 - Wie man durch die Krise kommt. Otte empfiehlt, dass ein 4-Kopf Haushalt 300.000 zur Seite legt und sicher anlegt. Hallo? Bei 30.000 Jahreseinkommen waeren das volle 10 Jahresgehaelter, die man in einem Zeitraum von 3-4 Jahren (seit Ersterscheinung des Buches bis zur Krise) zuruecklegen sollte. Wer kann denn das? Selbst die Minimalloesung von 100.000 ist fuer die wenigsten wirklich stemmbar. Daher Eingangs meine Kritik: Diese Tipps sind fuers gemeine Volk unbrauchbar, weil illusorisch. Und selbstredend. Wer 300.000 mal so zur Seite legen kann, wird das auch sicher tun. Auch die anderen Weissheiten wie "Schulden abbauen", "In sichere Anlagen gehen", "breit gestreutes Einkommen (Zinsen mal wieder)" usw... sind Hausverstands-Sachen, fuer die ich keinen Max Otte brauche. Fair waere gewesen, offen darauf hinzuweisen, dass dieses Buch gewisse Grundvoraussetzungen verlangt, wie eben einen ausreichenden Kapitalstock. Dann koennte all diejenigen, die dies nicht haben, sich zumindest die 8 fuer dieses Buch sparen. Das schmaelert zwar Ottes "breites Einkommen", aber um einen guten Freund von "Helikopter"-Ben Barnanke braucht man sich keine Sorgen deshalb machen.
Der Crash kommt oder: der Crash ist da! Oder haben wir die beruehmte Talsohle schon erreicht? Dezember 5, 2008 buechermaxe (Muenchen) 0 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ob man Max Otte bescheinigen kann, dass er mit seinem schon frueh erschienenen Buch zu einer neuen Weltwirtschaftskrise recht behalten wuerde oder ob er noch immer masslos uebertrieben hat, kann jeder beurteilen wie er mag. Jedenfalls hat schon Otte in seinem Buch aufgrund fauler Immobilienkredite und einem heillosen Haushaltsdefizit in den USA frueh erkannt, dass die anhaltende Schuldenpolitik der USA zu einer groesseren wirtschaftlichen Katastrophe fuehren muss. Und nachdem der FED-Chef Bernanke im Fruehjahr 2008 vehement die Zinsen gesenkt hat, konnte es jedem offensichtlich sein, dass der Konjunktur-Auftrieb seit 2003 nicht mehr lange weitergehen kann. So stiess ja auch der DAX seit 2007 an seine obere Schmerzgrenze von ueber 8000 Punkte. Und so konnte es nicht mehr lange dauern, ausser irgendeine Branche haette einen echten Innovationsschub in Wirtschaft und Konsum erzeugt, und dann musste das Schmerzensszenario fuer Bullen Realitaet werden. Dort sind wir jetzt angekommen oder an der Schwelle davon und wir muessen uns moeglicherweise warm anziehen im naechsten Jahr, z.B. auch bezueglich der Sicherheit von Arbeitsplaetzen. Ich habe Ottes Buch im Fruehsommer diesen Jahres gelesen und war fasziniert von seinen Analysen und Vorhersagen. Mir schienen seine Prognosen als zutreffend. Und so kann ich sein Buch wirklich nur empfehlen. Es wappnet einen zumindest davor, in Fragen von Geld und Anlagen, eigenem Haushalten und Konsum in richtiger Weise vorsichtiger zu werden und die Zeichen der Zeit richtig zu erkennen. Insofern ist dieses Buch zur Zeit einfach ein Muss. Meine Bewertung generell lautet: 5 Sterne = absolut herausragend (Weltliteratur oder Tendenz zu Weltliteratur); 4 Sterne = sehr gut, sehr zu empfehlen; 3 Sterne = wirklich gut, zu empfehlen; 2 Sterne = lesenswert, aber nicht ganz ueberzeugend; 1 Stern = abzuraten.
Das beste Buch zur Krise!-Fundierte Erklaerungen, fluessiger Stil, passende Rezepte November 3, 2008 Tschechov 2 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich
Wer die derzeitige Krise in ihrer Entstehung und ihrem Verlauf verstehen will und wer nicht weiss oder sich unsicher ist, mit welcher Anlagestrategie man am besten durch die Rezession kommt, der kommt an diesem Buch einfach nicht vorbei! Prof. Otte gelingt es, mit seinem fluessigen und lebendigen, gut lesbaren Stil ein breites Publikum anzusprechen. Ob Wirtschaftswissenschaftler oder Ingenieur, ob Brieftraeger oder Hausfrau, es duerfte jedem mit ein wenig Interesse fuer wirtschaftliche Zusammenhaenge sehr leicht fallen, den Argumentationsmustern des Autors zu folgen. Schon im Jahre 2006 erkannte Otte die Fruehwarnsignale eines Zusammenbruchs des amerikanischen Finanzsystems, er warnte vor der Subprime-Krise und deren Folgen fuer die reale Wirtschaft. Dabei geriert er sich nicht als der Prophet, der das ganze Uebel schon immer kommen sah, sondern macht mit spitzer Feder auf die grossen Risiken, die sich hinter (oder in) der Immobilienblase verbergen, aufmerksam. Er sammelt eine ganze Fuelle von Indizien fuer eine lange Krise und praesentiert dabei die Daten erfreulich lebendig und sehr schluessig. Er tritt gleichsam mit dem Leser in einen Dialog und nimmt die Sorgen und Aengste des imaginaeren Gespraechspartners sehr ernst. Dabei laesst sich mit Begeisterung feststellen, mit welch spielerischer Lockerheit und Einfachheit er dem Leser selbst hochkomplexe Zusammenhaenge in der globalen Wirtschaft vermitteln kann. Ich habe vorher noch nie ein Wirtschaftsbuch verschlungen, bis Max Otte kam. So manch ein (deutscher) Wirtschaftsprofessor koennte sich hier eine Scheibe abschneiden!Insoweit hat dieses Buch jetzt schon das Zeug zum Klassiker. Max Otte belaesst es aber nicht bei einer Analyse der Weltwirtschaft, sondern zeigt auf sehr pragmatische und nachvollziebare Weise, wie man als Kleinanleger der Krise begegnen kann. Dabei stehen eher strategische Ueberlegungen zur Gestaltung einer krisenfesten Vermoegensstruktur im Vordergrund als konkrete Aktienempfehlungen. Fuer die selbststaendige Aktienanalyse und Anlageentscheidung empfiehlt sich eher sein ebenfalls sehr gutes Buch [[ASIN:3548372244 Investieren statt sparen: Wie man mit Aktien ein Vermoegen aufbaut]zur Lektuere. Mein Fazit: Wer die Hintergruende und moeglichen Folgen der derzeitigen Krise verstehen will, und sich auf eine moegliche laengere Durststrecke vorbereiten muss, dem sei dieses Buch waermstens ans Herz gelegt.
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