Kundenrezensionen: Gelesen 4 mehr Rezensionen...
Sehr nuetzlich! Februar 20, 2008 Ralf Schluessel (Kerpen) 1 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich habe mir dieses Lexikon diese Woche gekauft und muss sagen. Ein Superkauf. Nicht nur die Optik gibt einiges her (in der Wohnzimmerschrankwand), sondern auch alle 24 Baende selbst. Ein Genuss, in diesen Buechern zu stoebern. Eine tollte Leistung von Meyers.
Ausgezeichnet, aber keine eindeutige Kaufempfehlung November 17, 2007 johannes eichstaetter 11 aus 13 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich habe das 24baendige Lexikon recht ausfuehrlich mit dem 10baendigen Brockhaus (fuer 450 ) verglichen. Beide enthalten die gleiche Anzahl an Schlagwoertern, die aber in schaetzungsweise 5% nicht uebereinstimmen. Da die Taschenbuchausgabe eher fuer Schueler und Studenten konzipiert ist, vermute ich, dass der Sondervorrat an Woertern hier eher dem akademischen Bereich, waehrend der Sondervorrat in der 10baendigen Ausgabe eher dem Alltagsleben entnommen ist. Der akademische Eindruck der Taschenbuchausgabe wird auch dadurch unternstrichen, dass hier sogar mehr Literaturangaben enthalten sind als in der 10baendigen Ausgabe, die dafuer mehr Bilder enthaelt. Die Artikel sind in beiden Faellen fast durchgehend identisch. In sehr seltenen Faellen ist ein Artikel in der 10baendigen Ausgabe um einen kleinen Abschnitt erweitert, aber um auf diese Details zu stossen, muss man wirklich viele Seiten vergleichen. Der Hauptunterschied zwischen beiden Werken ist eindeutig der Lesekomfort: es ist natuerlich angenehmer, ein hochwertig gebundenes Buch in der Hand zu halten, als die kleinen Taschenbuecher. Das Lesen wird bei der 10baendigen Ausgabe darueber hinaus noch durch ein sehr entspanntes Druckbild erleichtert - was natuerlich auch viel Platz kostet. Also man kann sagen: Wer ein Lexikon wirklich als Nachschlagewerk nutzen moechte, ist mit der Taschenbuchversion besser versorgt, und sollte - wenn er mehr Geld ausgeben moechte - lieber ab und zu eine neue Version kaufen, denn die Literaturangaben sind sehr kurzlebig! Wer ein Lexikon zum Stoebern sucht, wird eher an der 10baendigen Ausgabe Spass haben, aber wie gesagt: der Textbestand ist nahezu identisch! Und was das Stoebervergnuegen in einem Lexikon angeht, sollte man nach meiner Erfahrung hier nicht zu viel erwarten. Denn wenn man sich wirklich die Zeit nehmen moechte, und den ein oder anderen Link verfolgen moechte, bedeutet das natuerlich, dass man staendig das Buch wechseln moechte. Das Stoebern macht also nur dann Spass, wenn man den Lesesessel direkt neben dem Buecherregal stehen hat (in Armlaenge) oder 10 dicke Baende mit ins Bett nimmt oder im Stehen liest. In der Praxis empfand ich das Stoebern im Lexikon auf Dauer aus diesen Gruenden immer als nervig und benutze es faktisch nur als Nachschlagewerk - zum Stoebern bieten sich m.E. andere Buecher besser an... Und wenn man ein Nachschlagewerk sucht, muss man auch im Hinblick auf die Taschenbuchversion ehrlicherweise sagen, dass auch dieses hervorragende Lexikon eine grosse Schwaeche hat, deretwegen ich es nie einem Freund empfehlen wuerde: der gesamte Textbestand wird vom Verlag kostenlos im Internet angeboten, mit staendig aktualisierten Artikeln und Literaturangaben und der Moeglichkeit, Verbesserungsvorschlaege zu Artikeln zu machen. Fuer mich war das Ergebnis etwas ernuechternd, weil ich Lexika eigentlich mag. Aber selbst die 149 fuer ein gutes Lexikon erschienen mir unter diesen Umstaenden als ueberfluessig. Und da mir die Literaturangaben wichtig sind, macht fuer mich die Anschaffung im Blick auf die kostenlose Interneversion beispielsweise ueberhaupt keinen Sinn. Ich wuensche mir von Brockhaus fuer die Zukunft ein kostenpflichtiges Lexikon, dass man gegen eine Jahresgebuehr staendig auf dem Laufenden halten und auch offline nutzen kann. Mit einem Palm oder Notebook koennte man dann auch tatsaechlich in einem Lexikon stoebern und zwischen Texten und Animationen (selbst im Bett oder Sessel) beliebig wechseln. Wer aber neben dem Internet doch noch ein Nachschlagewerk zur Hand haben moechte, dem empfehle ich, die Vorgaengerversion der Taschenbuchausgabe, die man dann - sagen wir - alle 10 Jahre mal wechseln kann.
Inhalt super - Verarbeitung eher maessig Oktober 28, 2007 M. Falk 4 aus 6 fanden die folgende Rezension hilfreich
Mit 150.000 Stichwoertern entspricht das Lexikon vom Umfang her dem 10-baendigen Brockhaus. Fuer diesen Preis super. Allerdings sollte man keine hohen Ansprueche an die Optik haben. Es sind nur maessig verarbeitete Taschenbuecher.
Brockhaus fuer Preisbewusste Mai 30, 2005 Mathias Braun (Dannstadt, Pfalz) 33 aus 35 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich hab das erste Meyers Taschenlexikon vor ca 20 Jahren mal von meinen Eltern geschenkt bekommen - die damalige Ausgabe war in einem knalligen orange. Da fing das Elend an. Ich kann stundenlang in Lexikas schmoekern und meistens habe ich den gesuchten Begriff schon vergessen, bis ich mich in seine Naehe gelesen habe. Das Lexikon ist erstklassig, sowohl in der Anzahl der Woerter als auch in der Ausgestaltung und Beschreibung. Bei dem Preis kann man sich auch alle 10 Jahre mal ein neues kaufen. (DDR, UdSSR, Irak, Honecker, Kohl, ...) Auf jeden Fall ist das viel besser, als im Ergaenzungsband zum Ergaenzungsband nachschlagen zu muessen. Klar, ein in Rindsleder gebundener Brockhaus oder eine Enzyclopedia Britannica machen im Buecherregal mehr her, aber das Meyers ist auf jeden Fall sein Geld wert. Meine Empfehlung - kaufen!- 10 Saetze pro Buch sind genug -
Fast eine Enzyklopaedie November 9, 2001 69 aus 77 fanden die folgende Rezension hilfreich
Habe diesen Lexikonband eingehend mit der Brockhaus Enzyklopaedie (Studienausgabe) verglichen und kann diese Ausgabe bestens weiterempfehlen. Ziehe ihn jedem normalen Brockhaus vor.
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