Britannica und ich: Von einem, der auszog, der kluegste Mensch der Welt zu werden | 
vergrössern | Autor: A. J. Jacobs Urheber: A. J. Jacobs, Thomas Mohr Verleger: List Tb.
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Bewertung: 8 Rezensionen Verkaufsrang: 94
Medium: Broschiert Seiten: 432 Versandgewicht: 0.8 Maße (innen): 7.3 x 4.9 x 0.9
ISBN: 3548607756 EAN: 9783548607757 ASIN: 3548607756
Publikation: Februar 2008 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Zustand: Neuware; Versandfertig am naechsten Tag; Rechnung mit MwSt. liegt bei;
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| Kundenrezensionen: Gelesen 3 mehr Rezensionen...
seeeehr unterhaltsam! August 29, 2008 mondmobil (wien) 3 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich
Es wundert mich richtig, dass die Rezensionen zu diesem Buch unterdurchschnittlich ausfallen - Mir hat's wirklich gefallen! A.J.Jacobs beschreibt den beschwerlichen Weg durch die Britannica (allein schon seine Ausdauer hat mich schwer beeindruckt) von A - Z. Zwischen wirklich wissenswerten Informationen und skurrilen Anekdoten kommt er immer wieder auf seinen Alltag, seine Ehe, seine etwas schwierige Familie zu sprechen, und dabei zieht er so ziemlich alles und jedes durch den Kakao. Gerade die Kritik, dass Jacobs selbstverliebt wirkt, kann ich nicht nachvollziehen. Im Gegenteil: Er nimmt sich staendig selbst auf die Schaufel, beschreibt sich unverbluemt als mit Groessen- und Bildungswahn behaftet, kritisiert immer wieder die Hochmut und den "Standesduenkel" der Intellektuellen (besonders lustig finde ich die Stellen ueber die Mensianer - ich habe sie meinem Mann, der auch einer ist, vorgelesen, und er hat sich praechtig amuesiert...) Vor allem die kraeftige Portion Selbstironie macht das Buch wirklich lesenswert. Vorwiegend will Jacobs sicher unterhalten. Dennoch wirft er auch immer wieder die Frage nach dem Sinn von Bildung auf - wie wichtig ist es, sich sein Hirn mit Fakten vollzustopfen? Geht's vielen Wissenshungrigen nicht hauptsaechlich darum, mit ihrer Bildung anzugeben bzw. sich anderen ueberlegen zu fuehlen? Ich kann "Britannica und ich" allen, die sich (und auch ihren IQ ;-) nicht allzu ernst nehmen, wirklich ans Herz legen - Gute Unterhaltung fuer zwischendurch!
Eitel und oede - kein angenehmer Partygast... Juli 13, 2008 Oberthold (Berlin) 4 aus 13 fanden die folgende Rezension hilfreich
Selbstverliebte Schriftsteller haben in der Geschichte bereits die brilliantesten und amuesantesten Werke verfasst. Dann waren sie aber gleichzeitig tiefgruendige und kluge Charakter - vielleicht ist das ein Grund, warum dieses Buch nicht halten kann, was es verspricht.
nett, aber mehr auch nicht Mai 20, 2008 Vielleserin (Rheinland) 3 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich
Mit ein paar Beispielen stellt sich der Autor als lebensuntuechtiger Volltrottel dar, laesst aber zugleich durchblicken, welch ein Glueck es ist, dass ein so schlaues Kerlchen wie er einem die ganze Arbeit des Lexikonwaelzens abnimmt. Dieser kokette Journalistenstil wirft die Frage auf, ob ein Zweispalter nicht ausgereicht haette, statt ein ganzes Buch daraus zu machen. Die eingestreuten Familienanekdoten sind witzig, daher 3 Sterne, die Lexikonartikel lassen aber erahnen, dass es ein muehsames Jahr fuer den Autor war.
Unterhaltend und bizarr-informativ Mai 5, 2008 salmisaari 2 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich
Na klar ist reines Faktenwissen nicht das selbe wie Intelligenz - aber wer ist der Kluegere? Der Intelligentere oder der mit dem groesseren Wissensschatz? Jacobs jedenfalls kraempelt die Aermel hoch und liest sie komplett durch, die Encyclopaedia Britannica. Und verfasst dazu ein Lese-Tagebuch, das unterhaltsamer kaum sein koennte: ein Jahr lang abstruse und nicht-so-abstruse Fakten und ein Jahr in Jacobs Leben, dass anscheinend mehr oder weniger staendig mit diesem Vorhaben verquickt ist. Verglichen mit dem, was bisweilen so auf den Bestsellerlisten erscheint, scheint die Lektuere einer Enzyklopaedie als durchaus gerechtfertigte Alternative!
Antworten auf Fragen, die Sie sich nie stellten :-) April 4, 2008 lostlobo (Avalon) 21 aus 23 fanden die folgende Rezension hilfreich
Haben Sie das Zeug zum Schwerdenker, legen Sie Wert auf Wissen, das Sie vielleicht niemals benoetigen, reizt Sie ein enzyklopaedischer Crashkurs? Und haben Sie's nicht so recht mit Suchmaschinen wie Yahoo! und Google? Dann sind Sie bei A.J. Jacobs humorvoller Odyssee durch das wohl beruehmteste Nachschlagwerk der Welt goldrichtig. Jacobs, von Berufs wegen Redakteur beim "Esquire" bzw. umtriebiger Artikelschreiber fuer "The New Yorker" u.a. Magazine, stellte sich freiwillig der Mammutaufgabe, die "Encyclopaedia Britannica" von "A-ak" bis "Zywiec" durchzuackern. Er schaffte die 32 je 2 kg schweren Baende und 33.000 Seiten in einem Jahr. Da die thematischen Spruenge zwischen den Eintragungen mitunter sehr gross sind, litt Jacobs bald an einem (O-Ton) "geistigen Schleudertrauma". Geschadet hat's ihm nicht. Was er in "Britannica & ich" Revue passieren laesst, liest sich flott und fuehrt zu Permaschmunzeln (ein Wort, das auch einen Eintrag wert waere ;-)). Genies wie George Bernard Shaw oder der Physiker Richard Feynman lasen sich ebenfalls von A bis Z durch die "Britannica". A.J. Jacobs ist somit in bester Gesellschaft. Nun aber zum Kern der Sache. Wussten Sie z.B., dass die etruskische Schrift nach dem Boustrophedon-Muster verlaeuft? Dass die Popgruppe Eurythmics ihren Bandnamen von einer bei den Anthroposophen gepflegten Bewegungsart entliehen hat? Dass Aristoteles in Sachen Genetik ein Anhaenger der Telegonie, und Pythagoras "einer der schrulligsten Maenner" (Jacobs) war? Dass im alten Schottland unverheiratete Paare zwar im selben Bett schlafen durften, aber in getrennte Schlafsaecke eingenaeht wurden (was dann bundling hiess)? Dass es im selben Land das Amt eines Abbot of Unreason (Abt der Unvernunft) gab? Nein? Dann sind Sie reif fuer A.J. Jacobs Lesereise. Schottland scheint ueberhaupt ein guter Boden fuer die "Britannica" zu sein. Sie erschien zum ersten Mal 1768 in Edinburgh, dreibaendig, produziert von einem obskuren Schriftsetzer, einem trinkfesten Herausgeber und dessen 1,35 m grossen Kompagnon. 1913 steuerten dann schon schillernde Persoenlichkeiten wie Harry Houdini, Sigmund Freud und Albert Einstein ihre Artikel bei. Wenn Ihnen selbst daran gelegen ist, Eingang in diese hehre Enzyklopaedie zu finden, hat A.J. Jacobs u.a. folgende Tipps zur Hand: "- Lassen Sie sich enthaupten. Das ist der wahrscheinlich schnellste Weg zu einem Eintrag. - Erforschen Sie die Arktis. Je verhaengnisvoller der Ausgang Ihrer Expedition, desto besser. - Schreiben Sie Gedichte. Surrealistische und russische Poeten werden besonders gern genommen. - Lassen Sie sich kastrieren (nur fuer Herren). Wenn Sie es wirklich zu etwas bringen wollen, kann es nicht schaden, wenn das Woertchen 'Eunuch' in Ihrem Lebenslauf auftaucht. - Werden Sie Geliebte eines Monarchen (nur fuer Damen). Das scheint mir eine ebenso angenehme wie schmerzlose Methode zu sein, Eingang zu finden." Fast haett' ich's vergessen. War Ihnen bekannt, dass der beruehmte Afrikaforscher Livingstone an Haemorrhoiden starb? Ein Exitus, der vielleicht nur die reizende Charlotte Roche interessiert ;-)
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