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Das WIKIPEDIA Lexikon in einem Band | 
vergrössern | Verleger: Bertelsmann Lexikon Verlag
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Bewertung: 7 Rezensionen Verkaufsrang: 173020
Medium: Gebundene Ausgabe Ausgabe: 1 Seiten: 992 Versandgewicht: 4.4 Maße (innen): 9.6 x 7.1 x 2
ISBN: 3577091029 EAN: 9783577091022 ASIN: 3577091029
Publikation: September 2008 Verfügbarkeit: Gewoehnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden
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| Redaktionelle Rezensionen:
Aus der Amazon.de-Redaktion Das Wikipedia Lexikon in einem Band, mit dem die Macher der freien Online-EnzyklopA die Wikipedia und der Wissen Media Verlag aus dem Hause Bertelsmann eine offenbar seit sechs Jahren geplante Kooperation eingehen, hat einen interessanten Ansatz. Denn die 70.000 versammelten EintrA ge und StichworteintrA ge sind nicht dem klassischen Bildungskanon verpflichtet, sondern folgen einer Liste der 2007/2008 von Wikipedia-Nutzern am hA ufigsten abgerufenen Artikel. BA se Zungen kA nnten behaupten: Im Wikipedia Lexikon in einem Band findet man nicht nur nicht alles, was man wissen muss. Man findet nicht einmal das, was die Mehrheit der Wikipedia-Nutzer wissen will. Im Wikipedia Lexikon in einem Band findet man das, was die Mehrheit der Wikipedia-Nutzer vor einiger Zeit wissen wollte. Ob das wirklich fA r ein Nachschlagewerk, das Geld kostet, ausreichend ist – wo man die Artikel doch auch kostenlos online lesen kann? Locken kA nnte Kunden immerhin, dass die Wikipedia-Artikel, die ja bekanntlich jeder schreiben (und mit Fehlern bestA cken) kann, von einer professionellen Redaktion noch einmal gegengecheckt worden sind. Aber das hat die Bertelsmann-Redaktion nach eigenem Bekunden nicht konsequent getan. Nur A uA erst a behutsam“ hat sie laut Vorwort in den Bestand eingegriffen, Fehler wurden (fA r die Online-Wikipedia lobenswerterweise) kaum entdeckt. Stattdessen hat die Redaktion die EintrA ge lediglich stark gekA rzt. Wo sich in der a echten“ Wikipedia oft mehrere Seiten an Informationen finden, sind die EintrA ge hier nur ein paar Zeilen lang. Auch Links gibt es natA rlich nicht. Wer diese Rezension lesen kann, hat einen Internetanschluss. Und wer einen Internetanschluss hat, fA r den ist das Wikipedia Lexikon in einem Band eigentlich A berflA ssig. Denn Wikipedia gibt es im World Wide Web einfach ausfA hrlicher und aktueller. Und eine ganze Menge einbA ndiger Lexika, die besser sind als dieses, gibt es auch -- zum Beispiel der Brockhaus in einem Band. -- Thomas KA ster, Literaturanzeiger.de
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| Kundenrezensionen: Gelesen 2 mehr Rezensionen...
Ein merkwuerdiges Lexikon November 16, 2008 Gerrit Dieken (Ostfriesland) 2 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein merkwuerdiges Lexikon? Warum? Nun, beginnen wir bei den Pluspunkten: Ja, es ist eine gute Uebersicht des Zeitgeistes, und in diesem Sinn ist es eine Art Momentaufnahme der Gegenwart. Es finden sich zahlreiche Eintraege, die man in einem 'normalen' Lexikon vergeblich suchen wuerde. Ob Fernsehserien, Kinofilme, Computerspiele, angesagte Popstars oder auch z.B. Eintraege wie das Philadelphia-Experiment, Songtitel wie '99 Luftballons' oder Firmen wie amazon.com. Und auch gegen das Konzept, die Informationen moeglichst kurz zu halten, ist ja nichts einzuwenden. Aber damit kommen wir auch schon zu den gravierenden Schwaechen dieses Werkes: Das Buch wirkt lieblos zusammengeschustert. Es erscheint willkuerlich, ob ein Begriff in einem Satz oder in mehreren Saetzen abgehandelt wird. Die Formulierungen sind oft schwammig, ungenau - nicht selten verleiten sie auch zum Lachen. Was soll man davon halten: "ABBA galten wegen ihrer aufwaendigen und ausgefeilten Musikproduktionen als Mitbegruender einer neuen internationalen Popmusik." So, so. Und so geht es munter weiter. Unter B finden wir (tatsaechlich!) den Eintrag: "Bewohner Entenhausens". Alice Cooper findet man nicht etwa unter A oder C, nein - er wird unter seinem wahren Namen Vincent Damon Furnier bei F aufgelistet. Und warum einige andere Personen unter ihrem Vornamen eingeordnet sind, bleibt unerfindlich. Beim Eintrag 'Flugzeugunglueck am 6. Februar 1958 in Muenchen' wird zwar auf das Unglueck eingegangen, aber mit keinem Wort erwaehnt, warum es noch heute traurige Beruehmtheit hat. Helmut Kohl findet sich ueberhaupt nicht (womoeglich kann ich ihn auch nur nicht finden - oder er sollte nach Entenhausen ziehen), dafuer z.B. "Alfred J. Kwak" und "Banan-Kompaniet, AB", ein schwedisches Bananen-Unternehmen, von dem ich natuerlich schon gehoert habe und gerne annehme, dass sehr oft danach bei Wikipedia gesucht wurde. Beruecksichtigt wurde ja 'vorrangig' das Suchverhalten der Online-Nutzer. Man sieht, es macht zumindest schon irgendwie Spass nach den Fehlern und etwas ungluecklichen Formulierungen in diesem Buch zu suchen. Und das ist doch auch schon etwas, oder nicht?
Die Welt als Buch Oktober 16, 2008 Karl Self (Yurp) 2 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Mich erstaunt es dass das Buch ueberhaupt zustande gekommen ist: denn die ca. 20,000 Artikel aus der Wikipedia wurden jeweils zu ein bis drei Saetzen verkuerzt, was eine Mords-Arbeit gewesen sein muss. Im Grunde haette man auf diese Art und Weise auch gleich beim Brockhaus in einem Band oder beim Bertelsmann-Universallexikon abschreiben koennen. Und wer als gestandener Wikipedianer die eigene, geniale Formulierung aus dem Artikel "Das Matriachat bei den antiken Ndongo-Kulturen in Sued-Eritrea" hier in Druckform zu finden erhofft, wird enttaeuscht werden weil diese die grosse Eindampfung nicht ueberlebt haben wird. Viele Artikel wurden dabei so weit verkuerzt dass sie eigentlich nicht mehr nuetzlich sind: bei Staedten fehlen Einwohnerzahlen, etc. Die Tatsache dass das Lexikon die populaersten Suchanfragen bei Wikipedia sammelt ist ein zweischneidiges Schwert: einerseits ist auf die Weise auch viel kurzlebiger Kulturmuell ueber Pornodarsteller, Kinofilme, Computerspiele und das Dieter Bohlen-Universum in das Lexikon gelangt. Andererseits findet man durch diese Lemmata-Breitseite zu vielen Themen etwas, zu denen herkoemmliche Universallexika schweigen (z. B. Jenische). Ein weiteres Problem hat das Lexikon von der Wikipedia geerbt: die Illustrationen. Von den aufwaendigen Grafiken, Landkarten und Bildern etwa im Brockhaus in einem Band ist man leider weit entfernt. Dafuer gibt es zum Thema Schokolade einen Schnappschuss mit der handycam von drei gestapelten Riegeln Schokolade -- fuer die Leute, die nicht wissen wie ein Riegel Schokolade aussieht. Fazit: mit der Wikipedia hat dieses Lexikon erstaunlich wenig zu tun, im Grunde hat man eben zu den populaersten Wikipedia-Artikeln ein, zwei Saetze geschrieben und einige Illustrationen uebernommen. Aber es kann immerhin in einigen Punkten punkten, und ein rundum gutes Universallexikon gibt es meines Wissens eh nicht.
Endlich ist es da! Oktober 10, 2008 S. Klein (Snowplains, USA) 0 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Wikipedia 'Lexikon' ist elegant, interessant, fuer mich praktisch, und super-lesbar. Ich freue mich sehr, ein voellig freis-Inhalt Buch in meiner Bibliothek zu haben. Das Lexikon enthaelt fuer jeden Stichwort nur die die ersten paar Saetze, und wird besser sein mit mehr Information ueber Grosstadten und eine leichtbaue Anzeige dass ein Wort in eine Definition hat seine eigene Definition im Lexikon... wie ein Hyperlinnk. Ich moechte auch, zwei laengere Werke um zu sehen: ein einbandig Enzyklopaedie (wie die Columbia Encyclopedia, die vier mal groesser istt mit der gleichen Anzahl von Artikeln), und eine traditionelle Enzyklopaedie, mit zehn oder fuenfzehn Baende. Fuer Personen, die keinen Zugang zu Internet haben, ist das Buch eine angenehme und aktuelle Alternative.
Abbild des Zeitgeistes September 25, 2008 Patrick Borer 4 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich
Zur technischen Seite: Das "Wikipedia-Lexikon" ist tadellos verarbeitet und liegt gut in der Hand. Fadenheftung, ordentliches Papier. Auch die Gestaltung ist angenehm; dafuer, dass er ziemlich dicht gedraengt wurde, ist der Text gut lesbar. Diesbezueglich gibt es also nichts auszusetzen. Zum Inhalt: Die Idee, ein Lexikon aus den meistaufgerufenen Artikeln der Wikipedia zusammenzustellen, ist originell und hat ein interessantes Abbild des Zeitgeists von 2008 fuer die Nachwelt erzeugt. Sie schraenkt allerdings auch die Alltagstauglichkeit als Nachschlagewerk ein. So haben es beispielsweise nicht mal alle Schweizer Kantone bzw. deren Hauptstaedte in das "Wikipedia-Lexikon" geschafft; aus Schweizer Sicht ist das Produkt ueberhaupt deutschlandlastig - diese Deutschlandlastigkeit ist etwas, das man in der Original-Wikipedia stets zu vermeiden versucht. Bei einer Auswahl, die rein auf Abrufzahlen basiert, ist sie aufgrund der Groesse Deutschlands jedoch unausweichlich. Ausserdem gibt es in der Wikipedia selbst zu jedem Stichwort natuerlich sehr viel mehr zu lesen. Das gedruckte Lexikon enthaelt jeweils nur gerade die Einfuehrung bzw. die ersten paar Saetze, manchmal auch nur einen Satz. In der Wikipedia wuerden solche Ein-Satz-Artikel mit der Begruendung, dass die Relevanz des Gegenstands in dieser Kuerze nicht dargestellt werde, gleich geloescht. Meistens erfaehrt man daraus aber doch die allerwichtigsten Basisfakten, wenn auch nicht immer: z.B. kann man unter dem Stichwort "Perth" erfahren, dass es sich dabei um "die Hptst. des austral. Bundesstaates Western Australia" handelt, aber das ist auch schon alles. Wie gross die Stadt ist, erfahren wir nicht. Warum also nicht gleich im Original nachsehen, wenn man nie weiss, ob die gesuchte Information im Einbaender auch zu finden ist? Man kann sich schon fragen, ob es viele Leute gibt, fuer die das "Wikipedia-Lexikon" einen praktischen Nutzen hat. Wer sehen will, was die Bevoelkerung heute wirklich interessiert, kann damit eine Kuriositaet erwerben; es handelt sich wohl um das erste wirkliche "Volkslexikon" (so hatte Bertelsmann schon in den 1950er Jahren ein einbaendiges Lexikon genannt). Fleissige Wikipedia-Mitarbeiter werden das Buch auch als Pflichtkauf ansehen, und sei es nur, um es kompetenter kritisieren zu koennen. Und es verbleiben noch die Leute mit eingeschraenktem Online-Zugang. Diese werden das Lexikon aufgrund seiner durch die Popularitaetsmethode verursachten Lueckenhaftigkeit vielleicht als Ergaenzung zu einer traditionellen Enzyklopaedie erwerben wollen, als Alleinlexikon taugt es aber nicht.
Ein etwas anderes Lexikon September 23, 2008 rolandgk 7 aus 8 fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Buchform von Wikipedia ist natuerlich nur ein Auszug aus der Online-Wikipedia. Denn die deutschsprachige Wikipedia gibts online mit mehr als 800.000 Artikeln. Im Lexikon sind "nur" ca. 20.000 Kurzartikel bzw. 50.000 erklaerte Begriffe enthalten, wobei die Artikel in der Online-Wikipedia deutlich umfangreicher sind. Ergaenzt werden die Begriffe durch rund 1000 Abbildungen. Insgesamt ist das Lexikon schoen aufbereitet und liegt gut in der Hand, wenngleich es sich mit 4,5 cm Dicke und ca. 2 kg Gewicht nicht gerade als "Taschenlexikon" anbietet, das man immer mit sich traegt um etwas nachzuschlagen. Das Besondere am Lexikon ist, das es neben den klassischen Lexikon-Artikeln auch die meist gesuchten Begriffe in der Online-Wikipedia enthaelt. So findet man hier auch Kurzartikel zu Tokio Hotel, Apple iPhone und Nintendo DS. Das Lexikon empfiehlt sich fuer Personen, die es schaetzen ein schoenes Buch im Regal stehen haben und gerne mal darin genussvoll herumblaettern und schmoekern wollen. Fuer Personen, die keinen Zugang zu Internet haben ist das Buch eine gute Alternative. Fuer diejenigen, die nur moeglichst schnell einen Begriff nachschlagen wollen, ist klarerweise die Online-Wikipedia die 1. Wahl, denn dort findet man die aktuellste Information und kann zudem noch eine bequeme Suchmaske verwenden.
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