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Denken hilft zwar, nuetzt aber nichts: Warum wir immer wieder unvernuenftige Entscheidungen treffen

Denken hilft zwar, nuetzt aber nichts: Warum wir immer wieder unvernuenftige Entscheidungen treffen

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Autor: Dan Ariely
Urheber: Dan Ariely, Gabriele Gockel, Maria Zybak
Verleger: Droemer/Knaur

Kaufen Neu: EUR 19,95



Neu (72) Gebraucht (3) Sammlerstück (1) ab EUR 15,00

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen 9 Rezensionen
Verkaufsrang: 391

Medium: Gebundene Ausgabe
Seiten: 320
Versandgewicht: 1.3
Maße (innen): 8.6 x 5.8 x 1.1

ISBN: 3426274299
EAN: 9783426274293
ASIN: 3426274299

Publikation: September 6, 2008
Verfügbarkeit: Gewoehnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden

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Kundenrezensionen:   Gelesen 4 mehr Rezensionen...

3 von 5 Sternen Keine wirklich neuen Erkentnisse   Januar 2, 2009
judei (Linz)
2 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich

Dieses Buch versucht meiner Meinung nach lediglich Erkentnisse, die einem Menschen mit ein bisschen Hausverstand onedies bereits klar sein duerften, in Form zahlreicher empirischer Experimente zu bestaetigen und in einer wirtschaftswissenschaftlich entsprechenden Form aufzubereiten.
Im Grossen und Ganzen kein wirklicher Knueller!



3 von 5 Sternen interessante Laborexperimente aus dem MIT   Januar 2, 2009
ike (wien)
5 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich

"vorhersehbar unvernuenftig" als Titel, waere wohl treffender gewesen.
Denn ist es nicht gerade die Absicht des Autors, uns zu zeigen, dass das reflektierte Nachdenken ueber unsere Handlungen, sehr wohl nuetzt.
Wuerden die Versuchspersonen,nachdem sie die Experimente kennen, dieselben Fehler wieder machen? ...
Die intelligent und kreativ angelegten Experimente spiegeln die Unvernunft
einiger unserer Entscheidungen, die wir im taeglichen Leben treffen, recht gut wieder. Wer sich jedoch bewusst ist, dass der homo oeconomicus nie real
existiert hat und sich nur ein wenig mit Psychologie und Verhaltensforschung beschaeftigt, fuer den sind dann die Ergebnisse dieser
Experimente nicht mehr so ungewoehnlich.
Da die positiven Aspekte des Buches (denen ich zustimme) vielerorts
dargebracht wurden, sollen hier auch einige kritische Anmerkungen gestattet sein.
Jene Experimente, bei denen Frageboegen die Grundlage bilden, scheinen mir
nur bedingt aussagekraeftig. Laesst sich das Verhalten von Menschen anhand von Frageboegen vorherbestimmen ?
Man stelle sich vor, die Milgram-Experimente waeren anhand von Frageboegen durchgefuehrt worden, z.B. wie: Eine Autoitaetsperson befiehlt ihnen, einem
Menschen einen Stromschlag von 250V zu geben. Fuehren sie diesen Befehl aus ? ja - nein. Welche Aussagekraft haette das gehabt ?
Sind die Versuchspersonen repraesentativ ? Anfang 20, soziales Umfeld USA,
unerfahren im taeglichen Leben, ueberdurchschnittlich intelligent und ehrgeizig,...(das nehme ich jedenfalls von MIT- und Harvard Studenten an).
Kann man aus Versuchen, bei denen es um 50ct und einzelne Dollar geht,
Rueckschluesse auf die Ehrlichkeit der Mitwirkenden im taeglichen Leben ziehen?. Ich zweifle die unmittelbaren Ergebnisse der Versuche in keiner Weise an, die Schluesse die daraus gezogen werden, muten jedoch recht eindimensional an.
Bedenklich wird es, wenn man die Buerger der USA, sozusagen als "Big Brother" vor ihrer eigenen Unvernunft schuetzen will (Verkehrssicherheit,
Pensionsvorsorge, Krankenversicherung, usw.).Es waehre eher die Frage angebracht: Wer schuetzt die Buerger vor der Unvernunft der Regierung?
Die zentrale Frage: WARUM HANDELN WIR SO IRRATIONAL ? wird im Buch nicht
nicht ausgesprochen. Warum nicht ? Vermutlich,weil dem Verlag ein Drittel der potentiellen Leserschaft wegbrechen wuerde, jene die die Evolutionstheorie ablehnen. Die Antwort fuer unser "unvernuenftiges" Handeln, liegt grossteils in unserer Entwicklungsgeschichte, was dem Autor sicherlich bewusst ist (er zitiert sogar Konrad Lorenz im Zusammenhang mit der "Praegung").
Wenn man unsere evolutionsbiologische Herkunft akzeptiert, kann man viele
Handlungen, die uns aus heutiger Sicht irrational erscheinen, erklaeren. Zu anderen Zeiten waren sie rational uns sicherten den Fortbestand der Art. Schade, dass dieser erhellende Aspekt im Buch gar nicht angesprochen wurde.
Die Marketingmaschinerie, die wohl kaum einer besser versteht, als der Autor selbst, hat jedenfalls perfekt funktioniert.
Meine hochgesteckten Erwartungen, die ich von diesenm Buch hatte, wurden leider nicht erfuellt. Fuer mich ist es nur von eingeschraenktem Nutzen und Erkenntnisgewinn.






5 von 5 Sternen Ein Muss   Dezember 14, 2008
Peter Dilling (puespd+s)
3 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich

Dieses Buch macht sie schlauer. Der Wert dieses Buch ist enorm. Sie koennen aus diesem Buch sehr viel ueber ihre eigenes Verhalten und ueber das Verhalten des Mensch generell lernen.Und es ist wertvoll sein eigenes Verhalten und das Verhalten seiner Mitmenschen besser zu verstehen. Man kann dadurch effizienter werden, Leute im eigenen Interesse beeinflussen(fuer Verkaeufer ein Muss!!!) Dieses Buch ist ein Vermoegenswerte. Richtig das ist es. Es enthaelt ziemlich exklusives ausgesprochen wertvolles, nuetzliches Wissen. Die wichtigste Botschaft aus diesem Buch ist: Ohne Druck von Authoritaeten(oder Gruppendruck) gibt es keine ausreichende Selbstdisziplin. Wenn sie mit sich ins Reine kommen koennen sie diese Wahrheit auch nutzen und sich als stolzer Mann und stolze Frau diesen Druck verschaffen. Ohne sich deswegen schlecht zu fuehlen, dass man es nicht ohne die Hilfe, bzw. den Druck von Aussen schafft. Man muss sich erst mal wirklich auf sich selbst klarkommen um die Kernbotschaften leben zu koennen. Und wenn sie das schon sind umso besser! EDIT: Schande ich sollte demnaechst nuechtern rezensieren.


5 von 5 Sternen Freier Wille?   November 28, 2008
Media-Mania.de
12 aus 12 fanden die folgende Rezension hilfreich

Dan Arielys Buch laesst sich ausserordentlich leicht und fluessig lesen. Dies ist vor allem seinem angenehmen Stil geschuldet, er erklaert einfach und verstaendlich und ohne viele Fachtermini, worum es ihm geht. Die Versuche und Experimente, die er durchfuehrt, sind immer sehr einfallsreich und nicht wenige werden sich wuenschen, auch einen so kreativen Professor zu haben. Die Studenten am MIT, dem Massachusetts Institute of Technology, sind wirklich zu beneiden. Diese Experimente sind stets aus dem Leben gegriffen, so dass der Leser sich automatisch selbst testet und sich fragt, wie er selbst reagiert haette. So wird jedem klar, dass es mit der Rationalitaet doch nicht so weit her ist. Ariely schafft es, komplizierte Sachverhalte mit einfachen Vergleichen zu erklaeren, ohne dass der Leser sich vorkommt, als wuerde er nicht ernst genommen werden.

Das Buch kann bestimmt dem einen oder anderen helfen, sich in Zukunft klueger und geschickter zu entscheiden, ohne sich von angelernten Verhaltensmustern und -fehlern leiten zu lassen. Aber auch, wenn man es nicht schafft, sein Verhalten zu aendern, das Buch macht dennoch nachdenklich - ist unser Wille wirklich so frei, wie wir immer vermuten?




5 von 5 Sternen Daemlicher Titel, hervorragendes Buch   November 24, 2008
Hans-peter Zimmermann (Zug)
9 aus 12 fanden die folgende Rezension hilfreich

Im Droemer-Knaur-Verlag muss jemand sitzen, der darauf spezialisiert ist, daemliche Buchtitel zu vergeben. Oder ist es ein Zufall, dass im gleichen Verlag das Buch "Angst darfst du haben, fuerchten musst du dich nicht" erschienen ist?

Das ist aber auch schon alles, was ich zu meckern habe. Sonst ist dieses Buch mit dem etwas intelligenteren Original-Titel "Predictably irrational" (Warum eigentlich nicht "berechenbar irrational", liebe Droemer-Lektoren?) sowohl inhaltlich wie auch von der Uebersetzung her sensationell. Schade, dass im Untertitel nicht klarer wird, wie wichtig dieses Buch in Sachen Preisgestaltung fuer jeden Unternehmer ist. Damit verzichtet der Droemer-Verlag auf ein grosses Kundensegment. Ziemlich irrational!