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Britannica und ich: Von einem, der auszog, der kluegste Mensch der Welt zu werden

Britannica und ich: Von einem, der auszog, der kluegste Mensch der Welt zu werden

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Autor: A. J. Jacobs
Urheber: A. J. Jacobs, Thomas Mohr
Verleger: List Tb.

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Neu (77) Gebraucht (7) ab EUR 4,95

Bewertung: 3.5 von 5 Sternen 9 Rezensionen
Verkaufsrang: 1636

Medium: Broschiert
Seiten: 432
Versandgewicht: 0.8
Maße (innen): 7.3 x 4.9 x 0.9

ISBN: 3548607756
EAN: 9783548607757
ASIN: 3548607756

Publikation: Februar 2008
Verfügbarkeit: Gewoehnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden

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Kundenrezensionen:   Gelesen 4 mehr Rezensionen...

5 von 5 Sternen seeeehr unterhaltsam!   August 29, 2008
mondmobil (wien)
3 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich

Es wundert mich richtig, dass die Rezensionen zu diesem Buch unterdurchschnittlich ausfallen - Mir hat's wirklich gefallen! A.J.Jacobs beschreibt den beschwerlichen Weg durch die Britannica (allein schon seine Ausdauer hat mich schwer beeindruckt) von A - Z. Zwischen wirklich wissenswerten Informationen und skurrilen Anekdoten kommt er immer wieder auf seinen Alltag, seine Ehe, seine etwas schwierige Familie zu sprechen, und dabei zieht er so ziemlich alles und jedes durch den Kakao.

Gerade die Kritik, dass Jacobs selbstverliebt wirkt, kann ich nicht nachvollziehen. Im Gegenteil: Er nimmt sich staendig selbst auf die Schaufel, beschreibt sich unverbluemt als mit Groessen- und Bildungswahn behaftet, kritisiert immer wieder die Hochmut und den "Standesduenkel" der Intellektuellen (besonders lustig finde ich die Stellen ueber die Mensianer - ich habe sie meinem Mann, der auch einer ist, vorgelesen, und er hat sich praechtig amuesiert...) Vor allem die kraeftige Portion Selbstironie macht das Buch wirklich lesenswert.

Vorwiegend will Jacobs sicher unterhalten. Dennoch wirft er auch immer wieder die Frage nach dem Sinn von Bildung auf - wie wichtig ist es, sich sein Hirn mit Fakten vollzustopfen? Geht's vielen Wissenshungrigen nicht hauptsaechlich darum, mit ihrer Bildung anzugeben bzw. sich anderen ueberlegen zu fuehlen?

Ich kann "Britannica und ich" allen, die sich (und auch ihren IQ ;-) nicht allzu ernst nehmen, wirklich ans Herz legen - Gute Unterhaltung fuer zwischendurch!



2 von 5 Sternen Toll fuers Buecherregal, nervig zu lesen   August 24, 2008
A. Jakobi
2 aus 7 fanden die folgende Rezension hilfreich

Auf eine Empfehlung hin, kaufte ich mir dieses Buch voller Erwartung. Der Preis ist zwar happig, aber fuer eine gute Unterhaltung ist es mir das Wert. Dann begann ich zu lesen. Hier war die Ueberraschung gross, und ich wunderte mich etwas ueber den Aufbau. Aber gut, wenn es der Geschichte dient, sollte es so sein. Man ist ja offen fuer alles neue. Nach Seite 20 kam die erste Ernuechterung: Es wird echt lahm. Der Lexikon-Stil ist anstrengend. Man kann sich nicht wirklich in die Geschichte hineindenken. Ein Kriterium fuer ein gutes Buch ist fuer mich, wenn ich alles um mich herum vergesse und mich voll in der Handlung verliere. Das bleibt hier leider voellig aus. Nach dem ersten Drittel des Buches, war ich total genervt. Der Hauptcharakter ist selbstverliebt, jammert in einer Tour und kann niemand anderen mit halbwegs anstaendigem Wissen akzeptieren, egal ob aus der eigenen Familie, Bekanntschaften oder gar grosse Dichter, Denker und Erfinder, die unsere Welt beeinflusst haben. Wer bitte kann sich anmassen so ueber Goethe oder andere Grosse der Zeitgeschichte zu reden? Ich war fassungslos! Dieses ewige Gesuelze ueber Kinderwunsch, warum oder warum es nicht gut ist, das staendige argwoehnische Vergleichen mit dem Vater, ... Wenn ich etwas ueber Komplexe lesen will, dann kaufe ich die Bravo! Irgendwann habe ich einfach immer mal Seiten ueberschlagen. Leider stellte ich fest, es beeinflusst die Handlung nicht wirklich. Da war die Entscheidung gefallen: Ich habe das Buch nur bis zur Haelfte gelesen und es dann schweren Herzens weggelegt. Denn dies ist sonst nicht meine Art. Doch das Schmunzeln im Gesicht waehrend der ersten 10 Seiten wurde immer weniger und weniger. Schade! So viele tolle Rezensionen (die ich nicht nachvollziehen kann) und soviel Geld fuer das Buch. Aber: Immerhin zwei Punkt: denn es sieht total klasse aus im Regal, und ich war immerhin fuer ca 30-45 Minuten belustigt. Ist eben ein tolles Accessoire im Wohnzimmer.


1 von 5 Sternen Eitel und oede - kein angenehmer Partygast...   Juli 13, 2008
Oberthold (Berlin)
2 aus 9 fanden die folgende Rezension hilfreich

Selbstverliebte Schriftsteller haben in der Geschichte bereits die brilliantesten und amuesantesten Werke verfasst. Dann waren sie aber gleichzeitig tiefgruendige und kluge Charakter - vielleicht ist das ein Grund, warum dieses Buch nicht halten kann, was es verspricht.


3 von 5 Sternen nett, aber mehr auch nicht   Mai 20, 2008
Vielleserin (Rheinland)
3 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich

Mit ein paar Beispielen stellt sich der Autor als lebensuntuechtiger Volltrottel dar, laesst aber zugleich durchblicken, welch ein Glueck es ist, dass ein so schlaues Kerlchen wie er einem die ganze Arbeit des Lexikonwaelzens abnimmt. Dieser kokette Journalistenstil wirft die Frage auf, ob ein Zweispalter nicht ausgereicht haette, statt ein ganzes Buch daraus zu machen. Die eingestreuten Familienanekdoten sind witzig, daher 3 Sterne, die Lexikonartikel lassen aber erahnen, dass es ein muehsames Jahr fuer den Autor war.


5 von 5 Sternen Unterhaltend und bizarr-informativ   Mai 5, 2008
salmisaari
2 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich

Na klar ist reines Faktenwissen nicht das selbe wie Intelligenz - aber wer ist der Kluegere? Der Intelligentere oder der mit dem groesseren Wissensschatz?
Jacobs jedenfalls kraempelt die Aermel hoch und liest sie komplett durch, die Encyclopaedia Britannica. Und verfasst dazu ein Lese-Tagebuch, das unterhaltsamer kaum sein koennte: ein Jahr lang abstruse und nicht-so-abstruse Fakten und ein Jahr in Jacobs Leben, dass anscheinend mehr oder weniger staendig mit diesem Vorhaben verquickt ist.
Verglichen mit dem, was bisweilen so auf den Bestsellerlisten erscheint, scheint die Lektuere einer Enzyklopaedie als durchaus gerechtfertigte Alternative!