Bildung. Alles was man wissen muss. 12 CD's: Hoeredition - Sonderausgabe | 
vergrössern | Autor: Dietrich Schwanitz Urheber: Dietrich Schwanitz, Matthias Ponnier Verleger: Eichborn
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Bewertung: 210 Rezensionen Verkaufsrang: 283
Format: Audiobook Medium: Audio CD Ausgabe: 1 Seiten: 850 Laufzeit: 850 Minuten Versandgewicht: 1.1 Maße (innen): 5.8 x 5 x 2.1
ISBN: 3821853778 EAN: 9783821853772 ASIN: 3821853778
Publikation: Januar 20, 2005 Verfügbarkeit: Gewoehnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden
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| Redaktionelle Rezensionen:
Aus der Amazon.de-Redaktion Das Buch ist natuerlich eine Frechheit. Das war nicht anders zu erwarten bei einem Autor, der bundesrepublikanische Bildungszustaende mit seinem Erfolgsroman Der Campus dem Gelaechter preisgegeben hat. Das Buch ist natuerlich nicht die Frechheit, als die es daherkommt. Das ist heute nicht mehr zu erwarten, wo demonstrative Unbildung als ausgesprochen telegen gilt ("Hier wird Sie geholfen!"). Bildung, lautet das Credo derer, die dazugehoeren, kann man ja nicht lernen, man muss sie erwerben. Muehsam. Ein Leben lang: Klavier mit vier, humoristisches Gumminasium mit Griechisch und Latein, Tanzstunde, Auslandsstudium. Am Ende sagt man dann Saetze, die alle klingen wie bei Schwanitz: "Wie Sie wissen, ist der Strukturalismus nur ein verkappter Neukantianismus." Aber wichtig ist, wie man auf so einen Partysatz zu reagieren hat, um als gebildeter Mensch zu gelten. Zum Beispiel kann man guten Gewissens "ein Geraeusch verursachen wie eine Kuh, die zu muhen anhebt, aber es sich dann anders ueberlegt". Landlaeufige Bildung in Europa ist ja keineswegs allumfassend. Die Zahl der Themen und Gegenstaende, ueber die es Bescheid zu wissen gilt, ist ueberschaubar. Ihnen widmet Schwanitz die erste Haelfte des Bandes: Literatur, Kunst, Musik, Philosophie, Ideologien pointiert, witzig und aeusserst erhellend dahingeplaudert. Der eigentliche Kern aber ist der zweite Teil, der sich damit beschaeftigt, das im ersten Teil erworbene Wissen strategisch richtig und eben "gebildet" anzuwenden. Schwanitz duerfte viel diskutiert werden (kaufen, lesen und -- gebildet -- mitreden!), aber der Band reflektiert ungeachtet der Ironie durchaus ein wichtiges Thema: Was ist Bildung? --Michael Winteroll
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Eine Freude... November 12, 2008 Thomas Roehr (Berlin) ... ihn zu lesen und zu hoeren. Ich habe beides getan und finde, dass sollte man sich antun. Ein wirklich gutes Stueck erkenne ich daran, dass es mit jedem weiteren Mal immer besser wird und das ist fuer mich beim Schwanitz der Fall. Sicherlich bin ich nicht gleich umfassend "gebildet" (denn Bildung ist eben keine bestimmte Menge an Wissen, sondern eher ein geistiger Zustand), wenn ich ihn gelesen und schon garnicht, wenn ich nur die CDs gehoert habe, aber er hat die aus meiner Sicht wichtigste Aufgabe grandios erfuellt: Lust auf Bildung zu machen und den Prozess der Bildung zu beschreiben und so zu erreichen, dass ein Grossteil in der Lage sein wird, zu erkennen was Bildung ist, warum sie notwendig ist um sich selbst und die Gesellschaft zu verstehen und das, ohne bereits "gebildet" zu sein, denn um den Stoff, den wir zur Bildung zaehlen und um die Art und Weise des Umgangs mit ihm kommen wir natuerlich nicht drumrum. Ich habe so etwas schon einmal erlebt beim Prof.Dr.Dr.Radermacher, der etwas aehnliches zum Thema Globalisierung in einem Vortrag von ca. 1 Stunde hingebracht hat. Seit ihm ist mir klar, wo die wirkliche Herausforderung guter Wisseschaft liegt: Ein komplexes Thema so darzustellen, dass zumindest viele in der Lage sind, an den vorhandenen Medien und Zustaenden vorbei, zu erkennen, wo das eigentliche Problem liegt. Die dafuer notwendige Komprimierung ist nicht leicht und sollte auf keinen Fall dazu fuehren, dass diejenigen, die Goethe und Shakespeare schon mehrfach gelesen haben, sich von oben herab ueber die Trivialitaet des Werkes auslassen (die sollten ihn noch 2-3 mal hoeren, denn sie sind es, die ihn nicht verstanden haben. Zur Uebergewichtung der klassischen, also geschichtlich-literarischen Bildung, kann ich nur sagen, dass wir in dieser erheblichen Nachholbedarf haben. Ich bin Physiker und in sofern ist meine Einschaetzung sicherlich einseitig, aber da gebe ich Schwanitz voellig Recht: Das Wissen um technische oder naturwissenschaftliche Dinge ist sehr schoen und versetzt uns in die Lage, so zu leben wie wir es heute tun und den Globus zu zerstoeren, zum Verstaendniss unserer und anderer Gesellschaften und der Menschen, die in Ihnen Leben, traegt sie allerdings kaum bei. Da wir aber nur sehen koennen, was wir schon wissen, ist die Kenntniss der gesellschaftlichen Symbolsysteme, der historischen Entwicklung und deren Ergebnisse extrem wichtig. Schwanitz macht es von aussen, richtige Bildung kennt die Situationen von innen, durch die Literatur, die wir allgemein zur Bildung zaehlen. Kenne ich sie nicht, bin ich blind. Mein Urteil: Sehr empfehlenswert!
Sehr gut zu lesen Oktober 10, 2008 S. Roemer 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Buch ist sehr angenehm zu lesen und mischt sehr gut Wortwitz mit allerlei nuetzlichen Informationen. Natuerlich kann es nicht alles und auch nicht alle Abschnitte betrachten und der historische Teil ist im Verhaeltniss etwas lang geraten, aber man erfaehrt sehr viel in Sachen Allgemeinbildung (gerade was man gut in gepflegten Konversationen benutzen kann). Obwohl eine grosse Masse an Informationen uebermittelt wird, haelt der Autor den Schreibstil angenehm und er versucht nicht, besonders kryptisch zu schreiben (was gewisse Kritiker ja generell schlecht finden). Der Witz dabei ueberzeugt und besonders das Kapitel "Was man nicht wissen muss" laesst einen schmunzeln. Sehr schoenes Buch insgesamt, ich ueberlege daher mir auch das Hoerbuch zu bestellen.
Sollte man gelesen haben August 4, 2008 Eine Bibliothek in einem Buch - lohnt sich fuer alle die ihr Allgemeinwissen verbessern wollen. Macht Spass zu lesen!
Riesige Luftblase Juli 8, 2008 Thomas Gebhardt 3 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich habe das Buch mit grosser Neugier in Angriff genommen, die widerspruechlichen Rezensionen taten ihr uebriges hinzu. Um zu einem eigenen Urteil zu kommen, habe ich mich dann zuerst den Kapiteln gewidmet, in denen ich mich selbst ausreichend auszukennen glaube - und da wurde mir dann doch eher schlecht. Haarstraeubendes bis schlichtweg Falsches, elegant verpacktes Halb- oder Unwissen, anachronistisches Durcheinander und Ahnungslosigkeit, wohin man nur sieht. Im Kapitel "Musik" reicht das faktische Wissen kaum ueber durchschnittliches Unterstufenniveau am Gymnasium hinaus - und da ich aehnliches dann auch fuer andere Bereiche befuerchten muss, habe ich mir die weitere Lektuere erspart. Das Ganze erscheint wie ein ziemlich aufgeblaehtes Schein-Bildungs-Geprotze, das dann wirklich hoechstens fuer Thekengespraeche ausreichen duerfte. Ich kann nur abraten!
700 seiten ironie März 23, 2008 ebony1981 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
der dickste und schickste stichpunktzettel in meinem buecherregal. wer wissen sucht, soll den brockhaus lesen. wer seine mitschriften aus der schule schon vor jahren ins altpapier geworfen hat, kann hier reinschauen.
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