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Krabat. Schulausgabe | 
vergrössern | Autor: Otfried Preussler Urheber: Otfried Preussler, Herbert Holzing Verleger: Thienemann Verlag
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Bewertung: 134 Rezensionen Verkaufsrang: 383
Medium: Taschenbuch Seiten: 296 Alter: 12 - 13 years Versandgewicht: 1 Maße (innen): 8 x 5.7 x 1.2
ISBN: 3522144104 EAN: 9783522144100 ASIN: 3522144104
Publikation: November 1, 2006 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Zustand: Stossecken leicht beschaedigt
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| Kundenrezensionen: Gelesen 129 mehr Rezensionen...
Spannend, duester und sehr gut November 12, 2008 Media-Mania.de 1 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Als Kinderbuch wird "Krabat" oft empfohlen, fuer kleine Kinder ist die Lektuere jedoch nicht geeignet, denn Preussler schafft es, eine duestere, beklemmende Atmosphaere entstehen zu lassen, die einen so manches Mal schaudern laesst. Waehrend der Grundtenor des Buches ein eher unheimlicher ist, gibt es aber immer wieder Szenen, die die Geschichte auflockern, in denen Preussler klugen Witz und Schalk beweist. Mit ruhiger, melodischer Erzaehlstimme fuehrt der Autor durch seinen Roman, dabei wirkt die Sprache, in der "Krabat" verfasst ist, fast schon ein wenig angestaubt. Viele Begriffe und Wendungen sind heute nicht mehr gebraeuchlich, doch es ist erfreulich, dass sich der Verlag dagegen entschieden hat, diese zu modernisieren. Denn so bewahrt sich "Krabat" das Maerchenhafte, man hat eher das Gefuehl, die alte sorbische Sage zu lesen, auf der das Buch beruht, statt eines Fantasy-Romans. Gelungen ist Preussler auch die Darstellung der Liebe in seinem Roman. Nicht kitschig, verzerrt oder aufgesetzt, sondern zart, ganz dezent und romantisch beschreibt der Autor die Gefuehle seiner Figuren und die Kraft, die von der Liebe ausgeht. "Krabat" ist eines dieser seltenen Buecher, die man wieder und wieder lesen kann, ohne dass sie an Schoenheit und Spannung verlieren, ohne dass Faszination und Sog der Geschichte abhanden kommen. Sprachlich wie inhaltlich ein wunderbares Werk, das Jugendliche und Erwachsene gleichermassen lieben koennen.
Schoene Geschichte aber doch enttaeuschend November 7, 2008 S. Pey (NRW) 0 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Aufgrund des "kleinen" Hypes der wegen der Verfilmung entstand wurde ich auf dieses Buch aufmerksam - irgendwie und irgendwann kommt man an der Verfilmung ja nicht mehr vorbei und ich lese "das Original" ungern hinterher. Die Geschichte des Jungen Krabat wird sehr schoen und fliessend erzaehlt, ich habe keine der fuer derlei Romane oft ueblichen "Laengen" erlebt. Da es sich (auch) um einen Jugendroman handelt darf man aber wohl nicht allzuviel erwarten. Es gibt einige kleinere Spannungsboegen, der "grosse" zum finalen Showdown zwischen Krabat und dem Meister wollte sich aber irgendwie nicht einstellen - so ueberrachte und enttaeuschte mich das Ende eher. Im Gegensatz zum Rest des Buches wirkt das Finale auf 1,5 Seiten einfach "hingeklatscht". Vielleicht bin ich aber einfach zu alt oder zu anspruchsvoll.
fesselnd November 2, 2008 martin0169 0 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
dieses Buch ist mein absolutes Lieblingsbuch. Es ist das einzige Buch, das ich mind. 3x gelesen und beim 1. Mal als 16-jaehriges fast innerhalb eines Tages verschlungen habe (und ich bin kein schneller Leser!). Man taucht so tief ein in das Geschehen, zwischen den Zeilen werden (unbewusst?) so viele Ebenen des menschlichen Daseins angesprochen, dass auch ich dieses Buch als Meisterwerk bezeichnen moechte. Inhaltlich braucht es den Vergleich zu Goethes Faust meiner Ansicht nach nicht zu scheuen.
Vor Harry Potter gab es Krabat November 2, 2008 Howard (bei Regensburg) 0 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich erinnere mich noch wie ich als Kind das Buch mehrmals verschlungen habe. Die Frau in der Buecherei meinte, das Buch waere zu duester und fuer Aeltere gedacht. Ich fand das natuerlich nicht. Es ist eines meiner Lieblingsbuecher aus der Kindheit geworden. Eine phantastische Geschichte, die eine Geschichte ueber die Liebe, Freundschaft, Magie und Tod ist. Merkwuerdig, dass der Film so spaet erschien. Das Buch zeigt auch, dass auch hier zeitgemaesse - oder vielleicht zeitlose - Phantastik mit entsprechender Qualitaet geschrieben werden kann.
Komm nach Schwarzkollm, es wird nicht Dein Schaden sein ... Oktober 31, 2008 Exciter30 2 aus 6 fanden die folgende Rezension hilfreich
In meiner Kindheit gehoerten einige Buecher von Ottfried Preussler zu den absoluten Highlights der damaligen Lektuere. Auch heute noch machen Buecher wie Hotzenplotz" grossen Spass, den dafuer denke ich ist man niemals zu alt. Irgendwann zu Beginn des Internetzeitalters habe ich auf einigen Seiten gestoebert um mehr ueber den Autor Ottfried Preussler zu erfahren und dabei stiess ich natuerlich auch auf sein Werk Krabat". Irgendwie kam mir das ganze bekannt vor und ich erinnerte mich wieder das wir es in der Schule als Lektuere gelesen hatten, ich aber zu der Zeit wenig Interesse an schulischen Dingen hatte. Trotzdem war mir das Buch irgendwie in Erinnerung geblieben. So besorgte ich mir das Buch nochmals und habe es dann an zwei Tagen in mich hineingesogen. Das Buch zu beschreiben ist sehr schwer, aber ich lese seit ueber zwanzig Jahren sehr viel und muss zugeben das Krabat" eines der faszinierendsten Buecher ist die ich ueberhaupt gelesen habe. Es ist zwar relativ kurz und einfach geschrieben, aber trotzdem uebt das Buch eine unglaubliche Faszination aus. Es war ca. vor 6 Jahren als ich Krabat wieder entdeckt habe und ein paar Monate spaeter erlebte ich etwas grossartiges. Ich war mit meinem Firmpatenkind in eine hl. Messe zu Vorbereitung auf seine Firmung gegangen und dort spielte eine Theatergruppe der Schule Krabat. Nur mit ein paar Schattenspielen und der Musik aus Bram Stokers Dracula entfaltete dieses Spiel eine solche Atmosphaere das jeder gebannt zuschaute. Ottfried Preussler nimmt uns mit auf eine spannende und auch duestere Reise ins Wendland des 17.Jahrhunderts mi. Dort lebt der Waisenjunge Krabat der in seinen Traeumen immer die Worte Komm nach Schwarzkollm in die Muehle, es wird nicht dein Schaden sein" hoert. Er macht sich auf den Weg dorthin und beginnt eine Lehre als Mueller in der Muehle im Koselbruch. Dort aber gehen geheimnisvolle Dinge vor sich und Krabat wird von seinem Meister zusammen mit elf anderen Muellerburschen zum Zauberer ausgebildet. In dem Altgesellen Tonda findet Krabat seinen besten Freund der Ihm immer wieder hilft die schwere Lehrzeit zu bewaeltigen. In der Sylvesternacht aber stirbt Tonda ploetzlich und kurz darauf ist schon ein neuer Lehrling da der Tondas Platz einnimmt. Krabat ahnt allmaehlich das hier nicht alles mit rechten Dingen zugeht und kommt dem dunklen Geheimnis der Muehle im Koselbruch langsam auf die Spur. Viel mehr will ich an dieser Stelle ueber den Inhalt nicht verraten, den manche haben es nicht ganz begriffen das man in solchen Rezensionen nicht den gesamten Inhalt verraten sollte wie es hier schon geschehen ist. Krabat" ist ein Buch das man nicht mehr aus der Hand legt und das den Leser fesselt wie nicht viele Buecher. Es gibt Stellen bei denen es einem eiskalt ueber den Ruecken laeuft, wie in der Sylvesternacht als Tonda die Hand auf Krabats Stirn legt und ihm wuenscht das er gut ins neue Jahr hinueberkommen soll. Das Buch ist duester, spannend und an manchen Stellen auch gruselig. Das Buch wurde mehrfach mit dem Buchpreis des besten Buches in verschiedenen Laendern ausgezeichnet und gehoert fuer mich zur Pflichtlektuere fuer alle Buecherwuermer. Krabat" ist einfach geschrieben und macht bestimmt auch den kleinen Buecherfreunden Spass zu lesen. Ich will es an dieser Stelle nicht mit den Abenteueren von Harry Potter vergleichen zumal es von Krabat" nur dies eine Buch gibt und das ist nicht allzulang, aber es ist ein Buch das einen suechtig macht und das man immer wieder lesen kann. Grosse Freude kam bei mir auf als ich von der Verfilmung des Buches hoerte die ich mittlerweile auch gesehen habe. Da koennte ich mich schon wieder aergern wenn ich hier lese um wieviel besser doch das Buch ist als der Film. Manche werden es nie kapieren das es sinnlos ist ein Buch mit einem Film zu vergleichen. Zwei unterschiedliche Medien mit ganz anderen Moeglichkeiten kann man nicht vergleichen. Dann dieses ewige Gejammere was im Buch alles anders ist, ja das weiss ich auch, aber das verstehe ich unter kuenstlerischer Freiheit. Wenn das Buch naemlich dann eins zu eins umgesetzt wird meckern wieder ein paar Komiker das der Regisseur keine Fanatsie hatte. Also fuer mich ist Krabat ein grossartiges Buch und die Verfilmung braucht sich nicht verstecken.
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