Besta Store

 Standort:  Start» Buch » Deutschland » Der Mann auf dem Hochrad  
Categories
Buch
Computer
DVD
Elektronik
English Books
Games
Gesundheit
Haus & Garten
Heimwerken
Kamera/Foto
Kuche
Musik
Outdoor/Freizeit
Software
Sport/Freizeit
Spielwaren
Video
Zeitschriften
Related Categories
• Deutschland
D
Laender, A-Z
Romane & Erzaehlungen
Belletristik
• Timm, Uwe
Deutschsprachige Autoren
Zeitgenoessische Literatur
Romane & Erzaehlungen
Belletristik
• 20. Jahrhundert
Deutsche Literatur
Nach Epochen
Romane & Erzaehlungen
Belletristik
• General AAS
Romane & Erzaehlungen
Belletristik
Kategorien
Buecher
• Ueberblick
Belletristik
Kategorien
Buecher
• General AAS
Belletristik
Kategorien
Buecher
• Alter (feature_two_browse-bin)
Refinements
Buecher
• Taschenbuch
Format (binding_browse-bin)
Refinements
Buecher
• Condition (condition-type)
Refinements
Buecher
• Normale Groesse
Font Size (format_browse-bin)
Refinements
Buecher
Subcategories
Alter (feature_two_browse-bin)
Bis 2 Jahre
Ab 2 Jahren
Ab 3 Jahren
Ab 4 Jahren
Ab 6 Jahren
Ab 8 Jahren
Ab 10 Jahren
Ab 12 Jahren
Ab 14 Jahren
Condition (condition-type)
Neu
Gebraucht

Der Mann auf dem Hochrad

Der Mann auf dem Hochrad

vergrössern vergrössern 
Autor: Uwe Timm
Urheber: Uwe Timm
Verleger: Dtv

Kaufen Gebraucht: EUR 1,65



Neu (68) Gebraucht (13) Sammlerstück (1) ab EUR 1,65

Bewertung: 4.0 von 5 Sternen 6 Rezensionen
Verkaufsrang: 209562

Medium: Taschenbuch
Seiten: 202
Versandgewicht: 0.4
Maße (innen): 7.6 x 4.7 x 0.6

ISBN: 3423129654
EAN: 9783423129657
ASIN: 3423129654

Publikation: April 2002
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
Zustand: Ausgabe von 1985!!!

Auch erhältlich in:

  • Gebundene Ausgabe - Der Mann auf dem Hochrad

Ähnliche Artikel:

  • Morenga
  • Die Entdeckung der Currywurst
  • Der Schlangenbaum
  • Kerbels Flucht
  • Johannisnacht

Kundenrezensionen:   Gelesen 1 mehr Rezensionen...

5 von 5 Sternen Lustig, bunt, wunderbar!   August 29, 2007
Lee Terra-Tour (Regensburg)
Im Coburg des spaeten 19. Jahrhunderts versucht ein kautziger Tierpraeparator hartnaeckig gegen alle Widerstaende eine neue Erfindung, naemlich das Hochrad, in seiner Stadt einzufuehren. Mehrere Unfaelle gilt es dabei zu ueberwinden, bei denen Finger abgeschnitten werden und Arme brechen. Dennoch ist die Hauptfigur, eine reale Figur und Onkel von Uwe Timm, immer besessener von seiner neuen Leidenschaft, auch wenn er sich gegen Traditionalisten und Befuerworter des Niedrigrades durchzusetzen hat. Zweimal kommt es dabei sogar zu spannenden Wettrennen.

Mit augenzwinkernder und liebenswerter Ironie beschreibt Timm hier den fast schon bewundernswerten Starrsinn seines Onkels und laesst dabei die Epoche mit all ihren Schrulligkeiten lebendig werden. Grossartig die Szene, in der der Protagonist aus Geldnot den Auftrag, einen Gorilla auszustopfen, von einem englischen Grosswildjaeger uebernimmt, um sich seinen Fahrradtick weiter finanzieren zu koennen. Herrlich die Szene, in der Radgegner und Radbefuerworter sich in einem Saal zu einer hitzigen Podiumsdiskussion treffen.

Das Buch ist sprachlich aeusserst treffend und mit grosser Eleganz geschrieben, man kommt beim Lesen aus dem Schmunzeln nicht mehr heraus, hoechstens dann, wenn man laut lachen muss. Spitze!



4 von 5 Sternen Voller Witz und Humor   Mai 3, 2007
Michael Kahnt (Hamburg)
Ein Mann und seine Leidenschaft. Die Leidenschaft Hochrad.
Witzig und kurzweilig schreibt Uwe Timm die Geschichte des Mannes, der in Coburg das erste Hochrad zum Einsatz bringt. Begafft und beneidet von den einen. Verschrien und verspottet von den anderen. Ein Koflikt, der die ganze Stadt erfasst, der Familien entzweit.
Ein Roman, leicht und beschwingt geschrieben, voller amuesanter und witziger Anekdoten. Ein wirklicher Lesegenuss voller Witz und Humor.



4 von 5 Sternen Kurzweilige Unterhaltung   November 19, 2006
Andreas Ohler (Mannheim, Baden-Wuerttemberg)
1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich

Uwe Timms 1984 erschienener Roman "Der Mann auf dem Hochrad" behandelt die Geschichte rund um die Verbreitung des Hochrads in der bayerischen Kleinstadt Coburg an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Der Protagonist der Erzaehlung ist dabei der Hochradpionier Franz Schroeter, der unbedingt erreichen will, dass sich das seiner Meinung nach sehr fortschrittliche Hochrad in Coburg etabliert, dieses Vorhaben schliesslich jedoch trotz enormer Anstrengungen nicht verwirklichen kann. Uwe Timms "Der Mann auf dem Hochrad" ist zwar mit Sicherheit kein Meilenstein der deutschen Literatur, allerdings ist das Werk durchaus interessant geschrieben und gut lesbar. Die eigentliche Handlung wechselt sich dabei mit zahlreichen Anekdoten ab, die sich beispielsweise auf die Revolution des Jahres 1918 oder auf das Ende des Zweiten Weltkriegs in Coburg bzw. Bayern im Jahre 1945 beziehen.
Insgesamt betrachtet, kann man Uwe Timms "Der Mann auf dem Hochrad" mit seinen etwas mehr als 200 Seiten durchaus als interessante Lektuere bezeichnen, die man wirklich mit Vergnuegen lesen kann.



4 von 5 Sternen Innovare aude!   März 9, 2005
Stefan Senn
2 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich

Innovare aude!
Uwe Timm:" Der Mann auf dem Hochrad"-201 Seiten einem unbekannten Helden des Fortschrittes

2004 Alpe d' Huez: Auf einem futuristisch anmutendem Gefaehrt schwebt Lance Armstrong, der Traeger des gelben Trikots die steilen Serpentinen dieses gefuerchtetsten Anstieges im Radsport dem Peloton davon. Mit jedem Pedaltritt waechst sein Vorsprung vor den Verfolgern. Frenetischer Applaus seitens der Zuschauer peitscht ihn vorwaerts in Richtung Ziel, in Richtung Sieg in Richtung Legendenbildung.
Coburg, Ende des 19. Jahrhunderts. Auf einem futuristisch anmutenden Gefaehrt schlingert Franz Schroeter, ein ortsansaessiger Tierpraeperator, durch die engen Gassen dieser bayerischen Kleinstadt. Mit jedem Pedaltritt waechst die Schadenfreude der ihn Beobachtenden. Beissender Spott bringt ihn aus dem Tritt, aus der Balance in Richtung Vergessenheit.

Es sind die fuer verrueckt gehaltenen, die Belaechelten, die den Fortschritt vorantreiben: Die Kassenbrillen tragenden Nerds, deren Wirken das einstige Expertenspielzeug Personal Computer zu einem Massenartikel mutieren liess, die Hals- und Kragenriskierer der Luftfahrt, welche deren kuehne Fallexperimente am eigenen Leibe die Grundlagen dafuer schufen, es jedem teutonischen Entspannungssuchendem zu ermoeglichen, innerhalb von 90 Minuten in sein geliebtes 17. Bundesland an den Balearen zu jetten.

Einem dieser Pioniere des Fortschrittes setzt Uwe Timm mit seiner Legende „Der Mann auf dem Hochrad" ein literarisches Denkmal. Gewiss eine fiktive Figur dennoch: Wie wohl
mutete unser heutiges Strassenbild an, wie bewegten wir heute uns auf erfreulich umweltschonende Weise voran, haette es nicht an vielen kleinen Orten viele kleine Franz Schroeters gegeben, die die stoerrischen Drahtesel durch ihr Wirken massentauglich gemacht haben?

Bemerkenswert ist in diesem Werk vor allem wie Timm-skrupuloes observiert- die Bewohner der bayerischen Kleinstadt charakterisiert: Die Metzgersfrau, welche beim Anblick der Schattenumrisse der Fahrradfahrversuche ihrer Nachbarin sich eher an das Wirken uebernatuerlicher Kraefte erinnert fuehlt, als an das des Forschritts, die Bierglasnuckler die sich dicht an dicht gedraengt wie weiland die Landbevoelkerung, wenn der grosse Franz Josef zu seinen Juengern sprach, von einem Agitator gegen das Fahrrad fahren aufhetzen lassen oder auch mit welcher Inbrunst man hier die Sozialdemokratie bekaempft.
Amuesiert malt man sich da aus, wie denn ein niederbayerischer Marktflecken in heutiger Zeit auf ein nie vorher gesehenes Gefaehrt reagieren wuerde. Im Grossen und Ganzen besteht doch die Befuerchtung, reflexhaften Ablehnungsautomatismen wuerden die aehnlichen sein wie im Timm'schen Text, was auf unseren hoch gelobten Freistaat doch kein gutes Licht wirft.

„Chapeau!" aber moechte man da dem Verfasser zurufen- Kompliment- fuer ein literarisches Werk- erzaehlt so kraftvoll wie ein Pedaltritt auf einer 11-Prozentsteigung und formuliert so erfrischend wie der Wind der einem Pedaleur bei einer steilen Abfahrt um die Nase weht. Bietet jener Text doch koestlich augenzwinkerndes: Die unter Verdauungsstoerungen leidende Frau Goetze etwa, die allmorgendlich Vorwands erfindend im Schutze eines Dickichts ihren Darm entleert und zur sprichwoertlichen Oelgoetze erstarrt, als ein herzoglicher Mops schnuppernder Zeuge ihres Defaekiervorganges wird. Oder der Tierstimmen imitierende Fleischer, der nebenher ein Faible fuer Anatomie besitzt.
Lachtraenen machen grossmuetig. Daher verzeiht man dem Autor gerne seinen einzigen sachlichen Erzaehlfehler. Diesen naemlich, dass Franz Schroeter, der den Fortschritt bringt, den Beruf eines Tierpraeperators ausuebt, er also den Status quo, den er abzuschaffen sucht, durch sein berufliches Wirken konserviert.

Die Augen aber weitet man bei der Erkenntnis, auf welche vormals unterdrueckten Bevoelkerungsgruppen der in Bezug auf sein Emanzipationspotential doch unterschaetzte Drahtesel befreiend wirkte: Den Arbeiter beispielsweise, der nach einem 12-stuendigen ausgebeutet werden vom profitgierigen Entrepreneur, wertvolle Regenerationszeit beim Trotten in die Fabrik und zurueck verschwenden musste, befreite das Fahrrad vom Fussmarschzwang; die Frauen, deren Beinbekleidung- zumindest jene ueberwiegende Mehrheit welche moralisch durch uebermaessiges Schenkelzeigen nicht in Verruf geraten wollte- diese gewissermassen vom Ueberfliegen abhielt und in Bodennaehe, auf den festen Boden der Tatsachen- des real existierenden Patriachats- fesselte durch den Wunsch, sich auch auf die metallenen Schwingen des Fortschritts zu begeben, die Fesseln der Unterdrueckung wie auch der des Kleiderzwanges loeste: Nicht zu vergessen auch die Monarchie, die von der durch das Hochrad ausgeloesten Modernisationslawine ueberrollt wird und der Stadt Coburg die einst so bitter bekaempften Sozialdemokraten als neue Herren bringt.

Didaktisch auch wertvoll ist die Erkenntnis, dass das Hochrad aus England importiert wird, dass also um den Progress zu bringen ein Blick ueber den eigenen Tellerrand noetig ist. Lehren sollte uns dies- besonders in der aktuellen Parallelgesellschaftsdebatte, in der die Fremdenskepsis und leider auch die Xenophobie eine unheilvolle Renaissance erleben, dass das, was uns fremd erscheinen mag, weil es fremdlaendisch ergo nicht unserem Kulturkreis entstammend ist und nach der alten Bauernregel gemaess dieser die Landbevoelkerung ihr Unbekanntes als Nahrung verschmaehe, abgelehnt wird, auch wenn es von Bewahrern des Status Quo verteufelt werden mag eine grosse Chance bietet. Eine Chance, dass bei einer Adaptation dessen mannigfaltige Vorteile entstehen, die frischen Wind in eine verstaubte Ordnung bringen kann.

Doch die Moral von der Geschicht`
Dem der nicht strampelt kommt der Fortschritt nicht


1 von 5 Sternen Hochratlos   November 11, 2004
Tatjana Schubert
1 aus 16 fanden die folgende Rezension hilfreich

Ich wohne in der Naehe von Coburg, habe schon sehr viel gelesen, aber solch einen Kaese hoch drei lange nicht! Zeitverschwendung, solch ein Buch zu schreiben oder zu lesen!
Ein Stern ist uebrigens noch geschmeichelt!