Kundenrezensionen: Gelesen 22 mehr Rezensionen...
Die Sehnsucht der starken Frau nach dem starken Mann November 5, 2008 Sabine Brenneisen ich wuenschte ich haette dieses buch vor 10 jahren gelesen, dann haette ich mir viele kaempfe mit den maennern erspart..... eine tigerin
Schreiben Sie Ihr Drehbuch in Sachen Beziehung neu Juni 15, 2008 Alexandra Grassler (Haarbach, Bayern) 4 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich
Nachdem ich das Buch von Maja Storch zum Thema kluge Entscheidungen zu treffen gelesen hatte, recherchierte ich ueber ihren weiteren Buecher. Und dieser Titel von ihr hat mich geradezu angesprungen :-) Um es gleich vorwegzunehmen, auch wenn das Buch sich verstaendlicherweise hauptsaechlich an Leserinnen richtet, bietet es fuer Maenner eine Fuelle an Informationen die zum Verstaendnis ueber die oftmals seltsamen Reaktionen ihrer Partnerinnen Aufschluss geben koennen. Und damit sind wir auch schon mitten im Thema. Wir starken Frauen, die wir in unserem Job unseren "Mann" stehen und auch sonst mit allem was das Leben so bietet, meistens gut klarkommen, haben doch haeufiger als gedacht, beim Thema Beziehung irgendwie das falsche Drehbuch... Will heissen, dass wir in unseren Partnerschaften manches mal Unsicherheiten an den Tag legen die wir sonst ueberhaupt nicht an uns kennen und einen Hang zum emotionalen Drama hegen, was uns selbst ganz fremd erscheinen laesst. Wenn Ihnen als Frau das auch nur im Entferntesten bekannt vorkommen mag, dem bietet Maja Storch mit ihrem Buch die Moeglichkeit diese Muster zu verstehen und Wege aus dem Durcheinander zu finden. Mit Hilfe der Archetypen nach C.G. Jung vermittelt sie ueber die Analyse eines Maerchens die verschiedenen Anteile, die in uns wirken und uns - oefter als uns lieb ist - sabotieren. Die Archetypen sind Bilder die wir in uns entwickelt haben und uns entweder unterstuetzen als starke Anteile oder eben ausbremsen wenn sie nicht in unser emotionales Dasein integriert sind. Eine grosse Rolle dabei spielt z. B. der Animus. Darunter versteht man salopp gesagt, das Maennerbild, das wir in uns entwickelt haben. Und dieses gruendet naturgemaess vor allem auf dem Bild, das wir von unserem Vater internaliert haben. Und wenn Sie mal ueber die typischen Vaeterrollen und -typen nachdenken (inkl. unserer eigenen Vaeter) werden sich einige Punkte zeigen, die auf sehr viele unserer Vaetergeneration zutreffen: Sie waren oft durch die Arbeit ausser Haus, haben die Ernaehrerrolle ausgefuellt und dabei den emotionalen Anteil haeufig sehr stark weggeschoben. Was jetzt uebertragen auf unseren entwickelten Animus schon mal erklaert, warum wir so oft auf den "einsamen Wolf" abfahren, der wenig Zeit hat und nicht grad vor Gefuehlsduseleien uebersprudelt. Wir haben damit oft Staerke bei Maennern mit Abwesenheit verknuepft und emotionaler Diaet uns gegenueber. Was nun in keinster Weise eine Wertung darstellt, sondern lediglich eine Beschreibung dessen, was ist. Was es im weiteren Verlauf mit unserem Schatten auf sich hat, einem weiteren archetypischen Bild wird sehr anschaulich durch die Analyse des Maerchens aufgezeigt. Und natuerlich auch gangbare Wege, die wir starken Frauen beschreiten koennen um uns diesen Anteilen in uns anzunaehern und sie zu Staerken zu entwickeln. Eine ueberaus spannende Reise die uns zu uns selbst bringt. Von mir fuenf Sterne und eine absolute Leseempfehlung, wenn nicht sogar schon ein Lesebefehl :-)
etwas anderes erwartet... Dezember 27, 2007 Ricarda Raab 2 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Einblicke in Jungs Tiefenpsychologie fand ich durchaus interessant. Die Maercheninterpretation im Prinzip auch - allerdings sehr ausschweifend und langatmig...Nach 2/3 fand ich das ganze Buch ueberhaupt zunehmend langweilig. Am Schluss des Buches zeigt die Autorin uns "Wege aus dem Dilemma". (Dass z.B. - stark vereinfacht ausgedrueckt - sich die starke Frau, wenn sie sich verliebt, nach den Mustern "schwaches Maedchen" verhaelt...) So kann ich nun aufgrund logischer und stimmiger Argumente aus der Psychologie z.B. besser erkennen, warum ich mich fast immer in Maenner verliebe, die mir nicht wirklich gut tun. Ich glaube aber nicht, dass diese aus dem Buch gewonnenen theoretischen Erkenntnisse tatsaechlich zu einer Verhaltensaenderung oder anderen Mustern im "richtigen Leben" fuehren. Mein Fazit: das Buch ist interessant und lesenswert, aber kein wirklich praktischer Ratgeber.
starke Lektuere September 7, 2007 K. Burger 10 aus 11 fanden die folgende Rezension hilfreich
Wow, dieses Buch ist eine Wucht. Der Titel laesst zunaechst leichte Kost vermuten, das ist es aber erfreulicherweise garnicht. Vielmehr ist es der Autorin und Fachfrau gelungen, komplexe psychische Phaenomene und notwendige Entwicklungsschritte so verstaendlich zu beschreiben, dass auch interessierte Laien ein vertieftes Verstaendnis der Hintergruende ihrer Beziehungsprobleme gewinnen koennen. Wer allerdings hofft, mit diesem Buch eine Art Anweisung zur Selbsttherapie in Haenden zu halten, wird wohl enttaeuscht werden. Dazu sind die psychischen Prozesse, die angestossen werden muessen, zu tief in unserem Unbewussten vergraben. Will sagen: ohne therapeutische Begleitung duerften die Probleme der "starken Frau" mit den vermeintlich "starken Maennern" nicht zu loesen sein. Das mindert aber die Qualitaet des vorliegenden Buches mitnichten. Kurz: eine starke Lektuere fuer Frauen, die wirklich stark werden wollen!
tiefgruendig, hilfreich, lesenswert Juni 26, 2007 Isabell 14 aus 15 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Buch, das ich immer wieder zur Hand nehme - weil ich immer noch nicht fertig bin, die Lebensthemen abzuarbeiten, die das Buch so toll aufzeigt. Auch wenn der Bucheinschlag, ein oberflaechliches Buch erwarten laesst - ist es definitiv nicht. Eins der Buecher, die leicht zu lesen sind, und einen dennoch fesseln - auch mal ueber sich selber schmunzeln laesst... Fuer verliebte, starke Frauen ebenso lesenswert wie fuer starke Frauen, die mal wieder meinen, doch nicht den richtigen Mann fuers Leben gefunden zu haben. Und natuerlich auch fuer Maenner, die verstehen wollen, was starke Frauen sich eigentlich ersehnen.
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