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Kinder fordern uns heraus: Wie erziehen wir sie zeitgemaess?

Kinder fordern uns heraus: Wie erziehen wir sie zeitgemaess?

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Autoren: Rudolf Dreikurs, Vicki Soltz
Urheber: Jan-uwe Rogge, Rudolf Dreikurs, Vicki Soltz, Erik A. Blumenthal
Verleger: Klett-Cotta

Kaufen Neu: EUR 14,90



Neu (74) Gebraucht (3) Sammlerstück (1) ab EUR 11,90

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen 40 Rezensionen
Verkaufsrang: 673

Medium: Broschiert
Ausgabe: 15., voellig ueberarb. u. aktual
Seiten: 366
Versandgewicht: 1
Maße (innen): 8 x 5 x 1.2

ISBN: 3608944001
EAN: 9783608944006
ASIN: 3608944001

Publikation: März 2008
Verfügbarkeit: Gewoehnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden

Auch erhältlich in:

  • Broschiert - Kinder fordern uns heraus. Wie erziehen wir sie zeitgemaess?
  • Broschiert - Kinder fordern uns heraus. Wie erziehen wir sie zeitgemaess?
  • Gebundene Ausgabe - Kinder fordern uns heraus. Wie erziehen wir sie zeitgemaess?
  • Taschenbuch - Kinder fordern uns heraus. Wie erziehen wir sie zeitgemaess?

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Kundenrezensionen:   Gelesen 35 mehr Rezensionen...

5 von 5 Sternen Natuerlich kein Allheilmittel !   November 19, 2008
dogoma
Das kann man von keinem Ratgeber verlangen.

Seitdem ich wieder halbtags arbeite kommt es immer haeufiger zu Spannungen zwischen mir und meinen Kindern (Tochter 3 Jahre; Sohn 1 1/2 Jahre). Meine Tochter hat einen Trotzanfall nach dem anderen und widersetzt sich mir wo sie kann und mein Sohn schaut sich das mit Begeisterung ab ! Es kommt zwischen den Kindern staendig zu Zankereien mit viel Geschrei und Gebruell. Abends sitze ich erschoepft auf dem Sofa und denke : Schlimmer kanns nicht kommen.

Ich habe dieses Buch mit wachsender Begeisterung gelesen und hatte ziemlich viele Aha-Erlebnisse.

Dieses Buch zeigt den Eltern sehr einleuchtend und nachvollziehbar, wie sie von ihren eigenen Kindern manipuliert werden und dabei auch noch meinen alles im Griff zu haben.

Es zeigt an vielen realitaetsnahen Beispielen das Verhalten der Erwachsenen (Inkonsequenz, Beherrschung, Bevormundung, fehlerhaftes Zeitmanagement etc.) und die Mechanismen, mit denen Kinder darauf reagieren (Machtkampf, Rache, Vergeltung, "Wasserkraft" etc.).

Es bietet (auch fuer Geschwisterkinder) zur Nachahmung geeignete Loesungsansaetze, wie die Mitarbeit der Kinder zu gewinnen ist und wie wieder etwas mehr Harmonie ins Familienleben kommen kann.

Manche Tipps habe ich schon angewendet (natuerliche Folgen eintreten lassen; konsequent sein und nicht so viel Reden; sich ins Badezimmer zurueckziehen und abwarten, was passiert; den Kindern besser zuhoeren und sich mehr Zeit lassen) und siehe da ... es wirkt allmaehlich ! Meine Tochter ist selbstaendiger (und maechtig STOLZ darauf) und wenn die Kinder streiten wird weniger gebruellt und nach Mama geschrien.

Es ist jetzt erst ca. 3-4 Woch her, das ich angefangen habe das Buch zu lesen und versucht habe mich umzuorientieren und es ist tatsaechlich etwas ruhiger geworden. Es bedarf sicherlich noch viel Zeit, Geduld und
Durchhaltevermoegen, aber Licht am Tunnel ist zu sehen ;-)

In diesem Sinne
Machs mit, machs nach, machs besser



1 von 5 Sternen Grosse Enttaeuschung!   November 1, 2008
JoJo (Muenchen)
1 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich

Ich kann mich der Euphorie meiner Mit-Rezensenten leider nicht anschliessen. Natuerlich erleichtert dieses Buch den Blick auf sich selbst. Natuerlich erkennt man, dass man in manchen Situationen vieles ziemlich falsch macht.
Aber: Das Buch ist ein Kind seiner Zeit. Das sieht man daran, dass beinahe in jedem Fallbeispiel die Kinder von ihren verzweifelten Eltern geschlagen werden. Auch kann ich einer Paedagogik nicht folgen, die empfiehlt, dass Kinder, die einnaessen (obwohl sie eigentlich schon aufs Toepfchen gehen koennten), mal eben den restlichen Tag in ihren nassen Kleidern verbringen oder - noch besser - in der nassen Bettwaesche schlafen sollen. Und das nur um die Konsequenzen ihrer Fehler zu spueren? Auch halte ich es fuer fragwuerdig, sich vor seinen trotzigen oder wuetenden Kindern im Klo einzuschliessen, bis diese sich wieder beruhigt haben.
Kinder haben etwas besseres verdient, als in diesen schwierigen Phasen mit ihren Sorgen, den Noeten oder ihrer Wut alleine gelassen zu werden.



5 von 5 Sternen Lesen - verstehen - (nicht)handeln   Oktober 30, 2008
Tigo (Rheinfelden)
Auf dieses Buch wurde ich ueber eine andere Rezension aufmerksam, in der von diesem als "meine persoenliche Erziehungsbibel" geschrieben wurde. Die Neugier war in mir geweckt, und nach dem kurzweiligen Selbststudium weiss ich nun, was ich bei meiner Tochter nun nicht tun werde :))
Folgen erleben lassen ... natuerlich nur solange keine Gefahr fuer Leib und Leben droht.



5 von 5 Sternen DER Erziehungsratgeber!   Oktober 10, 2008
D. Wolter (Trier)
Von meinem Bruder wurde ich ermuntert, 'Kinder fordern uns heraus'zu lesen, und seit dem begeistere ich meine Freunde und Bekannten es zu lesen.
Die Ratschlaege sind gut verstaendlich, leicht anwendbar und absolut treffend.
Wie oft hatte ich Probleme, weil schon meine zweijaehrige Tochter nicht essen wollte sondern nur gespielt hat. Drei Tage, nachdem ich das Buch gelesen haben, waren diese Probleme schon verflogen!
Das Buch hilft einem, die richtigen Methoden zur Mitarbeit mit Kindern zu erkennen, und dabei seine eigene Achtung und die Achtung vor dem Kind zu wahren. Dabei wird viel Wert darauf gelegt, dass man selbststaendig Loesungen erkennt, denn schliesslich kann so ein Buch nicht fuer jede Situation eine Loesung bieten.
Manche Verhaltensweisen in dem Buch lassen sich auch gut auf den Umgang mit Erwachsenen anwenden, z.B. das Aufraeumen betreffend.
Ich kann jedem nahelegen, dass Buch zu lesen, der ein wenig mehr Frieden in den Familienalltag bringen will und glueckliche Kinder grossziehen moechte.



4 von 5 Sternen Harmonische Erziehung statt Bestrafung   Oktober 8, 2008
Rolf Dobelli
1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich

Pflegeleichte Kinder sind wohl eher die Ausnahme. Die meisten koennen ihre Eltern schon im Babyalter zur Verzweiflung bringen. Die traditionellen Erziehungsmethoden Zwang, Strafe und Belohnung koennen in unserer demokratisch denkenden Gesellschaft nicht mehr angewendet werden, so die These von Rudolf Dreikurs, denn damit erreicht man entweder gar nichts oder das Gegenteil von dem, was man beabsichtigt. Trotzdem kann Erziehung gelingen. Ja, sie kann sogar Spass machen, meint Dreikurs, wenn man sich an einige Prinzipien haelt. Mit einer Fuelle von Beispielen aus dem alltaeglichen Familienwahnsinn macht dieser Klassiker der Erziehungsliteratur klar, wie geschickt die kleinen Wonneproppen einen an der Nase herumfuehren koennen und wie man das unterbinden kann, ohne die eigene Wuerde oder die des Kindes aufs Spiel zu setzen. getAbstract meint: Eine Pflichtlektuere fuer alle Eltern, die mit ihrem Nachwuchs in Harmonie statt im Krieg leben moechten.