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Voegel fuettern - aber richtig: Das ganze Jahr fuettern, schuetzen und sicher bestimmen | 
vergrössern | Autoren: Peter Berthold, Gabriele Mohr Urheber: Peter Berthold, Gabriele Mohr Verleger: Kosmos (Franckh-Kosmos)
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Bewertung: 8 Rezensionen Verkaufsrang: 3703
Medium: Broschiert Ausgabe: 2. Auflage. Seiten: 96 Versandgewicht: 0.6 Maße (innen): 9 x 6.5 x 0.3
ISBN: 3440116441 EAN: 9783440116449 ASIN: 3440116441
Publikation: August 2008 Verfügbarkeit: Gewoehnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden
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| Kundenrezensionen: Gelesen 3 mehr Rezensionen...
Bestaetigt meine eigenen Beobachtungen November 22, 2008 callisto (Freiburg) Dieses Buch liegt mir ganz besonders am Herzen, weil es viele meiner persoenlichen Beobachtungen wissenschaftlich bestaetigt. Schon dass Peter Berthold fuer ein MPI Institut als Professor taetig ist zeigt, dass er einer der deutschen top Wissenschaftler auf seinem Gebiet, der Vogelkunde, ist und weiss, wovon er scheibt. Er beschreibt Fuetterungsversuche und misst wieviel und wann die Voegel zum fressen ins Futterhaus kommen. Gibt es genug in der Natur, dann kommen sie erst gar nicht und besorgen sich was frischen, also keine Gefahr, dass sie abhaengig werden, den das Futterhaeuschen ist nur zweite Wahl gegenueber dem frischen Angebot der Natur (Aehnlich wie frisches Essen und Fertigmahlzeiten bei uns Menschen). Ist aber Mangel, dann koennen wir ihnen helfen diese Zeit zu ueberbruecken. Ich habe schon lange beobachtet, dass meine kleinen Flugsaurier (Voegel) im Fruehjahr sehr dankbar waren, wenn ich ihnen die Restnuesse des Winters ins Futterhaeuschen gelegt habe. Die Jungenaufzucht ist schon stressig genug ohne dass man in kahlen, gestylten Ziergaerten auch noch fuer sich selbst was zu fressen suchen muss. Schon bald stellten sich die ersten positiven Effekte der Fruehjahrsfuetterungen heraus: alle Bruthaeuschen waren belegt und da die Meisen den Garten taeglich patrollierten hatte ich das erste Mal keine Problem mit fiesen Raupen und Spinnern auf den Nadelgehoelzen. Meine Pflanzen waren parasitenfrei und viel gesuender als die Jahre zuvor und ich hatte auch mehr Piepmaetze im Garten. Ich habe nun seit etwa einem Monat wieder begonnen grosszuegig zu fuettern und festgestellt, dass die Voegel unglaublich ausgehungert sind. Aus der ganzen Umgegend scheinen sich die Voegel in meinem Garten zu verabreden. Heute waren 30 Gruenfinken 20 Meisen und Horden von Spatzen da, ich fuehlte mich wie in Hitschkocks "Die Voegel". Kaum hatte ich das Haeuschen nachgefuellt und war kaum im Haus verschwunden, da vielen sie auch schon ausgehungert ein. Sie muessen mich aus dem umliegenden Baeumen beobachtet haben und wohl wirklich auf die taegliche Ration gewartet haben. Ich kann nur sagen, ja der Mann hat recht. Fuettert die Voegel das ganze Jahr, damit sich die Bestaende erholen. FUeTTERT VOeGEL DAS GANZE JAHR!!!
Sehr informativ! November 13, 2008 Darja Behnsch (Thema: Erotik, Thriller, Love) 5 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein sehr informatives Buch! Ich bin sehr Tierlieb, deshalb unterstuetze ich auch PETA, die weltgroesste Tierschutzorganisation und zudem bin ich auch Vegetarierin. Zufaellig bin ich auf dieses Buechlein gestossen. Da ich Voegel fuettere, dachte ich mir, kann ja nicht schaden, wenn ich's dann auch richtig mache. Also habe ich mir das Buch bestellt und ich wurde nicht enttaeuscht. Es sind sehr viel Farbfotos (fast auf jeder Seite - ich kannte viele Voegel gar nicht, zumindest habe ich sie noch nie bewusst gesehen...) enthalten und der Text sehr informativ. Da ich selbst auch einiges falsch gemacht habe, bin ich nun ueberzeugt davon, wenn wir diesen Tieren helfen wollen, dann sollten wir es zumindest richtig tun. Und damit wir auch alles richtig machen, empfehle ich diesen Ratgeber sehr. Ich kann nicht sagen, ob es der beste Ratgeber ist, aber er ist auf alle Faelle sehr gut!
Praxis ist alles September 11, 2008 Dagmar Nachtigall 0 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Es ist wie immer: Gerade die, die es erst gar nicht probiert haben, schreien am lautesten, sie wuessten wie`s und was geht! Ich habe dieses Jahr durchgehend Erdnuesse auf meinem Hochhaus-Balkon ausgelegt und festgestellt, dass sich das Fressverhalten der Voegel eindeutig von selbst reguliert. Mal fallen sie in Scharen ein und ich komme kaum mit Nachschub hinterher, mal bleiben sie fast aus. Das haengt eindeutig von der Witterung und der Brutzeit ab. Wenn verendete Vogeljunge Koerner statt Lebendfutter im Kropf haben, ist das wohl das eindeutigste Zeichen, dass sie damit aus Mangel, also in hoechster Verzweiflung (!), gefuettert wurden und nicht etwa aus "Bequemlichkeit". Es ist einfach deprimierend, wie schwer sich der (vor allem intelligente!) Mensch von einmal eingeblaeuten Glaubensmustern trennt. Da koennen Heerscharen von Lebewesen hilflos verhungern, gar aussterben - die Hirne bleiben betoniert. Wir muessen unsere Welt neu definieren, sonst geht sie unter!!! Fangen wir da an, wo es uns als Einzelperson moeglich ist.
Zuendstoff fuer Ornithologen November 25, 2007 Nabu Dahme (Dahmeland) 7 aus 10 fanden die folgende Rezension hilfreich
Was in England Gang und Gebe ist, wird wohl Dank des Buches von Prof. Dr. Peter Berthold auch in Deutschland zunehmen. Man muss das Buch selber lesen. Prof. Dr. Peter Berthold rauemt auf mit den alten Klischees der Vogelfuetterung. Durch neuesten Erkenntnise usw.Hervorragend
Thesenpapier mit wenig praktischer Information Juli 9, 2007 Hinnark (Buchholz) 23 aus 37 fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Autoren setzen sich in einer polemischen Form mit Sinn und Unsinn der Ganzjahresfuetterung von Voegeln im Gartenbereich auseinander. Man mag zu diesem Thema stehen, wie man will: 2 Seiten DIN A4 waeren eigentlich ausreichend, um die Positionen darzustellen. Leider wird die Auseinandersetzung aber immer und immer wieder in endloser Variation mit imaginaeren Gegenpositionen weiter durchgefochten, ohne dass es wirklich zu weiterem Erkenntnisgewinn kaeme. Bei all dieser uebertriebenen Polemik und Spiegelfechterei verlieren die Autoren ihr Thema ganz aus den Augen: Wie fuettert man Voegel richtig? Welche Futtergeraete gibt es, welche sind empfehlenswert? Wie kann man die Artenzahl der angelockten Voegel erhoehen? Das, was der geneigte Leser eigentlich wissen will, wird ganz zum Schluss des Buches auf nur zwei Seiten abgehandelt. Das ist einfach viel zu wenig und deshalb haelt das Buch nicht, was der Titel verspricht. Der Verlag sollte auch bei einem grossen Namen - Prof. Berthold hat auf dem Gebiet der Ornithologie und Evolutionstheorie Bahnbrechendes geleistet - nicht auf ein kritisch begleitendes Lektorat verzichten.
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